Das folgende wird in Braunschweig gemacht (nur damit Sie sehen, wie
die Dateien zustande kommen):
A. Wenn mehrere Dateien gemeinsam bereitzustellen sind:
dann müssen sie zuerst
in eine Archivdatei gepackt werden.
* Alle Dateien, die zu archivieren sind, auf ein vorher
leeres Hilfsverzeichnis kopieren.
* Einen Namen archiv für die Archivdatei wählen.
* Die Befehle
tar -cvf archiv.tar *
Ergebnis: archiv.tar
gzip archiv.tar
Ergebnis: archiv.tar.gz (= komprimierte Archivdatei)
mv archiv.tar.gz archiv.tz
Umbenennung
Die so entstandene Datei archiv.tz kommt auf das entsprechende Verzeichnis des FTP-Servers (die Umbenennung ist nötig, denn FTP-Server der UB Braunschweig liegt auf einem Novell-Server, und dort koennen Dateinamen nicht zwei Punkte enthalten.)
B. Wenn nur eine Datei bereitzustellen ist, z.B. ein Programm namens program:
gzip program Ergebnis: program.gz (= komprimierte Datei)
2. Entpacken (Dekomprimieren)
Jetzt kommt das, was Sie machen müssen, um Daten und Programme auf Ihr System zu bringen.
Mittels ftp holt man sich die gewünschte Datei archiv.tz oder program.gz auf das Verzeichnis, wo die Dateien hin sollen. (Für archiv und program setzen Sie natürlich die jeweiligen Namen ein, z.B.
solaris2.tz , aix.tz , param.tz , demo.tz oder presto.gz)
Wenn es eine Archivdatei ist: mit dem Befehl
mv archiv.tz archiv.tar.gz
die Datei wieder umbenennen in archiv.tar.gz
Mit folgenden zwei (bzw. nur einem) Befehlen werden die Dateien ausgepackt:
gunzip archiv.tar bzw. gunzip program (für program.gz)
tar -fx archiv.tar
Man achte genau auf alle Einzelheiten dieser Befehle, besonders die Kleinschreibung und die Dateitypen (d.h. ob sie angegeben sind oder nicht).
Die Datei archiv.tar ist danach noch vorhanden, kann
aber gelöscht werden.
Wenn Sie mal eine Datei des Typs .Z finden: uncompress zum
Entpacken benutzen. (Wenn gzip auf der jeweiligen Plattform nicht
vorhanden ist, wird compress benutzt.)