|
|
|
Inhalt der Seite
allegro-Fortbildung 2005 :
Zehn Minuten, die sich lohnen
|
|
Diese
Texte wurden ab 6.5.2004 bzw. die zweite Ausgabe ab 11.4.2005 in der
allegro-Diskussionsliste
ausgeteilt, ein Text pro Arbeitstag. Damit sollte ein Versuch
unternommen werden, allen noch nicht sehr weit fortgeschrittenen
Anwendern eine
Nebenbei-Fortbildung zu ermöglichen. Verwendet wurde/wird der Text auch
als Skript bei Seminaren der "Initiative Fortbildung".
Drücken Sie auf die blauen Kapitelnamen, dann erscheint der Text. Oder blättern Sie einfach nach unten.
Tip: Um wieder an den Anfang zu kommen: Strg+Pos1.
Stand: 23.1.2007
Für die weiteren Themen, die auf dem Fortbildungsprogramm stehen, gibt es ausführliche Anleitungen,
erreichbar jeweils als Teil des Menüs. Meistens sieht man oben rechts, zum Anklicken
HILFE..HILFE..HILFE!
Ganz brauchbar, diese Texte! Hier steht aber, wie man die Menüs und Texte direkt manuell aufrufen kann:
14 Weitere Listen und Exporte
h exprt :"Komfortable Funktionen";
h aresqa : aresqa-Fenster
Was sind eigentlich Exportparameter?
15 Nützliche DOS-Kenntnisse, Zugang zu Dateien und Ordnern
h dos
16 einfache Erwerbung : ORDA
h orda
und in dem Zusammenhang wichtig: Nummernvergabe
17 Demonstration der Makrosprache FLEX [Lektion 13.2 + 13.3]
Einleitung
Voll-Doku: h flex Einfache Beispiele
18 Bearbeitung wichtiger Dateien
h adm
19 Fremd- und Normdaten nutzen
h fremd ZACK:Fremddaten per Z39.50
20 WWW-Katalog mit avanti und PHP
h ruckzuck
21 Ausblick
Unicode
XML
Relationale Datenbanken
|
Fortbildungskurs
05-09-2005
0 Begriffe
Zuerst vier Verständnisfragen:
1. Wenn Sie mit allegro arbeiten, was ist dann Ihr Katalog?
A) Eine
Datei
C) Eine Datenbank
B) Ein
Programm
D) Ein Verzeichnis
2. Was ist im allegro-Katalog eine Titelaufnahme?
A) Ein formatierter
Text
C)
Ein Formular
B) Eine
Textdatei
D) Ein Datensatz
3. Was ist ein Verfassername?
A) Ein
Personendatensatz
C)
Eine Formularzeile
B) Ein
Datenfeld
D) Eine Kategorie
4. Was ist "allegro"?
A) Ein
Büchereiprogramm
C) Eine Suchmaschine
B) Ein
Datenbanksystem
D) Ein Dokumenten-Manager
Klare Begriffe sind überall notwendig, wo es Miß- und
Fehlverständnisse
zu verhüten gilt. Alles, was nicht unstreitig zur Allgemeinbildung
und zum Alltagsverstand gehört, muß klar definiert sein,
damit nicht
der eine sich dieses und die andere sich etwas ganz anderes oder
irgendwie nicht ganz dasselbe dabei denkt, denn das ist die Ursache
von Miß- und Fehlverständnissen.
Deshalb hat das allegro-Systemhandbuch einen Abschnitt 0.0, in dem
die 10 wichtigsten Begriffe genau erklärt werden. Darüber
hinaus
hat jedes Kapitel einen Abschnitt 0, der das Konzept und die
Begrifflichkeit des betr. Kapitels behandelt. Es hilft sehr, wenn man
diese Teile wenigstens mal überfliegt.
Letztlich, so muß man ernüchternd zugeben, ist das Problem
der klaren
Begriffe unlösbar: Man erklärt Begriffe immer mit Hilfe von
anderen,
schon bekannten Begriffen, einen anderen Weg gibt es nicht. Aber welche
Begriffe kann man als absolut klar voraussetzen, so daß
Miß- und
Fehlverständnisse absolut ausgeschlossen sind?
In Lektion 13.1 heißt es, und darauf wollen wir schon an dieser
Stelle vorausweisen:
"Vornehmste Aufgabe einer Fortbildung ist es aber, Begriffe
zu vermitteln, also sozusagen den aktiven Wortschatz der
Teilnehmer zu vergrößern, damit sie sich dann selber
das System
begreiflicher und sich selbst dem System verständlich
machen können."
Mit dieser Lektion wollen wir eine kurze Zusammenstellung derjenigen
allgemeinen Begriffe bieten, die die Fortbildung voraussetzt und die
im Handbuch nicht erklärt werden. Wer Computererfahrung hat, kennt
diese Begriffe und kann gleich zu den QUizfragen am Ende gehen!
In wenigen Fällen gibt es zwei oder mehr gleichwertige
Bezeichnungen
für eine Sache; darauf wird hingewiesen.
Verzeichnis (auch: Ordner, engl. directory, folder)
Das Speichersystem eines Computers besteht immer aus
Verzeichnissen,
die in Windows meistens Ordner genannt werden.
Im Explorer (oder Arbeitsplatz) sind sie an dem Symbol einer
Aktenmappe (engl. folder) erkennbar. In einem Ordner
befinden
sich
weitere Ordner und/oder Dateien:
Datei (engl. file)
Daten sind stets in Dateien gespeichert. Jede Datei ist
nichts
als
eine lange Folge von Zeichen: Buchstaben, Ziffern, Satz- und
Sonderzeichen und Steuerzeichen.
>> Tip. Wer's genauer wissen will: h
dos-file
eingeben.
Die Zeichen sind verschlüsselt als Zahlen. Normalanwender
sehen diese Zahlen nie, aber ganz tief drinnen ist alles, was
ein Computer speichert, in 8-Bit-Zahlen codiert, den sog.
Bytes.
Wegen der 8 Bit hat jedes Byte einen Zahlenwert von 0 bis
255.
Daher kommen die Probleme, wenn man größere Mengen
von fremd-
sprachigen Sonderzeichen oder gar nichtlateinische Alphabete
braucht: 255 Codes reichen dafür nicht, dann wird's
komplizierter!
Mehr dazu: h unicode eingeben.
Will man eine Datei öffnen (d.h. sie anzeigen lassen und
evtl.
damit arbeiten, braucht man dazu ein Programm. Dieses muß
sich
auskennen mit der Struktur der Datei:
Datenstruktur
(Datenformat; engl. data structure, format)
Jede Datei hat eine logische Struktur. Ein Programm oder ein
Mensch
kann nur etwas mit der Datei anfangen, wenn ihm die Struktur
bekannt ist. Eine Datei enthält normalerweise keine
Beschreibung
ihrer eigenen Struktur, ist also nicht aus sich selbst heraus
sofort verständlich. Eine Dokumentation wird gebraucht!
Statt
Datenstruktur wird auch oft Datenformat gesagt, oft meint man
mit "Format" aber auch die Dokumentation der Struktur, nicht
nur
die Struktur selbst.
Dateityp (engl. file type)
Dateien mit gleicher Struktur sind oft an der gemeinsamen
Namens-
erweiterung ("extension") erkennbar: DOC bei Word-Dateien,
JPG bei Fotos. Die Programme, mit denen man die Dateien
"öffnen"
kann, wissen Bescheid über die Struktur, deshalb kann Word
eine
DOC-Datei anzeigen und Bildprogramme eine JPG-Datei, nicht
aber umgekehrt.
>>Äußerst wichtiger Tip:
Öffnen Sie Ihren Explorer (Arbeitsplatz), suchen Sie diesen
Menüpunkt
auf:
Extras / Ordneroptionen / Ansicht
und dann weg mit dem Haken in der Zeile
Erweiterungen bei bekannten Dateitypen
ausblenden
Führen Sie das jetzt gleich durch, es ist ein Schritt zur
Mündigkeit!
Erst danach sehen Sie immer die vollständigen Namen von
Dateien,
denn gerade die Dateityp-Endung wird sonst unterschlagen.
Im Explorer sieht man unterschiedliche Symbole, die es sofort
erkennbar machen sollen, was für Dateien man vor sich hat.
Diese
Symbole sind eine Zutat von Windows, sie sind kein Teil der
Datei
selbst. Denn:
Datensatz (engl. record)
Nicht vergessen: eine Datei ist nur eine lange Folge von
Bytes.
(Die Dateigröße ist nichts als die Anzahl dieser
Bytes!)
Manche Dateien haben eine Zeilenstruktur. Das bedeutet: es
gibt
ein Steuerzeichen, das "Zeilenende" bedeutet. Dieses sieht
man
nicht als solches, wenn der Text angezeigt wird. Man sieht
nur,
wo eine neue Zeile beginnt: an der Stelle sitzt in der Datei
das Steuerzeichen. Dieses Zeichen hat unter UNIX den Code 10,
unter DOS und Windows steht davor noch ein Code 13, d.h.
zwischen
zwei Zeilen stehen dann sogar zwei Steuerzeichen. Dieser
Unterschied
gehört zu den ärgerlichen Fakten der Computerei.
Viele Dateien haben eine Satzstruktur. Das bedeutet: es gibt
ein
Steuerzeichen (oder eine Zeichenkombination), an dem zu
erkennen
ist, daß eine Einheit (ein Satz) endet und eine weitere
beginnt.
In Katalogdateien entsprechen die Datensätze den
früheren Katalog-
zetteln, auch "Titelaufnahmen" genannt. Es kann freilich auch
innen drin ganz anders aussehen: Die Daten können z.B.
aufgeteilt
sein auf verschiedene Tabellen - die Datensätze sind dann
Tabellenzeilen.
Datenfeld (auch: Datenelement, engl. data field, element)
Im Datenformat, d.h. in der Dokumentation, muß stehen, wie
die
einzelnen Elemente eines Datensatzes zu erkennen sind.
Bei Bibliotheksdaten sind es typischerweise bestimmte
Nummern,
mit
denen die Felder bezeichnet werden: im Format MARC z.B. die
Nummer 245 für den Haupttitel, in MAB dagegen 331 und im
allegro-Standardformat die Nummer 20.
Jedes Datenfeld kann nochmals durch Steuerzeichen gegliedert
sein in Unterfelder (in allegro auch Teilfelder genannt).
Die Feldnummern werden traditionell auch "Kategorien"
genannt.
Datenbank (engl. database)
Datenbanken bestehen aus mehreren Dateien, jede davon hat
eigene
Aufgaben und deshalb auch eine eigene Struktur. Der
eigentliche
Inhalt, auf den es ankommt, sind natürlich die
Datensätze. In Biblio-
thekssystemen also die Titelaufnahmen. Die Dateien, in denen
sich
die Datensätze befinden, muß man sichern, d.h.
regelmäßig kopieren.
Welche Dateien gehören zu Ihrer Datenbank? Geben Sie in a99
mal
dieses ein (im Schreibfeld): d d
Dann sehen Sie die Liste der Dateien.
Mehr zum Thema: h files
eingeben
Datenbanksystem (engl. database management system, DBMS)
Zum Öffnen einer Datenbank braucht man das passende
Programm, ganz
klar, und so ein Programm nennt sich Datenbanksystem.
Meistens
aber
besteht ein Datenbanksystem, und so auch allegro, aus
mehreren
Programmen mit unterschiedlichen Aufgaben.
Editor (engl. editor)
Ein Editor ist ein Programm, mit dem man Textdateien öffnen
und
bearbeiten kann. Nein, ganz so einfach ist es nicht!
1. Textdateien haben nicht alle das gleiche Format, d.h. es
gibt
keinen Editor, mit dem man
jede Textdatei
bearbeiten kann.
2. Nicht nur Textdateien können und müssen bearbeitet
werden, auch
Datenbankinhalte, Bilder,
Videos usw. usf.
Bearbeitungsprogramme
für solche Dateien werden
ebenfalls oft
"Editor" genannt.
Das Windows-Hauptprogramm a99 kann
beides:
Datensätze einer
allegro-Datenbank bearbeiten, aber auch Textdateien
verschiedener
Art bearbeiten (direkt im Anzeigefeld). DOC-Dateien
allerdings
nicht! Dafür kann WinWord keine allegro-Datenbank
bearbeiten.
Benutzeroberfläche (engl. user interface)
Was der Nutzer einer Software sieht und womit er umgehen
kann,
das
nennt sich Benutzeroberfläche. Was man sieht, das IST nicht
die
Datenbank, sondern immer eine bestimmte Darstellung davon.
Woran
man in einem Eingabebereich arbeitet, das IST nicht der
Datensatz,
(wie früher die Katalogkarte) sondern immer eine Kopie des
Satzes,
manchmal nur bestimmte Teile eines Datensatzes. Genauso ist
es,
wenn man einen Text mit einem Editor bearbeitet. Deshalb ist
es
immer nötig, bearbeitete Dateien zu speichern, sonst sind
die
Veränderungen beim Abschalten des Computers verloren.
Eine allegro-Datenbank kann mit mehreren Programmen benutzt
werden:
-- a99 : Windows-Hauptprogramm
-- alcarta : Windows-OPAC-Programm
-- PRESTO : DOS-Katalogisierprogramm
-- APAC : DOS-OPAC-Programm
-- avanti : Web-Serverprogramm
und es gibt noch andere. Alle greifen auf dieselben Daten zu!
Wenn man eine "alte" DOS-allegro-Datenbank hat, bedeutet
dies,
daß man diese überhaupt nicht verändern muß, um mit der
Windows-Version arbeiten zu können: Die Windows-Programme
bieten eine andere Benutzeroberfläche für dieselben
Daten! Es gibt
dann viele neue Funktionen und Ansichten, aber die Daten
sind
immer noch dieselben.
Zur Benutzeroberfläche gehört aber mehr als nur die
sichtbaren Teile!
Es gibt Funktionen, die man z.B. mit dem Mausklick auf einen
Button
oder eine Menüzeile auslöst.
Programm (engl. program)
Nichts läuft ohne Programme! Sie könnten diesen Text
nicht lesen,
wenn nicht ein Programm ihn anzeigen würde. Mit einer
allegro-Daten-
bank können Sie nichts anfangen ohne ein geeignetes
Programm.
Immer ist es so, daß ein Programm gestartet werden muß. Wenn
es
irgendwo heißt: "XYZ öffnen", dann bedeutet das
immer: das geeignete
Programm starten, um XYZ benutzen zu können. (Das Wort
"öffnen" ist
somit kein ganz klarer Begriff, weil er verdeckt, was da
wirklich
geschieht.)
Programmstart (engl. program call)
Wenn man aber ein Programm startet, z.B. das Windows-
Hauptprogramm a99.exe von allegro, dann
weiß
dieses Programm
nicht automatisch, was man denn möchte, d.h. welche Datei
oder
Datenbank man öffnen möchte. Dies (und andere Dinge) muß man
dem
Programm irgendwie mitteilen. Das geschieht entweder durch
eine
oder mehrere "Optionen", die man sofort beim Start des
Programms
angibt, oder die in einer Datei stehen. Bei a99 ist es so,
daß man
den Namen einer INI-Datei angibt, und in der INI-Datei
stehen die
Angaben, die a99 wissen muß, etwa der Name der zu
öffnenden
Datenbank. Schauen Sie mit der rechten Maustaste und
"Eigenschaften"
nach, was hinter dem Icon für die allegro-Demodatenbank
steckt!
Da sieht man unter "Verknüpfung / Ziel" normalerweise
dieses:
C:\allegro\allegro.exe
C:\allegro\demo2\orda.ini
und das sagt dem System: Wenn dieses Icon angeklickt wird,
dann
starte des Programm C:\allegro\allegro.exe und
übergib ihm die
Datei C:\allegro\demo2\orda.ini
Antworten: 1C, 2D, 3A+B, 4B
allegro-Begriffe : ein paar Quizfragen
--------------------------------------
Diese sind alle im Handbuch erklärt, siehe oben, aber auch an
einigen
Stellen innerhalb der Fortbildung, wo immer es nötig ist.
Nehmen Sie also das Kapitel 0 ruhig einmal zur Hand, oder geben
Sie ein: h ac0-0
Wichtig ist außerdem, die Bezeichnungen der
Oberflächenelemente zu
kennen, also der sichtbaren Teile des Programms a99 oder alcarta.
Dazu geben Sie ein: h elem
Von dort können Sie weiterklicken zur "Illustrierten Anleitung",
die
Ihnen möglicherweise besser gefällt.
Wenn Sie damit durch sind, müßten Sie die nachfolgenden
Fragen alle
beantworten können:
1. In welcher Datei steht, welche Kategorienummern in der
Datenbank erlaubt sind?
A)
Formulardatei
C) Konfigurationsdatei
B)
Datenschema
D) Datendefinitionsdatei
2. Wie heißen die alphabetischen Listen, in denen man
blättert?
A)
Register
C) Indizes
B) Invertierte
Listen
D) Suchbegriffslisten
3. Wie heißt der Vorgang, in diese Listen neue Einträge
einzuordnen
oder auch die Listen zu erneuern?
A)
Invertieren
C) Registrieren
B)
Indizieren
D) Indexieren
4. Wenn man eine Titelaufnahme betrachtet, sieht man die Kategorie-
nummern nicht. Welche Vorschrift sagt dem
Programm, wie
die
Daten sichtbar gemacht werden sollen?
A)
Präsentationsschema
C) Anzeigeparameter
B)
Oberflächenformat
D) Viewdatei
5. Wenn man eine Ergebnismenge hat, sieht man eine Liste mit einer
Zeile je Datensatz. Diese Liste nennt man
A)
ViewListe
C) Resultatsliste
B)
Kurzanzeige
D) Ergebnistabelle
6. Wie heißen bei allegro die meistens blauen, unterstrichenen
Begriffe, auf die man klicken kann?
A)
Flips
C) Flops
B)
Flaps
D) Hyperlinks
7. Die erklärenden Beschreibungen, die man oft zu sehen bekommt,
besonders wenn man auf F1 drückt, das sind
A)
Doku-Texte
C) Online-Helpfiles
B)
Hilfsdateien
D) Hilfetexte
8. Um gelöschte Datensätze endgültig loszuwerden, kann
man die
Datenbank
A)
kompaktieren
C) ganz neu aufbauen
B)
entlüften
D) validieren
9. Was kann das Programm mit dem Namen IMPORT.EXE?
A) Daten aus dem Ausland besorgen C) Fremddaten
umwandeln
B) Daten von woanders
besorgen D) Neue
Daten einspeisen
10. In welcher Datei stehen bei der Demodatenbank die 11 alphabetischen
Register?
A)
CAT.API
C) CAT.ADX
B)
CAT.RES
D) CAT_1.ALD bis CAT_11.ALD
11.
Wozu ist die LOG-Datei gut?
A)
Protokoll aller Veränderungen C)
registriert,
wer eingeloggt ist
B)
Tagebuch der
Datenbank
D)
für die logischen Kombinationen
12.
Ein FLEX ist
A)
ein besonders FLexibler IndEX C) sowas
wie ein
Cookie
B)
ein
Automatisierungs-Skript D) was
für FLinke EXperten
13.
Das Volltext-Suchprogramm durchsucht
A)
Die Texte aller erfaßten Bücher C) Den Inhalt aller
Datensätze
B)
Nur die
Abstracts
D) Alle Textkategorien
14.
Wozu ist der Besen da?
A)
Eingabefehler
bereinigen
C) Dubletten
beseitigen
B)
Feinstaub von der Platte fegen D)
Ergebnisdateien
beseitigen
15.
Auf einem Button ist eine Tür mit einem W drauf. Was wird damit
ausgedrückt?
A)
Nix wie
weg!
C) Hier geht's ins Web!
B)
Finger
weg!
D) Tür zur Welt.
16.
HTxtBkmk - was soll das denn sein?
A)
HyperText-Bankmark
C) Hilfs-TextBank-Markierung
B)
Hilfetext-Bookmark
D) Geheimbutton für Systemverwalter
|
06-05-2004
allegro-Fortbildung
11-04-2005
1 Benutzeroberfläche
für den
Endbenutzer
1.1 Ohne Index geht
nichts
Der
Index ist DAS zentrale Element jeder Datenbank. Ohne Index kann man
nichts
finden!
Natürlich
kann man sagen: Ohne Daten kein Index - also sind die
Daten
das ALLERwichtigste. Aber ohne Index sind sie keine Datenbank.
Ein
allegro-Index besteht aus mehreren Registern, zwischen denen man
im
Indexfenster leicht umschalten kann. Wichtig zu wissen:
Auch
jeder Suchbefehl, mit oder ohne Fernglas, nutzt
unter
der Oberfläche die Register, nichts anderes!
Was
im Index nicht steht, kann man NUR per Volltextsuche finden
(Volltextsuche siehe --> Lektion 8.3).
Um
sich mit dem Index und seinen Finessen besser vertraut zu machen:
F1 drücken, wenn das
Indexfenster offen ist.
Der
Text, der dann kommt, steht in der Datei he_ix
(HELP-Verzeichnis).
>>NebenTip:
Mit Eingabe von h he_ix im Schreibfeld
kriegt man
den Hilfetext
auch ins Anzeigefeld und kann ihn sich ausdrucken. Oder sogar
bearbeiten und mit Alt+s wieder
speichern!
>>HauptTip:
Punkt für Punkt alles ausprobieren, was im Hilfetext steht.
Wer Angst hat, versucht alles zuerst an der DemoDatenbank,
da
kann
wirklich NICHTS passieren. An der eigenen auch nicht...
>>UNbedingt
kennen sollte man die Trunkierung! Drücken
Sie,
wenn das
Namensregister zu sehen ist, die Komma-Taste: Alle Namen
werden
am Komma abgeschnitten, d.h. alle Müllers und alle
Shakespeares
werden auf einer Zeile zusammengefaßt! Als
Trunkierungszeichen
verwenden kann man diese: .,;:()=@'
>>Es
gibt auch eine "feste Trunkierung": Dazu geben Sie
in das
Feld
"Trunkierung bei" eine Zahl ein, z.B. 10. Alles wird dann an
der
Position 10 abgeschnitten. Aber meistens macht man's so:
shakesp? eintippen, also ein an geeigneter Stelle
abgeschnittener
name etc. mit ? am Ende. Dann wird die Trunkierung an dieser
Stelle eingstellt, in diesem Fall also auf 7 Zeichen. Mit
<
und >
kann man den Trunkierpunkt nach links und rechts verschieben
Die
Funktionen der Index-Trunkierung gibt es übrigens, soweit
bekannt,
NUR bei allegro-Datenbanken.
Trunkierung
wieder abschalten: F9 (oder Button "Zurück")
Fensterbreite:
Ab
V25.5 kann man mit F11 oder mit der Maus das Indexfenster breiter
machen!
Mit # kann man jederzeit die gesamte Zeile sehen, auf der
gerade
der Balken steht (wenn das Fenster zu schmal ist).
Hinweis:
Ist eine Trunkierung eingeschaltet, kann die Zahl der
Einträge,
die links zu sehen ist, manchmal zu groß sein.
Wählt man eine
Zeile
mit Enter aus, sieht man plötzlich die korrekte, kleinere
Zahl.
Und
man wundert sich. Es liegt daran, daß in der trunkierten
Index-
anzeige
die doppelten Einträge noch nicht herausgerechnet sind, das
passiert
erst bei der Bildung einer Ergebnismenge. Jeder Datensatz
kann
ja mehrere Einträge haben, auch im selben Register, und bei
einer
Trunkierung
ist es oft so, daß unterschiedliche Einträge zum
selben
Satz
sich hinter derselben, trunkierten Zeile verstecken.
-----------------------------------------------------------------------
Aber
der Index ist nicht nur für ahnungslose Endbenutzer da!
Katalogisierer
benutzen dieselbe Indexdatei, keine andere. Und mit
denselben
Funktionen - gleiches Recht für alle!
Fortgeschrittene
fragen:
Und wie kommt der Index zustande? Kann man ihn verändern,
verbessern?
Antwort:
Wie die einzelnen Datenfelder indexiert werden (d.h. in
welche
Register sie kommen und in welcher Form) das steht in einer
eigenen
Datei, der sog. Index-Parameterdatei. Diese Datei ist in der
sog.
"Exportsprache" geschrieben. Die ist das eigentliche Zentrum
des
allegro-Konzepts. Aber "Das Eigentliche ist unsichtbar" (A.
de
Saint-Exupéry): an der Oberfläche sieht man es nicht.
Die Einführung zur Exportsprache steht im Kap. 10 des
Systemhandbuchs: h
ac10 eingeben, um es
abzurufen.
Abschreckend? Dann versuchen Sie janas
expar.htm
Da lesen Sie, daß die Exportsprache eine sehr einfache
Idee ist.
Grundsätzlich gilt: Jedes Feld könnte in jedem der
Register
indexiert sein - alles nur
eine Sache der
Indexparameter.
Gelb
heißt Achtung!
Manchmal erscheint der Index mit gelbem Hintergrund, und
zwar
immer dann, wenn vorher der Cursor im Schreibfeld war oder
in
einem Formular. Dann kommt keine Titelanzeige, wenn man
Enter
drückt,
weil sonst der gerade bearbeitete Datensatz verschwände.
Naja, nicht
wirklich: Mit Alt+q kann man den Satz dann wiederfinden.
Will man trotzdem eine Titelanzeige, obwohl der Hintergrund
gelb
ist,
gibt's dafür den Button [Anzeige] (oder Alt+z).
Gut
zu wissen:
Die Register werden immer sofort aktualisiert, wenn man einen
Datensatz speichert. Aber nicht vorher, solange man noch dran
arbeitet, also während das Anzeigefeld noch gelb ist. Nur
bei Druck
auf [Speichern] (oder Alt+s) wird der Datensatz wirklich in
die
Datenbank kopiert UND die Register werden aktualisiert.
|
07-05-2004
allegro-Fortbildung
12-04-2005
1 Benutzeroberfläche
für den
Endbenutzer
1.2 Ergebnismengen
Jede
Ergebnismenge besteht aus einer Anzahl von Datensätzen. Das
Minimum
ist ein einzelner Satz. Eigentlich, aber das Eigentliche ist
auch
hier nicht sichtbar, ist eine Ergebnismenge nur eine Liste von
internen
Satznummern. Jede Nummer steht für einen ganzen Datensatz,
d.h.
der Datensatz ist hier eine unteilbare Einheit.
Besonderer
Fall: Ein hierarchischer Satz hat nur EINE interne Nummer!
(DemoBeispiel: Shakespeare WERKE)
Deshalb kann er nur als ganzes in einer
Erg.Menge
sein, die Unter-
sätze können nicht einzeln darin
auftreten. Anders ist es bei
verknüpften Sätzen: da hat jeder Teil
seine eigene Nummer.
(DemoBeispiel: Vollmer)
Die
Erg.Mengen, die sich in einer Sitzung angesammelt haben, sieht man
nach
Druck auf Alt+e: dann erscheint links im Auswahlfeld die Liste der
Erg.Mengen,
die vorher entstanden waren.
>>Tip:
Dann F1 drücken, und es kommt Hilfe zur Nutzung
der
Erg.mengen.
Jede davon
kann man mit Enter oder
Doppelklick sofort wieder
anzeigen
lassen.
Mit der
Entf.-Taste kann man jede
Erg.Menge sofort beseitigen!
Einfach
Balken drauf und die
[Entf.]-Taste drücken. Gelöscht
werden
natürlich nicht die
Titeldaten, sondern nur die Liste
der
Satznummern, aus denen die
Erg.Menge besteht.
Wichtiger
Handgriff: Alt+r zeigt wieder links den momentanen Datensatz,
d.h. die Liste der Erg.Mengen verschwindet wieder.
Ergebnismengen
kann man auf mehrere Arten fabrizieren, vor allem so:
1.
Im Index Druck auf Enter-Taste, wenn eine Zeile mit mehr als einem
Eintrag markiert ist (d.h. vorn steht eine Zahl
größer als 1):
Die zugehörige Erg.menge wird gebildet und wird
sofort angezeigt.
Man sieht sie im sog. Kurzanzeige-Fenster, siehe
unten.
2.
Im Index Druck auf [Erg.]-Button (oder Alt+e):
Neue Erg.Menge wird gebildet aus den zur
markierten Zeile
gehörigen
Sätzen, aber diese Erg.Menge wird nicht sofort
angezeigt.
Der Index bleibt dabei offen, die Erg.Menge kommt
in die
Liste der
Erg.Mengen, die man nach Schließen des Index mit
Alt+e aufblättert.
Im Gegensatz zu <Enter> werden
hierbei auch
Ergebnismengen mit nur
einem Element gebildet.
3.
Die Buttons [Und], [Oder] und [Nicht] dienen zur
Vergrößerung und
Verkleinerung der momentanen Ergebnismenge (das
ist immer
die, die
unten auf dem länglichen Balken
steht): >>[mehr dazu
übermorgen!]
[Und] bildet die Schnittmenge
aus der
Erg.Menge und der momentan
markierten
Zeile (also nur die Sätze, die in beiden
Erg.Mengen
vorkommen).
[Oder] fügt die Eintraege der momentan
markierten Zeile hinzu,
wobei
keine Doppeleintraege entstehen.
[Nicht] entfernt die Einträge der momentan
markierten
Zeile aus
der
momentanen Erg.Menge.
>>TopTip:
Mit der Taste / passiert dasselbe wie mit
[Oder], nur
viel
schneller, weil man nicht zur Maus greifen muß.
Desgleichen:
+ statt [Und]
- statt [Nicht]
Alte Hasen kennen das von PRESTO, d.h. hier ist es genauso.
Hat
man mehrere solche Schritte gemacht, kann man die entstandene
Erg.menge
mit Druck auf den Button [Erg.Menge] (im Indexfenster unten
links)
anzeigen lassen, aber auch nach Schließen des Index durch
Druck
auf
die lange Schaltfläche unten, auf der dann der Name der
Erg.Menge
steht.
Und
was macht man mit der Ergebnismenge? Man sieht sie in Kurzform
in
dem Fenster "Ergebnismenge durchblättern" (sog. "Kurzanzeige"):
In
diesem Fenster gibt es eine Menge Funktionen.
Mit
F1 bekommt man dazu Hilfe: Es erscheint eine Hilfedatei mit dem
Namen
he_brger. Auch diese kann man sich ausdrucken:
h
he_br im Schreibfeld eingeben, dann Drucker betätigen.
>>Tip:
Die momentane Erg.Menge kann jederzeit mit Alt+ü
(wie
Übersicht)
erneut
angezeigt werden, statt mit
Mausklick auf den Balken, auf
dem der
Name der Erg.Menge steht.
Sortieren
der Menge:
Man
drückt auf einen der Buttons [<<] oder
[>>], um
die Dreiecks-Marke
zu
verschieben,
>>Tip:
Hat man einmal draufgedrückt, kann man mit
längerem Fingerdruck
auf die
[Enter]-Taste das
Verschieben enorm beschleunigen,
statt
-zigmal auf die Maus zu
drücken.
Dann
[Sort] drücken - Liste
wird sortiert - und auf Wunsch
mit
[Auf/Ab] die Sortierrichtung
umdrehen.
Drucken
oder Kopieren der Kurzliste:
Mit
[List] kriegt man die Kurzliste in das Anzeigefeld, wo man sie
drucken
oder mit Copy&Paste übernehmen kann.
Aber:
kopiert wird bei [List] nur von der Stelle ab, wo gerade der
Auswahlbalken
steht! Das kann man
ausnutzen.
Sehr
praktisch:
Einzelne
Einträge beseitigen: Balken drauf, Taste [Entf]. Dann
wird die
Zeile
zuerst nur mit DEL markiert. Nochmal [Entf], und das DEL geht
wieder
weg. Erst bei Verlassen des Fensters oder Druck auf ENTF werden
die
DEL-Zeilen aus der Erg.Menge rausgenommen.
Suchfunktion!
Enorm praktisch bei langen Listen:
>>[mehr in 8.1]
In
dem Eingabefeld rechts unten kann man eine Zeichenfolge eingeben
und
landet nach [Enter] in der ersten Kurzzeile, die genau diese
Zeichenfolge
enthält. Mit Alt++ kommt die nächste, mit Alt+-
wieder
die
vorige Zeile.
Besondere
Mengen: (immer ganz oben auf der Liste bei Alt+e)
--
"Lesezeichen": Die Menge der Sätze, die man sich mit dem Button
[Neues Lesez.] gemerkt hat.
--
"Vorher angezeigte Daten": entsteht automatisch und enthält
diejenigen Sätze, die in der laufenden
Sitzung
aufgeblättert
und betrachtet wurden.
Noch
mehr Möglichkeiten:
Erg.Mengen
können auch durch Suchbefehle entstehen (-> 1.3),
nicht nur
per
Indexfenster!
Suchbefehle
können außerdem in FLEX-Makros eingebaut sein
und und dann
automatisch
Erg.Mengen entstehen lassen. Siehe -> Lektion 13.2.
Besen:
Mit
dem Besen-Button kann man alle oder bestimmte Erg.Mengen beseitigen
lassen.
Hilfe kommt auch hier mit F1
Nur
eine einzelne beseitigen: Alt+e, Zeile auswählen, Entf-Taste
Fortgeschrittene
fragen:
Wie kommt die Kurzliste zustande? Kann man sie verändern,
verbessern?
(Die Form der Zeilen ist gemeint, welche Elemente vorkommen
etc.)
Welche Datenfelder dort auftauchen und in welcher
Reihenfolge,
das
steht auch in der Indexparameterdatei, so wie die Struktur
der
Register. Mehr dazu steht im Kap. 10.2.1.3 des Handbuchs.
ABER: Wenn man mal zwischendurch eine ganz andere Kurzform
haben
will, kann man sich eine
ViewListe machen. Mehr: h view geben
Für
Historiker:
Es
gibt die Kurzanzeige seit Version 12.2 (1992), siehe "news" 44.
