1.1 Allgemeines zu Programmaufrufen


Für allegro-X ist es erforderlich, beim Programmaufruf alle notwendigen Aufrufoptionen anzugeben - die Abfrage der fehlenden Angaben wurde nicht in die X-Version übertragen. Ursache dafür ist die Tatsache, daß  allegro-X-Anwendungen sinnvollerweise nur mit vorbereiteten Skripten gestartet werden sollten, um verantwortungsvoll mit den im allegro-C möglichen Freiheiten umzugehen. Wir vertreten die Auffassung, daß durch einen Projektverantwortlichen die erforderlichen Shellscripts zu erarbeiten sind und der Endanwender diese dann nur noch zur Abarbeitung aufruft. Man muß auch bedenken, daß die UNIX-Shellsprachen erheblich mächtiger sind als die DOS-Batchsprache. Notwendige Interaktion mit dem Benutzer läßt sich deshalb auch anders realisieren als unter DOS.

 Folgende Änderungen sind bei Programmaufrufen zu beachten:

 (z.B. zeigt Ihnen die Datei ks, wie ein presto-Aufruf aussehen muß, siehe nächste Seite.)

allegro-X läßt zusätzlich zu den Exporten von allegro-C einen Export in ein benutzereigenes File zu, das in der gleichen Sitzung in eine andere Datenbank importiert werden kann. Wer eine Installation durchführt, nimmt am besten die bereitgestellten Shellscripts ks, ss, is, qs, ms, us, opac und vs als Vorlagen, um eigene Aufrufe zu konstruieren ("ks" steht für "katalog start", "ss" für "search start" usw.). Diese Scripte enthalten nur das absolute Minimum, damit man sieht, worauf es ankommt. Es folgen die Beschreibungen.

Tip: Wenn ein Aufruf nicht funktioniert (Fehlermeldung "... not found"), gebe man entweder den Befehl (den Namen des Programms oder Scripts) mit vorangestelltem ./ ein, also z.B.  ./ks  statt nur ks, oder man gibt einmal den Befehl
PATH=$PATH:./ und von da an klappt's dann für die gesamte Sitzung.