allegro-GLOSSAR

erarbeitet von Dr. Annemarie Tews, Universitätsbibliothek Leipzig

Stand: Sommer 2000

Das GLOSSAR ist ein wichtiger Teil der allegro-Ouvertüre. Es enthält mehr als 220 Begriffe zu allegro V15. EDV-Grundwissen aus der Datenbanktheorie, zum Betriebssystem MS-DOS und über Rechnernetze wurde hinsichtlich allegro-Nutzung betrachtet und ebenfalls aufgenommen. Die erste Hürde entsteht ja bereits dort, wo eine bibliothekarische Aufgabe in die entsprechenden allegro-Funktionen "übersetzt" und mit einem EDV-Spezialisten beraten werden muß.

Die Erklärung der Begriffe wurde möglichst einfach gehalten, mehr als hundert zusätzliche Verweise sollen das Auffinden erleichtern. Bei allzu häufig vorkommenden Begriffen wurde auf die Verweise verzichtet, obwohl der Begriff vorkommt. Das sind: a-Schema, Datenbank, Datensatz, Kategorie, MS-DOS, OPAC. Alle zu allegro gehörenden Programme werden ohne Verweise benutzt, sie sind in Großbuchstaben und in Fettschrift angegeben. Dateien sind wegen der besseren Hervorhebung im Text ebenfalls in Großbuchstaben geschrieben.

Außer Begriffen werden einige für allegro-Datenbanken charakteristische Tätigkeiten beschrieben wie z. B. "Aufnahme korrigieren" oder "CockPit: eigene Menüpunkte einfügen". Damit umfaßt das GLOSSAR "häufig gestellte Fragen", wenn diese auch nicht als Fragen formuliert, sondern nach Begriffen geordnet sind. Sofern eine kurze Antwort reicht, wird diese im GLOSSAR gegeben.

Das GLOSSAR umfaßt wesentlich mehr Begriffe als in der Ouvertüre behandelt werden, da es bewußt als Brücke zum Systemhandbuch angelegt wurde. Das GLOSSAR enthält in der Regel zwei Angaben zum Nachschlagen: eine Angabe verweist auf die Ouvertüre, die andere auf das Systemhandbuch. Es ist angegeben, wo eine Parametrierung notwendig ist. Für die Parametrierung gibt das GLOSSAR keine Unterstützung, dazu müssen die Kapitel 10 und 11 des Systemhandbuches erarbeitet werden.

Im GLOSSAR hat jeder Begriff hat eine Niveaustufe, die etwa so zu interpretieren ist:

Grundwissen: Diese Sache müssen Sie verstehen; der Begriff ist für die Benutzung von allegro entweder unerläßlich, oder die Sache ist so nützlich, daß ihre Kenntnis selbst Anfängern angeraten wird.
Fachwissen: Wenn Ihnen das klar ist, dürfen Sie sich zu den fortgeschrittenen allegro-Anwendern zählen.
Systemwissen: Bei Begriffen und Aktionen dieser Stufe werden Sie in der Regel einen EDV-Spezialisten konsultieren müssen.
Parametrierung: Mit der Lösung dieses Problems müssen Sie einen allegrologen beauftragen.

Natürlich sind die Übergänge fließend. Bei Begriffen aus dem Grundwissen sind alle Verweise angegeben, während bei allen anderen nur auf allegro-Begriffe verwiesen wird. Selbstverständlich gibt es das GLOSSAR als allegro-Datenbank.

Ich bedanke mich bei meinem Sohn Hendrik, der wesentlichen Anteil an der exakten Formulierung aller Begriffe hat. Mitstreiter aus Leipzig und anderswo haben Manuskript oder Datenbank bereitwillig durchgesehen und mir Hinweise gegeben. Dierk Höppner hat die Implementierung für das WWW gemacht. Von Bernhard Eversberg stammt die Anregung zu diesem Vorhaben. Viele Begriffe tragen seine Diktion, und er hat (fast immer) das letzte Wort gehabt.


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