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Inhalt der SeiteOrt: Universitätsbibliothek BraunschweigZeit: 9.-11. Juni 2005 Kostenbeitrag: 25 EUR Stadtplan mit Hotels Tagesordnung:
14:00
Vorstellung verschiedener Spezialdatenbanken
14:00
Neue
Entwicklungen im Serverbereich (avanti, Z39)
Bericht von Heinrich Allers an die Listen
allegro und INETBIB am 16.6.05 Zugleich mit dem Allegro-Expertentreffen vom 9.-11.6.2005 feierte die Universitätsbibliothek Braunschweig ein spezielles Jubiläum: Die Software "allegro" kann auf ein Vierteljahrhundert Entwicklungsarbeit zurückblicken! Daher die Versionsbezeichnung V25... Dieses Jubiläum nahm der Direktor der Universitätsbibliothek, Dietmar Brandes, zum Anlaß, zu Beginn ihres dreitägigen Treffens einige Worte an die versammelten Allegro-Experten zu richten. (Bild 1: http://www.goethe.de/z/82/acwww25/ha/alc25/482.htm) Er sprach dabei die Geschichte von allegro an, wie er sie aus seiner Sicht erlebte, und die von den ersten Anfängen unter dem Namen "allegro '84" (84 ist das Sigel der UB Braunschweig) über den Auftritt einer ministeriellen Prüfgruppe in der Universitätsbibliothek bis hin zur Entscheidung des zuständigen Ministeriums in Hannover reichte, die Entwicklung von allegro als staatlichen Auftrag der UB zu übergeben. Zum Abschluß seiner Begrüßung wies er darauf hin, daß allegro mit seinen 25 Jahren schon so manches viel oder gar viel mehr versprechende andere Produkt überlebt habe und sich ungebrochener Beliebtheit erfreue. Die anschließende Arbeitstagung der Experten zeigte, daß allegro, dem silbernen Jubiläum zum Trotz, durchaus keine Anzeichen erkennen läßt, in die Jahre gekommen zu sein. Seitens der Entwicklungsabteilung wird dafür durch das Angebot immer wieder neuer und teils in Diskussion mit den Anwendern entstehender Erweiterungen und Verbesserungen des Programms sowie ganzer Anwendungspakete gesorgt. Eine solche Anwendung überraschte die Allegrologen als erstes: dem besonderen Termin zu Ehren stellte Chefentwickler Bernhard Eversberg eine Online-Chronik nicht nur der Allegro-Ereignisse der vergangenen 25 Jahre vor. Grundlage dieser Anwendung bildet eine Datenbank, aus der die hier sichtbare Darstellung generiert wird: http://www.allegro-c.de/chronik/ Die Datenbankstruktur (mit einer neuen J.CFG) ist so angelegt, daß sich mit ihr Chroniken für beliebige Zwecke und Objekte erstellen lassen - allegro dient hier nur als erstes Beispiel. Zu jedem Jahr des Chronik-Zeitraums gibt es einen Datensatz, der beliebig viele Aspekte aufnehmen kann. Zu jedem Aspekt kann per FLEX eine Übersicht erzeugt werden - man schaut sich das am besten selber an! Klicken Sie z.B. in einem der Jahresblätter auf "Literaturnobelpreis" oder auf "Anwender des Jahres". Unter den weiteren Neuheiten, die anschließend vorgestellt wurden, zogen die neuen Kalenderfunktionen besondere Aufmerksamkeit auf sich, nicht nur ihrer Einsetzbarkeit in Ausleihanwendungen wegen, sondern auch, weil diese Funktionen ganz allgemein sehr brauchbar und in dieser Form auch neu zu sein scheinen (bis hin zur Verwaltung eigener Termine) und auch gut aussehen: für jeden Monat von 1901 bis 2099 kann man sofort das Kalenderblatt abrufen, auf dem dann auch alle Feiertage erscheinen, plus Feiertagsliste für das