Vorher
mußte man tatsächlich ohne auskommen!
|
10-05-2004
allegro-Fortbildung
13-04-2005
1
Benutzeroberfläche für den Endbenutzer
1.3 Kombinierte Suche im Find-Menü
Ergebnismengen
entstehen
auch, wenn Suchbefehle mit oder ohne logische
Kombinationen gegeben
werden. Das kann auf zwei Weisen geschehen:
1. Mit dem Finde-Menü
: Fernglas-Button
Bequem, aber begrenzt
2. Durch Eingabe eines
Befehls in die Suchbefehlszeile ganz unten
Erfordert etwas mehr Wissen, ist aber schneller und vielseitiger
Jedoch:
Wenn eine Suche mit
dem
Fernglas gemacht wird, entsteht dabei
trotzdem ein "normaler"
Suchbefehl des Typs 2! Den sieht man
anschließend auf dem
Ergebnismengen-Button, in der Ergebnis-
mengenliste (Alt+e) und
auch unten in der Suchbefehlszeile. Und dort
kann man den Befehl
verändern und neu ausführen lassen. Für eine
kleine Modifikation muß man
also nicht erneut das Fernglas-Fenster
öffnen! WENN man das
aber tut, gibt es da den Button [vorh. Suche]:
Damit kommt das
zurück, was man beim vorherigen Versuch eingetippt
hatte.
Machen Sie folgenden
Versuch, um alles genau zu sehen:
Alt+f : Fernglas-Menü
erscheint
Eingabe:
shakesp im ersten Eingabefeld
engl im
zweiten
Sie
erhalten eine Erg.Menge
mit 26 Einträgen. Der Titel dieser
Erg.Menge
ist: 26 : (PER &shakesp? and TIT
&engl?)
Das Zeichen & wird
eingesetzt, um die "Expansion" auszuführen,
die auch
"satzübergreifende Suche" genannt wird. Im Fernglas-Menü
können Sie das auch
abschalten. Bei großen Datenbanken geht's ohne
Expansion schneller.
Wichtig ist die Expansion nur, wenn man verknüpfte
Untersätze bei
mehrbändigen Werken hat.
Das Zeichen ? bedeutet
"Trunkierung". In diesem Fall werden damit alle
Einträge im Reg. 1
gesammelt, die mit "shakesp" beginnen, und alle im
Reg. 3, die mit
"engl"
beginnen. Ohne ? käme nichts heraus! Ohne das ?
kommt nur dann etwas, wenn
man exakt den Inhalt einer Registerzeile
eingegeben hat.
Nachdem dieser
Befehl
ausgeführt ist, sehen Sie unten in der Eingabe-
zeile "Suchbefehl", daß dort
genau folgendes steht:
(PER &shakesp? and TIT &engl?)
Und nun können Sie das
direkt ändern und neu ausführen lassen! Oder
einen ganz anderen Befehl
dort manuell eingeben. Die Klammern müssen
normalerweise nicht sein,
nur wenn noch eine andere Verknüpfung
drangehängt werden
soll.
Tippen
Sie als weiteres
Beispiel mal im "Suchbefehl" ein
per shake? and tit hamlet
Noch eine Einsicht:
Dasselbe kommt
heraus, wenn
Sie zuerst im Reg. 1 mit Eingabe von
"shake?" die Trunkierung
einstellen, die Zeile mit 275 shake...
auswählen, dann im
Reg. 3 auf die Zeile hamlet gehen und dann
den [Und]-Button
drücken. Was auch sonst? In Lektion 1.1 hatten wir
ja gelernt: Gesucht
wird
IMMER in den Registern, auch wenn man sie
dabei nicht zu sehen
bekommt.
>>Tip: Welche
logischen Registernamen es in der Datenbank gibt,
z.B. PER für die Personennamen und TIT für die
Titelwörter, das
erfahren Sie mit "Füllhorn / Info zur Datenbank" im unteren Teil
der Liste, die dann erscheint.
Hilfe:
Im Fernglas-Menü
gibt
es auch mit F1 Hilfe. Dieser Text heißt he_chger
und kann
gleichfalls, wie
alle Hilfetexte, per Schreibfeld abgerufen
werden, mit h
he_chger, und dann abgedruckt.
>>PrimaTip
Volltextsuche in der
Erg.Menge! [ausführlicher in --> Lektion 8.2]
Für jede Erg.Menge
gilt, egal wie sie entstanden ist: mit dem Fernglas-
Menü kann man darin
eine Volltextsuche machen. Den Suchbegriff dafür
muß man in das Feld
ganz unten links eingeben.
Dasselbe kann man schneller
erreichen, wenn man den Volltext-
Suchbegriff unten in die
Suchbefehlszeile eingibt, mit einem + davor.
Die Schreibweise des
Volltext-Suchbegriffs muß nicht ganz exakt sein:
Groß/klein spielt
keine Rolle, Umlaute kann man so oder so schreiben.
Hinweis für
Anwender,
die nicht A.CFG haben
Wenn im Fernglas-Menü
die Namen der Register nicht stehen, dann fehlen
diese in Ihrer (wohl
schon
etwas älteren) Indexparameterdatei. Darin
müssen Zeilen stehen,
die so aussehen:
I PER 1 "Personennamen"
I TIT 3
"Titelwörter,
Schlagwörter"
Mehr dazu im
Installationstext: h inst
-----------------------------------------------------------------------
Nebenbemerkung zur
Terminologie: Wir reden nicht von einer "Suchmaske",
auch nicht von
"Erfassungsmasken", d.h. überhaupt nicht von "Masken".
Wir sind hier nicht
auf dem
Theater. Es gibt "Menüs" und "Formulare",
das reicht, um alles
sachgerecht und plausibel zu benennen. Das
Wort "Maske"
läßt wohl kaum intuitiv erkennen, besonders bei den
Endnutzern, um was
es dabei
geht. Im Grunde eine ziemlich abwegige
Metapher.
|
11-05-2004
14-04-2005
1 Benutzeroberfläche für den Endbenutzer
1.4 Verknüpfen und Speichern von
Ergebnismengen
Mit
Alt+e sieht
man links im Auswahlfeld die Liste der Erg.Mengen,
die vorher entstanden
waren. Und zwar egal, WIE sie entstanden waren.
Die Namen oder Titel dieser
Erg.Mengen sind manchmal recht lang, das
macht aber nichts.
Unter der Liste sind drei
Buttons, die wollen wir uns jetzt mal
vorknöpfen:
[Und] [Oder] [Nicht]
Sie sind dazu da, jeweils
ZWEI Ergebnismengen zu verknüpfen.
Die ERSTE davon ist immer
die momentan aktuelle Menge, die man also
zuletzt betrachtet hat und
deren Name unten auf dem länglichen Balken
steht, wir nennen sie jetzt
mal A. (Wenn das gerade eine ist, mit der
man nichts machen will,
dann zuerst die richtige auswählen und mit
Enter aktivieren, oder die
richtige neu anlegen!)
Die ZWEITE dann mit dem
Leuchtbalken markieren, d.h. nur den Balken
draufsetzen, nicht Enter
oder sowas drücken!
Wir nennen diese
zweite
Erg.Menge jetzt mal B.
DANN drückt man den
richtigen der drei Buttons. Es entsteht jeweils
eine neue Ergebnismenge.
Hier die ganz genaue Erklärung (wer bei der
Mengenlehre aufgepaßt
hat, dem wird das alles schnell klar):
[Und] :
Die
Schnittmenge S = A+B wird gebildet.
Das sind alle Sätze, die zugleich in A und in B vorkommen.
S ist also nie größer als die kleinere der beiden.
Oft ist S leer: und zwar wenn A und B keine gemeinsamen
Mitglieder haben.
Das + bedeutet also NICHT, daß die Mengen addiert werden, man
kann das leicht mißverstehen, wenn man bei der Mengenlehre
NICHT aufgepaßt hat ...
[Oder] : Die
Vereinigungsmenge V = A/B entsteht.
Das sind alle Sätze, die in A oder in B vorkommen. Ein Satz,
der z.B. nur in A vorkommt, gehört zu V, aber nicht zu S.
Sätze, die in beiden vorkommen, werden aber nicht zweimal
genommen! Die Zahl der Sätze von V ist deswegen oft kleiner
als die Summe der Sätze in A und B. (Man könnte eher hier als
bei [Und] von der Addition von A und B reden, wobei aber eben
Doppelungen vermieden werden.)
[Nicht] : Die
Differenzmenge D = A-B wird gebildet:
Alle Sätze, die in B vorkommen, werden aus A entfernt.
Man könnte auch sagen: A ohne B
Deshalb hat D höchstens so viele Sätze wie A, manchmal
aber keinen: wenn alle Mitglieder von A auch in B vorkommen.
Es entsteht jeweils eine
neue Erg.Menge und sie wird sofort angezeigt.
Frage 1: Welche
der
drei Gleichungen A+B = B+A , A/B = B/A , A-B = B-A
ist/sind richtig und warum? Anders gefragt:
Bei welcher Verknüpfung muß man auf die Reihenfolge achten?
Frage 2: Wenn kein
Satz von B auch in A vorkommt, was ist dann in den
drei Fällen das Ergebnis?
In der Liste der Erg.Mengen
ist danach die neu entstandene Menge
ebenfalls drin. Und man
erkennt, wie sie entstanden ist: zwischen den
Namen der verknüpften
Mengen steht das Zeichen + für UND, / für ODER
bzw. - für NICHT.
Mit den normalen
Rechenzeichen haben diese Symbole also nichts zu tun,
lassen Sie sich nicht
verwirren! (Die Mengenlehre hat dafür andere
Symbole, aber die gibt es
leider nicht zum PC-Zeichensatz.)
Ist der Name einer
kombinierten Erg.Menge zu lang, sieht man nur den
Anfang des Namens! Das
macht aber nichts.
Pfiffige fragen sofort:
Kann man verknüpfte Mengen noch weiter
verknüpfen? Ja.
So oft man will.
Aufbewahren für die
nächste Sitzung: (eigentlich erst in 6.4 dran ...)
Über das Menü
"Option" kann man die Ergebnismengen für die nächste
Sitzung aufbewahren lassen:
Die Zeile "Ergeb. aufbewahren" auswählen
und Enter drücken,
wenn dort kein Haken ist. Wenn da einer ist, dann
ist die Aufbewahrung schon
eingestellt. Beim nächsten Start ist dann
alles noch da, auch das
Häkchen, d.h. die Einstellung selbst bleibt
auch erhalten, bis man sie
ändert.
Kenner setzen in der
INI-Datei SaveResults=1, dann werden die
Erg.Mengen ohne Nachfrage
aufbewahrt.
>>Geheimtip:
Wenn einem die Namen der
Erg.Mengen zu kompliziert sind, kann man sie
ändern!
Man tippt im Schreibfeld
ein: X rset (mit großem X)
Dann wird nach einem neuen
Namen für die momentane Erg.Menge gefragt,
den Sie sich beliebig
ausdenken können. Dieser Name wirkt sich
ansonsten auf das
Funktionieren der Verknüpfungen usw. nicht aus und
wird auch mit aufbewahrt,
es ist also ganz ungefährlich.
|
Fortbildungskurs
19-04-2006
1 Benutzeroberfläche für den Endbenutzer
1.5 Funktionstasten
Besonders
wichtig: alles
sofort ausprobieren.
Windows
animiert zwar
lieber dazu, die Maus auf Trab zu bringen statt
auf
Tasten zu drücken,
aber grundsätzlich sind fast alle Funktionen in
fast
allen
Windows-Programmen auch per Tastatur auslösbar. Das ist ja
auch
unter dem Aspekt der
"Barrierefreiheit" wichtig, wenn man bedenkt,
daß
nicht jeder
Nutzer tatsächlich mit der Maus gut umgehen kann!
Nur
kurz erwähnen wir
hier die Alt-Taste. Man muß ja nur wissen:
Wenn
ein unterstrichener
Buchstabe zu sehen ist, auf einem Button
oder
in einem Menü,
kann man die Alt-Taste zusammen mit diesem
Buchstaben
drücken, um
die Funktion auszulösen. Beispiele: Alt+s
zum
Speichern - denn auf
dem Button [Speichern] ist das S unter-
strichen,
und Alt+h
für das "Füllhorn", denn im Menü ist dessen
h
unterstrichen. Tip:
Manchmal ist Windows so eingestellt, daß die
Unterstreichungen
erst bei
Druck auf Alt sichtbar werden.
>>SonderTip:
Alle
Wirkungen der Alt- und
der Strg-Taste sind beschrieben in dem
Hilfetext
he_sp, den man
mit F12 erhält. Die F-Tasten kommen darin
zu
kurz, deshalb gibt es
diese Lektion.
Nun
also zu den
Funktionstasten. a99 nutzt nur die normale Ebene,
nicht
die Shift-, Alt- und
Strg-Ebene! Bei Alt+F7 passiert also
z.B.
nichts.
>>
Einschränkung: F2 bis F9 funktionieren nur, wenn der Fokus (der
Cursor)
gerade im
Auswahlfeld ist oder im Schreibfeld. In der
Befehlszeile
klappt es
nicht - das liegt an der besonderen Natur
der
Befehlszeile, denn sie
ist kein normales Eingebafeld, sondern
eine
"ComboBox", das ist
was viel komplizierteres. Die Alt-Tasten
funktionieren
allerdings!
>>Tip
für
Ängstliche: Bei keiner der Funktionstasten passiert irgend
etwas
an den Daten, d.h.
sie sind alle ungefährlich. Es sei denn,
ein
Systemverwalter
hätte einen der On-FLEXe mit einer Gefahrfunktion
ausgestattet,
was sich
nicht empfiehlt. Im Normalfall ist es nicht so.
F1
: Hilfe. Das
ist
Windows-Standard. Und zwar kommt damit eine
"kontextbezogene Hilfe", geeignet für die jeweilige Situation.
F2
: löst den
FLEX onF2.flx aus [nichts, wenn er nicht existiert]
Der Standard ist:
Cursor in das Anzeigefeld setzen. Das ist nur für den von
Interesse, der wirklich den Mausgebrauch minimieren will!
>> Der besondere Tip: Steuert man man in der Anzeige den
Cursor
auf einen Flip, wird F2 diesen Flip auslösen.
F3
: löst den
FLEX onF3.flx aus [nichts, wenn er nicht existiert]
>>Tip: Kopieren Sie "onprint.flx" auf onf3.flx, wenn Sie
auf F3
die Druckfunktionen haben wollen (wie bei DOS).
F4
: löst den
FLEX onF4.flx aus [nichts, wenn er nicht existiert]
>>Tip: Schreiben Sie "help exprt" in onf4.flx, wenn Sie
auf F4
die Exportfunktionen haben wollen (wie bei DOS).
F5
: Anzeige
zwischen
extern und intern umschalten [wie bei DOS]
[Voraussetzung: in den Anzeigeparametern gibt es einen
Abschnitt #-(, dieser wird dann ausgeführt.]
F6
: Index ein-
und
ausschalten [wie bei DOS]
F7
:
Registereinträge zum aktuellen Satz zeigen [wie bei DOS]
>>Tip: Zum bei DOS besonders beliebten Alt+F7 (Anzeige
wichtiger
interner Einstellungen) gibt es eine Entsprechung in der Funktion
"Datenbank-Information" in dem Menü "Global".
F8
: OnF8.flx wird
ausgelöst.
Standard: Sonderfunktionen zum aktuellen Satz [ab V26.2]
Wenn OnF8.flx nicht existiert, wird der Inhalt des Hintergrund-
speichers im Anzeigefeld gezeigt.
F9
: Neusatz.
Löst den FLEX oninput.flx aus. Wenn der nicht
existiert: Wahl zwischen "Kopie" und "leerer Neusatz"
Im Indexfenster: Abschalten der Trunkierung etc.
>>Tip: Wenn versehentlich ausgelöst und bereits ein
Eingabeformular erschienen ist: Esc
F10
: Menü: Der Fokus
geht auf den Menüpunkt "Datei" ganz oben links.
Mit Enter wird das Menü dann aufgeklappt.
Im Index- und Ergebnisfenster erhält das Systemmenü den Fokus.
Das kann irritieren, aber nur bei CursorRunter und CursorRauf,
weil sich dann der Balken nicht bewegt, sondern das Systemmenü
aufklappt. Mit Esc wird dies rückgängig gemacht.
Dieses Verhalten ist Windows-Standard und nicht änderbar.
F11
: OnF11.flx wird
ausgelöst. Wenn diese Datei nicht vorhanden ist:
Anzeige breit schalten bzw. wieder normal stellen.
Im Index- und Ergebnisfenster hat OnF11.flx keine Wirkung, hier
wird stets die Breit-/Schmalschaltung ausgelöst.
F12
: OnF12.flx wird
ausgelöst. Wenn nicht vorhanden:
Hilfetext zur Tastenbelegung anzeigen
Tip: Derselbe Hilfetext erscheint in einer Meldungsbox, wenn man
Alt+c drückt.
Tip:
F5, F6, F7 wirken auch
in den Unterfenstern Index und Kurzliste.
Hinweis:
Die Wirkungen
aller Tasten im DOS-Programm PRESTO sind
umfassend
beschrieben im
Systemhandbuch, eine Kurzübersicht steht auf
S.
65, zu den Wirkungen im
Editormodus auf S. 94.
|
12-05-2004
allegro-Fortbildung
15-04-2005
2 Das allegro-Konzept
2.1 Datenbanken,
Datensätze,
Datenfelder
Ein Zettelkatalog, das weiß jeder, besteht aus Schränken,
Schubkästen
und lauter Karteikarten.
Ein Online-Katalog ist keine Kartei, sondern eine Datenbank. Eine
Datenbank besteht aus Dateien, die man nicht gut mit Schränken oder
Schubkästen vergleichen kann. Nur die Karteikarten haben eine
ungefähre
Entsprechung, das sind die Datensätze. Ein Datensatz umfaßt
etwa das,
was man früher eine "Titelaufnahme" nannte, daher wird oft statt
"Satz"
auch "Aufnahme" gesagt. Doch so ein Satz sieht ganz anders aus als die
Aufschrift auf einem Katalogzettel. Warum das so ist, und aus was die
Dateien sonst noch bestehen, das steht in einem einführenden
Papier,
dem kaum etwas hinzuzufügen ist, deshalb verweisen wir darauf:
Geben Sie also im Schreibfeld ein: h dateien
Derselbe Text im Internet:
http://www.allegro-c.de/formate/dateien.htm
Am Ende jenes Textes findet man eine Liste der Dateien, die zu einer
allegro-Datenbank gehören, und wofür sie gut sind.
Und jetzt mal das Handbuch her!
Viel genauer sind die einzelnen Dateitypen im Handbuch erklärt,
und zwar im Kap. 0.3.
Oder geben Sie ein: h ac0-3 um es online
zu sehen
(Gedruckt ist es
aber schöner).
Und in Kap. 0.8 steht nochmal eine Zusammenfassung, welche Dateien
am wichtigsten sind: für die Online-Version gibt man ein:
h ac0-7=0.8
(wegen der Farben besser als die gedruckte Version)
Noch 'ne Übersicht:
Ganz anders geartet ist die Übersicht, die man erhält mit
h files
Da kann man sich die Listen der Dateien zeigen lassen, die auf den
einzelnen Verzeichnissen liegen. Wählt man eine Datei aus, wird
einem
erzählt, was es damit auf sich hat, und ein Hintergrundtext dazu
wird
aufgeblättert. Wählen Sie hier zuerst DEMO2 aus, dann
nacheinander die
verschiedenen Dateien, die es da zu sehen gibt.
>>SuperTip ab V25.2: Geben Sie ein: d
Enter (sonst nichts)
Dann sehen Sie eine Liste der Dateien, die sich auf dem momentanen
Datenbankverzeichnis befinden! Die Liste erscheint in dem berühmten
aresqa-Fenster, das mit V25 neu in die Welt gekommen ist.
In der obersten Zeile (wo der blaue Balken drauf ist) steht:
Umordnen alphabetisch ...
Enter drücken, dann wird die Dateiliste alphabetisch geordnet.
Zuerst ist sie chronologisch geordnet, die neuesten Dateien oben.
Dann eine Datei wählen und Enter. Wenn es eine anzeig- und
bearbeitbare Datei ist, wird das Anzeigen und Bearbeiten angeboten.
Online und Offline:
Unten links im dritten Statusfeld sehen Sie immer ONL (für Online)
oder
NEU (für einen ganz neuen, noch nicht gespeicherten Satz) oder EXT
für
einen Satz aus einer externen Erg.Menge, auch Offline-Satz genannt.
Was es damit auf sich hat, steht in einem Text off.rtf, geben Sie
also ein: h off
Das dürfte dann genug der Lektüre sein für die heutigen 10 Minuten...
Aber was passiert eigentlich mit den Dateien?
Morgen schauen wir uns mal den wichtigsten aller Vorgänge an: das
Speichern eines Datensatzes. Dem würde beim Zettelkatalog das
Einordnen einer Titelaufnahme mit Haupt- und Nebeneinträgen
entsprechen! Bei der Datenbank sieht es denn doch etwas anders aus.
|
13-05-2004
allegro-Fortbildung
18-04-2005
2 Das allegro-Konzept
2.2 Technik der
allegro-Datenbank
(Was wird wie und wo gespeichert?)
Jetzt
wissen Sie, was es für Dateien gibt. Aber wie wirkt das alles
zusammen?
Von selber machen die Dateien nichts, da stehen nur Daten
drin.
Die Programme sind es, die einem die Inhalte von Dateien zeigen
und
damit etwas tun, neue Daten hineinschreiben usw. Der PC braucht
immer
geeignete Programme, von sich aus kann er nichts anfangen mit den
Dateien.
Wenn man eine .DOC-Datei hat oder eine .XLS oder .PPT, braucht
man
WinWord, Excel bzw. PowerPoint, sonst hat man nichts davon.
Das
Hauptprogramm des allegro-Systems heißt ab V25.5:
allegro.exe
Es
startet aber seinerseits das Programm a99.exe oder alcarta.exe,
das
OPAC-Programm. Was wir hier die ganze Zeit behandeln, das ist
das
Programm a99.exe. Nur damit kann man katalogisieren. Es hat das
alte
DOS-Programm PRESTO.EXE abgelöst, kann aber SEHR viel
mehr.
(Andererseits
und nebenbei: Programme sind auch nur Dateien, d.h. lange
Listen
von Zahlen. Diese Zahlen stellen dann aber keinen Text dar,
sondern
verschlüsselte Befehle, die der Computer ausführen
kann.
a99.exe
ist z.B. eine solche "ausführbare" Datei, keine
menschenlesbare
mit Text
drin.)
Was
passiert beim Katalogisieren? Welche Dateien sind da betroffen?
Wo
kommen die eingegebenen Daten wirklich hin?
Schaden
kann's nicht, darüber ein paar Dinge zu wissen...
Während
man mit einem neuen Datensatz beginnt oder einen schon
vorhandenen
bearbeitet, wird noch nichts in eine Datei geschrieben!
Alles
spielt sich zuerst im Arbeitsspeicher ab. (Wenn man Katalogzettel
schreibt,
passiert das alles nur auf dem Schreibtisch...)
Erst
wenn auf [Speichern] gedrückt wird (PRESTO: F10), dann
passiert
was, und zwar viel:
1. Der
Datensatz wird in eine Datendatei geschrieben (Typ .ALD)
Eine Datenbank kann bis zu 255 Datendateien haben.
In
welche davon
ein neuer Satz gespeichert wird, kann man in der
INI-Datei
ein-
stellen. Normalerweise ist es die Datei 1, sie
heißt cat_1.ald.
Beinahe ist es so, als hätte man einen
Zettelkatalog
mit 255 Kästen.
Aber nur beinahe!
Wenn es in der Datei einen gelöschten oder
freigegebenen Satz gibt,
in den der neue Satz hineinpaßt, wird der
gelöschte überschrieben.
Sonst kommt der neue Satz an das Ende der Datei.
Ein alter
Satz
kommt nach Bearbeitung immer zurück in die Datei,
wo
er vorher
schon war. Von alledem merkt man nichts.
2. Ein
neuer Satz bekommt eine interne Nummer, und zwar übernimmt
er die des gelöschten bzw. er erhält die
nächsthöhere Nummer,
die noch nicht vergeben wurde. Die Adresse des
Satzes
(Dateinummer
plus Position in der Datei) wird in die Datei vom
Typ .TBL
geschrieben (die "Satztabelle"), das sind pro Satz
nur 4
Byte.
Wären die Sätze Zettel, dann hätte jeder
eine Nummer, und man
fände den Zettel, also in welcher Schublade und an
welcher
Stelle darin er steht, mit Hilfe einer langen
Liste.
3. Jetzt
das Allerkomplizierteste:
Aus dem Datensatz werden die Registereinträge (die
"Schlüssel")
gebildet. Das geschieht nach der Vorschrift, die
in der
Index-Parameterdatei steht (Standard: Datei
cat.api), und
die
ist auch für die Schritte 4. und 5. zuständig.
Die Einträge kommen alle in die Indexdatei, Typ
.ADX.
Diese besteht aus bis zu 11 Teilen, die "Register"
genannt werden. Die interne Satznummer wird mit
jedem
Schlüssel
mitgespeichert. Damit kann das Programm über die
.TBL-Datei die
Adresse des Satzes finden, wenn er wieder
gebraucht wird!
Die Registereinträge sind so etwas wie die Haupt-
und
Neben-
einträge der Titelaufnahme, bloß viel mehr als
im Zettelkatalog!
Bei korrigierten Sätzen ist es besonders
kompliziert:
die nicht
mehr korrekten Schlüssel müssen raus aus dem
Index und die nun
korrekten dafür rein, aber an der richtigen Stelle!
4. Die
Kurzzeile wird gebildet und in die Datei vom Typ .STL
geschrieben. Das sind die Zeilen, die man bei der
Anzeige
von
Erg.Mengen sieht.
5. Die
Restriktionsangaben werden gebildet und in die Datei vom
Typ .RES geschrieben. Das sind z.B.
Erscheinungsjahre und
Sprachcodes, die zum Einschränken von Erg.Mengen
benutzt
werden können.
Zu 4. und 5. gibt es bei der Zettelwirtschaft
keine
Parallele!
6.
Während dieser Vorgänge wird die Datenbank für andere
Schreib-
vorgänge gesperrt, sonst könnte es ein
Durcheinander geben. Daher
kann die Meldung "bitte warten" kommen, wenn man
speichern
will.
Wenn diese Meldung nicht weggeht und man also
nicht
speichern kann,
obwohl sonst keiner am Arbeiten ist, dann ist die
Sperre
nicht
wieder aufgehoben worden.
Dazu gibt's den Menüpunkt "Datenbank
sperren/freigeben" auf dem
ORG-Menü (h org eingeben).
Hinterher,
beim Suchen, entnimmt das Programm immer aus dem Index
die
interne Nummer eines Satzes, denn die steht unsichtbar bei jedem
Registereintrag
dabei. Mit der Nummer stellt das Programm
dann
über
die
Satztabelle die Adresse des Satzes fest und greift auf die
richtige
Datendatei zu, um den Satz zu holen und anzuzeigen. Der
Text der
Titelaufnahme steht, anders als beim Zettelkatalog, nur
an
dieser einen Stelle in der Datenbank.
So
einfach ist das Ganze! (Aber im Ernst: noch viel einfacher
könnte
man es
wirklich kaum machen - und wie gesagt, der Nutzer sieht das
und ahnt
das alles gar nicht.)
Summa
summarum: Eine allegro-Datenbank ist nicht eine einzige Datei,
sondern
es gehören mehrere dazu, die in sinnvoller Weise
miteinander
eine
ideelle Einheit bilden.
>>Tip:
Was folgt daraus für die Sicherheit?
Die
Titelaufnahmen, also was man eingegeben hat, stehen NUR in den
Datendateien,
Typ .ALD. Nur diese müßte man also sichern.
Die anderen
Dateien
können in der Tat alle rekonstruiert werden: Dazu gibt es
das
Org-Menü,
das die einzelnen Schritte genau erklärt: Geben Sie
ein
h org
und dann
klicken Sie oben rechts auf HILFE..HILFE..HILFE
Dann
kommt die ausführliche Fassung des Menüs.
Auch:
Menü "Global / (Re-)Organisieren"
>>Übrigens:
Die
interne Nummer eines Satzes steht nicht in einem Datenfeld.
Man
sieht sie nur in dem zweiten Statusfeld von unten rechts.
Da steht
z.B.: 1296/1 L624
Das
heißt: Sie haben den Satz 1296 vor sich, der gespeichert ist
in der
Datei 1
und er ist 624 Byte lang. Im DOS-Programm PRESTO sieht man
diese
Angaben in der obersten Zeile. (Nicht in alcarta bzw. in APAC.)
Die
INTERNE Nummer hat also NICHTS zu tun mit der Nummer in #00, um es
nochmal
ganz klar zu sagen!
|
14-05-2004
allegro-Fortbildung
19-04-2005
2 Das allegro-Konzept
2.3 Zwei
Verknüpfungskonzepte:
Mehrbd. Werke und Normdaten
Karteizettel
sind nicht immer vollkommen selbständig! Es gibt die
sog.
"Folgezettel"
bei mehrbändigen Werken zur Auflistung der
Bände, und
es
gibt die Verweisungszettel, die z.B. von einer Namensform auf
eine
andere (die amtliche) verweisen und keine andere Funktion haben.
Es
gibt also gewisse Zettel, die mit anderen logisch verknüpft sind
und
nicht für sich alleine aussagefähig.
Wir
wissen inzwischen: was früher Zettel waren, das sind jetzt
Datensätze.
Statt mehrerer Zettel pro Buch, einsortiert an mehreren
verschiedenen
Stellen, gibt es nur einen Datensatz, aber viele
Registereinträge,
mit denen man den Satz finden kann.
Wie
bei den Zetteln kann man auch zwischen verschiedenen
Datensätzen
Verbindungen
herstellen. Diese müssen aber so beschaffen sein, daß
Programme
damit was anfangen können, denn natürlich sollen die
Verbindungen
automatisch funktionieren. Na gut, wird man denken, jeder
Satz
hat automatisch eine interne Nummer, die kann man dafür
nehmen.
MomentMoment!
Die internen Nummern können sich beim Neuaufbau
einer
Datenbank ändern - sie dienen nur der Adressierung!
Verknüpft
wird deshalb grundsätzlich NICHT über die
internen Nummern,
sondern
über Identnummern, die in irgendwelchen Datenfeldern
stehen.
Denn
Datenfelder ändern sich bei einem Neuaufbau nicht.
Welche
man nimmt, das ist dem Systemverwalter überlassen. Die
Einrichtung
der Verknüpfungstechnik ist dem fortgeschrittenen
Parametrierer
vorbehalten, der sich mit den Index- und Anzeige-
parametern
auskennt.
Die
Nutzung aber ist leicht, und nur darum geht's hier.
In
der DemoBank kann man sich anschauen, wie Verknüpfungen zum
Beispiel
aussehen
(können).
Beispiele
in der DemoBank:
1.
Verknüpfung Untersatz -> Hauptsatz bei
mehrbändigem Werk
----------------------------------------------------------
Register 4: erkenntnis der natur
(Oder auch Reg. 1 unter zz verknuepfter
untersatz )
Das ist ein Untersatz für den Band 2 eines
2bändigen Werkes.
Die Verknüpfung ist im Feld #00. Dort steht die
IdNummer des
Hauptsatzes und daran angehängt mit + die Nummer
des
Bandes.
Sinn: den Datensatz für einen Band eines
mehrbändigen Werkes zu
verbinden mit dem Hauptsatz = Satz für das
Gesamtwerk.
Ein Klick auf "Hierarchie-Liste", ganz oben zu
sehen,
bringt die
Liste aller zum mehrbändigen Werk gehörigen
Teile.
Im Reg. 9 sieht man unter 654321, wie diese Teile
indexiert sind.
Diese Einträge müssen in den Indexparametern
erzeugt werden, also in
der Datei cat.api im Normalfall.
Interessant: Im Hauptsatz (Titel: Was können wir
wissen?) steht
KEINE Verknüpfung zu den Untersätzen! Stellen
Sie sich vor: sonst
müßte man jedesmal, wenn ein neuer Band kommt,
noch zusätzlich beim
Hauptsatz eine Nummer eintragen - das wär doch
unschön.
Aber woher weiß das Programm dann ... ach richtig,
es schaut ins
Register 9, ob unter der Nummer des Satzes,
654321, noch
Einträge
mit der selben Nummer stehen, na das ist ja
clever! Damit
kann es
beim Anzeigen des Hauptsatzes sich schnell und
heimlich
die
Untersätze heranholen und mit anzeigen.
2.
Stammdaten-Verknüpfung, z.B. Personenstammsatz
----------------------------------------------
Reg. 1: tucholsky
Bei diesem Datensatz sieht man, daß im Feld #40
nur
steht _tucho
Dies ist das Kürzel des Personenstammsatzes für
Kurt Tucholsky, zu
finden im Reg. 10. Das Zeichen _ sagt dem
Programm: hier
kommt eine
Verknüpfung, schau im Reg. 10 nach, was darunter
steht, und setze es
hier ein. Und im Reg. 10
steht:
tucho=|2Tucholsky, Kurt
(Die Angabe |2 hat nur eine interne Bedeutung.)
Wenn Sie
die Zeile
dann mit Enter auswählen, sehen Sie den
"Stammsatz"
für Tucholsky.
Solche Stammsätze muß man sich anlegen, wenn
man mit dieser
Verknüpfungstechnik arbeiten will. Das geht mit F9
und dann
"Personen-Stammsatz". Beim Speichern wird eine
IdNummer
vergeben
in #00. Diese muß dann zum Verknüpfen genommen
werden. Will man
lieber ein Kürzel, denkt man sich eins aus und
setzt
dieses vor dem
Speichern in die #00 ein, wie man es am Beispiel
Tucholsky
sieht.
