Protokoll

8. allegro-NordWest-Anwendertreffen

am 17./18. Oktober 2001 im LANU in Flintbek bei Kiel

 

Die Begrüßung der 21 allegro-Anwenderinnen und -Anwender im Seminarraum des LANU erfolgte durch Herrn Engel, den Leiter der "Allgemeinen Abteilung" des Landesamtes für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein, zu der auch die LANU-Bibliothek gehört. Herr Engel wies darauf hin, dass der Begriff "NordWest-Anwender" inzwischen weit gefasst wird: es gab u.a. Teilnehmer aus Schleswig, Berlin, Oldenburg und sogar aus Düsseldorf. Ursprünglich sollte "NordWest" meinen, dass die Veranstaltungsorte in etwa westlich der Elbe und nördlich des Teutoburger Waldes liegen sollten - einfach, um die (Anfahrts-) Wege einigermaßen kurz zu halten (siehe auch http://www.allegro-c.de/anwender/allegro-nw/index.htm).

 

Herr Höppner aus der allegro-Entwicklungsabteilung der TU Braunschweig eröffnete das Anwendertreffen mit einem Bericht zu dem Punkt Neues aus der Entwicklungsabteilung:

Dieser theoretische Teil wurde abgeschlossen durch eine kurze Demonstration des neuesten Eingangsbildes von a99. Zwar arbeiten mehr als die Hälfte der Teilnehmer bereits mit a99, aber die neueste Version hatten die meisten wohl noch nicht gesehen.

Hier stichpunktartig die Neuerungen (Stand Oktober 2001):

Es folgte eine kurze Diskussion über die Vor- bzw. Nachteile der Eingabe neuer Daten mittels der vorgegebenen Formulare im Vergleich zu der Eingabe mit der Kategoriennummerangabe im Schreibfeld. Herr Höppner sprach sich als Befürworter der schnelleren Eingabe über Kategoriennummern im Schreibfeld aus, während einige Teilnehmer die Eingabe über die (z.T. angepassten) Formulare bevorzugten, da hier auch ungelernte Kräfte eingesetzt werden können.

 

Beim Anwendertreffen im LANU bestand die Möglichkeit, die praktischen Übungen selbst am PC vorzunehmen. Dazu war der Seminarraum durch eine Sonderaktion des IT-Dezernates in einen IT-Schulungsraum mit 10 PC-Arbeitsplätzen umgewandelt worden. Da einige allegro-Anwender ihr Notebook mitgebracht hatten und durch die leider geringe Teilnehmeranzahl wurde es möglich, jeden PC-Arbeitsplatz nur mit 1-2 Anwendern zu besetzen.

 

 

 

 

Als Thema der praktischen Übungen wurde die Flex-Technik gewählt. Flexe gehören zur Makrosprache, alle mitgelieferten Flexe sind in einem Unterverzeichnis flex, Hilfsdateien im Unterverzeichnis help zu finden. Name.flx - Dateien werden zuerst immer im Datenbankverzeichnis gesucht.

Anhand des Beispieles cockpit.flx erläuterte Herr Höppner den grundsätzlichen Aufbau dieses Programms (hier stichpunktartig zur Erinnerung, siehe auch h flex):

Eine alphabetische Liste der Befehle ist unter h flex1 bzw. h flex2 zu finden.

 

Anhand des Beispieles 1 (Teil-Automatisierung einer Bearbeitung) in h flex erfolgten weitere Erläuterungen - siehe bitte dort. Es wurde eine Beispiel-Flexdatei Mickey.flx geschrieben.

 

Der erste Veranstaltungstag endete traditionell mit dem abendlichen allegro-Klönschnack. Beim kalten Bufett in der LANU-Kantine hatte man Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, eigene allegro-Datenbank-Probleme anzusprechen und Kontakte zu vertiefen.

 

Am zweiten Veranstaltungstag wurde das Thema Flex-Technik fortgeführt:

 

Der nächste Tagesordnungspunkt war die Wunschliste der zu behandelnden Themen:

Als abschließenden Tagesordnungspunkt berichtete Herr Bartling über seine Erfahrungen mit a99 aus der Sicht eines Anwenders.

Es folgte eine Diskussion über eine Aufspaltung der NordWestAnwendergruppe in verschiedene Ländergruppen (Schleswig-Holstein, Niedersachsen...), die aber vorerst ohne Ergebnis blieb.

Das 9. Allegro-NordWest-Anwendertreffen ist im September/Oktober 2002 oder März 2003 in Braunschweig geplant. Frau Hanna-Luise Lass vom Georg-Eckert-Institut für Internationale Schulbuchforschung hat sich bereit erklärt, die Organisation zu übernehmen.

Wahrscheinlich ist den meisten Kolleginnen und Kollegen schon bekannt, dass Herr Höppner nicht mehr in der Braunschweiger Entwicklungsabteilung tätig ist, sondern ab Juli 2002 eine neue Karriere bei der UB/TIB Hannover begonnen hat. Ich möchte mich daher noch einmal bei Herrn Höppner für seinen unermüdlichen, wirklich nicht selbstverständlichen Einsatz bei unseren Arbeitstreffen bedanken: ohne Sie hätte das 8.-allegro- NordWest-Anwendertreffen wohl nicht stattgefunden !!

 

Link zu 16 Fotos vom Anwendertreffen

Birgit Holler-Gronow