betr. Jahr; Näheres unter http://www.allegro-c.de/kalender.htm Wer mit diesen Kalenderfunktionen einmal praktisch umgehen möchte, zieht sich - sofern er nicht eh eine Allegro-Lizenz besitzt - am besten gleich die Demo-Version herunter (http://www.allegro-c.de/download.htm), die auf dem aktuellen Stand ist und auch alle sonstigen (eigentlichen) Leistungen des Systems demonstriert. Noch zu den Kalender-Anwendungen, mit Einzelheiten: Darin enthalten sind umfassende Datums- und Tagesberechnungen. Für die Ausleihe werden die Arbeitstage berücksichtigt! Dafür sind freilich Kalenderdatensätze erforderlich. - Siehe auch im "Füllhorn" den interessanten Menüpunkt "Kalender"! Damit erhält man das Kalenderblatt des laufenden Monats und kann sofort weiterblättern oder ein Kalenderblatt zu jedem Monat des Zeitraums 1901 bis 2099 abrufen. Weitere Neuheiten sowie deren Details, die auf dem Expertentreffen in 10 Abschnitten vorgestellt wurden, finden sich in der am 13.6.2005 verschickten Verlautbarung 183! ### Anwenderentwicklungen: Ausleihsystem; die von Regine Panski an der Bibliothek des Berliner Kammergerichts vorangetriebene Umstellung von alf auf Windows-Basis (Bild 2: http://www.goethe.de/z/82/acwww25/ha/alc25/491.htm) "Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie", vorgestellt von Hilger Weisweiler aus Tübingen. Bisher alcarta-Anwendung, Web-Angebot geplant. Vorstellung einer Lösung für WEB-Gesamt-OPAC von auf verschiedenen Rechnern im Netz der Netze liegenden Katalogen durch Herrn Niemeyer (mit V. Rosink, Ahrensburg). Thomas Berger stellt Implementierung für OAI-PMH-Repositories (Open Archives Inititative Protocol for Metatadata Harvesting, http://www.openarchives.org) für allegro-Datenbanken mit avanti vor, die als Open Source unter der GPL verfügbar sein wird.- Das aktuelle Testpaket enthält fertige Beispielanwendungen für $A.CFG (nur Dublin Core als Metadatenformat), allegro-HANS (DC und HansXML) sowie allegro-NRW (DC, MABXML). Mehr Informationen unter http://www.gymel.com/populo/oai-pmh.html. Heinrich Allers stellt das von Harald Schmid (Benediktbeuern) entwickelte Programm INDA3 zur komfortablen Fremddatenübernahme via z39,50-Schnittstelle vor. ### Unterbrochen wurden die Diskussionen sowie die Vorstellung von Anwenderentwicklungen am zweiten Tage des Treffens von einer historischen Einlage, nämlich der Enthüllung der Anlage, auf der 1980 die Entwicklung ihren Anfang nahm. (Bild 3: http://www.goethe.de/z/82/acwww25/ha/alc25/3b.htm): ### Sehr informativ und lehrreich war ferner die Vorstellung neuerer Entwicklungen im Serverbereich. Martin Butkus vom allegro- Entwicklungsteam stellte den Stand des Avanti-Datenbankservers sowie der in Braunschweig ursprünglich als DFG-Projekt entwickelten z39.50- Schnittstelle zu Allegro-Datenbanken dar (Bild 4: http://www.goethe.de/z/82/acwww25/ha/alc25/7b.htm) - ein Thema, dessen Vertiefung der dritte und letzte Tag des Treffens ganz gewidmet war. ### Der gemütliche Abend mit Büffet in der Bibliothek war, wie immer bei solchen Treffen, die Gelegenheit zum ausführlichen Gedankenaustausch über alles mit jedem. Eine rundum gelungene Sache. Mit besten Grüßen vom Berichterstatter Heinrich Allers [i] zuletzt aktualisiert:08.11.2007
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