In einem Titelsatz kann danach an jeder Stelle (in
jeder
Kategorie)
die Angabe _xyz eingetragen werden, wenn xyz die
IdNummer
bzw.
das Kürzel ist. ABER: die Kürzel müssen
eindeutig sein.
>>Sonder-Tip:
Geben Sie im Reg. 1 "wrobel" ein.
Da
sehen Sie: wrobel, ignaz [Pseud.]
-> tucholsky,
kurt
(Übrigens
kommt das aus dem Polnischen, wróbel heißt
dort Sperling.)
Wenn
man Enter drückt, wird zu "tucholsky, kurt" umgeschaltet, das
ist
der
Sinn dieser Zeile. Es wird ausgelöst durch den Pfeil ->,
den man
in
der Zeile sieht. Der Nutzer wird also elegant, ohne noch was
eingeben
zu müssen, zur richtigen Stelle hingeführt.
Woher
aber kommt die Verweisungszeile? Die kommt aus dem Stammsatz,
siehe
oben. Um diesen Stammsatz sofort zu sehen, und das ist jetzt
der
wahre >>Tip des Tages, drückt man nicht
Enter,
sondern
"Cursor
nach links". Das ist auch schon im DOS-Programm PRESTO so.
Handreichung
zur Eingabe:
1.
Mehrbd. Werke
Ein neuer Band wird so eingegeben:
Hauptsatz aufblättern, F9, "Verkn. Untersatz"
wählen
Formular erscheint, in der ersten Zeile steht die
IdNummer
des
Hauptsatzes, dahinter ein +. Bandnummer hinter das
+
schreiben!
Damit die Ordnung der Bände klappt, kann man so
schreiben:
654321+03=Bd. 3
Die 03 dient zum Sortieren, die Angabe "Bd. 3" zum
Anzeigen.
Wenn aber z.B. mehr als 100 Bände kommen
könnten, dann lieber gleich
+003 schreiben! (Obwohl man später alles ändern
könnte)
2.
Verwendung von Normdaten
Tucholsky wird so eingegeben, wenn er bei einem
Buch
vorkommt:
Alt+i drücken, wenn es soweit ist, daß der Name
eingegeben werden
muß, egal ob im Formular oder nicht, egal in
welchem
Feld!
Ins Reg. 10 schalten (Alt+i Alt+0), dort ütuc
eingeben (das genügt)
Man kommt zum "Übernahmeregister" (deshalb ü)
und sieht die Zeile
ütucholsky, kurt _tucho
Alt+k drücken (Button [Kop.])
und das war's schon!! Die Angabe _tucho wird
automatisch
kopiert in
das Eingabefeld. (Wenn man's auswendig weiß, kann
man natürlich
auch _tucho von Hand eingeben. Oder einen anderen
Satz
kopieren,
in dem es schon vorkommt.)
ACHTUNG:
Wenn man auch nur eine Ziffer der IdNummer ändert, oder
einen
Buchstaben
am _tucho, dann ist die Verknüpfung kaputt! Aber: wenn
man
einen
Zettel verstellt, ist der kaum jemals wieder aufzufinden.
In
der Datenbank dagegen kann man den unverknüpften Satz immer noch
über
seine anderen Indexeinträge wiederfinden oder zur Not
mit der
Volltextsuche!
Dann Nummer oder Kürzel wieder reparieren - Problem
gelöst.
Ändern Sie spaßeshalber mal die Nummer in der
#00 von dem
Band
"Erkenntnis der Natur": schon klappt die Anzeige nicht mehr,
denn
der Hauptsatz wird nicht gefunden.
Anmerkung
für Experten:
Wenn
man nicht das Standardschema hat, muß man, wie so oft,
sich
die Lösung selber stricken, per Parametrierung. Immerhin,
im
Kap. 10 sind diese Dinge sehr genau beschrieben (Parametrieren muß
man
dann sowieso können!), und für die Anzeige gibt es
Modellparameter,
und
zwar d-k.apt, in denen man nur die Kategorienummern einsetzen muß,
die
man anzeigen will, alles Drumherum ist da schon geregelt.
Mehr
dazu: geben Sie h
vb154#246 ein
Mit
den Indexparametern ist es nicht so schwer, was den Fall 1. angeht,
wenn
man dieselbe Logik verwendet, also Untersatz-Zählung mit + an
die
Hauptsatznummer
anhängen. Handbuch: Kap. 10.2.1.3 und
10.2.6.7.
|
17-05-2004
allegro-Fortbildung
20-04-2005
3 Benutzeroberfläche
für den
Katalogisierer
3.1 Menü "Bearbeiten"
Pflichtlektüre:
Ein für
den Anfang sehr wichtiger Text zum Thema "Bearbeiten"
findet
sich im "Füllhorn"-Menü unter "Dateneingabe".
(Dahinter steckt
die
Datei inp.rtf) Drucken Sie sich dies zuerst aus
und
schauen Sie,
wie weit
Sie damit kommen.
Wenn
Ihnen das schon alles klar ist, bietet das Menü "Bearbeiten"
keine
großen Verständnisprobleme.
Was man
hier machen kann, ist alles ordentlich aufgeschrieben in der
Hilfedatei
"menu.rtf". Geben Sie h menu , dann finden Sie die
Liste,
die wir
mit einigen kleinen Verbesserungen und Zusätzen hier
abdrucken:
Das Menü
"Bearbeiten" (zwischen "Datei" und "Ansicht")
---------------------
Anzeigetext
markieren
Gesamten Anzeigetext für Copy-and-Paste markieren.
Statt dessen kann man auch in das Anzeigefeld klicken, dann
Strg+a
Anzeigetext
kopieren
Den markierten Text aus der Anzeige in die Zwischenablage
kopieren.
Statt dessen kann man auch, wenn die Schreibmarke im
Anzeigefeld
ist,
Strg+c verwenden.
Der solchermaßen kopierte Text kann anschließend in
jedes andere
Windows-Programm mit Strg+v einkopiert
werden, z.B.
Word.
Extern
(auch mit Alt+t)
Datensatz dem externen Editor übergeben. Wenn man von dort
zurück-
kommt, wird man gefragt, ob der bearbeitete Satz wieder
eingelesen
werden soll.
Ob man ihn dann speichert, kann man immer noch entscheiden,
denn
die
Änderungen sind dann so, als hätte man sie mit der
Hand eingegeben.
(Die Hilfsdatei, in der der Satz während der Bearbeitung
steht,
heißt übrigens EXX.XXX)
Der Name des externen Editors steht in der INI-Datei:
Editor=x
Hier kann man den Namen eines anderen DOS-Texteditors
einsetzen,
z.B. Editor=edit für den
Microsoft-Editor. WinWord ist für
diese Aufgabe nicht geeignet.
Read
(auch mit Alt+ä)
Externen Datensatz E.ADT einlesen. Nützlich, wenn man
einige
Standardkategorien in E.ADT hat, die in jeden Satz
aufgenommen
werden
müssen. Wieviele das sind, ist egal, sie müssen nur in
der Datei
untereinander stehen, d.h. die Datei sieht z.B. einfach so
aus:
#74
Frankfurt a. M.
#75
Suhrkamp
Was darin steht, wird in den momentanen Datensatz
eingemischt.
Gleichnamige Felder, die schon vorhanden sind, werden dabei
ersetzt.
Hat man so eine Datei, braucht man also nur Alt+ä zu
drücken, und
schwupp - alle Felder aus E.ADT sind schon da.
Die Datei E.ADT legt man sich auf das Startverzeichnis (in
der
Desktop-Verknüpfung steht dieses unter "Ausführen
in...")
Neuaufnahme
Neuen Datensatz anlegen. Es steht dann zur Wahl, den
aktuellen
Satz
zu kopieren oder einen gänzlich neuen anzulegen. Wählt
man letzteres,
kommt die Abfrageliste ins Auswahlfeld. Das ist etwas für
die
langjährigen Anwender, die an das Arbeiten mit PRESTO
gewöhnt waren.
Mit F9 oder Button [Neusatz] kommt dagegen ein Zwischenmenü
mit der
Auswahl diverser Satztypen, wodurch jeweils ein Formular
aktiviert
wird.
>>Tip:
hat man versehentlich einen Neusatz angelegt,
diesen aber
noch
nicht
gespeichert, kann man ihn
mit dem Menüpunkt "Deaktivieren"
sofort
wieder spurlos beseitigen.
EingabeFormulare
(Wie Button [Formulare #] oder
Alt+# )
Formular-Fenster öffnen.
Es muß dazu eine Formulardatei geben (Typ .frm, Standard:
cat.frm).
In Wirklichkeit wird der FLEX
onforms.flx
ausgeführt, der zuerst
feststellt, was für ein Satztyp vorliegt, um dann das dazu
am
besten passende Formular anzuzeigen.
Mehr zu Formularen: h form
Markieren/Verschieben
(auch mit Alt+m )
Nur sinnvoll bei hierarchischen Sätzen, also solchen, in
denen Unter-
sätze direkt enthalten sind. Solche Untersätze
hängen unter dem
Hauptsatz und beginnen mit einer Kategorie #01.
Wirkung dieses Befehls:
Hierarchischen Untersatz
markieren/verschieben
Und so wird's gemacht:
Zuerst den Balken auf eine #01 setzen, dann diesen Menüpunkt
aktivieren. (oder
Alt+m) Ein * erscheint
vor der #01
Danach den Balken in denjenigen Untersatz bewegen, hinter
welchen man
den markierten verschieben
will, aber nicht
auf die #01, sondern
mindestens eine Zeile darunter.
Dann nochmals den Menüpunkt "Markieren/Verschieben"
wählen oder Alt+m
Ausprobieren an der DemoBank! Im Reg. 1 unter zz
hierarch... findet
man ein Beispiel.
Feld
kopieren in Reservespeicher (auch mit Alt+k )
Ausgewählte Kategorie zum Hintergrundspeicher kopieren;
also zuerst den Balken auf das zu kopierende Feld setzen.
Ohne Menü passiert dasselbe mit Alt+k.
Satz
freigeben
Wenn man einen gesperrten Satz wieder freigeben muß
(selten).
(Falls beim Speicherversuch nach einigen Sekunden die Meldung
kommt "Satz ist gesperrt", und man sicher sein
kann, daß nicht
gerade jemand anders im Netz daran arbeitet.)
Diese Funktion gibt's auch auf dem ORG-Menü (h org
eingeben).
Das
Beste ist wirklich, alles selber auszuprobieren, was in diesen
Texten
steht. Drucken Sie beide aus (inp.rtf und menu.rtf), und
dann
gehen Sie Punkt für Punkt alles an der Demo-Datenbank durch.
>>Tip:
Wenn Sie dann noch mehr über die
Hintergründe wissen wollen:
h off eingeben: der Text hat
die
Überschrift "Online und Offline".
Da erfahren Sie genauer, warum die Farbe
des
Anzeigefeldes wechselt und was Ihnen das
sagen soll.
Eine Lektüre, die für mehr Durchblick
sorgt!
Wenn
danach noch Fragen offen sind, schreiben Sie uns, wir verbessern
und
ergänzen dann die Texte! Keine Scheu dabei, denn wie sollen wir
ohne
Rückmeldungen wissen, was noch fehlt oder was als
rätselhaft
empfunden
wird?
|
18-05-2004
allegro-Fortbildung
21-04-2005
3 Benutzeroberfläche
für den
Katalogisierer
3.2 Menü "Ansicht"
Auch
hier gilt: alles sofort an der DemoBank ausprobieren
(aber
mindestens das, was man noch nie gemacht hat...)
Dieses
Menü ist im Hilfetext menu.rtf nicht so
genau
beschrieben,
deshalb
hier einige ausführlichere Bemerkungen dazu.
Aktueller
Satz in Druckform
Der momentane Datensatz wird im Druckformat
angezeigt.
Benutzt wird dazu eine Parameterdatei. Welche das
ist, das
kriegen
Sie so raus: "Menü Global /
Datenbank-Info"
Dann kommt einige Information zur Datenbank,
darunter
diese:
Anzeigeparam.
d-wrtf
Druckparam. p-w
im Normalfall. Hier wäre es also die Datei
p-w.apr,
in der die
genaue Vorschrift steht, wie ein Datensatz
abgedruckt
werden soll.
Eine andere als p-w.apr kann
man einstellen,
indem man in der
INI-Datei die Eintragung
PrintParameter=...
ändert.
Während der Sitzung geht das mit dem FLEX-Befehl
print p <name>
Aktuelle
Erg.Menge in Druckform
Hiermit wird nicht der momentane Satz, sondern die
ganze
momentane
Erg.Menge in Druckform angezeigt. Und zwar in der
Reihenfolge, die
man vorher (durch Sortier-Button!) hergestellt hat.
Maximale Gesamtgröße der Liste ist 256K.
Wenn man die Liste nicht sofort druckt, kann man
sie
-- mit Copy&Paste z.B. in Word übernehmen
-- Vom Menü "Datei / Anzeige speichern als..." in
eine Datei
speichern. Dateityp
muß .RTF sein,
wenn man sie später mit
Word o.a. einlesen
will.
Kurzliste
der Erg.Menge
Ergebnismenge als Kurzliste zeigen. Dasselbe
kriegt man
mit dem
Button [List] im Kurzanzeige-Fenster!
Auch die Kurzliste kann man drucken, kopieren oder
speichern.
Internformat
Im Anzeigefeld erscheint der Satz im Internformat,
also
mit allen
Kategorienummern. Nochmals F5
schaltet zur
Normalanzeige zurück.
Normalerweise verwendet man für diesen
Zweck F5
, genau wie beim
alten DOS-Programm PRESTO. Oder Alt+z, wenn F5 mal
nicht
geht.
>>SonderTip:
F5 geht auch dann, wenn der
Index oder die
Kurzliste offen ist
Anzeigeparameter
wechseln
Man kann eine andere Parameterdatei auswählen,
wenn
man damit
Bescheid weiß. (Bei PRESTO war das F2 F2
...)
Dasselbe geht mit dem FLEX-Befehl
display p
<name> .
Ergebnismengen
Liste der Ergebnismengen zeigen (Auch: Alt+e).
Siehe
Lektion --> 1.2
>>ExtraTip:
um die Liste der Erg.Mengen in das Anzeigefeld zu kriegen,
weil man dann die vollständigen Namen sieht:
x disp sets im Schreibfeld eingeben.
Hintergrundspeicher
[= Reservespeicher]
Reservespeicher anzeigen (Alt+r). Man sieht links
im
Auswahlfeld,
was so alles im Hintergrundspeicher steht. Das ist
ein
Speicher-
bereich, in dem sich Datenfelder tummeln, die man
vorher
mit Alt+k
dorthin kopiert hat, aber auch viele Variablen,
die
für allerhand
Zwecke intern verwendet werden. Diese beginnen
alle mit
#u, so
z.B. #uX1 enthält die
Anweisung, die
bei Alt+1 ausgeführt
werden soll!
Mit Alt+k kann man echte
Datenfelder sofort
vom Hintergrund in den
momentanen Datensatz kopieren. Mehr dazu
--> 6.3
>>ExtraTip: um den Reservespeicher
in das
Anzeigefeld zu kriegen,
weil man dann die vollständigen Felder sieht:
F8 drücken
Datensatz
anzeigen
Aktuellen Datensatz wieder links zeigen (Alt+r).
Mit Alt+r
kann
man also zwischen beiden Anzeigen hin- und
zurückschalten.
Ganz wichtiger Handgriff! Sofort üben, bis er
sitzt!
Mit Alt+k kann man auch Felder aus dem aktuellen
Satz in
den
Hintergrund kopieren! Balken drauf, Alt+k .
Views
Da kommt ein Menü zur Erstellung und Bearbeitung
von
ViewListen.
Ein Kapitel für sich!
Dazu gibt es eine Einführung: h
viewh
eingeben.
Registereinträge
( F7 ) >>> Ein
Knopfdruck, der
sich lohnt <<<
Damit sieht man im Anzeigefeld, welche
Registereinträge zum
aktuellen Satz gehören. Man sieht dann Zeilen wie
diese:
|1shakespeare, william
|3hamlet
und das besagt:
zum aktuellen Satz gehört ein
Eintrag
"shakespeare, william"
im Register 1 und
ein Eintrag
"hamlet" im Register 3.
Auch ein extrem wichtiger Handgriff, dieses F7,
wie schon
bei DOS!
Schon VOR dem Speichern (anders als bei DOS!) kann
man
damit sehen,
was für Indexeinträge der Satz bekommen wird.
Erst nach dem
Speichern findet man sie dann im Index.
Letzter
Hilfetext
Die zuletzt gelesene Hilfedatei wird erneut
gezeigt.
>>Tip: Diese Funktion gibts auch auf
dem
Kontextmenü des Anzeige-
feldes! (Rechte
Maustaste mit Zeiger auf dem Anzeigefeld)
>>PrimaTip:
Auch auf Hilfeseiten kann man Lesezeichen
legen!
Wenn
ein Hilfetext zu sehen ist, steht plötzlich auf dem Button
links
unten "HtxtBkMk" = Hilfetext-Bookmark (--> 6.1)
|
19-05-2004
allegro-Fortbildung
22-04-2005
3 Benutzeroberfläche
für den
Katalogisierer
3.3 Einfach-Ausleihe
ALFA
Zwischendurch
mal ganz was anderes!
Für
Instituts- und kleinere, nicht so anspruchsvolle Spezialbiblio-
theken
enthält das Hauptprogramm a99 schon eine schlichte Ausleih-
funktion.
Sie macht nichts anderes als beim Entleihen eine Nutzer-
kennung
und das Datum zu registrieren, im Reg. 11 zu indexieren,
und
bei Rückgabe beides wieder rückgängig zu machen. Das
ist dasselbe,
was
schon das DOS-Programm ALFA gemacht hat, nur jetzt mit etwas
mehr
Komfort.
Ab
V25.5 gibt es für registrierte Anwender eine erweiterte Fassung
mit
fast allen Funktionen, die das DOS-Programm aLF hatte. (ALFA
bedeutet
übrigens aLF-Alternative)
Genauer
erklärt wird ALFA, wenn Sie h
alfa
eintippen. Da sehen
Sie
dann oben schon einen Flip "Ausleih-Funktion aktivieren".
Klicken
Sie da drauf, dann erscheint danach die Signatur immer mit
dem
Wort "Ausleihe" davor und blau unterstrichen, also zum
Anklicken.
Wenn man so eine Signatur xyz dann anklickt, kommt die
Frage:
Ausleihe von xyz an wen? (Nutzername oder -kennung)
An
dieser Stelle könnten Sie auch eine Nutzerkennung oder -nummer
von
einem Barcode einscannen! Enter - fertig!
Und
dann? Dann wird im Feld Signatur, also standardmäßig
Feld #90,
automatisch
die Nutzerkennung und das Datum hinten angehängt.
Das
sieht dann so aus:
#90 abc-123$umeier$D20040510
(statt $ steht da
das Dreieck!)
wenn
Nutzer(in) Meier das Exemplar am 10.5.2004 ausgeliehen hat.
Teilfeld
u ist also Nutzerkennung (user), D ist Datum.
Und
im Reg. 11 finden Sie (mit Alt+ß kommt man da rein):
MEIER,20040510 (in
Großbuchstaben!)
und
X20040510,meier
Man
kann also im Reg. 11 nachsehen, was Meier alles ausgeliehen hat
und
auch, was an einem bestimmten Datum alles ausgeliehen wurde.
(Reg.
11 ist für alcarta und APAC verriegelt! und auch in a99
braucht
man mindestens Berechtigung 3.)
Grundsatzentscheidung!
Was
die Nutzer angeht, müssen Sie sich entscheiden, wie diese
identifiziert
werden sollen. Wenn der Kreis sehr klein ist,
genügt
ein Namenskürzel. Dann geht das Eingeben immer schnell.
Möglich
ist aber auch bei ALFA ein Barcode, den man an der
Stelle
einscannt, wo die Frage "Ausleihe an wen?" kommt.
Mehrfachexemplare:
Jeder
Band und jedes Exemplar muß eine eigene #90 haben,
also
z.B. #902, #903 usw. oder #90a, #90b usw.
Und
die Signaturen sollten sich irgendwie unterscheiden,
und
sei es nur durch eine angehängte Exemplarziffer.
Funktionieren
tut das Ganze auch, wenn man die Signaturen bei
mehrbändigen
Werken in den Untersätzen stehen hat, egal ob
hierarchisch
oder verknüpft.
>>GeheimTip:
Einschalten kann man ALFA
auch, wenn man
folgendes im Schreibfeld
eintippt:
#uALFA Enter
Und abschalten geht
so: Alt+r, Zeile
#uALFA anwählen, Taste Entf.
Soll ALFA schon gleich beim
Start aktiv sein?
Dann nur die folgende Zeile in
die Datei
_start.flx einsetzen:
#uALFA
Was
ist bei aLF anders?
-----------------------
1.
aLF braucht Barcodes, mindestens in den Büchern
Damit geht das Ausleihen schneller, weil man nicht
erst den
Titelsatz aufsuchen muß.
2.
aLF braucht Exemplarsätze, für jedes ausleihbare
Stück einen.
Mit einem FLEX a-ex.flx kann
man sie aus den
Titelsätzen erzeugen,
für jede Signatur entsteht dann ein Exemplarsatz.
3.
aLF braucht Leser-Stammsätze, für jeden Leser einen.
4.
aLF kann Fristen berechnen,
5.
Vormerkungen auf Titel oder Exemplar
6.
Verlängerungen
7.
... und einiges mehr.
Die
Exemplarsätze kann ein FLEX erstellen: aus jedem Feld #90 wird
dabei
ein Exemplarsatz gemacht.
Anderes
Schema? Dann wird's schwierig...
Wer
mit einem anderen Schema als A.CFG arbeitet, kann ALFA/aLF nicht
unmittelbar
einsetzen! Er/sie muß/müßte sich die
zugehörigen
Abschnitte
aus den Indexparametern cat.api und aus
den
Anzeigeparametern
vornehmen und in seine eigene übernehmen. Wenig
aussichtsreich,
wenn man sich da nicht gut auskennt!
Aber
hier die Hinweise zu den wichtigen Dateien:
CAT.API:
Zeile ak=90.+X und Abschnitt #-X
D-WRTF.APR
: Unterprogramm #(c für die Signatur, Aufruf über
Zeilen
wie z.B. #90 ++ p>c m>c
AUSL.FLX
und RUECK.FLX : unabhängig vom Schema! Die Aufrufe werden
in
D-WRTF.APR vorbereitet.
|
21-05-2004
allegro-Fortbildung
25-04-2005
3 Benutzeroberfläche
für den
Katalogisierer
3.4 Möglichkeiten
des Anzeigefeldes
Das
ganz große Feld im Bereich rechts oben, wo meistens ein
Datensatz
zu
sehen ist, wo aber auch Hilfetexte erscheinen, wird "Anzeigefeld"
genannt.
Warum? Weil dort dauernd was anderes angezeigt wird.
>>Tip:
Etwas mehr zu diesem Feld
erfährt man so:
Hineinklicken, dann F1
Wenn
Sie aus der Größe schließen, daß dies wohl
der wichtigste Bereich
ist,
dann liegen Sie richtig.
Dieses
Feld bietet unheimlich viele Möglichkeiten, die sich zwar
nicht
direkt
aufdrängen, die aber ganz plausibel sind!
1.
Drucken!
Grundsätzlich kann man jederzeit auf den
Drucker-Button klicken
und aus dem Menü, das dann kommt, diese Zeile
wählen:
Das Anzeigefeld
ausdrucken (so wie es
ist)
Genau das passiert dann - egal, was gerade in der
Anzeige
steht,
ganz wie bei einem Browser. Besonders alle
Hilfetexte und
Handbuch-
teile kann man sich so zu Papier bringen.
2.
Schreiben!
Ja, im Anzeigefeld kann man selber Texte schreiben
oder
die Texte,
die man dort sieht (egal was es ist) schnell noch
bearbeiten, bevor
man den Drucker bemüht. Auch Kopieren und
Einfügen? Na klar.
Genaueres siehe unten: ExtraTip
3.
Speichern! im Menü "Datei / Anzeige speichern als..."
Damit kann man das, was gerade zu sehen ist, als
Datei
abspeichern.
Geben Sie einen Namen mit .rtf, dann ist die Datei
mit
Word lesbar.
Sonst wird nur der Text gespeichert, nicht die
Farben usw.
Keine Bange, was man da schreibt, wird nicht in
die
Datenbank
abgespeichert! Außer wenn man es wirklich will,
und
wenn es ein
Datensatz ist:
4.
Bearbeiten!
Wer die Kategorienummern alle auswendig kennt, der
findet
die Formu-
lare und das einzelne Bearbeiten per Auswahlliste
zu
langweilig.
Mit F5 kann man doch die Kategorien alle so schön
sehen in der
Anzeige! Warum nicht auch da bearbeiten?
Langer Rede kurzer Sinn: das geht! Und zwar so:
Geben Sie nach der Bearbeitung im Schreibfeld mal
ein:
[Dies ist ein erstes Beispiel für die Makrosprache
FLEX, --> 13.2]
x file ax\read rec ax
dann wird der Satz aus der Anzeige in die
Auswahlliste
kopiert, aber
noch nicht gespeichert - Hintergrund wird deshalb
gelb.
Zum Speichern dann noch Alt+s - und fertig.
>>SpezialTip: Geben Sie
ein
#uX0x file ax\read rec ax
Fortan koennen Sie das Kopieren von der Anzeige
zur
Auswahlliste
immer mit Alt+0 ausloesen! (Ziffer 0,
nicht
Großbuchstabe o !)
(Denn die Felder #uXi bleiben dauerhaft
gespeichert!
i=0...9)
Aber aufpassen:
1. Das Zeichen # muß immer am Zeilenanfang stehen
2. Das Leerzeichen hinter 2stelligen
Kategorienummern muß bleiben
3. Leerzeichen am Anfang und Ende des Feldtextes
und
Mehrfach-Leer-
zeichen im
Feldinnern werden automatisch
beseitigt
4. Wenn man ein Feld löschen will: Text wegnehmen,
aber Nummer
mit # davor
stehenlassen! (sonst
passiert nix)
5. Neue Felder kann man auf neuen Zeilen beliebig
hinzufügen,
wobei die
Reihenfolge egal ist. Nur die
Nummern muß man kennen.
(>>Tip
dazu: mit Alt+y werden sie
links angezeigt)
5.
Kontextmenü!
Die rechte Maustaste drücken, während der Zeiger
im Anzeigefeld ist,
dann kommt dieses Menü: (Die ersten 4 Punkte tun
das,
was man bei
Windows auch sonst gewöhnt ist)
Ausschneiden (Strg+x)
Kopieren (Strg+c)
Einfügen (Strg+v)
Anzeigetext markieren (Strg+a)
-----------------------
Letzter Hilfetext/Datensatz
Anzeigegröße
(F11)
zwischen schmal und breit schalten
-----------------------
Schrift
(mit Untermenü)
Andere Farbe (mit
Untermenü)
Flip
Alle Erg.Mengen (Alt+e)
Die
letzten Punkte außer dem allerletzten braucht man zur
Bearbeitung
von
Hilfetexten - etwas für Experten! Mehr dazu unter h
help und in
Lektion
14.3 (dort ein nützliches Beispiel!)
Achtung:
Hat
man einen Hilfetext und keinen Datensatz in der Anzeige vor sich
und
hat man daran etwas geändert, und sei es aus Versehen, kommt
vor
der
nächsten Satzanzeige, also auch bei F5 oder Alt+z, die Frage:
Text wurde geändert, zuerst speichern?
Beantworten
Sie dies mit Nein, wenn Sie nicht genau wissen, was Sie
da
machen. Die Frage kommt zur Sicherheit für diejenigen, die im
Anzeigefeld
Hilfetexte bearbeiten oder neu erstellen, damit so ein
Text
nicht, bevor er gespeichert ist, z.B. mit F5 einfach vernichtet
wird,
>>NochmalTip:
Wenn
eine Erg.Mengen-Kurzanzeige offen ist oder ein Index-Fenster,
funktioniert
F5 auch!
>>ExtraTip
----------
Öffnen
Sie mal mit Alt+h das Füllhorn! Da gibt's rechts
unterhalb der
Mitte
den blauen Flip "Neue Textdatei schreiben". Ein Klick darauf
macht
das Anzeigefeld leer und breit (wie mit F11). Im Schreibfeld
kommt
die Anweisung, wie man vorgehen soll. Mit dieser Extra-Funktion
kann
der Kenner jederzeit z.B. eine neue Parameterdatei oder einen
kleinen
Hilfetext oder einen FLEX anlegen, ohne dafür das Programm
verlassen
und einen Texteditor bemühen zu müssen.
Sie
wissen nicht, was ein Texteditor ist? WinWord ist keiner!!
Gemeint
ist damit ein Programm, mit dem man Dateien bearbeiten
kann,
die nur aus Text bestehen. Word-Dateien bestehen nicht nur
aus
Text, sondern Text mit sehr vielen Steuerzeichen (z.B.
für
die Schriftarten, -größen und -farben u.v.m.)
Textdateien
sind z.B. alle allegro-Parameterdateien. Eine RTF-Datei
ist
keine reine Textdatei, sie enthält auch viele Steuerzeichen.
Mehr
zu Dateien: h dateien eingeben!
|
24-05-2004
allegro-Fortbildung
26-04-2005
4 Datensätze
bearbeiten,
löschen, ändern
4.1 Eingeben und
bearbeiten im
Schreibfeld + JanaS
Heute
kommt das schmalere, weiße Feld unter dem Anzeigefeld dran,
das
sog.
"Schreibfeld". Man könnte es auch "Eingabefeld" nennen, weil
man
darin
meistens Daten eingibt. Weiter unten, in die "Befehlszeile",
gibt
man aber auch was ein - Suchbefehle. Im Schreibfeld kann man
andererseits
nicht NUR Daten eingeben, sondern auch viele besondere
Befehle!
Egal, es heißt nun mal "Schreibfeld", lassen wir's
dabei.
WICHTIG
auch hier: Hineinklicken und F1 - schon kommt Hilfe!
Der
Hilfetext ist gut genug, daß wir in dieser Lektion nicht noch
viel
hinzufügen
müssen. Den F1-Text am besten jetzt zuerst lesen...
Mehr
zum Eingeben gibt's auch noch in Lektion 5.4 "Direkte Eingaben",
also
noch ein wenig Geduld!
Hier
kommen dafür andere, noch recht neue Dinge zur Sprache:
Neu:
JanaS aktivieren:
Erst
in V24 hinzugekommen: Web-Adresse eingeben! Wirklich wahr, man
gibt
einfach z.B. ein http://www.allegro-c.de, und
es kommt
die
allegro-Homepage.
Es ist das Zusatzprogramm JanaS, das dann von
selber
anspringt und sich auftut: ein richtiger Internet-Browser,
aber
mit allegro-Zusatzfähigkeiten.
Aber
auch HTML-Dateien auf dem eigenen PC kann JanaS anzeigen:
Wer
sich mit HTML auskennt, kann sich eigene Seiten machen und
diese
auf c:\allegro\html legen. Sagen wir, man hat
sich
eine Datei
xyz.htm
gemacht und sie dort abgelegt. Dann genügt als
Eingabe im
Schreibfeld:
janas
xyz.htm oder
sogar ja xyz.htm
Beispiel
und zugleich Dokumentation: geben Sie
ein ja janas.htm
Der
Witz dabei ist, daß in xyz.htm nicht nur Hyperlinks zum
Internet
eingebaut
sein können, sondern auch Makro-Aufrufe (FLEXe) für
die
eigene
Datenbank, die dann von a99 ausgeführt werden - d.h. JanaS
aktiviert
dann wieder a99 und sagt ihm, was es tun soll.
Genauer
beschrieben ist diese Sache in janas.htm
unter der
Bezeichnung
"Besondere Links". Man könnte auch "HyperFLEXe" sagen.
Noch
zwei schöne Texte kann man mit JanaS abrufen. Geben Sie ein:
janas doku.htm Eine
HTML-Version des
Füllhorns. Daran wird die
Methodik der HyperFLEXe besonders deutlich.
Schauen Sie sich die Datei von innen an!
janas alca99.htm Illustrierte Anleitung
für
a99/alcarta
Aber
das JanaS-Fenster hat keinen Drucker-Button!? Das nicht, aber auf
dem
Kontext-Menü gibt es den Punkt "Drucken". Rechte Maustaste,
während
der
Zeiger im JanaS-Fenster ist, dann sehen Sie das.
>>Tip
Es
ist möglich, mehr als EIN Datenfeld auf einmal einzugeben. Wenn
man
die
Kategorienummern weiß, kann man mehrere untereinander
eingeben.
Man
muß nur wissen: mit Strg+Enter fängt man eine neue Zeile
an.
Darauf
kommen wir in --> 5.3.5 nochmal zurück.
>>SonderTip:
[ab V25.2]
d
eingeben (nur ein kleines d und Enter)
Es
erscheint die Liste der Dateien, die sich auf dem Datenbank-
verzeichnis
befinden. Einfach mal probieren!
|
25-05-2004
allegro-Fortbildung
27-04-2005
4 Datensätze
bearbeiten,
löschen, ändern
4.2 Eingeben und
bearbeiten im Formular
Formulare
gab es im DOS-System zwar auch, im Standardprogramm
PRESTO
jedoch nicht, sondern nur in den Zusatzprogrammen ORDER
und
aLF, und dort mit genau festgelegten Aufgaben, nicht für
die
Bearbeitung von Titeldaten und nicht veränderbar.
Hinweis:
Das Ändern der Formulare kommt in Lektion --> 9.3 dran.
Für
die a99-Formulare gibt es einen ausführlichen Hilfetext:
Geben Sie im Schreibfeld ein:
h form
Da
steht drin, was in Formulardateien stehen muß oder kann.
