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a99
alcarta
für die Katalogisierung
allegro-Hauptprogramm für
Windows
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20041117

So sieht das Windows-Hauptprogramm a99 in der Version 24(2004) aus.
Man sieht hier, wie der Auswahlbalken
links auf dem Feld #20 steht. Mit Enter bekommt man dieses Feld in das
Schreibfeld zum Bearbeiten. Der Hintergrund des Anzeigefeldes ist noch hellgrün,
das bedeutet, es wurde am Satz bis jetzt noch nichts verändert. Sobald
man die erste Änderung macht, und bis der Satz wieder gespeichert
wird, springt die Hintergrundfarbe auf hellgelb.
(Mit dem Button [Wechseln] holt man den Originalsatz wieder hervor!
Macht man das schnell hintereinander, sieht man genau die Änderungen.).
Gelöschte Sätze haben natürlich einen hellroten
Hintergrund. In der Statuszeile neben dem Feld "Suchbefehl" werden die
Zustände ebenfalls angezeigt. Im Feld Suchbefehl wird der Name des
gerade bearbeiteten Elementes eingeblendet.
Unten der längliche Button [Q : Daten in Bearbeitung] zeigt
die Sätze an, die man in der aktuellen Sitzung bearbeitend "angefaßt"
hat.Vorher hieß diese Datenmenge "Offline-Quelle" (weil sie auch
eingelesene Offline-Daten enthalten kann, die noch nicht abgespeichert
wurden). Weil man jederzeit den Index einblenden und andere Sätze
ansehen kann, ist es sehr wichtig, daß man auf die noch in Bearbeitung
befindlichen Sätze schnell wieder zugreifen kann.
Hervorzuheben sind die folgenden Punkte: (die meisten genau wie bei
alcarta, denn dessen Eigenschaften sind ohne Einschränkung
auch hier verfügbar)
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Das Anzeigefeld ist in RTF programmierbar. Darin kann markiert und
Text über die Zwischenablage in andere Programme übernommen werden.
("Cut-and-paste" mit Strg-a, Strg-c, Strg-v geht auch). In WinWord kommen
alle Attribute herüber, auch die Farben und die Sonderzeichen des
allegro-Zeichensatzes.
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Die "Links" heißen bei allegro "Flips". Wenn
man einen Flip anklickt, kann dahinter (a) ein Find-Befehl stecken
(dann erscheint die Ergebnismenge bzw. ein anderer Datensatz), oder (b)
ein Registersprung (dann erscheint der Registerabschnitt), aber auch (c)
ein Programmaufruf. Das kann sogar Netscape sein, d.h.ein unmittelbarer
Sprung aus a99 ins Internet
ist möglich (die CoOL-Datenbank demonstriert das). Außerdem
kann ein Flip (d) eine andere Anzeigeform desselben Datensatzes auslösen.
(e) Fünftens kann ein Flip eine Hilfsseite laden. (f) Und sechstens
können auch auf Hilfsseiten Flips installiert sein, d.h. man kann
ein ausgedehntes, datenbankspezifisches Hilfesystem einbinden. Links können
wie bei HTML unterschiedlich aussehen - das ist Sache der Parametrierung.
Meistens wird man sie als blau unterstrichene Textteile erscheinen lassen
(wie oben zu sehen).
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Der Button mit dem Fragezeichen bringt eine Hilfeseite hervor, die spezifisch
für die Datenbank angelegt und dank RTF ansprechend gestaltet werden
kann. Darauf können Flips angebracht sein, die den Nutzer direkt zu
wichtigen oder interessanten Stellen in den Registern hinführen. Die
bereitgestellten Datenbanken haben alle eine solche Hilfeseite. Gibt es
eine solche nicht, kommt eine allgemeine Hilfe.
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Das Programm ist auch zum Einbau von Z39.50 Client-Funktionalität
vorgesehen (DFG-Projekt), dafür ist die
Schaltfläche mit der Tür gedacht (W
wie Welt oder World oder Web). Das bedeutet, daß man im Anschluß
an eine Abfrage dieselbe auch an andere Systeme weiterleiten kann, die
über Z39.50 am Netz hängen. Die Ergebnisse können dann im
a99 so betrachtet werden, als
seien sie Teil der eigenen Datenbank. (Konzept der "externen Ergebnismenge",
siehe allegro news Nr. 51.)
