5. Bereitstellen einer PC-Datenbank unter UNIX


Es ist möglich, eine auf PCs entstandene Datenbank ohne Änderungen unter V14X bereitzustellen. Man kopiert dazu die Datenbank (über FTP oder Diskette) auf ein eigenes Verzeichnis des UNIX-Systems.

 Wenn es eine Datenbank z.B. im neuen Pica-Format p.cfg ist, startet man presto wie folgt:

USER=nutzerkennung
export USER
DRUCKER=druckername
export DRUCKER
presto -ddatenverzeichnis -bdatenbankname -kp -eexportparameter=liste -a3

Man beachte das '=' vor liste.

Soll kein Schreibrecht erteilt werden, muß Option -a wegbleiben.

Soll nicht gedruckt werden, setzt man für druckername den Namen /dev/null ein.

Wenn der Index nicht erscheint, muß man neu indexieren (s. 6.: Prozedur is ).

Wenn die Anzeige nicht funktioniert: aus den Anzeigeparametern (d-1.cpr) die Farbbefehle rausnehmen (Zwischenteile 71 bis 78) und ze=10 statt ze=13 10 setzen. Wenn die Umlaute und Sonderzeichen Probleme machen: d.apt einbinden (für xterm ANSI-Zeichen) oder dpac.apt (für VT100 Normal-ASCII).
 
 

5.1 Aufruf von zwei Datenbanken

Zu dem vorgenannten Aufruf muß eine zweite Option -d ergänzt werden sowie eine zweite Ziffer für die Option -a:

presto -d... -ddatenverz2/datenbankname2 .... -a33
 

Das Umschalten geschieht mit "Ctrl-A a". Bei der zweiten Option -d muß also datenbankname2 angehängt werden - d.h. die Option -b wird nicht zweimal gegeben!
 
 

5.2 Gleichzeitige Benutzung unter DOS und UNIX

Ist ein Verzeichnis zugleich von DOS und UNIX aus lesbar, kann man auch eine dort liegende Datenbank von beiden Plattformen aus benutzen. Dies gilt insbes. für LinuX. Mit ls -l kann man prüfen, ob von UNIX aus Schreibrecht besteht. Als "Superuser" hat man in jedem Fall Schreibrecht.