Die
Standard-Formulardatei ist cat.frm, die können Sie sich als
Beispiel
anschauen: h cat.frm eingeben.
Vergleichen
Sie, was Sie dort sehen, mit den Formularen, wie sie
in
der DemoBank aussehen, wenn man Alt+# drückt (oder den
Button
[Form.#] )
>>Empfehlung:
Wenn
man die Datei cat.frm für eigene Zwecke ändert, dann
kopiert
man
sie besser auf das eigene Datenverzeichnis. So wird sie,
wenn
eine neue Version kommt, nicht überschrieben.
Alt+#
(und der Button [Form.#]) bewirken, daß der momentane
Datensatz
im Formularfenster gezeigt wird. Welches der vielen
Formulare
dabei benutzt wird, das ergibt sich aus der FLEX-
Datei
onforms.flx. Wer sich mit FLEX auskennt, kann darin
nach
Wunsch einstellen, welches Formular bei bestimmten
Sätzen
kommen soll! Einer von vielen guten Gründen, FLEX
zu
lernen ... (Einstieg: h flex eingeben
+ Lektion
13.2)
Im
Formularfenster gibt es oben rechts den Hilfebutton mit dem
Fragezeichen.
Dann kommt der Text he_adger, den Sie, wie sonst,
im
Schreibfeld auch mit h he_ad abrufen und dann
drucken
können.
Mit
F1 dagegen kommt in diesem Fenster etwas ganz anderes, und zwar
ein
Hilfetext zu dem Feld, in dem sich gerade der Cursor befindet
(oder
zu der Feldgruppe, zu der es gehört).
Das
funktioniert so:
Steckt
hinter der Formularzeile etwa die Kategorie #41, wird der
Hilfetext
h41 gezeigt. Den gibt es vielleicht nicht - dann wird h4
statt
dessen genommen. Legt man sich aber selber mal eine h41 an,
so
wird diese dann gezeigt.
Und
genauso bei dreistelligen Kategorienummern: hat man eine
Datei
h123, dann kommt diese bei F1, wenn im Formularfeld die
Kategorie
#123 steht. Wird h123 nicht gefunden, sucht das Programm
nach
h12, wird die auch nicht gefunden, sucht es h1, wird die
auch
nicht gefunden, kommt eine Fehlermeldung.
Frage:
Kann
man die Größe der Formulare verändern? Nein, kann
man nicht.
Jedes
Formular hat 14 Felder, davon 10 lange und 4 kurze, aber in
jedes
davon paßt mehr Text als man meint - er verschiebt sich
dann.
Wenn
man weniger Felder braucht, ist es OK, wenn man mehr braucht,
richtet
man mehrere Formulare ein, das Umschalten geht ja schnell
(>>GeheimTip:
Alt+f ...).
Es
muß doch nicht ALLES veränderbar sein, oder? Man hat eh
genug
zu
tun ...
|
26-05-2004
Fortbildungskurs
28-04-2005
18-05-2005
4 Datensätze
bearbeiten,
löschen,
ändern
18-04-2006
4.3 Benutzung von
Sonderzeichen und
allegro-Schriften
Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich das Leben mit den Sonderzeichen
zu erleichtern:
1. Spezielle Tastenkombinationen
(im Schreibfeld, im Formular und im Anzeigefeld)
Diese Zeichen werden sehr oft gebraucht:
Teilfeld-Dreieck
AltGr+2 (Ziffer 2 links
oben, nicht rechts im Ziffernblock!
Dort steht eine kleine 2 rechts neben der 2)
Euro-Zeichen
AltGr+e
Nichtsortierzeichen ¬
Strg+k
Absatz-Endezeichen
¶
(Löst bei Anzeige und Druck neue Zeile aus)
Strg+t
2. Selbst einstellbare Sonderzeichen für Strg+x
Nur 8 Buchstaben sind noch frei, um sie mit
Sonderzeichen
oder mit
einer Zeichenfolge (Phrase) zu belegen:
b d e o q u
w y
(Merken Sie sich das ansonsten bedeutungslose Wort
"quewbody")
Und so geht es: Im Schreibfeld dies eingeben
p ^b xyz
Enter [xyz =
Ihre gewünschte Zeichenfolge]
(^ ist links oben neben der 1, anschließend
Leertaste, damit es
überhaupt erscheint!)
Hernach kann man immer, wenn xyz einzugeben ist,
Strg+b geben.
Funktioniert ebenfalls in Formularen und im
Anzeigefeld.
Solche Einstellungen bleiben erhalten, bis man sie
verändert!
Mehr zu Phrasen: h
phras eingeben,
siehe auch Lektion --> 6.2.
3. Automatisches Kopieren mit Alt+m (>>ganz
toller
Tip!<<)
Wenn man im Schreibfeld was schreibt und gerade
ein
Sonderzeichen
braucht, dann sofort Alt+m
drücken. Eine
Liste der vorhandenen
Sonderzeichen erscheint im Anzeigefeld, der Cursor
sitzt
ganz oben.
Man fährt mit dem Cursor vor das benötigte
Zeichen,
dann nochmals Alt+m - na bitte!
Diese Funktion gibt es leider nur im Schreibfeld,
nicht im
Formular.
>>SonderTips:
Eine vollständige Liste der Tastenbelegungen gibt's mit
Alt+c als
Textbox. Dieselbe Liste erscheint mit F12 im Anzeigefeld. Abdrucken!
>>ReparaturTip
Wenn irgendein Phrasen-Sonderzeichen (Strg+x) mal nicht klappt, z.B.
das Absatz-Zeichen Strg+t, oder die Funktion Strg+f,
dann folgendes tun:
h phras eingeben und auf oben rechts
klicken auf
"Standard-Phrasen neu laden"
(Dahinter steckt eine Datei namens "phrasen". Schauen Sie
ruhig hinein, was da drinsteht: h phrasen
eingeben)
Übrigens: Strg heißt nicht "String", sondern "Steuerung".
Das ist
das deutsche Wort für das englische "Control" ("Ctrl" steht im
angelsächsischen Sprachraum auf dieser Taste).
Arbeiten mit dem bibliothekarischen Zeichensatz
===============================================
Bevor man das alles kann, müssen die allegro-Schriften da sein.
Eine Windows-"Schrift", auch "Font" genannt, ist auch nichts
anderes als eine Datei, und zwar vom Typ .TTF; diese Dateien
liegen in einem Systemverzeichnis von Windows, das FONTS heißt.
Bei XP ist das normalerweise c:\windows\fonts.
Die dort liegenden Dateien werden alle beim Start des PC geladen.
In diesen Dateien steht alles, natürlich mit lauter Zahlen
verschlüsselt, was der PC wissen muß: welche Zeichen
umfaßt die
Schrift und wie sollen sie aussehen. Windows ist damit dann in der
Lage, die Zeichen korrekt sichtbar zu machen und auch fett oder
kursiv und in verschiedenen Größen.
Im Gesamtpaket enthalten sind fünf Schriftdateien:
a-times.ttf Proportionale Druckschrift
a-arial.ttf Alternative zu a-times
a-letter.ttf Nichtproportionale Schrift, gedacht
für
die
Bereiche Auswahlfeld, Schreibfeld, Index und
Ergebnismengen-Kurzliste ("Datenfont").
a-lucida.ttf Alternative zu a-letter (erst ab V25.5)
a-dos.fon Schrift für
das
DOS-Fenster
Achtung: nur Schriftgröße 8x13 oder 10x19
Bei der Installation des Gesamtpakets werden die Dateien in
das FONTS-Verzeichnis kopiert. Unter XP und NT sind die
Schriften erst dann benutzbar, wenn der PC neu gestartet wird.
Direkt nach dem Installieren und vor dem Neustart kann es deshalb
sein, daß man keine Daten sieht! Dann den PC erst neu starten.
In einem Netz kann die gesamte allegro-Software auf einem Netzlaufwerk
liegen, d.h. man braucht nur dort zu installieren, nicht auf jedem
einzelnen PC. Nur die Schriften, die muß man lokal, also wirklich
auf
jedem PC installieren.
Mit dem Menüpunkt "Datenfont" unter "Option" kann man während
der
Sitzung die Schrift in den oben bei a-letter.ttf genannten Bereichen
ändern. Geeignet ist z.B. die Schrift Courier New oder auch
eine andere nichtproportionale Schrift. Bei proportionalen
Schriften wie Times New Roman sind die Zeichen unterschiedlich
breit! Das hat dann die unangenehme Folge, daß in einer
Registerliste oder einer Kurzliste die Zeichen nicht schön
senkrecht untereinander stehen. Das sieht unordentlich aus. Daran
erkennt man, daß der Datenfont falsch eingestellt ist.
Die Zeichen, die es in den fünf Schriften gibt, entsprechen genau
dem sog. OstWest-Standardzeichensatz, der für allegro zusammen-
gestellt wurde und der auch im DOS-System schon lange realisiert war.
Einen Überblick mit den Namen aller Zeichen findet man in der
Hilfedatei chara.rtf. Geben Sie also ein:
h chara
Dann sehen Sie die Zeichen nicht nach den Codes geordnet, sondern
alphabetisch! Oben rechts auf "Tabelle" klicken, dann sehen Sie
aber eine Codetabelle.
>>Der besondere Tip:
Wenn man in der Titelanzeige eine andere Schrift haben will, geht
das nicht über ein Menü! Denn die Satzanzeige ist Sache der
Anzeige-
Parameter, man muß also beim Standardsystem in die Datei
d-wrtf.apr und evtl. in die Datei disphead.rtf
eingreifen.
Das ist nur was für Kenner. Hier aber die Anleitung, wie man
leicht statt der Times-Schrift in der Anzeige die Arial-Schrift
haben kann:
Datei disphead.rtf mit einem Editor wie x.exe oder
notepad
öffnen. Die beiden Zeilen austauschen, die mit \f0 bzw. \f4
beginnen und die Ziffern 0 bzw. 4 auswechseln. Das ist alles.
Die Datei disphead rtf liegt auf dem
Programmverzeichnis,
also normalerweise c:\allegro. Sie ist keine vollständige
RTF-Datei, daher gelingt die Bearbeitung mit WordPad nicht.
Auch im Anzeigefeld kann man diese Datei nicht bearbeiten!
Es geht jedoch im aresqa-Fenster: Geben Sie ein a disphead.rtf
[>>Tip: Mit F1 gibt es dann Hilfe] Hier kann man die
Zeilen mit
\f0 und \f4 mit der Maus verschieben! Dann auf diesen Zeilen
jeweils Enter drücken und die 0 bzw. 4 ändern. Danach [OK] und
die Fragen nach dem Speichern und Ersetzen bejahen.
|
18-10-2004
allegro-Fortbildung
29-04-2005
4 Datensätze
bearbeiten,
löschen, ändern
4.4 Datensatz im
Anzeigefeld bearbeiten
Wir
wissen jetzt:
Datensätze
können im SCHREIBfeld und in FORMULAREN bearbeitet
werden.
Außerdem
kann man auch einen Text-Editor außerhalb des
Programms zum
Bearbeiten
nehmen (s. Lektion --> 3.1,
Menü "Bearbeiten", Funktionen "Extern" und "Read").
Hinweis:
In Verlautbarung 168 wurde beschrieben, wie man im Windows-
Editor Notepad auch
Unicode anwenden kann.
Geben Sie
ein: h vb168
Braucht
man noch mehr?
Wer
das alles noch immer nicht so gut findet, hat noch eine weitere
Möglichkeit:
Bearbeitung im ANZEIGEfeld. Da tastet man nicht mit
TAB
und/oder
Enter von Feld zu Feld, tack tack tack, sondern frei springt
man
im ganzen Satz umher, auch mit Maus.
Auch
Copy+Paste mit Maus und mit Taste!
Sogar
zwei Verfahren stehen zur Wahl:
A.
Die schlichte Methode mit F5 [funktioniert bei jeder CFG]
-------------------------------
Diese
Methode wurde schon in Lektion 3.4.4 behandelt. Wenn Sie es
zu
dem Zeitpunkt noch nicht probiert hatten, machen Sie es jetzt,
denn
es ist zugleich ein Beispiel für FLEX, die Makrosprache, die
an
immer mehr Punkten eine Rolle spielt.
ABER
es gibt ab V24.6 noch was viel Besseres:
B.
Die Luxus-Methode [Benutzt wird eine Hilfsdatei x.cfl,
s.u.]
--------------------
Der
Nachteil bei Methode A ist, daß man die Bedeutung der Feld-
Nummern
kennen muß, damit man keine groben Fehler macht.
Geben
Sie jetzt mal ein
X cfga
Was
sehen Sie? Die Datenfelder nicht nur mit Nummern, sondern mit
Klartext-Bezeichnungen.
Und zwar auch die Teilfelder!
Das
sieht z.B. so aus:
#00
IdNr
·883474
#20
Titel
·¬The¬ Cambridge companion to Shakespeare
#30a
Hauptsachgruppe
·sl
#30l
Notation
·eng
#31p
Personenschlagw
·Shakespeare, William
#41
Hrsg
·Wells, Stanley [William]
#74
Erscheinungsort
·Cambridge
#75
Verleger
·Cambridge Univ. Pr.
#76
EJahr
·1986
#77
Umfang
·XI,329 S.
#87
ISBN
·0-521-26737-4
#90
SIGNATUR
·2658-5059
$u
Entleiher
·meier
$D
Entleihdatum
·20040106
Die
Daten sind dann in rot, und nur diese sollte man ändern, wobei
man
die
Pünktchen auf keinen Fall wegnehmen darf. Die zeigen dem
Programm,
wo
die Daten anfangen.
Nach
getaner Arbeit, wenn man also mit dem Ändern fertig ist, muß ein
anderer
Befehl eingetippt werden:
X cfgb
Zuerst
werden dann die Daten wieder zurückkopiert, nach links in
die
Auswahlliste,
und dann kommt die Frage "Soll der Datensatz gespeichert
werden?"
Antwort "Nein" bedeutet dann, daß man noch weiter am Satz
arbeiten
kann, bevor man von Hand Alt+s zum Speichern gibt. Oder mit
Alt+w
alles ungültig macht.
Die
ganze Sache kann man auch auf Flip-Buttons legen.
Schreiben
Sie in Ihre _start.flx diese zwei Zeilen:
flip
4&4: Bearb.=X cfga
flip
8&8: Speich.=X cfgb
Dann
liegen die beiden Funktionen auf 4 und 8.
Kurz:
Sie brauchen dann nur noch dies zu tun:
=====
Alt+4
--> die angezeigten
Daten bearbeiten --> Alt+8
und dann noch
Alt+s, um echt zu speichern
>>InsiderTip:
Wichtig
ist die ab V24.6 neue Datei a.cfl, denn darin stehen
die
Bedeutungen
der Teilfelder. Wer sich das ansieht, wird leicht erkennen,
wie
die entsprechende Datei x.cfl aussehen muß, damit sie
für X.CFG
benutzt
werden kann. Der FLEX cfga.flx liest die Datei und benutzt sie,
um
die Bedeutung der Teilfeldbuchstaben zu finden. Die FLEXe muß
man
nicht
verändern, wenn man eine andere CFG hat, nur die Hilfsdatei.
Gebraucht
wird außerdem die Parameterdatei hilite.apr.
Davon kann
man
sich eine Kopie hilite.xpr machen, wenn man die
Luxus-Methode
für
x.cfg anwenden will.
|
18-10-2004
allegro-Fortbildung
02-05-2005
4 Datensätze
bearbeiten,
löschen, ändern
4.5 Löschen, Tilgen
und Vergessen
Hin
und wieder will man Daten verschwinden lassen, aus welchen
Gründen
auch
immer. Das ist sogar noch viel leichter als das Eingeben!
Damit
es nicht versehentlich passiert, wird das Löschen meistens
erst
nach einer Rückfrage durchgeführt. Und auch WENN es
ausgeführt
ist,
gibt es manchmal noch Möglichkeiten, es rückgängig
zu machen.
Angstträume
und Schweißausbrüche sind nicht angemessen.
Vielleicht
spricht
man lieber nicht vom Löschen, sondern vom Tilgen, dann
wird
einem nicht so heiß dabei...
Aber
nun zu den wichtigsten Lösch-Handgriffen:
1.
Datenfeld löschen
--------------------
Äußerst
einfach: (links im Auswahlfeld)
Balken
drauf, Taste [Entf] - fertig. Ohne Rückfrage!
Die
Rückfrage ist unnötig, denn das Datenfeld wurde nicht
völlig be-
seitigt,
sondern in den Reservespeicher kopiert. Mit Alt+r schaltet
man
den Reservespeicher ein. Man sucht sich das Feld heraus, dann
Balken
drauf, Alt+k (für "kopieren"), und das Datenfeld ist wieder
drin
im aktuellen Satz. Mit Alt+r wieder die Satzanzeige einschalten.
Ansonsten
gilt auch hier: Button [Wechseln] betätigen, um den
unveränderten
Satz wieder hervorzuholen.
1a.
Datenfeld in allen Sätzen einer Erg.Menge löschen
-----------------------------------------------------
Das
geht über "Globale Ersetzungen" im Menü "Global".
Man
kann's ja auch so sehen: Ein Datenfeld löschen heißt
soviel wie,
es
durch NICHTS zu ersetzen! Und genau so macht man das wirklich.
Wenn
z.B. #39 aus allen Sätzen der Ergebnismenge verschwinden soll,
gibt
man unter "Suche nach:" ein: #39 , und unter "Ersetze
durch:"
gibt
man nichts ein. ACHTUNG: Hinter #39 ein Leerzeichen, wenn es
z.B.
auch eine #392 oder #39a usw geben könnte, aber NUR die #39
als
solche verschwinden soll.
Mehr
zu Globalen Ersetzungen: Lektion --> 5.5
2.
Datensatz löschen
--------------------
Oben
auf dem Menü ist links neben dem "Füllhorn" der Punkt
"Löschen".
Dabei
ist das ö unterstrichen (evtl. erst, wenn Sie die Alt-Taste
drücken),
und das bedeutet: man kann es auch mit
Alt+ö auslösen.
Bei
Betätigung kommt die Rückfrage "Satz löschen?". Wenn
man [Ja]
drückt,
wird der Satz aber nicht rückstandsfrei vom
Plattenspeicher
getilgt,
sondern nur ungültig gemacht und aus den Registern heraus-
genommen.
Der Hintergrund wird rosafarbig.
Aus
Versehen passiert! Kann man es rückgängig machen?
Vor
dem Ende der Sitzung kann man immer noch mit Alt+q diesen Satz
in
der Liste der "Daten in Bearb." wiederfinden, es steht DEL davor.
Hat
man so einen Satz auf rosa Hintergrund vor sich, dann steht
im
Menü nicht "Löschen", sondern "Aktivieren". Und dadurch
wird der
Satz
wieder der Datenbank und den Registern einverleibt. (Denn ein
Datensatz
wird in Wirklichkeit nicht sofort ausradiert auf der
Festplatte,
er wird nur ungültig gemacht. Es kann aber sein, daß
nachfolgend
beim Speichern eines anderen Satzes der freigewordene
Platz
wieder überschrieben wird, das ist dann Pech. Nur ein
Rück-
griff
auf die LOG-Datei könnte dann noch helfen. Quick-Liste:
LOG-Datei
besichtigen, Satz daraus auswählen, speichern.)
Damit
haben wir schon die wichtigsten Punkte, die wirklich jeder
unbedingt
braucht. Es gibt aber noch zwei Spezialfälle:
2a.
Hierarchische Untersätze
----------------------------
Ein
hierarchischer Satz verschwindet als Ganzes, mit allen
Untersätzen,
wenn
man die Löschfunktion anwendet!
Will
man nur einen Untersatz löschen, muß man so vorgehen:
--
Balken auf die #01 des Untersatzes, dann [Entf]-Taste.
--
Es kommt die Nachfrage: Untersatz beseitigen?
--
Bei Ja verschwindet er sofort.
--
Rückgängig machen: mit [Wechseln] hat man wieder den
vollständigen
Satz
vor sich. Das geht auch, wenn man den verkürzten Gesamtsatz
schon
gespeichert
hat: [Wechseln] schaltet auf den unverkürzten um, der
sich
dann
im Offline-Speicher befindet! Mit [Speichern] kann man diesen
wieder
speichern, dann geht der verkürzte Satz in den
Offline-Speicher.
[Beispiel
DemoBank: Shakespeare WERKE ]
2b.
Verknüpfte Untersätze
-------------------------
Diese
löscht man wie jeden anderen Satz, der Hauptsatz und die
anderen
Untersätze
bleiben unberührt.
Löscht
man den Hauptsatz, wenn noch Untersätze existieren,
hängen
diese
anschließend in der Luft - das ist also unklug, obwohl
möglich.
Um
die Gesamtheit aller verknüpften Sätze zu löschen:
--
Hierarchie-Liste drücken, dann erscheint als Ergebnismenge die
Liste
aller zu dem betr. Gesamtwerk gehörigen
Datensätze.
--
Diese Ergebnismenge löschen (siehe Punkt 3 oben)
>>Tip:
Die Hierarchie-Liste bekommt man auch, wenn man
eingibt:
x fam\sho
list
während
einer der
Untersätze oder der Hauptsatz zu sehen ist.
3.
Ergebnismenge löschen
------------------------
Hat
man eine Ergebnismenge gebildet und ist man der Meinung, daß
diese
als
Ganzes, d.h. jeder einzelne Satz, zu löschen wäre, dann:
--
Menü "Global", Punkt "Globale Löschung"
--
Nachfrage "Aktuelle Ergebnismenge löschen" mit [Ja]
bestätigen
>>Tip:
Wenn einzelne Sätze der Ergebnismenge lieber nicht
gelöscht
werden sollen, dann
diese vorher mit dem [Entf]-
Button
herausnehmen aus der
Kurzliste! An dieser Stelle löscht
die
[Entf]-Taste nicht den
Datensatz, sondern nur die Zeile
in der
Kurzliste!
Das
bringt uns zum letzten, ganz andersartigen Punkt:
4.
Mitglieder von Erg.Mengen löschen [schon in
-->
1.2 erwähnt]
------------------------------------
Wie
schon gerade eben gesagt: Das geht mit der [Entf]-Taste, damit
wird
der markierte Satz aus der Ergebnisliste herausgenommen, aber der
Satz
als solcher bleibt in der Datenbank völlig unberührt.
Die
mit [Entf] behandelte Zeile wird zuerst nur mit DEL markiert. Mit
nochmals
[Entf] kann man das sogar zurückändern! Erst bei
Verlassen
der
Ergebnisliste kommt die Frage
"Markierte
Sätze aus der Liste entfernen?"
Viele
weitere Hinweise zu Löschfragen: allegro news Nr. 41/1996
http://www.allegro-c.de/news/acn961.htm
|
27-05-2004
allegro-Fortbildung
03-05-2005
5 Dateneingabe
5.1 Datensatztypen
Neben
den normalen Titelaufnahmen kann es in einer Datenbank auch
noch
eine Menge anderer Typen von Datensätzen geben.
Ganz
wichtig:
Was
für ein Typ ein Satz ist, das steht nicht in einem bestimmten
Datenfeld,
sondern das ergibt sich daraus, ob bestimmte Datenfelder
belegt
sind und in welcher Weise.
Beispiele:
-- Verknüpfte Untersätze enthalten in der #00 ein +
mit der Bandnummer dahinter, oder eine #09
--
Bestellsätze enthalten eine #9DA
--
Exemplarsätze #9DF
--
Leser-Stammsätze #9B
--
Sacherschließungs-Stammsätze #3n usw.usf.
>>SuperTip:
In
der DemoBank kann man die Satztypen alle besichtigen! Geben Sie
im
Reg. 1 dieses ein: zz Enter
Da
finden Sie eine lange Liste. Gehen Sie mal darin spazieren:
Jeden
der dort angezeigten Sätze lassen Sie sich mit Enter zeigen,
dann
mit F5 umschalten, um die interne Struktur zu sehen.
In
vielen dieser Sätze stehen auch Kommentare, die dann mit
angezeigt
werden (Sonderfelder #9y und #9z).
Und:
Mit
F7 sieht man, welche Indexeinträge zu dem Satz gehören.
Schauen
Sie
sich das jeweils an und besichtigen Sie auch interessante Stellen
in
dem einen oder anderen Register, um zu sehen, wie die Sätze dort
eingeordnet
sind. So bekommen Sie ein besseres Gefühl für das
Zusammenwirken
der Dinge.
>>NormalTip:
Bei
jedem Satz kann man sich auch mit Alt+# das Formular aufmachen!
Dann
wird das Programm (meistens) genau das für den Satztyp
geeignete
Formular zeigen.
Hintergrund:
Damit
das klappt, wird klammheimlich der FLEX
onforms.flx
ausgeführt:
der
stellt fest, um was für einen Satztyp es sich handelt. Dieser
FLEX
funktioniert nur mit dem Standard-Schema, für ein anderes muß
man
sich eine eigene Version machen. Siehe auch Lektion --> 4.2
>>FortgeschrittenenTip:
Hinweis
zur Indexierung
Wenn
bestimmte Satztypen in besonderer Weise zu indexieren sind, also
besondere
Indexeinträge bekommen sollen, ist das in den
Indexparametern
festzulegen.
Wenn ich z.B. weiß, mein Sonder-Satztyp hat immer ein
Feld
#34, dann sieht das einfachste Strickmuster in den Indexparametern
so
aus:
Zuerst ein ak-Befehl (irgendwo unter den anderen ak-Befehlen)
ak=34+x
Oder, wenn #34 mehrere Angaben enthalten kann, getrennt
durch ";
"
ak=34";
"+x
Dann weiter unten der zugehörige Abschnitt mit einer sonst
nicht
vorkommende Sprungmarke x, z.B.
#-x
#u1
p"|iS"
#+#
Damit wird der Inhalt von #34 im Register i (i=1,2,3,...,11)
indexiert, und zwar mit einem S davor.
Mehr dazu in einer Sonderlektion, die man abrufen kann
mit h neufeld
|
28-05-2004
28-05-2004
allegro-Fortbildung
04-05-2005
5 Dateneingabe
5.2 Eingabe über
Formulare
Auch
für die Erfassung von NEUen Datensätzen sind die
Formulare
wichtig.
Drückt man F9 (= Button [Neusatz]), kommt die Auswahl
Kopie des Satzes, der gerade angezeigt wird
-------------------------------------------
Normaler Satz (Buch)
Zeitschrift
Verknüpfter Untersatz (selbständig gespeichert)
Hierarchischer Untersatz (mit #01)
Aufsatz (unselbständige Veröffentlichung)
Themenheft (Zeitschrift)
Simpler Satz (z.B. für provisorische Erfassung)
Inventarsatz
Personen-Stammsatz
Körperschafts-Stammsatz
Klassifikations-Stammsatz
Thesaurus-Stammsatz
Verweisungs-Satz
Benutzersatz
DC-Metadaten
....
Das
ist eine ViewListe. Die Datei heißt input.vw . [Mehr
dazu unten.]
In
solchen Listen kann man sich bewegen wie in Ergebnislisten, aber
hinter
jeder Zeile steckt kein Datensatz, sondern eine Aktion.
Besonders
nützlich sind die Zeilen für "Verknüpfter
Untersatz" und
"Hierarchischer
Untersatz" (zu dem Zeitpunkt muß der Hauptsatz
in
der Anzeige stehen), weil dann gleich das Nötige getan wird,
damit
man nicht so leicht was falsch macht dabei.
Man
MUSS sich aber nicht sklavisch an diese Formulare halten, wenn man
keine
Lust hat! Sie sind nur eine Hilfe, weiter nichts.
Es
ist NICHT so, daß jedes Formular ein eigener Datensatz
wäre! Sondern
das
Formular bietet nur eine bestimmte Sicht auf den momentanen
Datensatz,
d.h. es zeigt bestimmte Felder und/oder Teilfelder.
--
Jederzeit kann man ein anderes Formular wählen (Alt+f), um
weitere
Felder einzugeben, die im ersten Formular nicht
drinstehen,
--
jederzeit kann man mit Esc herausspringen und normal weiterarbeiten,
also mit der Hand Felder eingeben, deren Nummern
man kennt.
--
Stets kann man sich auch einen anderen, ähnlichen Satz suchen
und
kopieren (F9 und Enter = "Kopie...").
--
Jederzeit kann man mit Alt+# wieder einsteigen in die Formulare!
Denn
beim Verlassen des Formulars ist der Hintergrund gelb, d.h. der
Satz
wird noch NICHT sofort gespeichert, das passiert erst bei Druck
auf
[Speichern] oder Alt+s. Bis dahin kann man noch alles mögliche
andere
machen, auch noch mehr neue Sätze eingeben oder andere
bearbeiten!
Mit dem länglichen Button [Daten in Bearb.] oder mit
Alt+q
findet
man unabgespeicherte Sätze sofort wieder.
Nochmal
kurz: Formular verlassen heißt noch nicht Speichern! Das
geht
nur mit dem Button [Speichern].
SonderHinweis:
Die
Zeile
Kopie des Satzes, der gerade angezeigt wird
macht
kein Formular auf, sondern kopiert den momentanen Satz. Damit hat
man
einen neuen, noch nicht gespeicherten Satz vor sich, mit dem man
machen
kann, was man will. Also auch mit Formular bearbeiten. Bevor man
am
Ende mit [Speichern] speichert oder mit [Deaktivieren] den Satz
spurlos
verschwinden läßt.
>>ZusatzTips
Obige
Liste steht in der Datei input.vw, die ebenfalls nur für das
Standardschema
gültig ist. Wählt man eine Zeile aus, wird der
FLEX
input.flx
gestartet, der dann das betr. Formular aufklappt. Nicht
ganz
einfach, zugegeben, aber es wird damit die Möglichkeit
geboten,
für
jedes Projekt die Erfassung sehr diffizil zu organisieren.
>>SystemverwalterTip:
Für
ein anderes Schema als A.CFG muß man
folgende vier Dateien ändern
und
dann die geänderten Versionen auf das eigene Datenverzeichnis
kopieren:
onforms.flx
[Druck
auf "Formulare"]
Macht die Zuordnung Satztyp -> Formular
oninput.flx
[Druck
auf "Neusatz"]
input.flx
liegen auf dem Unterverzeichnis FLEX
Macht die Zuordnung neuer Satz -> Formular
(Aus oninput.flx wird input.vw aufgerufen)
input.vw
liegt auf dem Unterverzeichnis HELP
(von hier wird input.flx gestartet)
Erweitern, wenn andere Satztypen angeboten werden
sollen.
Änderungen
an diesen Dateien mit gewöhnlichem Texteditor,
nicht Word!!
Oder
mit aresqa: Geben Sie a help/input.vw
Alte
Füchse nehmen den X-Editor (h acd eingeben), NotePad
geht auch,
edit
ist aber besser oder WinVi, denn die Dateien müssen in
DOS-ASCII
sein,
nicht im Windows-Zeichensatz.
|
01-06-2004
allegro-Fortbildung
06-05-2005
5 Dateneingabe
5.3 Eingabe mit
Kopierfunktionen
Statt
immer alles einzutippen, wie man es bei der Zettelwirtschaft
früher
mußte, kann man in einer allegro-Datenbank auf Teufel
komm
raus
abkupfern! Hier die 8 wichtigsten Tricks:
1.
Ganze Datensätze kopieren
Geeigneten Satz suchen, der schon wichtige Felder
enthält,
dann F9 und Enter (auf der Zeile "Kopie
des Satzes,
der gerade
angezeigt wird")
Schon hat man einen neuen Satz, der ganz genau wie
der alte
aussieht, und in der Anzeige steht ein Hilfetext
dazu.
Soll der
verschwinden, dann F5. Nun den Datensatz
wunschgemäß verändern,
mit oder ohne Formulare. Am Ende ganz normal
speichern.
>>SonderTip: Soll der Hilfetext ganz
wegbleiben,
dann den Befehl
h oncopy aus der zweiten Zeile von input.vw
herausnehmen
2.
Punkt-Eingabe [Wenn man nicht nach 1. vorgeht]
Im Formular, wenn man einen Neusatz eintippt,
einen Punkt
eingeben.
Dann wird das betr. Feld aus dem
Hintergrundspeicher ins
Formular
kopiert. Und im Hintergrundspeicher stehen die
Felder aus
dem
vorher angezeigten Satz, bevor man [Neusatz] oder
F9
drückte.
Also: vorher einen Satz anzeigen lassen, der
brauchbare
Dinge
enthält. Diese
dann mit Punkt schnellstmöglich übernehmen.
3.
Einzelne Felder in Reserve kopieren
[Reservespeicher = Hintergrundspeicher]
Geeignete Sätze suchen, Felder mit dem Balken
auswählen und dann
jeweils Alt+k. Die Feldkopien kommen in den
Reservespeicher.
Dann: während der Erfassung eines neuen Satzes
kann
man jederzeit
in den Reservespeicher schalten mit Alt+r, dort
die
gewünschten
Felder auswählen und jeweils Alt+k. Mit Alt+r
zurück zu der
Satzanzeige.
4.
Kopieren aus dem Index
Während einer Erfassung, egal ob Formular oder im
Schreibfeld, Alt+i
drücken. Index erscheint, aber mit gelbem
Hintergrund. Brauchbare
Eintragung suchen, Alt+k oder Button [Kop.]: Index
verschwindet,
Zeile als Kopie erscheint in der Eingabe.
Sonderfall: Wenn man im Index auf eine Zeile mit _
trifft,
wird nur
der Teil ab dem _ einschließlich kopiert. Siehe
Lektion --> 2.3
>>ExtraTip: Wenn beim Kopieren die
Anfangsbuchstaben
von Klein in
Groß gewandelt werden sollen: In die Datei _start.flx den
Befehl set L1 einsetzen.
5.