Dann stehen auch dem allegro-OPAC-Nutzer die einschlägigen Datenbanken
in aller Welt offen. (In dieser ersten Version ist diese Funktion noch
nicht enthalten.)
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a99 ist ein monolithisches Programm,
braucht also keinen Server. Daher ist es viel schneller als ein Client/Server-Programm
überhaupt sein kann, praktisch so schnell wie DOS-PRESTO (obwohl es
viel mehr macht). Manche erwünschte und bei Web-Datenbanken vermißte
Details, wie etwa das zeilenweise Blättern in beiden Richtungen in
den Registern, können mit Client-/Server-Methodik gar nicht effizient
realisiert werden.
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Die Fenster für die Register, die Kurzanzeige und die Suchbefehle
sind die gleichen wie bei alcarta, d.h. man hat auch die
gesamte Mächtigkeit der avanti-Suchbefehle, die sortierbaren
Ergebnismengen, Einschränkungen durch Erscheinungsjahr etc.
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Über "Anzeige" können auch Kurzlisten und Langlisten von Ergebnismengen
in die Anzeige gebracht werden, wo man sie beliebig markieren und dann
in die Zwischenablage kopieren kann. Auf den Index- und Kurzanzeige-Fenstern
sind ebenfalls Buttons zum Produzieren der Listen. Hierbei ist die Größe
der Ergebnismenge auf etwa 64.000 Byte begrenzt. Größere
kann man aber in eine Datei exportieren:
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Über "Export" läßt sich die Kurzliste oder Langliste ebenfalls
in eine RTF-Datei überführen, die man unmittelbar mit WinWord
übernehmen kann. Hierbei ist die Größe der Ergebnismenge
auf ca. 64.000 Titel begrenzt.
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Wie bei den anderen allegro-Programmen sind die Menütexte frei
zugänglich (UIF-Datei), können also angepaßt
werden. Mitgeliefert werden sie auf Deutsch und Englisch.
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Die Schaltfläche mit dem Besen ist gedacht für das Beseitigen
von Ergebnismengen, Lesezeichen und/oder "Vorher angezeigten Daten" (History
List). Einzelne Ergebnismengen oder Einträge in Ergebnismengen kann
man auch mit der [Entf]-Taste beseitigen.Die Liste der Ergebnismengen kann
man über Menü "Ansicht" oder mit [Alt+e] abrufen.
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Zum Programm gehören die zwei TTF-Schriften mit den bibliothekarischen
Sonderzeichen (nach der Norm DIN 31628), die für das Windows-allegro
entwickelt wurden. Diese Schriften können auch, wie jede TTF-Schrift,
in den Windows-Standardprogrammen verwendet werden, insbesondere WinWord.
Zum Ausprobieren ist ein Demopaket zum Herunterladen
und dazu einige Demo-Datenbanken bereitgestellt, darunter die
Formate-Datenbank, eine bolero-Datenbank (klassische
Musik) und die UNICODE-Zeichensatz-Datenbank. Die Vollversion erhält man nur mit Passwort über FTP.
Datenbank-Produzenten können schon jetzt beginnen, ihre Datenbanken
für die Nutzung mit diesem neuen Browser bereitzustellen. Gearbeitet
wird z.B. schon an einer neuen Form der Regensburger Systematik.
Für allegro-Anwender ist wichtig, daß auch
dieses Programm keine Änderungen an existierenden Datenbanken erfordert.
Das Erstellen der Anzeigeparameter ist die einzige etwas schwierige Arbeit,
die wir jedoch durch Beispiele und Hilfsdateien unterstützen. Es ist
kaum schwieriger als bei a99, wo man ja auch jede Datenbank
sofort benutzen kann. Hier kommt die Farbe hinzu, aber wenn man bisher
unter DOS ein farbiges OPAC-Design hatte, kann dieses sogar fast unverändert
übenommen werden. In der Abbildung ist eine bolero-Datenbank
aktiviert, dafür ist die Anpassung bereits durchgeführt.
Die Programmierung der Flips ist ebenfalls sehr einfach, fast genauso
wie beim konventionellen System, aber noch vielseitiger.
Ab V24(2004) gibt es als Ergänzung ein Browserprogramm JanaS, mit dem einerseits im Internet gesurft werden kann, das aber andererseits eng mit a99/alcarta zusammenarbeiten kann.