>>SuperTip
Mehrere Felder auf einmal kopieren mit
Copy&Paste
Geeigneten Satz suchen. Das kann auch in einer
anderen
Datenbank
passieren, die man sich nebenbei öffnet!
Mit F5 die Kategorien anzeigen lassen. Mit Maus
die
gewünschten
Kategorien markieren, mit Strg+c in die
Zwischenablage
kopieren.
Dann während der Erfassung des neuen Satzes in der
eigenen Bank:
Ins Schreibfeld klicken, mit Strg+v die Kategorien
alle
auf einmal
aus der Zwischenablage hineinkopieren lassen,
Enter - und
zack
sind sie alle drin im Datensatz.
6.
Auch sonst kann man freizügig mit Copy+Paste arbeiten, wie
immer in
einem Windows-Programm. Hat man einen länglichen
Titel oder Namen
sonstwo in einem Text oder im Internet gefunden:
übernehmen mit
Copy+Paste ins Formular oder ins Schreibfeld
(Feldnummer
davor!)
7.
Sonderfall: Untersätze bei hierarchischem Satz
Balken auf die #01 des zu kopierenden Untersatzes,
Alt+m (Die #01 wird mit * markiert)
Balken auf die #01 desjenigen Untersatzes, unter
dem
die Kopie einzufügen
ist.
Alt+k: Kopie erscheint unter dem betr. Untersatz,
Diesen kopierten Untersatz entsprechend verändern.
Den gesamten Satz ganz normal mit Alt+s speichern.
8.
Schnellkopplung
Die beste Methode, wenn man eine Fremddatenbank
besitzt,
die auf
einer Platte im eigenen System liegt. Es kann auch
eine
CD-ROM sein.
Genauer beschrieben ist das Prinzip im Handbuch,
Kap. 2.4
und in der
Datei fremd.rtf: Geben Sie ein h fremd,
da ist auch
der Flip, der
das Verfahren sofort auslöst, um die
Fremddatenbank
anzukoppeln.
>>NormalTip:
Man findet die "Schnellkopplung" auch in der
Quick-Liste:
v
quick eingeben (Oder im "Füllhorn" den Flip
"Hilfethemen A-Z")
dann "schnellk"
in das kleine Eingabefeld geben.
|
02-06-2004
allegro-Fortbildung
09-05-2005
5 Dateneingabe
5.4 Direkte und
indirekte Eingaben
Das
Direkteste, was man machen kann, sieht so aus (vielleicht
weiß das
sogar
immer noch nicht jeder):
Im
Schreibfeld eingeben
#40 Schiller,
Friedrich ...Enter
dann
landet Schiller erstmal im momentanen Datensatz, man sieht ihn
links
in der Auswahlliste und oben in der Anzeige, wo er hingehört.
Und
wenn in #40 schon jemand anders war, wird Schiller ihn
verdrängen!
Das
klappt aber nicht nur mit Schiller, sondern mit jedem, der bisher
ausprobiert
wurde. Und noch mehr: mit jeder anderen Kategorienummer
auch!
Sie müssen nur die Liste der Nummern mal lernen, und das geht
leichter
als man denkt. Dann sind Sie eigentlich unabhängig von
Formularen
und all dem Kram. Das ist alles nur nettes Beiwerk,
wenn
man's bedenkt. Vor 20 Jahren gab's das alles noch nicht, und
man
hat die Arbeit auch geschafft! Die Feldnummernliste steht im
Handbuch,
Anhang B. Online: h acb-1 geben, dann
"Kurzübersicht".
WENN
Sie aber die Nummern schon mal kennen, dann geht's NOCH besser!
Drücken
Sie mal Alt+t ... [war in Lektion 4-4 schon
vorgekommen]
Ein
extra Fenster tut sich auf, darinnen der Datensatz mit allen
Kategorien.
Nur noch Einfg drücken, und Sie
können schreiben,
wie
Sie lustig sind. Nur aufpassen, daß die Kategorienummern immer
mit
# anfangen und daß sie links am Rand stehen und stimmen.
>>Tip:
Wenn das Fenster ganz schwarz ist: BildRunter
BildRauf
drücken,
schon
sieht man den Text. (Kann
bei Win'XP passieren)
Dann am
Ende, um das Fenster
wieder zuzumachen:
Esc
q s
Es
kommt noch die Frage:
Bearbeiteten
Satz wieder einlesen?
und
NUR wenn man das bejaht, wird er eben eingelesen und
überschreibt
den
Satz im Arbeitsspeicher. Nun kann man beliebig weitermachen,
einzelne
Felder neu eingeben oder nochmal bearbeiten, oder sogar
abermals
Alt+t usw. Am Ende, wenn der Satz wirklich fertig ist:
Speichern
wie gewohnt mit Alt+s, denn das passiert trotzdem nicht
automatisch.
Statt
des schwarzen Fensters kann man ein blaues haben! Das ist dann
der
Editor namens "edit" von Microsoft. Der schwarze heißt einfach
nur
X-Editor. Nehmen Sie sich dazu Ihre INI-Datei vor. Das geht
vom
Admin-Menü aus (h adm eingeben). In der INI-Datei gibt es
vielleicht
eine Zeile, die so aussieht:
Editor=x
Wenn
nicht, wird ebenfalls X als Standard genommen! Ändern Sie die
Zeile,
sie sollte dann so aussehen:
Editor=edit
oder
fügen Sie die Zeile neu ein.
Oder
soll es als externer Editor lieber Notepad sein? Das geht auch.
Dazu
im Schreibfeld eingeben: X notepad
Wenn
man das Notepad wieder zumacht, wird der bearbeitete Satz
vom
Programm wieder eingelesen.
Statt
im externen Fenster kann man die Bearbeitung auch
im
Anzeigefeld vornehmen: das hatten wir aber schon in 3.4!
Sie
haben also die Qual der Wahl...
>>ExtraTip:
WENN
man die Nummern kennt, kann man sogar in Formularen mal
außer
der
Reihe was eingeben, was im Formular eigentlich nicht vorgesehen
ist:
In irgendeine Formularzeile geben Sie mal ein:
#72
Reprint 1982 Enter
Sie
sehen dann schon, was passiert.
|
03-06-2004
allegro-Fortbildung
10-05-2005
5 Dateneingabe
5.5 Das Menü "Global"
Es
passiert nun mal überall im realen Leben, daß man was
ändern muß.
Aber
nicht nur an einer einzelnen Titelaufnahme, das ist ja leicht,
sondern
an 50 oder 5000 oder wievielen auch immer.
Die
Entwicklungsabteilung hat das kommen sehen und hat dafür
eine
extra Funktion entwickelt: die Globale Ersetzung. Zu finden
ist
sie auf dem Menü "Global".
"Global"
heißt natürlich nicht, daß man damit, quasi
als Weltver-
besserer,
überall auf dem Globus etwas bewirken könnte. (Diese
Informatiker
immer mit ihren hochtrabenden Metaphern!). Sondern es
bezieht
sich nur auf den Inhalt einer Ergebnismenge, also 50 Sätze
oder
5000 oder wieviele auch immer: genau die kann man damit alle
auf
einen Schlag ändern.
Das
Menü "Global" hat zwar fünf Unterpunkte, aber am meisten
braucht
man
den ersten:
Globale
Ersetzungen
-------------------
Hiermit
ruft man erst einmal ein kleines Eingabeformular hervor.
Das
Wichtigste steht im Hilfetext, der herauskommt, wenn man (na was
wohl?)
F1 drückt.
Hier
der etwas erweiterte Hilfetext:
Bis
zu drei Ersetzungen können gleichzeitig stattfinden. Links
wird
eingegeben,
WAS man ersetzen will, rechts, was STATT DESSEN hinterher
da
stehen soll in den Datensätzen.
In
das Kästchen "im Feld:" muß eine Kategorienummer, aber
NUR, wenn die
Ersetzung
auf bestimmte Felder eingeschränkt werden soll, sonst
NICHT.
Wenn
z.B. die Ersetzung in allen Feldern der Gruppe #4 auszuführen
ist,
geben
Sie rechts "#4" ein, wenn es dagegen speziell nur in der #402
sein
soll, dann "#402". Immer ohne die Anführungsstriche!
Groß/Kleinschreibung
muß exakt angegeben werden, und NUR die
angegebene
Schreibweise wird ersetzt, keine andere!
Dabei
muß man sehr mitdenken:
Wenn
Sie "#40" geben, wirkt die Ersetzung auch auf #402 etc.,
d.h.
Sie müssen "#40 " eingeben (also genau ein Leerzeichen hinter
der
Kategorienummer), wenn es NUR in #40 wirken soll und NICHT
in
#402 usw!
Spezialfälle:
(ACHTUNG: Spalte "im Feld" hierbei leer lassen!!)
(nichts)
#nnnText
Kategorie #nnnText
einfügen (*)
#nnn
#kkk
Kat.nummer #nnn in #kkk umwandeln
#nnn
(nichts)
Kategorie #nnn löschen
Die
Eintragungen bleiben während der Sitzung erhalten, d.h. man
kann
sie
mehrfach auf mehrere Ergebnismengen anwenden. Oder modifizieren.
(*)
AUFPASSEN: Der erste Spezialfall, das Einfügen eines
neuen Feldes,
geht NICHT so, daß man in der
Mitte den
Text und rechts die
Feldnummer eingibt. Man muß
Feldnummer
UND Text im MITTLEREN Feld
eingeben. Denn es soll ja das
gesamte Feld
inclusive Nummer neu
eingefügt werden. (Es gibt in
'allegro'
keine leeren Felder, die
gefüllt werden können, sondern
fehlende Felder, die neu eingefügt
werden können - das ist was
anderes!)
>>Tip:
Im Menü "Extras" gibt es den
Punkt
"Änd. in Erg.Menge rückgängig"
Damit kann man eine Aktion,
bevor gespeichert
wurde, rückgängig
machen. Denn richtig
gespeichert wird gar
nicht sofort! Nur die
geänderten Sätze werden erst
mal
alle gelb. Und dann?
Über
das Menü "Datei / Alle bearb. Daten speichern" kann man
das
Speichern
sofort oder später auslösen.
Globale
Manipulationen
----------------------
Nur
was für Fortgeschrittene!
Dazu
wird eine Parameterdatei des Typs G-*.cPR gebraucht!
Wie's
gemacht wird: siehe G-1.APR, darin stehen Kommentare.
>>Tip:
Anschließend kann man unter "Extras / IN ARBEIT
befindl. Sätze"
die Liste
der tatsächlich
geänderten Sätze durchsehen.
So
eine Funktion gab es auch bei PRESTO schon, sie wurde mit Strg+F10
ausgelöst.
>>ErleichterungsTip:
Mit
a99 kann man solche Aufgaben meistens mit einem FLEX erleichtern,
das
ist viel leichter. Siehe dazu Lektion 13.3., da finden Sie ein
allgemeines
Strickmuster für solche Aufgaben.
Globale
Löschung
----------------
Die
aktuelle Ergebnismenge komplett löschen. Das geschieht nicht
ohne
Rückfrage.
>>NotTip:
Wenn der Vorgang schon
läuft, kann man durch Druck auf das x
immer noch unterbrechen.
Re-Organize
-----------
Das
Menü zum Reorganisieren erscheint, so als ob man h
org eingegeben
hätte.
Dies sind ja auch globale Dinge in dem Sinne, daß sie
die
gesamte
Datenbank betreffen!
Datenbank-Info
--------------
Allerhand
Angaben zur eigenen Datenbank. Dasselbe passiert, wenn man
auf
dem Füllhorn-Menü "Info zur Datenbank" anklickt
oder X dbinfo
eingibt.
U.a. erfährt man hier, wieviele Datensätze man hat!
Das steht
in
der Zeile
Umfang: 848 (davon gültig:
841) Sätze
Die
"gültigen" sind's, die man wissen will! Die anderen sind
gelöschte
oder
durch Verlagerung ungültig gewordene, die bei der laufenden
Arbeit
automatisch
entstehen und vergehen.
>>SonderTip
---------
Nicht
unter "Global" steht, aber als globale Aktion verstanden werden
kann
das Exportieren der gesamten Datenbank. Das findet man aber auf
dem
Menü "Export". Als Sonderfall gibt es die Tabellierung der
gesamten
Datenbank, also die Ausgabe aller Datensätze (naja, genau
genaugenommen
nur ausgewählter Felder aller Datensätze) in
Form
einer
Tabellendatei, die man mit Office-Programmen einlesen kann.
Das
findet man auf dem Menü "Tabellen erstellen", man erhält
es
z.B. über die Liste "Hilfethemen A-Z": v
quick eingeben, dann
tab
eintippen - die richtige Zeile erscheint, dann
Enter.
|
04-06-2004
allegro-Fortbildung
11-05-2005
6 Fortgeschrittene
Erfassungshilfen
6.1 Lesezeichen
(Bookmarks)
"Bookmark"
ist das englische Wort fuer Lesezeichen oder Eselsohr.
Unten
links in der dritten Reihe sieht man [Neues Lesez.] und
rechts
daneben: [i Lesez.] wobei i eine Zahl ist: sie sagt, wieviele
Lesezeichen
man im Moment hat.
Sie
erraten es schon: Druck auf [Neues Lesez.] fügt den momentan
angezeigten
Datensatz zur Liste der Lesezeichen hinzu. Diese
Liste
ist einfach eine besondere Ergebnismenge: individuell
zusammengestellte
Datensätze, die man sich aus irgendwelchen
Gründen
merken
will. Und diese Liste bleibt sogar erhalten über den
Feierabend
hinaus!
Mit
Druck auf [i Lesezeichen] sieht man diese Liste, wann immer
man
will.
Und
was nützt einem das? Naja, man braucht sich die Sätze
nicht
selber
zu merken oder aufzuschreiben.
Ein
sinnvolles Beispiel wäre, sich Eselsohren an solche Sätze
zu
machen,
die man gut zum Kopieren gebrauchen kann. Oder an denen
man
später nochmal was tun will.
Kann
man Lesezeichen wieder löschen? Sicher. Mit dem Besen
sogar
alle auf einmal. Oder im Auswahlfeld (nach Alt+e): Taste [Entf],
wenn
der Balken auf der Zeile "Lesezeichen" ist.
Obacht:
diese Löschung ist unumkehrbar! Aber die Datensätze
selbst
bleiben
davon unberührt.
Aber
auch einzelne Lesezeichen kann man gezielt löschen: Liste
öffnen,
Balken
drauf, Taste [Entf] drücken, und beim Verlassen der Liste
die
Frage bestätigen, daß markierte Sätze aus der Liste
entfernt
werden sollen. (Das geht bei anderen Ergebnismengen
genauso!)
>>ExtraTip:
Die Lesezeichen kann man, wie jede andere
Erg.Menge,
sortieren! Die Ordnung bleibt so lange erhalten,
auch
über die
Sitzung hinaus, bis man sie wieder ändert.
Neue Lesezeichen kommen aber stets unten ans Ende,
so daß
man nach Hinzufügungen bei Bedarf neu sortieren
muß.
Aber
ACHTUNG:
Wenn in der Anzeige kein DATENSATZ, sondern ein
HILFETEXT
steht,
ist auf einmal der Lesezeichen-Button anders
beschriftet:
es
steht HtxtBkMk drauf!? Was
könnte das
heißen? Richtig:
Das bedeutet "Hilfetext-Bookmark".
Und
wozu das?
Der
Button macht es damit möglich, daß man sich auch
interessante
Hilfetexte
mit Eselsohren versehen kann, nicht nur Datensätze!
Wenn man
in
diesem Zustand draufdrückt, dann kommt die Frage "Ihr Titel
für
diesen
Text?", wobei die erste Zeile des Hilfetextes schon vorgegeben
wird.
So kann man sich eigene, hilfreiche Bezeichnungen als Über-
schriften
speichern. Die erscheinen dann, wenn man [Zeige Lesezeichen]
drückt,
während ein Hilfetext zu sehen ist. Ganz tolle Sache,
glauben
Sie's
uns, und probieren Sie's gleich aus. Damit können Sie sich
all
die
interessanten Stellen in den Hilfetexten markieren, die man sonst
hinterher
nicht mehr findet...
Auch
diese Eselsohren bleiben bis zur nächsten Sitzung bestehen.
Mit
einem guten alten Buch ist es ja auch so! Mehr dazu in 6.4.
Experten
fagen: Wo werden sie denn gespeichert, die Eselsohren?
In
der Datei cat._1 auf dem TEMP-Verzeichnis. Dort
findet
man noch
mehr
solche Dateien: das sind die Ergebnismengen. Nummer 2 ist die
Liste
der "Vorher angezeigten Daten". Auch diese wird am Feierabend
nicht
gelöscht. Die anderen schon, es sei denn, man setzt im
Menü
"Option"
einen Haken an "Ergeb. aufbewahren".
|
07-06-2004
allegro-Fortbildung
12-05-2005
6 Fortgeschrittene
Erfassungshilfen
6.2 Phrasen
Das
Wort "Phrase" hat im Deutschen einen eher negativen Beigeschmack:
Phrasendrescher
und so. Im Englischen ist "phrase" ein neutraler
Ausdruck,
der soviel wie "Ausdruck" oder "Satzteil" bedeutet, also
ein
Halbsatz oder einfach irgendeine Wortfolge.
Eine
"allegro"-Phrase ist weniger und mehr als das: jede beliebige
ZEICHENfolge
kann gespeichert werden, um auf Abruf bereit zu liegen
zur
Arbeitsersparnis bei der Dateneingabe. Anderswo wird sowas
auch
schon mal "Textbaustein" genannt.
Die
Windows-Zwischenablage hat den Nachteil, daß man darin nur
eine
einzige
Sache zwischenspeichern kann. Will man mehrere Dinge speichern,
dann
muß man jedem irgendeinen Namen geben. Warum? Wenn man
später eins
braucht,
muß man ja sagen können, welches! Die Namen der
allegro-
Phrasen
sind ganz einfach: jeder besteht nur aus einem Zeichen.
So
geht es: Jedem Buchstaben, und zwar Klein- und Großbuchstaben
getrennt,
kann man eine Zeichenfolge zuweisen, und der Abruf geschieht
über
ein Steuerzeichen plus den Buchstaben. Zusätzlich
können auch
die
anderen Zeichen, etwa die Ziffern, noch mit herangezogen werden,
wenn
man mit den Buchstaben nicht auskommt. Zum Abruf einer Phrase,
das
ist das Entscheidende, braucht man also immer nur zwei Tasten.
UND
ein paar ausgewählte Buchstaben kann man noch mit zusätzlichen
Phrasen belegen, den sog. "Schnellphrasen", die dann
mit
der
Strg-Taste abrufbar sind. Insgesamt kann man so gut 80 Phrasen
speichern,
und mehr ist in der Praxis kaum sinnvoll.
>>GuterTip:
Geben
Sie mal in die Befehlszeile (ganz unten) nur ein p ein.
In
der Anzeige erscheint die Liste der Phrasen, die man momentan hat.
Schon
kann man sie abdrucken oder kopieren ...
Was
jetzt kommt, hatten wir z.T. schon in Lektion 4.3, da ging es aber
nur
um Sonderzeichen.
Beginnen
wir mit den Schnellphrasen, die man mit der Strg-Taste abruft.
Merken
Sie sich das Wort quewbody. Es enthält genau die
für
Schnellphrasen
reservierten Buchstaben, einen anderen Sinn hat es
nicht
- es kann also nicht verwechselt werden, und wie man es
ausspricht,
ist egal.
Wollen
wir mal eine Schnellphrase auf den Buchstaben b legen?
Geben
Sie in das Schreibfeld ein:
p
^b
Weizenbier
[Das Zeichen ^ ist oben links neben der 1 ]
Nun
wird immer der Druck auf Strg+b das Wort
Weizenbier
hervorbringen,
und
zwar im Schreibfeld, im Formular und auch im Anzeigefeld und in
Eingabefeldern,
die per FLEX programmiert sind. Und statt "Weizenbier"
können
Sie alles einsetzen, was für Ihre Zwecke sinnvoll ist,
das ist
der
Witz! Jede Zeichenfolge, die Sie sich ausdenken können. Und das
gilt
dann nicht nur für die momentane Sitzung, sondern bleibt
erhalten,
bis
man die Phrase b auf dieselbe Weise neu belegt.
Testfrage:
Wie ändert man eine Phrase? (Gerade wurde es gesagt!)
Und
die anderen, nicht ganz so schnellen Phrasen belegt man so:
p
x
phrasentext
... eingeben im Schreibfeld
wobei
statt x jeder Buchstabe, jede Ziffer und jedes andere Zeichen
stehen
kann, und der "phrasentext" kann alles sein, was Sie zur
Arbeitserleichterung
brauchen.
Der
Abruf geht nicht mit Strg, sondern man drückt NACHeinander
(NICHT
gleichzeitig!)
die Zeichen * und x.
Wenn
Sie das * als solches mal für andere Zwecke brauchen: **
eingeben,
dann
kommt nur eins davon.
Wenn
es Sie nervt, daß das * nun diese Sonderfunktion hat (aber
nur
in
a99!), dann können Sie ein anderes Zeichen für diese
Funktion
wählen,
z.B. den \. Dazu muß eine Eintragung in der INI-Datei
gemacht
werden:
Esc=42
steht
da von Hause aus drin, und das ist der *. Wenn man die Zeile ganz
wegnimmt,
ist es automatisch der \ (Baskslash, AltGr+ß). Sonst muß man
die
ASCII-Nummer des Zeichens einsetzen, z.B. 43
für
das Zeichen +.
Nach
so einer Änderung muß man die Phrasen nicht neu
speichern, sie
bleiben
gültig und kommen nun eben bei dem neuen Phrasenzeichen.
Alles
weitere über Phrasen verrät der Hilfetext, den es
dafür gibt,
man
findet ihn im Füllhorn, in der 4. Zeile unter "Daten".
|
08-06-2004
allegro-Fortbildung
13-05-2005
6 Fortgeschrittene
Erfassungshilfen
6.3 Der
Hintergrundspeicher
Sie
erinnern sich an 5.3.2: Mit Alt+k ausgewählte Felder aus dem
momentanen
Datensatz herauskopieren in den Reservespeicher, um
später
darauf
zurückzugreifen mit Alt+r und erneut Alt+k.
"Hintergrundspeicher"
ist nur der alte Name für "Reservespeicher",
d.h.
er ist genau dasselbe.
Er
wurde erfunden, um sowas wie ein Ersatzteillager immer bei der
Hand
zu haben. Der Phrasenspeicher ist was ganz Ähnliches, der
Unterschied
ist nur, daß im Reservespeicher komplette Datenfelder
einschließlich
Kategorienummer gelagert sind, im Phrasenspeicher
dagegen
beliebige Zeichenfolgen ("strings"), die an jeder beliebigen
Stelle
einkopiert werden können in Datenfelder, aber sogar auch
in
das Anzeigefeld.
Alt+r,
das weiß inzwischen jeder(?), schaltet die Anzeige des
Reserve-
speichers
ein und wieder aus. Die Schrift wechselt auf kursiv, damit
man
sofort merkt, was man da gerade sieht.
Magie
des Punktes:
Aber
nicht nur mit Alt+k kann man Felder aus dem Hintergrund rüber-
holen!
Es gibt noch was Besseres: im FORMULAR, wenn der Cursor
in
einem Feld steht, das übernommen werden kann: nur . eingeben,
einen
Punkt also, und Enter - schon erscheint eine Kopie des betr.
Feldes
aus der Tiefe des Hintergrundes. Mehr dazu unten: ExtraTip
Wie
bei DOS (wenn man #a gegeben hatte):
Ein
Hintergrundfeld kann man bearbeiten und dann mit Enter in den
aktuellen
Datensatz überführen. Hier wird die Reservefunktion
besonders
deutlich.
Im
Reservespeicher stehen aber nicht nur echte Datenfelder, sondern
weiter
unten sieht man lauter Zeilen, die alle mit #u beginnen. Das
sind
die "Nutzervariablen" (daher das u für "user").
Diese
#u-Zeilen (Felder) im Reservespeicher kann man, anders als bei
DOS,
sogar bearbeiten: Enter drücken, dann erscheint das
ausgewählte
Feld
im Schreibfeld, dort kann man sich daran zu schaffen machen,
erneutes
Enter transportiert es zurück in die Liste. Brauchbar ist
das
z.B. für die Zeilen, die mit #uX beginnen, denn das sind die
zu
den Flip-Buttons gehörigen Befehle. Etwas füer FLEXologen,
die
online
und real-time was testen wollen!
Hat
man vorn die Nummer geändert, wird das Feld mit dieser Nummer
einsortiert,
das alte bleibt dann unter der alten Nummer
unverändert
stehen!
Beseitigen kann man jede Zeile so: Balken drauf, Entf-Taste.
Ohne
Nachfrage ist sie dann aber sofort und nicht-mehr-rückholbar
verschwunden!
Einige
#u-Variablen haben ganz besondere Funktionen:
#uX0
... #uX9 : Befehle für die Flip-Buttons (9 und 10 nicht
sichtbar)
#uX5 wird ausgeführt, wenn man Alt+5 drückt.
Diese Einträge bleiben über die Sitzung hinaus
erhalten, die anderen alle nicht.
#uYx
Flipzeilen. Diese stellen sich
dauernd
automatisch ein.
#uZx
Schauen Sie mal genau hin, was da
steht! Es
hängt immer
damit zusammen, was gerade in der Anzeige steht.
#uX=
AutoFLEXe (etwas für FLEXperten)
#uX:
(siehe dazu h
flex, Abschnitt E)
#uX;
#uAL
Wenn besetzt, ist ALFA
eingeschaltet, wenn
nicht, ist es aus.
#uxa
Zuletzt benutzte Indexeintragung
#uxb
Nummer des zuletzt benutzten
Registers
#uzC
Diese 3 entstehen beim
FLEX-Befehl var zc,
#uzD
(siehe dazu
h xcstring )
#uzF
#uV1
In RTF-Texten als eingebettete
Variable %1
verwendbar
#uzo
Wenn 0, dann ist es ein Online-Satz,
1
Offline-Satz
Die
anderen werden von den Export- und Indexparametern verwendet,
aber
auch von FLEX-Makros. Wer sich auf diesen Gebieten betätigt,
muß
gut aufpassen, nicht dieselbe Variable für ganz
verschiedene
Zwecke
zu verwenden, sonst kann's Überraschungen geben! In den
StandardFLEXen
wird für die Namen fast immer eine Kombination von
einem
Klein- plus einem Großbuchstaben genommen, z.B. #ucW, was
aber
nicht zwingend ist.
#u1
und #u2 sind keine Nutzervariablen, sondern Hilfsvariablen, die
ganz
oben in der Satzanzeige erscheinen, nicht im Reservespeicher.
Sie
gehören zum Datensatz und werden auch mit ihm gespeichert, wenn
sie
vorkommen. Man kann sie normal eingeben und bearbeiten.
Sie
dienen einigen internen Funktionen, vor allem in den Index-
parametern,
aber auch beim Sortieren. Der besondere Vorteil:
#u1
/ #u2 können in JEDER Datenbank vorkommen, auch wenn sie
nicht
das A-Schema hat.
>>ExtraTip
Im
DOS-Programm PRESTO ist/war es so: Wenn man einen Satz speichert,
dann
werden seine Datenfelder automatisch in den Hintergrundspeicher
kopiert.
Beim nächsten Satz kann man darauf zurückgreifen,
indem
man
bei der Eingabe z.B. eingibt: .40 Dann wird die
#40 aus
dem
Hintergrund
in den Vordergrund geholt, also in den neuen Datensatz
kopiert.
Wenn
man das in a99 auch nutzen will, muß folgendes gegeben sein:
--
In der INI-Datei muß stehen
SaveAsk=2
--
und in der FLEX-Datei onput.flx muß stehen
:save
copy reserve
Für
die DemoBank ist das so eingestellt! Wenn Sie es für die
eigene
Bank
nicht wollen, also entweder SaveAsk in der
eigenen INI
anders
setzen
oder den Befehl copy reserve aus der
onput.flx
rausnehmen.
(Diese
Datei liegt auf dem FLEX-Verzeichnis. Kopieren auf das eigene
Datenbankverzeichnis
und dort ändern!)
|
09-06-2004
allegro-Fortbildung
17-05-2005
6 Fortgeschrittene
Erfassungshilfen
6.4 Aufbewahrung von
Ergebnismengen
Schon
in 1.4 hatte es geheißen (wir zitieren):
"Über
das Menü "Option" kann man die Ergebnismengen für
die nächste
Sitzung
aufbewahren lassen: Die Zeile "Ergeb. aufbewahren"
auswählen
und
Enter drücken, wenn dort kein Haken ist. Wenn da einer ist,
dann
ist
die Aufbewahrung schon eingestellt. Beim nächsten Start ist
dann
alles
noch da, auch das Häkchen, d.h. die Einstellung selbst
bleibt
auch
erhalten, bis man sie ändert.
Kenner
setzen in der INI-Datei SaveResults=1, dann werden die
Erg.Mengen
ohne Nachfrage aufbewahrt."
Neugierige
wollen an dieser Stelle wissen, WIE und WO denn die
Erg.Mengen
aufbewahrt werden. Dies wurde lange aus unerfindlichen
Gründen
geheimgehalten, jetzt aber wollen wir die Tatsachen ins
rechte
Licht rücken:
Wenn
man irgendwelche Daten aufbewahren will, dann muß das in
Dateien
geschehen,
anders geht's ja nicht. In diesem Fall sind das nicht die
Datenbank-Dateien,
denn es wäre unklug, die von irgendeinem Nutzer
angelegten
Erg.Mengen irgendwie in der Datenbank selbst aufzubewahren.
Nicht
einmal im ORDNER der Datenbank werden diese Dinge aufbewahrt,
denn
nicht immer hat der Nutzer dort Schreibrecht, und das muß man
schon
haben - ist doch klar, oder? Die Datenbank könnte auch auf
einer
CD
liegen, und da hat gar keiner Schreibrecht - geht ja nicht.
Jeder
PC-Benutzer verfügt zum Glück über einen Ordner,
in dem er/sie
auf
jeden Fall das Schreibrecht genießt. Das ist das
TEMP-Verzeichnis.
Wo
es liegt, sieht man in der Übersicht "Datenbank-Information"
(Menü
"Global"),
da findet man eine Zeile mit "Arbeitspfad" und "TEMP".
Unter
Windws-XP ist es manchmal c:\windows\temp, manchmal
aber
auch
erheblich
schwieriger zu finden.
>>HeißerTip:
Ab V25.2 gibt man ein d t
Es erscheint in einem aresqa-Fenster das
Verzeichnis der
Dateien
auf
dem eigenen TEMP-Verzeichnis, und auch dessen Name ist zu sehen.
Kenner
wissen, daß der Name auch in der DOS-Umgebungsvariablen
TEMP
steht.
Im DOS-Fenster kommt man so zum TEMP-Verzeichnis hin:
cd %TEMP%
Wenn
nun die Datenbank CAT heißt, dann entstehen auf dem TEMP-
Verzeichnis
die Dateien CAT._1, CAT._2, CAT._3 usw., das sind sie,
die
Ergebnismengen!
Allerdings
stehen nur Nummern drin, nicht die Datensätze. Denn das
wäre
unklug,
zum einen weil's viel mehr Platz bräuchte, zum andern aber,
weil
inzwischen, bis zur nächsten Sitzung, einzelne Sätze
korrigiert
werden
könnten. Blättert man eine alte Erg.Menge neu auf,
sieht man
immer
die aktuellen Sätze, nicht den Zustand zum Zeitpunkt der
Erzeugung
der Erg.Menge! Was ja vor Monaten gewesen sein könnte...
Die
Dateien CAT._1 usw. kann man nicht irgendwie bearbeiten, außer
Sätze
zu löschen mit der Entf-Taste. Es stehen noch nicht mal
die
Überschriften
drin. Die stehen in einer anderen Datei mit Namen
CAT.RSS.
Aber auch da läßt man lieber die Finger von. CAT._1
ist
übrigens
die Lesezeichen-Liste und CAT._2 die Liste der "Vorher
angezeigten
Daten".
Und
dann gibt's da noch eine interessante Datei: CAT.BKM
Das
ist technisch gesehen eine sog. ViewListe, der Inhalt ist die
Liste
der Hilfetext-Lesezeichen. Die bleiben also ebenfalls bis zur
nächsten
Sitzung erhalten, wie in 6.1 schon erwähnt. Wer
wollte,
dürfte
diese Datei manuell bearbeiten, wie jede andere
ViewListe
(siehe auch ==> 14.2).
>>ExtraTip
Wer
Schrott von alten Sitzungen gänzlich loswerden will, darf
ungestraft
alle Dateien CAT.* auf TEMP löschen, das schadet der
Datenbank
in keiner Weise. Beim nächsten Start von a99 oder alcarta
sind
dann eben keine Erg.Mengen von früheren Sitzungen mehr
da,
und
Lesezeichen auch nicht.
>>NochnTip
Manchmal
sammeln sich allerhand Daten in der Offline-Datei (Alt+q:
"Daten
in Bearb."), und man will sie loswerden. Diese stehen in den
Dateien
cat.$$$ und cat.TAB, ebenfalls auf dem
TEMP-Verzeichnis.
Löschen
- weg sind sie.
|
10-06-2004>
allegro-Fortbildung
19-05-2005
7 Die wichtigsten Dateien
7.1 Diese muß man wirklich kennen
Schon
in 2.1 hatten wir mal
gefragt, aus was für Dateien denn eine
allegro-Datenbank
besteht.
Diese Lektion darf ruhig abermals
durchgelesen
werden! Sie
werden doch wissen wollen, wo denn Ihre
mühsam
eingegebenen
Daten eigentlich wirklich stecken und auf
welche
Dateien man gut
aufpassen muß!
Zur
Verfestigung das
Wichtigste nochmal auf andere Weise.
Bei
der Demo-Datenbank ist
es so, und bei jeder anderen ist es
ganz
ähnlich:
Die
Datenbank besteht
eigentlich nur aus 5 Dateien:
cat_1.ald
Daten: Titelaufnahmen, die man eingegeben hat
(eigentlich müßte man nur diese Datei
sichern!)
cat.adx
Index (enthält alle Register)
cat.tbl
Satztabelle (Adressen der Datensätze)
cat.stl
Kurztiteldatei (für die Erg.Mengen-Anzeige)
cat.res
Restriktionen (Ersch.jahr u.a. zur Einschr. d. Suche)
Diese
Dateien liegen
normalerweise alle zusammen in einem Ordner,
der
heißen kann wie
der will, z.B. C:\allegro\katalog oder
X:\Datenbanken\opac
oder wie auch immer.
Nur
der Name "cat" ist frei
wählbar und stimmt überein mit dem
Namen
der
Index-Parameter (s.u.)
Das
'a' hinter dem Punkt
kommt von der verwendeten
Konfigurationsdatei (s.u.), hier $A.CFG.
Neben
cat_1.ald kann es
auch cat_2.ald, ... cat_255.ald geben
(besonders
dann, wenn es
eine sehr große Datenbank ist),
aber
die anderen 4 Dateien
gibt es nur je einmal: alle Titelaufnahmen
sind
im selben Index,
derselben Satztabelle usw. registriert.
ACHTUNG:
Keinesfalls eine
dieser Dateien umbenennen! Es sei denn, Sie
wissen, was damit alles zusammenhängt...
Will
man die ganze
Datenbank woandershin transportieren, braucht man
nur
den Ordner, mit allem
was drin ist, zu kopieren - fertig.
Dann
gibt's da aber noch
eine Datei cat.log! Darin schreibt sich
das
System alles auf, was
an der Datenbank gemacht wurde, aber nur
zur
Verdopplung der
Sicherheit. Mehr dazu: Handbuch Kap. 0.7 (sie wird
NUR
gebraucht, wenn eine
Wiederherstellung der Datenbank anhand
einer
Sicherungskopie
gemacht werden muß. Das ist selten.)
Um
es klar zu sagen: Wenn
nie etwas schiefginge, könnte man jederzeit
die
LOG-Datei einfach
löschen. NUR wenn eine Sicherungskopie
wieder
aktiviert werden muß,
nur dann braucht man die LOG-Datei.
Diese
Dateien entstehen und
gedeihen alle bei der laufenden Arbeit
wie
von selbst - die
Programme wissen schon, was sie zu tun haben.
Alle
Dateien außer
*.ald kann man "reorganisieren" lassen, z.B. wenn
eine
aus Versehen
gelöscht wurde. Dafür gibt es ein Menü
mit
einer eigenen
Erklärung:
h
org
eingeben und dann auf HILFE..HILFE..HILFE klicken.
Damit
aber alles klappt,
brauchen die Programme noch ein paar
andere
Dateien, die sich
bei der laufenden Arbeit nicht von selber
verändern.
Darin
stehen lauter Einstellungen und Vorschriften für
die
Programme.
Hier
die drei wichtigsten
[morgen kommen noch fünf!]:
$a.cfg
Konfigurationsdatei: [ h aca-1 eingeben]
Liste der erlaubten Kategorienummern u.a.
cat.api
Index-Parameter:
[ h ac7-1 ]
Vorschrift, wie die Register aussehen sollen
(Struktur der Dateien cat.adx, .stl und .res)
d-wrtf.apr
Anzeige-Parameter: [ h ac10 ]
Vorschrift, wie die Daten angezeigt werden sollen
(Für DOS war das die Datei d-1.apr)
Das
sind alles Textdateien,
die der Systemverwalter ändern darf.
Alles
offen, nichts geheim!
Daneben
gibt es noch ein
paar. Um daran was zu ändern für die
eigenen
Zwecke, muß
man sich allerdings schon RECHT gut auskennen,
denn
diese Dateien sind
sowas ähnliches wie Progamme. Für die
Parameter
gibt's das Kap.
10 im Handbuch, das dickste von allen.
Immerhin,
man kommt leicht
dran an diese Dateien, auch dafür gibt es
ein
eigenes Menü, das
Admin-Menü: h adm eingeben!
Oben
rechts sehen Sie
dann HILFE..HILFE..HILFE
und
wenn man da
draufklickt, kommt eine ausführlichere Beschreibung
dieser
Dinge. Scheuen Sie
davor nicht zurück, darin mal wenigstens
ein
wenig zu lesen, es ist
alles nicht so schwer zu verstehen, wie man
am
Anfang meint. Und nur
Wissen gibt Sicherheit!
>>SuperTip:
Wenn
man noch keine Ahnung
hat und endlich etwas mehr über
die
sog. Parameter wissen
will:
Dafür
gibt es eine
GANZ einfache Einführung:
Geben
Sie im
Schreibfeld ein ja expar.htm
>>TopTip:
Sie
wollen eine eigene
Datenbank anlegen, mit Ihrer eigenen,
selbstgestalteten
Struktur?
In Lektion 10.1 kommen wir zu dem Thema,
aber
Sie könnten schon
jetzt einsteigen mit dem Befehl h mini |
allegro-Fortbildung
20-05-2005
7 Die wichtigsten
Dateien
7.2 Auch mit diesen
kann man es zu tun
bekommen
Heute
schauen wir uns noch 5 Dateien an, an die man auch evtl. mal
ran
muß, um gewisse Verbesserungen zu machen. Auch für diese
Dinge
braucht
man nicht unbedingt einen großen Allegrologen kommen zu
lassen!
Für
alle diese Dateien gilt: Wenn man sie ändert, dann vorher
die
Standarddatei
auf das eigene Datenverzeichnis kopieren und diese
Kopie
ändern, nicht das Original. Die Programme sehen ja immer
zuerst
auf
dem Datenverzeichnis nach, wenn z.B. die cat.frm gebraucht wird.
Nur
wenn sie dort nicht ist, wird sie woanders gesucht, auf dem ProgDir
o.a.
Die Standardversion kommt dann also nicht mehr zum Zuge, wenn eine
modifizierte
Version auf dem eigenen DbDir liegt!
>>SpitzenTip
Alle
diese Dateien kann man sich sofort zeigen lassen: man gibt
z.B.
ein h cat.frm, um die Formulardatei zu sehen.
Sie
erscheint
dann
im Anzeigefeld, wo man sie auch gleich verändern und dann
wieder
speichern kann. (Wie? Dazu Lektion --> 9.2)
_start.flx
Darin geht es um die Setzung einiger Werte gleich nach dem
Start
des Programms (a99 oder alcarta). Vor allem sind dies die
Flip-
Buttons. Diese Datei ist kaum von der verwendeten
Konfiguration
abhängig.
cat.rtf
Der Hilfetext, der bei Druck auf das dicke Fragezeichen
kommt.
Kann für die eigene Datenbank völlig frei gestaltet
werden,
insbesondere im Hinblick auf den OPAC
(Hinweis: Wenn es catger.rtf gibt, und
man hat
Deutsch als Sprache,
dann kommt diese Datei statt cat.rtf, wenn
man h
cat gibt oder
auf den Fragezeichen-Button drückt. Das ist mit
allen
Hilfetexten
so: diejenige mit angehängter Sprachkennung wird
vorgezogen.)
cat.frm
[Hilfe
dazu: h form ]
Die Formulare für die Dateneingabe und -bearbeitung. Wenn
man nicht
das A-Schema verwendet, muß diese selber neu erstellt
werden.
Das gilt auch für die beiden folgenden Dateien, wobei man
die
Standarddateien aber als Muster nehmen kann:
input.vw
Die Auswahlliste der Datensatztypen, die erscheint, wenn man
F9 gedrückt hat, um einen neuen Satz einzugeben
input.flx
Darin steht, was passieren soll, wenn man aus der
Auswahlliste
einen Datensatztyp ausgewählt hat. Normalerweise wird dann
ein
bestimmtes Formular aufgemacht. Aber welches? Genau das wird
in dieser FLEX-Datei entschieden.
Auch
das jedoch ist immer noch nicht alles, was für eine Datenbank
wichtig
sein kann. Für den Rest gibt es aber fertige Menüs mit
Hilfetexten.
Dazu drei Hinweise:
1.
Admin-Menü
Geben Sie ein h adm
Da sind alle wichtigen Parameterdateien etc.
aufgelistet,
die bei
der momentanen Sitzung im Einsatz sind. Und nicht
nur das:
man
kann sofort auf diese Dateien zugreifen, um sie zu
bearbeiten.
Wenn man weiß, worauf's dabei ankommt und wie man
das macht.
>>Tip:
Welcher Editor dabei zum Einsatz kommt, das kann
man in der
INI-Datei
einstellen. Normalerweise steht da drin
Editor=x
Wenn
Ihnen der Editor von Microsoft lieber ist, dann schreiben Sie hin:
Editor=edit
2.
>>TopTip
Parameter- und andere Dateien
Geben Sie ein h param
Dieses Menü eröffnet einen leichten Zugang zu
allen vorhandenen
Parameter-, UIF-, CFG-, FLEX-, Hilfe- usw.
-Dateien. Und
zwar
erscheinen ViewListen, in denen man alle Dateien
des
jeweiligen Typs
versammelt sieht, geordnet nach den
Verzeichnissen, wo sie
liegen!
3.
Auf dem Menü "Global" und auch im Füllhorn findet man den
Punkt
"Info zur Datenbank"
Neben einigen Zahlen finden Sie hier auch Angaben
zu den
wichtigen
Dateien, zum Verzeichnis der Datenbank und zu
ihrem Umfang.
|
allegro-Fortbildung
23-05-2005
7 Wichtige Dateien
7.3 Primärschlüssel
und
automatische Nummernvergabe
Dies
ist in erster Linie eine Lektion für Systemverwalter. Sie
faßt
Informationen
zusammen, die in verschiedene Zusammenhänge
gehören und
deshalb
im Systemhandbuch getrennt sind, die aber oft zusammen
gebraucht
werden. [Den ersten Entwurf zu dieser Lektion lieferte
dankenswerterweise
Frau Dr. Koczian, Augsburg]
Als
Nur-Anwender können Sie sich heute entspannen, Sie brauchen
diese
Dinge nicht zu wissen. Schaden kann's aber nicht.
Ein
einfacher und eindeutiger Suchbegriff für jeden Satz einer
Datenbank
ist immer nützlich und für bestimmte Arbeiten
unentbehrlich.
Das
gilt für allegro genauso wie für jedes andere
Datenbanksystem.
Einen
solchen Suchbegriff nennt man Primärschlüssel.
Diese
Lektion will folgende Fragen beantworten:
--
Wozu werden Primärschlüssel speziell in einer
allegro-Datenbank
gebraucht?
--
Was muß bei der Parametrierung geschehen, damit jeder Satz
seinen
Primärschlüssel bekommt?
--
Wie kommt man zu geeigneten Schlüsseln, wenn die Daten nicht
"von Natur aus" ein passendes Feld enthalten?
--
Wie wird so ein Schlüssel dann bei der Katalogisierung
eingegeben?
Primärschlüssel
---------------
Gebraucht
werden Primärschlüssel in allegro-Datenbanken beim
Einspeisen
von
Daten mit dem Programm UPDATE und genauso in a99 beim Einspeisen
mit
dem FLEX-Befehl "update".
Will
man neue Daten nicht ohne jede Rücksicht auf die vorhandenen
einfach
als neue Sätze einfügen, sondern Dubletten vermeiden
oder auch
vorhandene
Datensätze gezielt verändern, muß das
Programm wissen, wie
alte
(= schon vorhandene) und neue Datensätze zusammengehören.
Als
Primärschlüssel gilt bei UPDATE und
update der erste Register-
eintrag,
der beim Speichern eines Datensatzes gebildet wird. Damit
er
dafür brauchbar ist, muß er eindeutig sein und er muß bei
hierarchischen
Sätzen aus dem Hauptsatz gebildet werden, nicht aus
einem
Untersatz. Er braucht nicht dem Inhalt einer bestimmten Kategorie
zu
entsprechen (z.B. #00) und auch nicht für alle Satzarten nach
den
gleichen
Regeln konstruiert zu werden und im gleichen Register zu
erscheinen.
Beispielsweise bekommen die Bestell- und
Exemplarsätze, die
das
Programm ORDER erzeugt, andere Primärschlüssel als die
Titelsätze
der
gleichen Datenbank.
Im
Standardschema, mit Standard-Indexparametern, besteht aber der
Primärschlüssel
eines Titelsatzes aus dem Inhalt der
Kategorie #00,
evtl.
umcodiert, im Register 9. Der erste Kopfbefehl lautet
ak=zz+@
Dieser
Befehl wird immer ausgeführt, egal, welche Kategorien im
Satz
belegt
sind oder nicht; der Schlüssel wird also für jeden
Satz bei der
Sprungmarke
#-@ gebildet. Dies ist dann zwingend, wenn aLF oder ORDER
benutzt
werden, aber es ist immer praktisch, so zu verfahren.
Der
einfachste Primärschlüssel besteht aus dem
unveränderten,
allenfalls
umcodierten Inhalt einer bestimmten Kategorie, dann sieht
der
Abschnitt für seine Erzeugung so aus:
#-@
!00
p"|9"
#+#
Hier
wird #00 umcodiert, nicht weiter vorbehandelt und im
Register
9 indexiert.
Mehr
zum Thema 'Primärschlüssel' im Systemhandbuch bei der
Beschreibung
des
Programms UPDATE (Abschnitt 9.3, S. 158f oder online: h ac9). Dort
ist
auch ein etwas weniger schlichtes Beispiel vollständig
ausgeführt.
Zwei
Dinge noch in aller Deutlichkeit:
1.
es gibt nicht DEN Primärschlüssel, d.h. er steht nicht in
einem dafür festgelegten Feld, und
2.
ein Primärschlüssel braucht keine Nummer zu sein.
In
unterschiedlichen Situationen können unterschiedliche
Schlüssel
die
Primärrolle übernehmen. Dazu sind "nur" die entsprechenden
Eingriffe
in die Indexparameter nötig. Beim FLEX-Befehl "update"
kann
auch
mit dem Befehl "set pX" ad hoc irgendein geeigneter Schlüssel
zum
Primärschlüssel ernannt werden! (mehr: h
xset eingeben)
Automatische
Nummernvergabe
---------------------------
Jede
eindeutige Nummer, die in jedem Datensatz auftritt, KANN bei
Bedarf
als Primärschlüssel dienen.
Nicht
alle Datensätze besitzen "von Natur aus" ein Datenfeld,
dessen
Inhalt
immer vorhanden und eindeutig ist. Die interne Nummer eignet
sich
nicht, weil sie veränderlich ist (s. Lektion 2.3,
Verknüpfungskon-
zepte).
Eine ISBN gibt es nicht immer und sie ist gelegentlich auch
nicht
eindeutig. Signaturen werden u.U. erst spät im
Geschäftsgang
vergeben,
die Aufnahme soll aber vorher schon im Katalog stehen.
Außerdem
können auch sie sich ändern. Zugangsnummern
können für
mehrere
Bücher gleich sein, z.B. für alle Bücher auf
einer Rechnung.
Es
wäre also praktisch, eine garantiert eindeutige Nummer für
den Satz
zusätzlich
zu erzeugen, und zwar per Programm. Relationale
Datenbanken
haben
dafür verschiedene Mechanismen: "Auto-increment"-Felder,
Generatoren
u.ä.
allegro
benutzt zwei Befehle in der Konfigurationsdatei, mit denen sehr
flexible
Formen der Numerierung erreicht werden können; allerdings
kann
jeder einzelne Datensatz nur eine automatisch vergebene Nummer
bekommen.
cg
Kategorie für automatische
Nummernvergabe
festlegen
Hinter
cg steht eine Kategorienummer, sonst nichts. Meist wird cg00
gesetzt,
zwingend ist das nicht. Die Kategorienummer gibt an, in
welcher
Kategorie die Konstruktionsvorschrift für die automatische
Nummernvergabe
zu finden ist. Ohne den Befehl cg
wird keine
Nummer
automatisch
vergeben.
ci
Standardform der zu vergebenden Nummer
Wenn
es einen Befehl cg gibt, und wenn die in diesem Befehl genannte
Kategorie
in einem Satz nicht belegt ist, dann wird sie so belegt,
wie
ci es vorschreibt. Die Angabe hinter ci muß diese Form haben:
Rabc?kABC
Dabei
bedeuten
R
Nummer eines Registers (1-9 bzw. ':'
für 10,
';' für 11)
abc
Beliebige Zeichen vor der Nummer
?k
Platzhalter für die Nummer, k ist eine
Zahl
ABC
Beliebige Zeichen hinter der Nummer
Bis
auf Registernummer und Fragezeichen kann alles fehlen, insbesondere
Zeichen
hinter der Nummer sind selten sinnvoll. Im durch R gegebenen
Register
muß der Kategorieinhalt indexiert werden, ggf. mit
Prä- und
Postfix
wie in ci angegeben. Dann wird im Augenblick des Speicherns der
bisher
größte Eintrag der gegebenen Form ermittelt, die Zahl
darin um 1
erhöht
und bei Bedarf mit führenden Nullen auf k Stellen
aufgefüllt.
Der
so ermittelte Eintrag kommt in die durch cg angegebene Kategorie
des
aktuellen Satzes. Wenn die Nummern-Kategorie nicht schon belegt
war,
passiert dies auch beim Ändern eines Satzes, nicht nur bei
einem
neuen Satz!
Achtung:
die Konfigurationsdatei ist nicht für das Indexieren des
neuen
Schlüssels
im richtigen Register zuständig, das muß in
den
Indexparametern
separat festgelegt werden. Es ist Voraussetzung
für die
Eindeutigkeit
der automatisch vergebenen Nummern.
Nummernvergabe
je nach Satztyp
------------------------------
Wirklich
flexibel wird dieses Verfahren aber erst durch die
Möglichkeit,
die
durch cg vorgegebene Kategorie explizit zu belegen. Ein Eintrag,
der
kein Fragezeichen enthält, wird gespeichert, wie er ist, eine
automatische
Nummernvergabe findet in diesem Fall nicht statt.
Beim
Ändern von Sätzen ist das der Normalfall, weil die
Nummer meistens
schon
da ist. Enthält die Kategorie aber ein Fragezeichen, dann
wird
der
Inhalt als Numerierungsvorschrift nach dem folgenden Schema
interpretiert
(ganz ähnlich wie in ci):
#xzy
|R#nnfabc?kABC
#xzy
ist die in cg angegebene Kategorie (d.h. in der Konfiguration
steht
"cgxzi"). |R ist das Register, in dem die letzte passende Nummer
gesucht
und die neue indexiert werden soll. Wenn diese Angabe fehlt,
wird
das Register aus ci genommen. #nnf ist eine
gültige Kategorie-
nummer;
wenn sie vorhanden ist, wird die neu vergebene Nummer nicht
in
#xzy, sondern in #nnf gespeichert. Achtung: dann fehlt #xzy im
fertigen
Satz und wird beim nächsten Ändern des Satzes
zusätzlich
erzeugt,
wie in ci vorgegeben. Wenn das nicht gewünscht wird, muß
es
explizit verhindert werden (wie das geht, kommt weiter unten).
Der
Rest des Kategorie-Inhalts wird genau so verarbeitet wie oben
beschrieben.
Beispiel:
In
der Standardkonfiguration steht
cg00
ci9a?5
D.h.
wenn #00 beim Speichern nicht schon belegt ist, dann kommt der
nächste
Eintrag der Form "axxxxx" hinein, die Zahl xxxxx wird aus
Register
9 ermittelt und die Kategorie dort indexiert. Letzteres
muß,
wie gesagt, in den Indexparametern geregelt sein.
Bestimmte
Satztypen können aber andere Nummern kriegen, so steht
z.B.
in
einem Personenstammsatz im Augenblick des Speicherns
#00
p?4
d.h.
dieser Satz bekommt die nächste vierstellige Nummer mit dem
Präfix
p, diese Nummer wird aber ebenfalls in Register 9 indexiert,
wie
es die Indexparameter für die #00 vorschreiben.
Erläutert
wird die automatische Nummernvergabe im Systemhandbuch
bei
den Konfigurationsbefehlen (Abschnitt A.1.3, Sonstige
Konfigurationsbefehle,
S. 293, oder h aca-1).
Es
liegt im übrigen zwar nahe, die automatische Nummernvergabe
für
den
Primärschlüssel zu nutzen, wenn ein solcher gebraucht
wird.
Zwingend
ist es aber nicht. Wenn es so sein soll, dann muß der
erste
Schlüssel
beim Abarbeiten der Indexparameter aus der automatisch
vergebenen
Nummer entstehen, siehe oben.
Vorgaben
für die Nummernvergabe in den einzelnen Satz bringen
Für
Sätze, deren ID-Nummer genau dem Schema aus ci
entsprechen soll,
ist
gar nichts zu tun: die entsprechende Kategorie bleibt bei der
Eingabe
leer. Für alle anderen Sätze wäre es lästig
und fehlerträchtig,
jedesmal
beispielsweise "p?4" in #00 schreiben zu müssen. Das
Eintragen
fester
Texte in beliebige Kategorien läßt sich über die
Abfrageliste
oder
in den Windows-Programmen über Eingabeformulare regeln:
In
der Abfrageliste bringt eine Zeile der Form
xxf"Text"abc<
den
Text "abc" in die Kategorie xxf. Das "<" sorgt dafür, daß der
Eintrag
ohne <Enter> sofort übernommen wird, wenn die
entsprechende
Stelle
in der Abfrageliste abgearbeitet wird. Der zuständige
Abschnitt
für
einen Personenstammsatz würde also etwa so beginnen:
-p
Personenstammsatz
00
" Id.Nr.: "p?4<
Ganz
ähnlich im Eingabeformular: hier schreibt eine Zeile
<xxfabc
den
Text "abc" in die Kategorie xxf, dank "<" wieder ohne
Benutzereingriff.
Für den Personenstammsatz also
[Personenstammsatz]
<00
p?4
Schließlich
kann die ID-Nummern-Kategorie auch noch im Flex
onput.flx
belegt
werden, oder auch im Hilfsabschnitt der Indexparameterdatei.
Wenn
es darum geht, eine nachträgliche ID-Nummernvergabe beim
Ändern
eines
Datensatzes zu verhindern, dann eignen sich onput.flx und
Hilfsabschnitt
besser als Abfrageliste und Eingabeformular, die beide
nicht
unbedingt für jede Korrektur benutzt werden.
Jetzt
muß der Eintrag so aussehen (cg00 vorausgesetzt):
#00
|9#75zabc?ixyz
Der
Witz dabei ist, daß #75z eine UNgültige Kategorie sein muß. Dann
wird
der Eintrag zwar erzeugt, aber nicht gespeichert, und #00 bleibt
leer.
Nötig ist das in erster Linie für Sätze, die ihre
ID-Nummern
anderswo
haben als in der sonst dafür vorgesehenen Kategorie.
Erklärt
wird das Einsetzen fester Texte mittels Abfrageliste im
Systemhandbuch
(Abschnitt A.2, Abfrageliste, S. 296f oder h aca-2;
hier
auch das Verhindern einer Nummernvergabe); Eingabeformulare sind
im
gedruckten Handbuch nicht so ausführlich beschrieben wie im
zuständigen
Online-Hilfetext (h form). Zum Hilfsabschnitt in den
Indexparametern
s. Systemhandbuch, Abschnitt 10.2.8, Programmierte
Validierungen
(Eingabeprüfung).
|
11-06-2004
allegro-Fortbildung
24-05-2005
8 Volltextsuche
8.1 In den
Kurztitelzeilen
Volltextsuche
- da stellt man sich heutzutage vor, daß im gesamten
Text
der Dokumente gesucht wird. Aber wie denn? In einer Katalog-
datenbank
haben wir Titelaufnahmen, keine Volltexte. Gemeint ist also
nur
der volle Text der DATENSÄTZE (= Titelaufnahmen), mehr geht gar
nicht.
Soviel vorweg, falls Sie hochfliegende Illusionen hatten!
In
dieser Lektion geht es sogar um noch weniger: um das Suchen in den
Kurzzeilen,
die man im Ergebnislistenfenster sieht. Diese Zeilen
sehen
ja so aus:
...
Shakespeare
·Melchinger·1986·1425-1162
Shakespeare
als
Volkstheater
·Herms, Die·1988·1426-7059
Shakespeares
Monologe
·Clemen, Wo·1985·1423-5654
...
Die
Kurzzeilen enthalten also nur ganz wenig Text! Aber trotzdem kann
es
nett sein, Wörter oder Zeichenfolgen in diesen Zeilen schnell
finden
zu können, besonders bei großen Ergebnismengen.
Genug
der Theorie, machen wir einen Versuch mit der
Demo-Datenbank:
Im
Register 1 eingeben: shakesp?
Dann
Enter, und man hat eine Ergebnismenge mit gut 250 Titeln.
Immerhin
kann man die Liste sortieren nach dem Titelanfang, nach
dem
Verfasser oder dem Erscheinungsjahr, das bringt ja auch schon
was
für die Übersichtlichkeit (siehe --> Lektion 1.2).
Aber
jetzt kommt's:
Wenn
Sie die Ergebnis-Kurzliste vor sich haben:
Unten
rechts in das kleine Eingabefeld eintippen:
henry Enter
Der
Balken springt zu der ersten Zeile, in der die Zeichen-
folge
"henry" vorkommt. Nun den kleinen Button mit dem Zeichen +
betätigen:
der Balken springt zur nächsten Zeile, in der die
Zeichenfolge
vorkommt, usw. Und mit dem Button [-] geht das
wieder
rückwärts.
Ohne Maus geht's auch: Alt und Plustaste
bzw. Minustaste,
aber
diejenigen in der Haupttastatur, nicht im Ziffernblock.
>>NebenbeiTip:
bei der Eingabe ist Groß-/Kleinschreibung
egal!
Sogar
Umlaute kann man so oder so eingeben.
Und
übrigens:
Dieselbe
Suchmethodik funktioniert auch in ViewListen und aresqa!
Mehr
dazu in 14.2.
Wichtigstes
Beispiel: Die A-Z-Übersicht, geben Sie dazu ein
v quick
So
schön das ist - die Suche findet eben NUR in den KURZzeilen
statt.
Was
da nicht drinsteht, kann man so nicht finden.
Das
ist kein Grund zum Verzagen: es GIBT eine Möglichkeit, ALLES
zu
finden, was in den Datensätzen steht. Aber die kommt erst in
der
nächsten
Lektion dran. Nicht weil's so schwer ist, aber in die
heutigen
10 Minuten paßt es nicht mehr ganz rein...
>>ExtraTip:
Sehr
brauchbar ist auch eine ähnliche Funktion im Indexfenster.
Gehen
Sie mal in Register 4 an den Anfang (Taste [Pos1] !)
Dann
in das Feld "Nur Zeilen mit..." eintippen:
shakesp Enter
Nun
sehen Sie NUR diejenigen Titel, in denen die Zeichenfolge
"shakesp"
auftritt!
...
als ob es NUR solche Einträge im Register gäbe.
Bei
Großbanken kann das aber recht lange dauern. Wenn lange Zeit
einfach
nichts kommt und nur die Eieruhr flimmert, dann irgendeinen
Buchstaben
drücken - und die Suche wird gestoppt.
|
14-06-2004
allegro-Fortbildung
25-05-2005
8 Volltextsuche
8.2 In der
Ergebnismenge
Heute
soll also im vollen Text der Titelaufnahmen gesucht werden.
(Sie
erinnern sich: Mehr geht sowieso nicht - denn mehr ist ja nicht
gespeichert
von einem Buch! Es sei denn, Sie hätten auch Inhalts-
verzeichnisse
und/oder Abstracts eingegeben. Darin würde
natürlich
dann
auch gesucht, in der heute beschriebenen Prozedur.)
Gesucht
wird also in allen Datensätzen der momentanen
Ergebnismenge.
Finden
kann man jede darin vorkommende Zeichenfolge.
Nehmen
wir wieder zum Ausprobieren die Ergebnismenge her, die wir in
der
vorigen Lektion hatten:
Im
Register 1 mit Eingabe von shakesp?
alles
zusammenraffen, was unter Shakespeare steht.
Das
Suchen innerhalb der gut 250 Datensätze geht
grundsätzlich so:
Ergebnisfenster
und Index erst zumachen. Dann:
Alt+f
(Fernglas-Menü)
und
in das Feld ganz unten links die Zeichenfolge eintragen, die
man
suchen will.
Versuchen
Sie es mal hintereinander mit folgenden Beispielen:
(Achtung:
jedesmal vorher wieder die große Erg.Menge aktivieren:
Alt+e und die
Menge "shakesp?" wieder auswählen)
Suchwort
Wirkung:
---------------------------------------------------------------------
diss
Dissertationen
aufspüren. Alternative dazu:
#818
Sätze finden, in
denen Feld #818 vorkommt (=Diss.Vermerk)
henry
Sätze, in denen irgendwo
"henry" steht (oder "Henry"!)
#22
Übersetzungen
finden (darin kommt #22=Originaltitel vor!)
#74
oxford Sätze, bei denen der Inhalt von #74 mit
Oxford beginnt
#74,berlin
Sätze, bei denen in #74 das Wort Berlin vorkommt
(und
zwar nicht unbedingt am Anfang! Das wird durch das
Komma bewirkt)
#2,henry
"henry" soll vorkommen, ABER
nur
in einem Feld der Gruppe #2, also #20, #22, #23 ...
>>ZusatzTip:
Die
Schreibung des Suchworts ist hier, wie bei der Suche in der
Kurzliste,
ganz liberal: groß oder klein, Umlaute aufgelöst
oder
nicht,
Akzente kann man auch weglassen.
>>NebenTip:
Orthographisch
muß die Eingabe aber korrekt sein - sowas wie eine
Rechtschreibprüfung
findet hier oder sonstwo nicht statt!! Gesucht
wird
immer das, was man eintippt, nicht das, was man gemeint hat.
Gibt
man z.B. Differenzial ein, gespeichert ist aber Differential,
kommt
eben nichts raus...
Schauen
Sie nach einer solchen Aktion mal auf den Erg.Mengen-Balken.
Da
steht dann z.B. drauf:
13 : 202 : |1 shakespeare,?... +henry
und
so steht's auch in der Liste, die man links mit Alt+e sehen kann.
Das
bedeutet: zuerst hatte man eine Erg.Menge mit 202 Sätzen, dann
wurde
darin volltext-gesucht nach dem Wort "henry", und übrig
blieben
nur
noch 13.
Und
jedesmal kann man in der verkleinerten Ergebnismenge nochmal
wieder
eine Suche machen! Zusammen ergibt das dann was? Genau,
eine
logische UND-Suche.
>>TurboTip:
(für
die Flinkfingrigen, die gern Umwege vermeiden)
Tippen
Sie die obigen Beispiele nicht in das Fernglas-Formular ein,
sondern
gleich in die Befehlszeile, nur mit einem + davor!
Das
Zeichen + bedeutet hier, daß man in der momentanen Erg.Menge
eine
Volltextsuche
veranstalten will, und zwar nach dem, was man hinter
dem
+ eingibt.
|
15-06-2004
allegro-Fortbildung
26-05-2005
8 Volltextsuche
8.3 In der Datenbank
Jetzt
geht's aber richtig zur Sache! Es kommt ja vor, daß man
nur
noch weiß, hmm, in einer Fußnote steht dies oder das
Wort,
oder
sowas. Dann nützt das Suchen in einer Erg.Menge nichts, denn
wie
soll
man sie erst einmal bilden? Fußnoten sind nicht indexiert,
also
muß
dann ALLES abgegrast werden, die gesamte Datenbank.
Früher
beim Zettelkatalog total unmöglich, bei einer Datenbank
aber
machbar: das Programm muß "nur" sozusagen blitzschnell
jeden
einzelnen Zettel ziehen und durchlesen und die positiven
auf
einen Stapel legen - und das ist dann nichts anderes als eine
Ergebnismenge!!
Damit kann man wieder alles machen, was man will.
Newcomer
fragen:
"Warum
wird nicht IMMER so gesucht, wenn es doch möglich ist?
Da
könnte man das ganze Theater mit dem Index doch sparen ..."
Najaa,
für den Normalfall ist diese Methode einfach zu langsam;
so
ab 1000 Sätzen merkt man das schon gut. Das normale Suchen
per
Fernglas geht intern über die Register, und das geht VIEL viel
schneller
als Volltext - aber was in den Registern nicht drinsteht,
das
KANN nur per Volltextsuche gefunden werden. Das gilt auch
für
Wörter, die nicht eigenständig vorkommen, sondern als
Teil
eines anderen Wortes, wie "energie" in "Atomenergie",
"oper"
in "Barockoper", "käfer" in "Kartoffelkäferinvasion".
Außerdem:
wenn man z.B. eine Volltextsuche nach "shakespeare"
macht,
findet man alle Sätze, in denen diese Zeichenfolge
vorkommt,
egal ob in #40 oder #33p oder #20 usw., während ja
in
den Registern nur bestimmte Vorkommnisse stehen, die sich
aus
den jeweiligen Datenfeldern ergeben.
Zur
Sache jetzt! So wird's gemacht:
Export-Komfortmenü
aufrufen:
entweder den untersten Punkt im Menü "Export"
oder im
"Füllhorn" den Punkt
"EXPORT: Listen, Views, Tabellen"
und
dann "Volltextsuche" auswählen. Neuerdings steht daneben
"per
FLEX". Das ist eine neue Funktion, die alte ist ein DOS-
Programm,
das dann in einem DOS-Fenster abläuft, dafür aber
VIEL
schneller ist als der FLEX - aber immer noch VIEL langsamer
als
der Zugriff über die Register. Probieren Sie beides aus!
Das
DOS-Programm ist schneller und vielseitiger: dabei kann man auch
logische
Kombinationen machen! Wie das geht, ist mit Beispielen
beschrieben
im Kapitel 4., online: h ac4#246 .
Wenn
man eine Volltextsuche macht, hat man danach also eine
Ergebnismenge.
Diese kann man sortieren und exportieren wie jede
andere
Erg.Menge, man kann auch darin nochmals eine Volltextsuche
ausführen,
oder was immer man will - alles, was auf dem
Exportmenü
steht. Auch diese Erg.Mengen werden auf Wunsch
aufbewahrt
(siehe
6.4)
Obacht:
Sortieren, leider, geht auch bei solchen Erg.Mengen nur
bis
32.000 Sätze!
>>SonderHinweise:
(A)
Wenn
es Dinge gibt, nach denen man sehr oft suchen muß, die aber
leider
nicht in den Registern stehen, dann wäre eine Erweiterung
der
Index-Parameter
sinnvoll, damit das Datenfeld oder -teilfeld dann
auch
indexiert wird. Siehe Menü "Administration" (h
adm eingeben),
aber
man muß parametrieren können...
(B)
Das
Suchen mit Teilwörtern (früher auch "Linkstrunkierung"
genannt)
kann
auch per Index realisiert werden! Dazu stand was in der
allegro-news
Nr. 59, S. 18-19 (2001). Man hat dann einen ganz
komisch
aussehenden Index: jedes Teilwort steht dann da drin,
wobei
dann jede Menge gänzlich unsinnige Einträge dabei sind,
aber
es funktioniert ... die Indexdatei wird natürlich viel
größer.
(C)
>>> Siehe dazu ExtraTip in
Lektion 8.1
<<<
Im
Stichwort- oder Titelregister kann man sich gezielt diejenigen
Zeilen
heraussuchen und zeigen lassen, die ein bestimmtes
Teilwort
enthalten. Das kann eine tolle Hilfe sein, bei Großbanken
aber
SEHR langsam.
|
16-06-2004
allegro-Fortbildung
27-05-2005
9 Installation
9.1 Was, Wo, Wie
Die
erste Installation ist mit dem "Gesamtpaket" so einfach, wie sie
nur
sein kann: wie man es von Windows-Programmen eben kennt.
Empfehlung
für den Normalfall: beschaffen Sie das Gesamtpaket
stets
über diese Adresse: http://www.allegro-c.de/newvers.htm
Die
Update-Installation geht ganz GENAUSO: Gesamtpaket hernehmen,
starten
und dabei nur auf das Verzeichnis achten, fertig. Egal,
welche
Version Sie vorher hatten. Ein separates Update-Paket gibt
es
nicht, man nimmt stets das aktuelle Gesamtpaket.
Neuerdings
merkt das Installationsprogramm schon selber, wo auf dem
PC
eine frühere Version (ab V23) installiert ist, und schlägt
dies dann
für
das Update vor.
Hinweise:
--
Beim Update wird keine Datei gelöscht, vorhandene werden nur
überschrieben, wenn es eine neuere mit gleichem
Namen
gibt.
--
Das gilt für die Verzeichnisse ProgDir (meistens c:\allegro)
und die Unterverzeichnisse DEMO2, HELP, FLEX und
HTML
--
Wenn Sie aber eine Datei auf dem ProgDir selber verändert haben,
wird sie nur dann überschrieben, wenn die Version
im
Gesamt-
paket ein noch jüngeres Datum aufweist.
--
Auf Ihren eigenen Datenverzeichnissen, das ist wichtig zu wissen,
wird überhaupt gar nichts verändert!
Ängstliche Zurückhaltung
vor neuen Versionen ist vollkommen unbegründet.
Ihre Daten bleiben, wie sie sind und wo sie sind.
--
An Ihren eigenen Parametern und Einstellungen muß nichts
gemacht
werden, weil neue Versionen immer kompatibel sind.
NUR wenn
Sie ganz neue Funktionen nutzen wollen und nicht
die
Standard-
parameter einsetzen, dann müssen Sie u.U. aktiv
werden. Es ist
aber nie so, daß plötzlich gar nichts mehr geht.
Empfehlung
für Windows XP, NT und 2000:
die
Installation im Administrator-Modus vornehmen, weil
sonst
u.U. die Installation der Schriften nicht klappt (s.u.).
Nach
der Installation hat man erst einmal dieses:
--
ein Programmverzeichnis (oft kurz ProgDir genannt), meistens ist
das c:\allegro, mit 4 Unterverzeichnissen: DEMO2,
HELP,
FLEX, HTML.
Ab V25.2: zusätzlich DEMO mit einer
Original-DemoBank, die nur zum
Kopieren dienen soll, wenn man Experimente machen
will.
--
eine Verknüpfung auf dem Desktop mit dem allegro-Icon, dahinter
steckt der Startbefehl für die Demo-Datenbank.
Diesen
können Sie
kopieren und so verändern, daß er für die
eigene Datenbank paßt.
--
Eine eigene INI-Datei muß aber dazu noch angelegt werden:
Man kopiert sich z.B. die Datei a99.ini und ändert
sie für die
eigenen Zwecke. (Mehr dazu in Lektion
--> 10.2)
Netzinstallation:
Statt
auf einem lokalen Laufwerk (meistens C:) kann man die
Installation
auch auf einem Netzlaufwerk vornehmen, das mehreren
Nutzern
zur Verfügung steht. Dann werden die Programme gemeinsam
genutzt,
nicht nur die Datenbank.
Technischer
Hinweis:
Das
Hauptprogramm a99.exe wird zunächst unter dem Namen
"aktuell.exe"
installiert!
Entweder kopieren Sie es selber auf "a99.exe", wenn
gerade
keiner dieses Programm benutzt, oder Sie schreiben in die
Verknüpfungen
den Namen allegro.exe hinein statt a99.exe. Denn das
Programm
allegro.exe macht nichts anderes, als aktuell.exe auf
a99.exe
zu kopieren, sobald das geht, und wenn es nicht geht, dann
eben
aktuell.exe zu starten.
Analog
verhält es sich mit alcarta.exe, das unter dem Namen
opac.exe
installiert wird.
Lokal,
also auf dem einzelnen PC, müssen dann NUR die Schriften
installiert
werden. Dies sind die Dateien
a-times.ttf
a-arial.ttf
a-letter.ttf
a-lucida.ttf [ab V25.5]
a-dos.fon
>>DosAnhängerTip:
Die
a-dos.fon ist für das DOS-Fenster! Sie wird nur wirksam, wenn
man
in
den Eigenschaften des DOS-Fensters die Schriftgröße 8x13
oder
10x19
einstellt.
Ohne
die Schriften funktionieren die Programme auch, aber man hat die
Sonderzeichen
nicht alle, besonders die ostsprachigen Akzentbuchstaben.
Man
installiert diese Schriften, indem man sie auf das Schriften-
verzeichnis
des PC kopiert, normalerweise ist dies das Verzeichnis
c:\windows\fonts.
Ab dem nächsten PC-Start sind sie dann da.
(Startet
man
a99 nach Installation ohne Neustart des PC, sind u.U. keine
Daten
zu sehen!)
Auf
diese Weise werden die alten DOS-Datenbanken voll kompatibel,
denn
die Schriften enthalten genau dieselben Zeichen, wenn auch auf
anderen
Code-Positionen. Interne Tabellen übersetzen automatisch
in
beiden
Richtungen, daher merkt normalerweise niemand was davon.
>>AbhilfeTip:
Wenn
im Index und in den Kurzlisten die Dinge nicht ordentlich
untereinander
stehen, dann ist der falsche "Datenfont" eingestellt.
Um
das zu ändern: Menü "Option / Datenfont" und dann aus der
Liste
der Schriften die Schrift "allegro Letter Gothic" wählen.
Dahinter
steckt die Datei a-letter.ttf. Wenn man die jedoch
nicht
hat,
zur Abhilfe "Courier New" wählen. Dann stimmen zwar die
Ost-Sonderzeichen
nicht, aber immerhin sieht das Bild im
Index-
und Kurzlistenfenster besser aus.
Ab
V25.5 wird "allegro Lucida Console" empfohlen.
Die ist
klarer
als
die Letter Gothic.
Dokumentation:
Wenn
ansonsten Fragen offen sind, konsultiere man die Anleitung,
die
man über das "Füllhorn" findet: unter
"Installationshinweise"
im
Bereich "Management".
Systemverwalter
interessieren sich für eine kommentierte
Liste
aller Dateien: die steht unter "Checkliste" (die Datei
heißt
filelist.rtf ).
Diese
Beschreibungen sind Hilfestellungen für den Systemverwalter,
damit
er alle Register ziehen kann zur Nutzung sämtlicher
Fähigkeiten
der Software. Der größte Einzelpunkt bei
der Umstellung
älterer
Datenbanken auf a99/alcarta ist die Anzeige-Parameterdatei.
Dazu:
Abschnitt 3 in inst.rtf (Aufruf mit h inst )
|
19-10-2004
allegro-Fortbildung
30-10-2005
9 Installation
9.2 Dateien im
Anzeigefeld editieren
Gemeint
sind hier nicht die Datenbank-Dateien, sondern Textdateien,
die
das System für verschiedenste Zwecke braucht.
Nicht
nur beim und nach dem Installieren muß man verändernd
in Dateien
eingreifen,
sondern so etwas kann immer mal nötig werden.
>>SonderTip
(viel zu wenig bekannt):
Es
gibt eine Checkliste der Dateien, in denen man bei der einen oder
anderen
Gelegenheit mal etwas zu tun bekommen kann: Geben Sie ein:
h filelist
dann
sehen Sie die Checkliste. Gleich ausdrucken!
----------------------------------------------------------------------
|
Übrigens: wenn Sie nicht so GANZ sicher sind, was denn
eigentlich |
|
eine Datei ist, empfehlen wir einen Text für Null
Ahnung:
|
|
Geben Sie
ein h
dateien
|
----------------------------------------------------------------------
Bisher
gab es als bestes Werkzeug für das Bearbeiten der Dateien
nur
den
X-Editor. Der gehört zum Gesamtpaket und bleibt auch weiter
nutzbar.
Wie man damit umgeht? Geben Sie h dos und
tun Sie,
was dann
vorgeschlagen
wird.
1.
Textdateien bearbeiten (ab V24.6)
-------------------------
Jetzt
aber kann man auch anders arbeiten. Man braucht kein
Hilfsprogramm,
keinen sog. Editor mehr, sondern die Textdateien
kann
man alle innerhalb von a99 bearbeiten, direkt im Anzeigefeld!
[Anspruchsvolle
Editierer nehmen freilich lieber den Editor, an den sie
gewöhnt
sind!]
Schnell
ein Beispiel. Und keine Angst dabei, denn in diesem Fall
kann
nichts beschädigt werden.
Eine
Textdatei in die Anzeige bringen, das macht man immer mit dem
Befehl
h wie "help". Geben Sie mal ein:
h
he_sp
Das
ist der Hilfetext, der bei Alt+c erscheint. Es handelt sich um eine
Textdatei
mit dem Namen he_sp. Diese wird nun also angezeigt.
(Sie
liegt auf c:\allegro\help. Hier haben Sie auch ein Bespiel für
einen
Dateinamen ohne Erweiterung! )
Die
Überschrift lautet "Tastenbelegungen". Ändern Sie das in
"Wirkung
der Alt- und Strg-Tastenkombinationen"
Wenn
Sie wollen, machen Sie noch andere Änderungen.
Dabei
kann man mit Copy+Paste arbeiten. Suchen im Text geht mit
Strg+f,
dann Suchwort eingeben. Strg+g suche nach dem nächsten
Vorkommnis
des Wortes. (Wenn das mal nicht klappt: Standardphrasen
neu
laden über h phras)
Danach,
um die geänderte Datei zu speichern: Alt+s
Sie
sehen dann eine Dateiauswahl mit der Kopfzeile "Speichern unter"
und
als Name der zu speichernden Datei ist schon vorgegeben "he_sp.".
Wenn
Sie mit Enter bestätigen, wird die alte Datei he_sp auf dem
Unterverzeichnis
help ersetzt durch den bearbeiteten Text. Beim
nächsten
Druck auf Alt+c oder
F12 sehen
Sie die Auswirkung.
Andere
Dateien, die man auf diese Weise ändern kann
(Achtung:
bei diesen Dateien muß man sich schon gut auskennen!)
d-wrtf.apr
Anzeigeparameter
(Vorschrift zum
Anzeigen der Daten)
cat.api
Index-Parameter
(Vorschrift für das Indexieren)
$a.cfg
Konfiguration
(Liste der erlaubten Feldnummern)
_start.flx
Die FLEX-Befehle,
die beim Start
ausgeführt werden
Das
sind nur die wichtigsten Beispiele. Alle Dateien der folgenden
Typen
können genauso bearbeitet werden:
*.apr,
*.apt, *.api Export- und Indexparameter (z.B. o.apt)
*.cfg
Konfigurationen (z.B. $a.cfg)
*.aim
Import-Parameter (z.B. mab2.aim)
*.frm
Formulare (z.B. cat.frm)
*.vw
ViewListen (z.B. input.vw)
*.flx
FLEX-Dateien (z.B. input.flx)
*.asp
Zeichentabelle der Volltextsuche (s1.asp)
*.txt
gewöhnliche ASCII-Textdateien (filelist)
h*
Hilfetexte, die in einer Meldungsbox erscheinen
uif*
Meldungs- und Menütexte und Buttonbeschriftungen
2.
Neue Textdatei erstellen (zugleich FLEX-Vorgeschmack! -->
Lekt.13.2)
---------------------------
Wenn
man z.B. eine neue FLEX-Datei anlegen will - wie geht das?
Schnellstes
Rezept:
Füllhorn: Neue Textdatei schreiben (Mitte rechts!)
Anzeige wird breit und leer
Schreiben, was immer es zu schreiben gibt
Alt+s
Dateiname incl. Pfad und richtigem Typ eingeben - Fertig!
Beispiel: Schreiben Sie folgende 5 Zeilen in das leere
Anzeigefeld:
---------
ask
Nummer
ins
#unu
var
"#" #unu
Find
if
l1 message gibts nicht
Dann
Alt+s und als Dateiname c:\allegro\demo2\numm.flx
Jetzt
haben Sie eine FLEX-Datei.
Diese
FLEX-Datei wird dann so aufgerufen: im Schreibfeld eingeben
X
numm
Es
wird der Satz mit der eingegebenen Nummer geladen und angezeigt!
(Gemeint
ist die interne Nummer, nicht die in #00)
Gibt
man eine nicht existierende Satznummer, kommt die Meldung
"gibts
nicht". (Drückt man Enter ohne Eingabe, kommt der Satz mit
der
höchsten Nummer. Man sieht sie rechts unten im Statusfeld.)
3.
Echte Hilfetexte: RTF-Dateien
--------------------------------
Etwas
anderes sind die echten Hilfedateien. Das sind Textdateien vom
Typ
.rtf (Rich Text Format).
Geben
Sie als Beispiel:
h
table
Dann
sehen Sie in Wirklichkeit die Datei table.rtf.
Aber
dann geben Sie (und das ist jetzt SEHR WICHTIG!)
h
table.rtf
Dann
erscheint dieselbe Datei, aber MIT allen Steuerzeichen. Das ist
die
Form, die man für die Bearbeitung dieser Dateien braucht!
Der
Hintergrund ist dann gelb.
In
der gelben Form funktionieren die Flips nicht - aber man sieht,
*warum*
sie sonst funktionieren.
ACHTUNG:
Eine RTF-Datei nur dann bearbeiten und speichern, wenn man sie
mit
.rtf aufgerufen hat, also bei gelbem Hintergrund. Sonst gehen die
Steuerzeichen
für die Flips verloren! (Die oben in 1./2.
erwähnten
Dateien
haben keine solchen Steuerzeichen.)
Mehr
zum Thema steht in help.rtf. Um diesen Text zu lesen:
h
help
Um
ihn zu bearbeiten (das wissen Sie jetzt!?):
h
help.rtf
Alle
Spezialmenüs sind solche Dateien. Schauen Sie sich die
folgenden
alle
mal an, d.h. geben Sie diese Befehle ein, zuerst ohne und dann
mit
angehängtem .rtf:
h
doku
Füllhorn
h
exprtger
Export-Komfortmenü
h
table
Tabellen
erstellen
h
view
View-Menü
h
adm
Administration
h
org
Organisation (Indexieren etc,)
h
super
Übergeordnetes Supervisor-Menü
h
handbuch
Inhaltsverz. zum Systemhandbuch
h
fremd
Import-Menü
h
xa
Alphab. Register der FLEX-Befehle
h
ct
Zählungen
>>TollTip:
Solche
Dateien kann der Kenner sich kopieren und dann völlig
verändern,
um
eigene Menüs zu bauen! Wer das machen will, muß sich mit
der
ganzen
Methodik aber gründlich vertraut machen, und besonders auch
mit
der FLEX-Sprache.
>>ExtraTip:
Wenn
nach dem Bearbeiten einer RTF-Datei ein Flip nicht mehr klappt,
liegt
es meistens an der Flip-Zeile, die am Ende der Datei steht.
Man
schaue sie sich mit einem ASCII-Editor an, z.B. X.EXE. Wenn man
innerhalb
der Flip-Zeilen so etwas findet wie \f5 , dann weg
damit,
einschl.
des darauf folgenden Leerzeichens, und der Flip wird wieder
gehen.
Übrigens:
Die
RTF-Dateien sind die einzigen, die man auch mit Word bearbeiten
kann,
denn Word kann RTF-Dateien lesen und schreiben. Wir empfehlen
das
jedoch ausdrücklich NICHT, eher im Gegenteil. Word
überfrachtet
die
Dateien intern mit lauter nutzlosem Kram.
Nehmen
Sie, wenn Sie sich damit auskennen, lieber WordPad.
Grafik?
Sorry!
Weil's
immer mal gefragt wird: Grafik kann man leider nicht in
RTF-Dateien
einbauen. Aber es gibt ja nun JanaS! Damit kann man
alles,
was man machen will, auch in HTML-Dateien einbauen.
Mehr
dazu: den Tür-Button drücken, oder eingeben:
janas
janas.htm
Und
für die Avantgarde, die schon V25 einsetzt:
Ab
V25 gibt es "aresqa". Mit diesem Sonderfenster kann man sehr vieles
machen,
unter anderem auch Dateien editieren! Mehr in Lektion
-->
12.2
|
21-06-2004
Fortbildungskurs
31-05-2005
9 Installation von
allegro
9.3 Ergänzungen der
Formulardatei
Formulare
zum Eingeben und Bearbeiten sind sehr beliebt geworden.
Schon
in Lektion 4.2 und 5.2 hatten wir uns über Formulare
unterhalten.
Fast
jeder meint aber nach kurzer Zeit, da müßte noch so
dies
oder das, oder noch mehr, verbessert werden.
Dazu
braucht man keinen Bittbrief nach Braunschweig zu schreiben!
Jeder
darf das selber machen, und es ist nicht schwer.
Wenn
Sie mit dem Standardsystem arbeiten:
h
cat.frm eingeben,
Formulardatei wird angezeigt und kann im
Anzeigefeld bearbeitet werden.Danach:
Alt+s
Datei nach
Änderung speichern. Am besten den Namen nicht
ändern, aber als Ordner das eigene Datenverzeichnis
anwählen (im oberen Bereich der Dateiauswahlbox, die
bei Alt+s erscheint).
ODER
die Formulardatei cat.frm mit einem beliebigen
Editor
öffnen,
der
mit ASCII arbeitet. Keinesfalls aber WinWORD, das geht schief!
Ab
V25 geht es auch mit aresqa: a cat.frm
statt h
cat.frm
Wenn
Sie nicht mit dem Standardsystem arbeiten:
Alt+h
Füllhorn erscheint
Admin
Dann kommt das Administrator-Menü
Formulardatei
Ein Fenster mit der
Formulardatei erscheint
[Wenn
Sie so ein Fenster noch nie gesehen haben: Handbuch, Anhang D,
da
sind die wichtigsten Handgriffe in drei Sätzen erklärt.
Wenn kein
Text
zu sehen ist: Taste Bild-runter
drücken]
Und
so sieht der Anfang der Formulardatei
aus:
(Wenn
Sie für Ihre Konfiguration, z.B. B.CFG, noch gar keine haben,
dann
müssen Sie sich erst eine nach diesem Strickmuster machen!)
-----------
cat.frm
-------------------------------------
Zeilen mit Leerzeichen am Anfang sind Kommentare
Keine Kommentare innerhalb von Zeilen möglich!
Formular-Ueberschrift
[Simpler
Satz]
#20
"TITEL"|4
#40
"VERFASSER"|1
#76
"JAHR"
#90
"SIGNATUR"|8
#31
"SCHLAGWORT"|3
#8e
"URL"
[Buch:
Teil 1]
#20
"TITEL:"|4
#40
"Verf.Name:"|1
#74
"Ersch.Ort:"|6
#75
"Verlag:"|6
#76
"Jahr:"|6
#77
"Umfang"
#71
"Auflage:"
#85
"Serie:"|5
#87
"ISBN:"|9i
#90
"Signatur:"|8a
#30a"Sachgruppe:"|7a
#37
"Sprache:"
[Buch:
Teil 2]
....
---------------------------------------------------------
Ein
paar Dinge sind zu beachten, wenn man hier tätig werden will:
--
Die Zeilen in [...] sind die Überschriften der Formulare, mit
jeder solchen Zeile beginnt ein neues Formular
--
Die Formulare erscheinen in derselben Reihenfolge, wie in
dieser Datei
--
Ein Formular kann maximal 14 Felder haben: 10 lange und 4 kurze.
Die Größe und Anzahl kann man nicht
verändern.
Es paßt in die Felder jeweils mehr rein, als
sichtbar ist
--
Es macht nichts, wenn ein Formular weniger als 14 Felder ausnutzt.
--
Wenn man für einen Satztyp mehr als 14 Felder braucht, macht man
zwei oder mehr aufeinanderfolgende
Formulare.
Mittels FLEX-
Befehlen "form ..." kann man sie hintereinander
aufklappen
lassen.
--
Wenn eine Zeile (s.o.) mit |1 endet, bedeutet das: Mit Alt+i kann
man hinterher aus dieser Formularzeile heraus in
den Index
springen, und zwar ins Register 1. Mit Register 2
usw.
geht's
genauso!
Im Register wählt man eine Zeile und kopiert sie
dann
mit dem
Button [Kop.] oder Alt+k : Index verschwindet,
Zeile
erscheint
im Formular, wo man vorher Alt+i gedrückt hat.
--
Eine Zeile kann auch mit |Vdateiname enden. Es muß dann
eine
ViewListen-Datei dieses Namens geben. Sie
erscheint, wenn
man
in dem betr. Eingabefeld Alt+i
drückt.
Mehr zu ViewListen: h viewlist
--
Auch Teilfelder können in einer Formularzeile bearbeitet werden.
Will man z.B. Teilfeld u von 90 im Formular haben,
muß man
schreiben:
$u-#90"Nutzername"
Noch
ein wenig mehr dazu steht in dem Text form.rtf
Geben
Sie h form dann erscheint
er.
>>SonderTip:
Mit
X formedit kann man die Formularbearbeitung
manuell
auslösen
und spart sich den Umweg über die Menüs und die
ermüdende
Mausklickerei.
>>Empfehlung:
[oben schon angedeutet]
Wenn
man die Datei cat.frm für eigene Zwecke ändert, dann
kopiert
man
sie besser auf das eigene Datenverzeichnis. So wird sie,
wenn
eine neue Version kommt, nicht überschrieben. So geht es:
Nach
Betätigen des Speicher-Buttons erscheint eine Dateiauswahl-
Box.
Vorgegeben ist der Originalname der Datei und das Original-
Verzeichnis,
wo sie liegt. Stellen Sie nun im oberen Bereich zuerst
das
Datenverzeichnis ein, bevor Sie "Speichern" drücken! Dann wird
die
Datei dorthin kopiert, die Ausgangsdatei bleibt unverändert.
Und
für die Avantgarde, die schon V25 einsetzt:
Ab
V25 gibt es "aresqa". Mit diesem Sonderfenster kann man sehr vieles
machen,
unter anderem auch Dateien editieren! Mehr in Lektion
-->
12.2
|
NEU
allegro-Fortbildung
01-06-2005
9 Installation von
allegro
9.4 Ein neues
Datenfeld einrichten
Zum
Glück gibt es einen sehr ausführlichen Text dazu. Geben
Sie ein:
h
neufeld [ab V25]
Darin
wird im Detail erklärt, was man alles tun muß und wie
es geht,
um
ein neues Datenfeld für die eigene Datenbank einzurichten. Als
konkretes
Beispiel wird die #34 genommen, die es im Standardformat
noch
nicht gibt. Sie soll dann als "Sonderschlagwort" fungieren.
Hier
geben wir einen Knapp-Überblick, der die einzelnen Schritte
nur
andeutet,
dadurch aber leichter überschaubar macht. Eine Checkliste
also
nur, die aber schon ausreicht, wenn man sich mit den diversen
Dateien
und mit der Parametrierung bereits hinreichend auskennt.
Jeder
Schritt ist mit dem Eingriff in eine Datei verbunden. Wir geben
hier
an, welche Dateien das sind, und zwar für zwei Fälle:
a)
Demo-Datenbank bei Standard-Installation (auf c:\allegro\demo2 )
b)
Mini-Datenbank, die man sich zum selbständigen Ausbauen
angelegt hat, auf einem Verzeichnis
c:\allegro\mybase
[Menü dazu: h mini ]
1.
Feld eingebbar machen
Dazu muß man eine neue Zeile in die
Konfigurationsdatei einbauen
Datei: in beiden Fällen $A.CFG (auf dem
jeweiligen Verzeichnis!)
Wirkung: das neue Feld kann danach in jeden
Datensatz
eingegeben
werden, und zwar erst einmal nur im Schreibfeld.
Um es
komfortabel
zu machen, kann man danach dies tun:
2.
Formulare erweitern
Eine Zeile ist in ein geeignetes Formular
einzubauen, also
in
einen Abschnitt der eigenen FRM-Datei.
Datei:
cat.frm bzw.
bank.frm
Wirkung: Im gewählten Formular taucht nun eine
Eingabezeile
für das neue Feld auf
3.
Feld indexieren
Eingriff in die Indexparameter,
Datei: cat.api
bzw. bank.api
4.
Feld in der Titelanzeige sichtbar machen
Eingriff in die Anzeigeparameter,
Datei: d-wrtf.apr (in beiden Fällen, auf
dem
jeweiligen Verz.)
5.
Feld auch mit ausdrucken
Eingriff in die Druckparameter,
Datei: p-w.apr (in
beiden Fällen,
auf dem jeweiligen Verz.)
6.
Hilfetext für die Eingabe
Neue ASCII-Textdatei dafür anlegen,
Datei: h34
bzw. hnn
für ein selbstdefiniertes neues Feld #nn
7.
Daten erfassen
Ergebnismengen mit dem neuen Feld ausstatten
a) Globale Ersetzung
b) FLEX-gesteuerte Eingabe (Lektion -->
13.3)
|
17-06-2004
allegro-Fortbildung
02-06-2005
10 Neue Datenbank
10.1 Anlegen einer eigenen
Allegro-Datenbank
Wer
neu
beginnt oder ein
neues Projekt vorhat, der muß eine eigene,
neue
Datenbank
anlegen.
Es
kommt alles
darauf an,
was man wirklich genau will, und da wären
drei
Fälle zu
unterscheiden:
(a)
Eine Datenbank
nach dem Standardmodell (wie die DemoBank)
Das in der Praxis meistverwendete, bewährte Modell
Datenschema: http://www.allegro-c.de/doku/form2004/
(b)
Eine Datenbank
nach einem anderen schon existierenden Modell,
z.B. mit MAB, MARC oder Pica als Format
(c)
Eine mit ganz
eigener Struktur, also mit anderen Feldbezeich-
nungen, anderen Registern, andersartiger Anzeige usw. usf.
Und
so geht
man vor:
>>>
Im
Füllhorn bei "Management" den Punkt
"Neue Datenbank anlegen" wählen!
Dann
gibt es
einiges zur
Auswahl. Wir geben hier an, wie sich die
Möglichkeiten
zu den
drei Fällen (a) - (c) verhalten:
Schnellverfahren:
Fall (a)
Das
entspricht
der DemoBank. Man erhält ein neues Verzeichnis
c:\allegro\katalog (im Normalfall)
Diese
Datenbank ist dann völlig leer, deshalb müssen Sie zuerst
mindestens
einen Datensatz eingeben, nicht vorher wieder aussteigen!
Schauen
Sie
sich an, was dort für Dateien liegen (vgl.Kap. 7)
Kopie
der
DemoDatenbank (a)
Zum
Experimentieren kann es sinnvoll sein, mit einer noch
unverbrauchten
DemoBank mal neu zu beginnen.
(Genommen wird
sie vom Verzeichnis c:\allegro\demo )
Minimaldatenbank:
Fall (c)
Hier
gibt es
drei vorbereitete Grundmodelle, die sich nur durch
den
Zeichencode unterscheiden:
ASCII Der Zeichencode des
PC-DOS-Systems (wie
DemoBank!)
ANSI Der
Windows-Zeichencode (ISO 8859)
Unicode Intern UTF-8. Dann muß man sich gut
auskennen!
Diese
Modelle
sind einerseits zum Lernen gedacht, andererseits
zum
Ausbauen
geeignet, weil sie nur ein Minimum an Vorgaben,
ein
universelles Grundgerüst sozusagen, schon mitbringen.
CAT:
Fall (a)
ohne Extras
Damit wird
ebenfalls eine Datenbank nach Demo-Standard angelegt,
aber
ohne die
Zusätze für Erwerbung und Ausleihe
CAT2:
Fall (a) -
fast
wie Schnellverfahren
Damit wird
ebenfalls eine Datenbank nach Demo-Standard angelegt,
aber
mit den
Zusätzen für Erwerbung und Ausleihe, wie beim
Schnellverfahren, wobei hier das Verzeichnis zuerst noch
vorgegeben
werden kann, so die Datenbank liegen soll.
BOL:
Fall
(b) Sondermodell "bolero"
Standardschema
mit Anpassungen für Musikwerke. Insbes. gibt es
das
Reg. 2 mit
den Einträgen "komponist: einheitstitel"
Für
die drei
folgenden
sind die Parameter nicht so gründlich
ausgebaut
wie
für das
A-Schema, d.h. man wird eigene Parametrierung
machen
müssen!
MAB:
Fall (b)
Das
deutsche
Standard-Austauschformat. Wird nur empfohlen, wenn
man
genau
weiß, was man will. [soll abgeschafft werden!]
MARC:
Fall (b)
Das
internationale Standard-Austauschformat (Library of Congress)
International
meistverwendet, wird in Deutschland MAB ersetzen.
>>>Hinweis:
MAB
und MARC sind als Austauschformate entwickelt worden
und
daher
nicht optimal für die datenbankinterne Verwendung!
Mehr
über
Datenformate: http://www.allegro-c.de/formate
Pica:
Fall (b)
Das
Arbeitsformat des GBV. Datenübernahme vom GBV dann umso
leichter, aber
das Format als solches ist recht kompliziert.
Übernahme
von
einem
anderen Anwender: Fall (b)
Es gibt
viele
Anwender, die Sammlungen der verschiedensten Art
mit
selbsterstellten Parametern verwalten. Wenn man jemanden
findet,
der
schon fast genau das hat, was man braucht, kann
man
dessen
Parameter meistens übernehmen, satt selber ein
neues
Rad zu
erfinden.
Viele
Beispiele: http://www.allegro-c.de/ac-dbs.htm
Völlig
eigenes
Schema: Fall (c)
Zwei
Vorgehensweisen bieten sich an:
1.
Eines
der
Minimalmodelle wählen (s.o.) und es dann ausbauen.
Die
zugehörigen Dateien sind alle kommentiert.
2.
Manchmal gibt
es gute Gründe, ein völlig eigenes Datenbankschema
ganz
neu zu
entwickeln. Das macht jede Menge Arbeit, obwohl es
selbstverständlich möglich ist. Immerhin gibt es eine Hilfe:
die
finden
Sie in
dem Hilfetext newh.rtf:
Geben Sie also ein h newh
Dort
finden
Sie den Startpunkt (weiter unten). Sie können auch
auf
c:\allegro
(oder wo sonst Ihr Programmverzeichnis ist) den
Befehl pronto von Hand eingeben.
Genauer
beschrieben ist diese Sache in der Datei pronto.txt.
Geben
Sie
ein: h pronto.txt
Historischer
Text dazu in allegro news 42(1996):
http://www.allegro-c.de/news/acn962.htm#PRONTO
Wie
man sie
zugänglich
macht, die neue Datenbank, das verschieben wir
auf
die
nächste
Lektion, das wird sonst heute zuviel!
|
23-01-2007
Fortbildungskurs
10 Eigene Allegro-Datenbanken
10.2 Alte Datenbank im neuen System
zugänglich machen
Die
Frage wird
fast jeden Tag gestellt: Wie kriege ich die alte
Datenbank
in
das neue Programm?
WICHTIG:
Die alte Datenbank muß in keiner Weise verändert werden,
sie
kann
bleiben, wie sie ist und wo sie ist. Wenn sie auf einem
anderen
(alten) PC ist, muß man sie nur kopieren.
>>Einsteiger-Anleitung,
Schritt für Schritt
-------------------------------------------
Wir
setzen
voraus: V26 oder V27 ist installiert, und zwar z.B.
auf
c:\allegro.
0.
Wenn die
alte Datenbank auf einem alten PC liegt, muß man sie
zuerst auf den neuen kopieren. Tip: Auf keinen Fall einen
langen Verzeichnisnamen wählen, also nicht unterhalb von
c:\Dokumente und Einstellungen ... oder so. Besser:
c:\daten\katalog oder
c:\allegro\katalog
Oder auf einem Netzlaufwerk, aber auch dort gilt: Verzeichnis-
namen so kurz wie möglich. Man erspart sich Ärger damit.
Im Netz braucht man die Software nur auf dem Server zu
installieren, auf den einzelnen PCs nur die Schriften.
1.
DemoBank
starten (vom allegro-Icon auf dem Desktop)
2.
"Eigene
Datenbanken registrieren" anklicken
3.
Den
Laufwerksbuchstaben eingeben (auf die Frage
"Welches Laufwerk soll nach Datenbanken abgesucht werden?"
Normalerweise also: C eingeben
4.
Warten
(Meldung: "Jetzt wird auf C: nach Datenbanken gesucht...")
5.
Meldung
kommt: "Anzahl der gefundenen Datenbanken:"
"Sie sehen gleich die Liste"
Bestätigen
6.
Liste wird
sichtbar, mit Enter bestätigen
7.
"Soll die
Liste in der DEMO-Datenbank gespeichert werden?"
"Dann können Sie anschließend alle Datenbanken von der
DEMO aus aufrufen!"
Mit [Ja] bestätigen
8.
"Datenbanken sind jetzt im Register 4 unter 'db' zu finden"
9.
Register 4
erscheint, die Zeilen sehen so aus:
1 db=base -- cfg=s -- c\allegro\expex
1 db=bol -- cfg=a -- c\allegro\classix
1 db=cat -- cfg=a -- c\allegro\katalog
1 db=cool -- cfg=a -- c\allegro\cool
Wenn Sie nur eine Datenbank haben, steht da eben nur eine Zeile.
10.
Die
gewünschte Datenbank auswählen, z.B.
1 db=cat -- cfg=a -- c\allegro\katalog
Man erhält die Anzeige
Db=cat -- CFG=a -- C:\allegro\katalog
Elektronische Adresse:
C:\allegro\katalog\cat
Wobei die letzte Zeile anklickbar ist: Dann wird a99 erneut
gestartet und die Datenbank cat auf c:\allegro\katalog
erscheint!
Wenn aber eine Fehlermeldung kommt: "Datei $x.cfg nicht gefunden"
dann heißt offenbar Ihre alte CFG-Datei nicht x.cfg oder $x.cfg,
sondern hat einen anderen, mit x anfangenden Namen, z.B. xabc.cfg.
Tragen Sie dann in die neu entstandene INI-Datei ein:
Konfiguration=xabc
ODER machen Sie eine Kopie namens x.cfg von der alten CFG-Datei
Ihrer Datenbank.
[Beim Standardsystem mit $A.CFG tritt das Problem nicht auf.]
11.
Man erhält
aber vorher die Information:
"Es wurde eine neue INI-Datei namens c:\allegro\katalog\cat.ini
angelegt"
"Diese können Sie bei Bedarf verbessern (siehe A99.INI)"
12.
Nun kann
man in der eigenen Datenbank unbegrenzt arbeiten.
Die Datei cat.ini, die automatisch entstand, sieht so aus:
[General]
Konfiguration=a
DbName=cat
access=5
Und das ist das Minimum für eine INI-Datei. Damit sie funktioniert,
muß sie auf dem Datenverzeichnis liegen. Liegt sie woanders, muß
noch eine Zeile rein, z.B.
DbDir=c:\allegro\katalog
sonst weiß a99 ja nicht, wo die Daten liegen.
13.
Die
nächste Sitzung an der eigenen Datenbank kann man auf drei
Arten eröffnen:
1. Ein Icon anlegen auf dem Desktop jedes PCs, der Zugriff
haben soll:
-- Rechte Maustaste auf einer freien Desktop-Stelle
-- "Neu / Verknüpfung" wählen
-- Die Frage nach dem "Speicherort" so beantworten:
k:\allegro\allegro.exe k:\allegro\katalog\cat.ini
allgemein also:
<ProgDir>\allegro.exe
<DbDir>\<IniName>
-- Dann dem Icon noch einen eigenen Namen geben, z.B.
"Unser Katalog"
2. Wieder über die DemoBank:
Auf deren Startmenü steht nun oben zusätzlich
"Eigene Datenbanken benutzen"
Klickt man drauf, kommt Register 4 an der Stelle db.
Da wählt man die richtige aus.
3. Direkt von c:\allegro aus einem DOS-Fenster, wo man eingibt:
c:\allegro\allegro katalog\cat
wenn das Datenverzeichnis c:\allegro\katalog ist, bzw. z.B.
c:\allegro\allegro k:\daten\katalog\cat
wenn die Daten auf k:\daten\katalog liegen
|
Fortbildungskurs
23-01-2007
10 Eigene
Allegro-Datenbanken
10.3 Etwas mehr zum
Thema, INI-Datei
Im Normalfall reicht die Schritt-für-Schritt-Anleitung in Lektion 10.2,
aber vielleicht sind Sie damit noch nicht zufrieden.
Die Windows-Programme, a99 und alcarta, müssen beim Start erst
einmal so einiges wissen, bevor sie was tun können. Zum Beispiel,
wo (in welchem Ordner) sich die Datenbank eigentlich befindet,
wie sie heißt (Name der Indexparameter), welches Kategoriesystem
verwendet wird (Name der Konfigurationsdatei), welche Berechtigung
der Nutzer haben soll, usw.
Alles das und noch mehr wird aus einer INI-Datei entnommen; das
Programm öffnet sie beim Start und liest, was da so drinsteht,
bevor es zur Tat schreitet.
Nebenbei:
Auch ohne INI-Datei kann a99 starten, wenn man ihm nur eine
Indexdatei zeigt (cat.adx). Dann jedoch gelten einige interne
Standardeinstellungen, die für Ihre Datenbank womöglich nicht
zutreffen. Und man hat keine Schreibberechtigung.
(Menü "Datei / Weitere Datenbank öffnen / Indexdatei suchen")
Schauen Sie jetzt mal mit der rechten Maustaste in die "Eigenschaften"
hinter dem Icon, das bei der Installation entstanden ist.
Unter "Verknüpfung / Ziel" steht dort:
C:\allegro\allegro.exe
C:\allegro\demo2\orda
und das bedeutet: Programm allegro.exe wird gestartet und soll
die Datei orda.ini lesen, die auf c:\allegro\demo2
liegt.
(Das Programm allegro.exe startet dann automatisch sofort das
eigentliche Hauptprogramm a99.exe! Ab V25.2. ist das so, man kann es
in der Verlautbarung 182 nachlesen: v vb eingeben.)
Eine solche Verknüpfung kann man für jede Datenbank machen, die
benutzt werden soll! Im Netz kann der einzelne Nutzer, auch
wenn die Software gar nicht auf seinem PC ist, trotzdem eine
oder mehrere Icon-Verknüpfungen dieser Art auf die im Netz
befindlichen Datenbanken haben. Die zugehörigen INI-Dateien
muß dann der Systemverwalter anlegen, die INI-Dateien selber
können ebenfalls auf einem Netzlaufwerk liegen!
Schauen Sie dann mal in die Datei orda.ini hinein.
Wie man das macht?
Geben Sie im Schreibfeld ein: h orda.ini, dann
kommt sie
in die Anzeige.
Sie beginnt so:
------Datei ORDA.INI (für die DemoBank) -----------------
# Demo-Datenbank mit Bestell- und Ausleihfunktionen
# Dokumentation zu den INI-Befehlen in A99.INI
[general]
# Diese Datei enthaelt die Voreinstellungen fuer die DEMO-Datenbank
# Bei Installation wird diese an das Prog.Verz. unter DEMO2 gehaengt
# *-Zeichen als Esc-Code fuer Sonderzeichen
Esc=42
Operator=demo
# Datenbankname:
DbName=cat
# Externer FLEX zulaessig
exflex=2
# Sonderwert fuer access:
access=31
SubHelp=0
SaveAsk=1
closx=1
# Sprache: GER oder ENG
Language=ger
.... usw. usf.
--------------------****************************------------------
Und nicht viel anders könnte auch Ihre INI-Datei aussehen!
NebenbeiTip: (siehe auch Lektion --> 9.2)
Sie können die erschienene INI-Datei auch gleich im
Anzeigefeld bearbeiten! Und dann mit dem Button [Speichern]
wieder abspeichern.
>>SuperTip:
Das geht auch mit allen Parameterdateien, mit der
Konfigurationsdatei, mit Batchdateien und was immer
Sie sonst an ASCII-Textdateien herumliegen haben
Was die Befehle bedeuten, das steht alles in der mitgelieferten Datei
a99.ini, und zwar ist dort jeder Befehl genau beschrieben.
Sie können sich auch davon eine Kopie machen und diese dann für
Ihre Zwecke modifizieren!
Wie macht man die Kopie?
h a99.ini eingeben,
bearbeiten,
[Speichern] drücken und dann den Namen
verändern!!
|
22-06-2004
allegro-Fortbildung
06-06-2005
11
Datenbankadministration
11.1 Sicherung
In
Lektion 7 haben Sie erfahren, welche Dateien wirklich gesichert
werden
müssen - erinnern Sie sich? Richtig, eigentlich nur die
Dateien
vom Typ .ALD (oder .BLD, wenn Sie z.B. mit einer
Konfiguration
B.CFG arbeiten). Denn nur da steckt
die
Arbeit drin,
d.h.
die Daten, die Sie eingegeben haben. Alle anderen Dateien
können
wiederhergestellt werden.
Weil
aber das Wiederherstellen zusätzlich Zeit kostet, WENN es denn
mal
sein muß, sichert man normalerweise die anderen Dateien mit,
also
Index,
Satztabelle, Kurztiteldatei, Restriktionendatei und Index-
Parameterdatei.
Der
Normalanwender hat es leicht:
"Füllhorn
/ (Re-)Organisieren / Datenbank-Kopie"
ODER
man nimmt den Weg über die Quick-Liste:
"Füllhorn
/ A-Z / si..."
Die
Zeile "Sicherungskopie" erscheint, Enter drücken!
Es
kommt dann ein erklärender Text (Datei backp.rtf), der zwei
Flips
enthält:
Normalkopie
Mit so einer Kopie
kann man hinterher
ganz normal arbeiten, als
wäre es die richtige
Datenbank.
>>Prima Methode, wenn man mal was
ausprobieren will, aber
nicht gleich am
Original!
Sicherungskopie
Eine solche Kopie
erhält eine
Schreibsperre, damit man darin
nichts verändern
oder neu eingeben
kann. Denn das wäre gegen
den Geist einer
Sicherungskopie!
...
und sofort kommt die Frage, WOHIN denn kopiert werden soll.
Die
Antwort muß ein Ordnername sein. Das Programm prüft, ob
dort
Schreibrecht
besteht und ob da vielleicht schon eine Kopie liegt.
Wenn
ja, muß man bestätigen, daß diese
überschrieben werden soll.
Ferner
kommt die Frage, ob es denn nun eine Normal- oder eine
Sicherungskopie
sein soll.
Wenn
der Ordner noch gar nicht existiert, wird er automatisch
angelegt.
>>SonderTip:
Bei
beiden Methoden wird automatisch vor dem Kopieren die Schreib-
sperre
verhängt und danach wieder aufgehoben. Denn während
die Kopie
läuft,
wäre es ganz schlecht, wenn dann ausgerechnet jemand
einen
Satz
abspeichern würde. Der Lesezugriff bleibt aber die ganze Zeit
bestehen.
Also kann man durchaus jederzeit im laufenden Betrieb
eine
Kopie machen!
Empfehlung:
Lesen Sie den erklärenden Text! Der verweist dann auch
auf
das ältere Kapitel 0.7 des Handbuchs, das noch mehr zum Konzept
aussagt
und was wichtig ist, wenn man nicht auf eine andere Platte
kopieren
kann oder will, sondern auf Band oder gar auf Disketten...
>>ExpertenTip:
Der
Ordnername wird in der INI-Datei unter DbBack=... hinterlegt.
Beim
nächsten Mal wird dieser Name dann erneut vorgeschlagen.
Wenn
man "Info zur Datenbank" abruft, sieht man den Namen mit
der
Bezeichnung "Sich.Kopie" angegeben. Er steht in der FLEX-
Variablen
C.
Und
zum Schluß eine
Verständnisfrage:
Welche
Datei sollte man bei einer Sicherungskopie NICHT mit kopieren,
sondern
anschließend löschen, bevor man weiterarbeitet?
Und
warum?
Wenn
Sie das an dieser Stelle nicht beantworten können, und zwar
wie
aus
der Pistole, dann müssen Sie unbedingt Kap. 0.7 nochmals (oder
erstmals)
lesen.
|
23-06-2004
allegro-Fortbildung
07-06-2005
11
Datenbankadministration
11.2 Index erneuern
Sie
wissen längst: Die Indexdatei enthält die Register. Ohne
Register
findet
man nichts. Man muß die Indexdatei also erneuern, wenn sie
nicht
mehr korrekt funktioniert - d.h. irgendwie nicht so reagiert,
wie
man es gewöhnt ist, oder überhaupt nicht. Das kommt
selten vor,
aber
wenn, pocht Panik an die Tür. Was nicht sein muß! Denn
das
Erneuern
ist ganz leicht. Wenige Knopfdrücke genügen, es zu
starten,
und
dann läuft es vollautomatisch. Wie es geht, steht weiter unten.
Sinnvoll
ist das Index-Erneuern auch in anderen Fällen:
Index
erneuern MUSS immer dann sein, wenn man Änderungen an den
Indexparametern
vorgenommen hat. An der Vorschrift also, wie aus
einem
Datensatz die Registereinträge zu bilden sind. Denn solche
Änderungen
wirken sich nicht automatisch sofort auf alle schon
vorhandenen
Daten aus, sondern nur auf neue Datensätze, die erst
danach
eingespeist werden. Erneuert man den Index, werden die
Änderungen
auch für alle schon vorhandenen Daten wirksam. Und
gleichzeitig
werden die Kurzanzeige und die Restriktionsdatei
erneuert
sowie die Satztabelle, falls sie nicht mehr vorhanden ist.
Diese
Dateien kann man andererseits auch getrennt erneuern, vom
selben
Menü aus. Wer Bescheid weiß, kann damit viel Zeit
sparen,
denn
der Index braucht VIEL mehr Zeit als die anderen Dateien.
In
größeren Abständen kann es sein, daß die
Indexdatei (im
Normalfall
CAT.ADX) sich stark vergrößert hat, da sie
durch viele
Löschungen
oder andere Aktionen intern Leerräume enthält
und deshalb
unnötig
viel Platz beansprucht; evtl. wird der Zugriff auch etwas
langsamer
dadurch. Um diesem Mißstande dann abzuhelfen, gibt es
eine
viel schnellere Methode als die Erneuerung: die "Kompaktierung".
Wenn
man den Index gerade erst erneuert oder die Datenbank neu
aufgebaut
hat, bringt das Kompaktieren aber nichts, denn es wird
in
dem Zusammenhang sowieso nebenbei gemacht.
Beim
Start der Erneuerung sollte in etwa doppelt so viel Platz frei
sein,
wie der aktuelle Index selbst einnimmt. Meistens reicht zwar
weniger,
doch ist das nicht gut vorhersehbar. Die heutigen Rechner
haben
alle von Hause aus soviel Platz, daß man dieses Problem
vergessen
kann, außer bei extrem großen Datenbanken.
Und
so wird's gemacht - nur 4mal klicken:
Füllhorn
(Alt+h)
(Re-)Organisieren
Index
erneuern
Die Frage
"Index erneuern -
wirklich?" mit [Ja] beantworten.
Jetzt
nicht erschrecken! a99 verschwindet nämlich und es kommt ein
schwarzes
DOS-Fenster, in dem nun lauter Meldungen durchlaufen.
Das
ist normal! So kann man den Fortgang der Arbeit verfolgen, denn
es
dauert, je nach Größe der Datenbank, doch mehr als nur
ein paar
Sekunden.
Wenn's erledigt ist, kommt a99 wieder zum Vorschein und
man
kann weitermachen, als wäre nichts gewesen.
>>Hinweis:
Weil der Prozeß in einem DOS-Fenster läuft,
kann es sein,
daß
man Probleme mit der Länge der Pfadnamen
bekommt.
Generell ist es
sinnvoll,
die Namen nicht zu lang zu machen, i.d.R. unter 128 Zeichen.
Auch
UNC-Namen gehen unter DOS nicht!
Auf
dem Menü "Reorganisieren" sehen Sie ja, daß auch die
anderen
Erneuerungen
(Satztabelle, Kurzanzeige,...) genauso leicht zu
starten
sind, wie die Index-Erneuerung.
>>ZusatzTip:
Die
Funktion "Datenbank ganz neu aufbauen" dauert am längsten,
ist
aber am gründlichsten: dabei verschwinden auch alle nicht
mehr
gültigen Datensätze, die im Register 1 oben am Anfang
unter
den mit // beginnenden Einträgen stehen.
Geben
Sie h orghlp (oder
HILFE..HILFE..HILFE)
dann
erfahren Sie noch viel mehr über diese Dinge.
Gut
zu wissen:
a99
merkt selber (das DOS-CockPit konnte das nicht), ob gerade
sonstwer
an der Datenbank beschäftigt ist, denn das Index-Erneuern
sollte
dann lieber nicht gemacht werden. Es kommt dann die
Meldung
"Geht nicht, Datenbank ist in Benutzung!" Allerdings, wer
und
wo der/die Betreffende ist, das kann auch a99 nicht heraus-
finden,
da muß man selber nachforschen ...
|
24-06-2004
allegro-Fortbildung
08-06-2005
11
Datenbankadministration
11.3 Sätze sperren
und freigeben
Insgesamt
sehr selten passiert es, daß mal ein Satz gesperrt ist.
Dann
gelingt es nicht, eine Korrektur daran zu machen. Man
sieht
dann plötzlich die Eieruhr, wenn man speichern will, und
es
dauert und dauert, und dann kommt "Der Satz ist gesperrt".
Wenn
es sich um ein Einzelplatzsystem handelt, kann man ohne
Bedenken
den Satz wieder freigeben lassen. Der betr. Satz muß
gerade
in der Anzeige stehen, klar, und dann:
h
org
Menüpunkt "Satz sperren/freigeben"
Dieser
eine Menüpunkt macht beides! Wenn der Satz frei ist, wird er
gesperrt,
bzw. umgekehrt, und der momentane Zustand wird angezeigt.
>>SchlaufuchsTip:
Dies kann man nutzen, um einen Satz mit Absicht
für
eine Weile zu
sperren, damit niemand inzwischen was dran machen
kann!
Hat
man eine Berechtigung >4, kann man trotz Sperre einen Satz
speichern
- nur kommt vorher eine Kontrollfrage.
Übrigens:
Das DOS-Programm PRESTO kann ebenfalls einen Satz wieder
freigeben: den
Satz anzeigen lassen, dann
Strg+z , dann F8
oder F10
Die
alten DOS-Programme sperren einen Satz die ganze Zeit, während
man
daran arbeitet, und geben ihn frei, wenn man speichert oder
die
Bearbeitung mit F8 abbricht.
Die
Windows-Programme können das nicht so machen, weil man ja die
Bearbeitung
eines Satzes zwischendurch beliebig lange unterbrechen
und
was anderes tun darf. Es kann deshalb leicht folgendes
passieren:
Nutzer
A macht was am Satz X und läßt sich dabei Zeit,
Doch inzwischen im Zimmer nebenan:
Nutzer
B macht sich ebenfalls am Satz X zu schaffen
(Bei DOS könnte er das nicht! Da käme dann "Satz
gesperrt",
aber nur wenn beide mit DOS arbeiten)
Nutzer
A speichert. Dabei wird die Datumskategorie geändert
(Standard: #99e = Datum der letzten Änderung)
Nutzer
B will danach auch speichern. a99 vergleicht den Inhalt der
Datumskategorie in seinem Arbeitsspeicher mit
demjenigen,
der jetzt in der Datenbank steht - von A
gespeichert!
Falls beide nicht gleich sind, kommt die hübsche
Meldung
"Sorry, jemand anders war schneller
und hat den Satz inzwischen geändert"
Dieser
jemand war natürlich Nutzer A. Was dann? Ganz einfach: den
Button
[Wechseln] drücken! Dann sehen Sie, auf grünem
Hintergrund,
wie
denn nun momentan der gespeicherte Satz (der "Online-Satz")
aussieht.
Und
dann können Sie daran erneut die gewünschte Änderung
machen,
falls
es noch nötig ist. (Mit [Wechseln] kann man auch erneut
zu
dem vorher selbst geänderten Satz zurückschalten und sich
daraus
was
kopieren: Feld anwählen, Alt+k. Mit [Wechseln] wieder
zurück
zum
Online-Satz, mit Alt+r zum Reservespeicher, Feld wählen und
wieder
Alt+k und mit Alt+r den Reservespeicher wieder abschalten.)
>>
[Wechsel]-Tip:
Mit
dem Button [Wechseln] wird umgeschaltet zwischen dem im Arbeits-
speicher
stehenden Satz (gelber Hintergrund) und demjenigen, der
tatsächlich
in dem Moment in der Datenbank steht (grüner
Hinter-
grund).
Wenn der gelbe die richtige Form hat, der grüne aber
nicht,
dann [Speichern] drücken, wenn der gelbe eingeschaltet ist.
Dann
wird umgespeichert: gelb wird grün und umgekehrt!
M.a.W.:
der Button [Wechseln] macht keine Umspeicherung, sondern
zeigt
nur abwechselnd die beiden Formen an.
>>ExpertenTip:
Auf
dem Menü "Extras" gibt es den Punkt "Gesperrte Sätze
(.ALD)"
Damit
werden alle Sätze kontrolliert (Abbruch mit Tastendruck x)
und
auf Wunsch gleich freigegeben.
Zwischenmeldung
im Schreibfeld jeweils nach 1% der Sätze.
Welche
Sätze es waren, steht dann in der Erg.Menge der
"Vorher
angezeigten Daten". Wenn man diese vorher löscht
(Balken
drauf, Taste [Entf.]), hat man anschließend dort
genau
die gesperrten Sätze.
ZuGutzerLetzt:
Beim
Gesamt-Neuaufbau der Datenbank über das org-Menü werden
alle
gesperrten
Sätze automatisch freigegeben.
|
20-10-2004
allegro-Fortbildung
09-06-2005
11
Datenbankadministration
11.4 Datenbank
sperren und freigeben
".TBL
gesperrt, Speichern nicht möglich (--> Handbuch S.331)"
kommt
manchmal, wenn man einen Datensatz speichern will.
Bei
PRESTO heißt es: "Bitte warten (.TBL-Datei gesperrt)".
Aber
nur in Netzen dürfte das passieren, in Mehrplatzanwendungen
also.
Denn
es liegt daran, daß gerade jemand anders einen anderen Daten-
satz
speichert, und zu einem Zeitpunkt darf nur einer was speichern,
alle
anderen müssen dann warten. Da das Speichern bei einem
schnellen
Netz
jedoch sekundenschnell erledigt ist, dürfte die besagte
Meldung
heute
nur noch selten aufflammen.
Weil
die Welt nicht perfekt ist, kann es aber geschehen, daß eine
Sperre
nicht wieder aufgehoben wird. Sie müßten dann bis zum
Sankt-
Nimmerleinstag
warten - oder aber wissen, wie man die Sperre durch-
brechen
kann. Es geht ganz leicht:
Füllhorn /
(Re-)Organisieren
/ Datenbank sperren/freigeben
Auf
dem Menü "Reorganisieren" sehen Sie schon gleich unter dem
Punkt
"Datenbank sperren/freigeben", was der momentane Zustand ist!
Der
Klick auf diesen Punkt löst dann jeweils das Gegenteil von dem
aus,
was gerade der Fall ist. Nicht ohne Rückfrage, versteht sich.
>>SonderTip:
Das
absichtliche Sperren ist nützlich für den Systemverwalter,
z.B.
wenn er schnell mal eine Kopie der Datenbank machen will.
Denn
während des Kopierens wäre es schlecht, wenn
plötzlich
jemand
einen Satz zu speichern versuchen würde. In die Kopier-
funktion
des ORG-Menüs ist aber dieses Sperren bereits eingebaut!
Gut
zu wissen: In die Standard-Kopierfunktionen (geben
Sie
h backp)
sind
jedoch die FLEX-Befehle zum Sperren und Freigeben schon
eingebaut.
Daher kann man das Kopieren unbedenklich jederzeit auch im
laufenden
Betrieb auslösen. (Es handelt sich um die FLEX-Befehle
"set
tbl lock" und "set tbl free")
Die
Sperre ist nur eine SCHREIBsperre, keine LESEsperre! Suchen kann
man
also durchaus, auch im Arbeitsspeicher editieren, soviel man
will.
Nur eben nichts speichern.
Es
kann aber passieren, daß man auch die lesende Benutzung
verhindern
will,
z.B. wenn der Index zu erneuern ist. Dann muß man zuerst
alle
Nutzer
zum Verlassen der Datenbank auffordern. (Leider ist kein
globaler
Rausschmiß per FLEX oder so möglich.) Vorher schon
setzt man
aber
die sog "Totalsperre" auf dem Menü "Reorganisieren".
Ist
diese Sperre gesetzt, kann niemand mehr a99/alcarta oder
PRESTO/APAC
starten - es kommt der Hinweis, daß die Datenbank
momentan
nicht zugänglich ist. Es sei denn, man hat Berechtigung
9
oder höher, aber diese sollte der Systemverwalter für sich
alleine
reservieren.
Er käme sonst auch selber nicht mehr rein.
Experten
fragen: Wie funktioniert das?
1.
Die Schreibsperre wird gesetzt, indem das erste Byte der .TBL-Datei
(Standard: cat.tbl) auf den Wert 1 gesetzt wird.
Das
Programm schaut
vor dem Speichern, was da steht, und speichert nur
dann,
wenn da
eine 0 steht.
2.
Die Totalsperre dagegen wird durch eine kleine Datei bewirkt, deren
Name cat.sgf ist
(bzw. statt "cat" der
jeweilige Datenbankname).
(sgf bedeutet "Signalfile")
Das
Signalfile hat nur eine Zeile, die mit 1 beginnt, wenn die Sperre
gesetzt
ist und mit 0, wenn nicht. Natürlich kann der
Systemverwalter
diese
Datei manuell manipulieren oder gar löschen, auch das
würde
die
Sperre nebenwirkungsfrei aufheben.
Hinter
der 1 kann eine Textzeile stehen. Diese wird angezeigt,
wenn
jemand einzusteigen vesucht! Der SysVerwalter kann also auf
diesem
Wege eine freundliche Mitteilung absetzen an diejenigen, die
unerschrocken
den Einstieg versuchen.
Also:
Anders als bei Schreibsperre und Satzsperre wird nichts irgendwo
direkt
in die Datenbank geschrieben, die SGF-Datei ist das ganze
Geheimnis.
|
18-01-2005
allegro-Fortbildung
10-06-2005
11
Datenbankadministration
11.5 Daten von einem Katalog in einen
anderen
schaufeln
Folgende
Situation ist
nicht so ganz selten:
Man
hat zwei
Datenbanken,
wir nennen sie mal A und B.
In
A sind eine
Menge Daten,
die man eigentlich in B haben will.
Oder
es sollen
gleich alle
Daten von A nach B, damit man nur noch
eine
Datenbank
hat.
Wenn
es nur
wenige
Titel
sind, geht es ja sehr gut mit der
Schnellkopplung,
siehe
Lektion 5-3.6. Heute interessiert uns aber der
Fall,
wenn es
sehr viele
Daten sind und man weder Zeit noch Lust hat,
sie
einzeln zu
kopieren.
Wie
geht das?
Hier
das
Rezept,
kurz und
knapp und Schritt für Schritt:
0.
Haben A und
B dasselbe
Datenformat? D.h. sind die Feldnummern die
gleichen? Wenn
nicht, wird es schwieriger! Dann muß erst eine
Exportparameterdatei her, die einem die Daten aus A in das Schema
der Datenbank
B umwandelt. Das können wir hier nicht behandeln,
dazu
müßten Sie die Handbuchkapitel 6 und 10 studieren oder einen
Allegrologen
beauftragen.
Wir
nehmen
also an, beide
Datenbanken besitzen dasselbe Format.
1.
Datenbank A
starten.
Menü "Füllhorn / EXPORT..."
2.
Menüpunkt
"Andere
Exportparameter nehmen"
Aus der
Datei-Auswahlliste, die dann erscheint, wählen Sie die Datei
i-1.apr (sie
liegt auf dem Prog.Verz., also meistens c:\allegro)
[Hat man zwei
verschiedene Formate, dann ist an dieser Stelle die
für die
Umwandlung erstellte Parameterdatei zu wählen!]
Vorsicht: Gibt
es Sätze in A und B, die identische Nummern in #00
haben?
Hinweise für diesen Fall geben wir ganz unten.
3.
"Andere
Exportdatei
einstellen"
Geben
Sie dann
den Dateinamen "transfer.alg" ein. (Wichtig ist nur
das ".alg",
der Name selbst darf anders lauten)
4a.
Menüpunkt
"Ganze
Datenbank exportieren" , wenn alle Daten überführt
werden
sollen.
4b.
Ergebnismengen aus den
gewünschten Daten bilden und jeweils dann
den
Menüpunkt "Export / Aktuelle Erg.Menge ausgeben" .
Bis man
alle Daten zusammen hat. Auch einzelne Sätze können
beliebig
noch dazu exportiert werden :
Punkt "Aktueller Satz" im Menü "Export"
Aber
Achtung: wenn ein Satz hierbei zweimal exportiert wird, weil
er z.B.
in zwei Ergebnismengen vorkommt, hat man ihn hinterher
doppelt
in A!
5.
Datenbank B
öffnen,
Menü "Datei / Weitere offline-Datei laden"
Die
Datei
transfer.alg auswählen und einlesen lassen.
6.
Zuerst sind
dann diese
Daten in der Liste der "Daten in Bearb.", die
man
auch mit
Alt+q aufmachen kann. Hier ist es möglich, einzelne
Sätze
noch zu bearbeiten, bevor man die Daten wirklich einspeisen
läßt. Diese Sätze erscheinen mit blauem Hintergrund.
Dazu siehe auch
"Sonderlektion" in Lektion --> 13.3!
Das
endgültige Einspeisen geht dann so:
7.
Menü "Datei
/
Offline-Datei -> Datenbank"
Dann
werden
die Daten der Liste Satz für Satz gespeichert. Je nach
Anzahl kann
das ein paar Minuten dauern...
Datenbank
B
darf
selbstsverständlich auf einem anderen Rechner liegen,
der
ganz
woanders
auf dem
Globus steht! In dem Fall muß man die Datei
transfer.alg
natürlich
erst zu diesem Rechner hintransportieren oder
über
das Netz,
per
Mail oder ftp, übertragen. Danach kann man mit
Punkt
5
weitermachen, auf
Rechner B natürlich.
Jetzt
noch ein
paar
Hinweise für Fortgeschrittene!
Vorkommen
kann
aber auch,
daß man die "anderen Daten" nicht einfach so
hineinschaufeln
will,
sondern daß es in Bank B schon Sätze gibt, die
durch
die
anderen ersetzt
oder ergänzt werden sollen, oder eben nicht,
d.h.
daß die
anderen
Sätze zu ignorieren sind, wenn schon einer für
dasselbe
Dokument vorhanden
sind (Dublettenverhinderung). Alles das
läßt
sich
machen, Wichtig ist dann aber, daß es einen eindeutigen
Schlüssel
gibt, der
in
A-Sätzen und B-Sätzen identisch ist. Das kann
die
Nummer in
der #00 sein,
es kann die ISBN (Vorsicht! Verlage machen
Fehler)
oder
auch eine
Signatur sein. Man muß im konkreten Fall
jeweils
genauer
untersuchen, was der beste Schlüssel ist. Diesen macht
man
für die
Dauer
des
Einmischens zum Primärschlüssel: man setzt die
zugehörige
ak-Zeile in
den Indexparametern an die erste Stelle.
Das
Einmischen
selbst wird
dann am besten nicht mit a99 gemacht,
sondern
dem
DOS-Programm
UPDATE.EXE. Dazu steht alles Wichtige im
Kapitel
9 des
Handbuchs (in a99 eingeben: h ac9).
Hier
nur ein
Beispiel, wie
update.exe gestartet wird:
Wir
nehmen an,
die
Datenbank B liegt auf c:\allegro\katalog, hat die
Konfiguration
A.CFG
und
heißt "cat" (arbeitet also mit cat.api).
Unsere
Datei
aus Bank A
soll auch hier "transfer.alg" heißen.
und
auf
c:\allegro
liegen.
Dann
startet man in einem
DOS-Fenster vom Verzeichnis c:\allegro
aus
das
Einspeisen mit
diesem Befehl:
update -fm11 -ka
-dc:\allegro\katalog -utransfer.alg -n2 -m1
Der
Modus des
Einspeisens
steht hinter der Angabe -fm. Der Modus 11
bedeutet:
Gefundene
Sätze (mit identischem Primärschlüssel) sollen
komplett
durch
die
Sätze aus transfer.alg ersetzt werden. Wird ein
Satz
nicht
identifiziert,
soll er als neuer Satz eingemischt
werden.
Diese
neuen
Sätze landen in Datei cat_2.ald, was durch
die
Option
-n2
ausgedrückt wird. Die Dateinummer kann zwischen
1
und 255 frei
gewählt
werden; sehr oft gibt es nur die 1.
Hinweis:
Wenn
ein Satz in
transfer.alg doppelt vorkommt, und beide
haben
wirklich
denselben
Schlüssel, bleibt nur der zweite übrig.
Ahnen
Sie,
warum?
Welche
anderen
Modusziffern
es gibt und was man sonst noch beim
Einspeisen
modifzieren
kann, das werden Sie jetzt problemlos
aus
dem
Handbuch entnehmen
können! Kap. 9, wie gesagt.
Hinweise
für
den Fall, daß
es identische IdNummern in A und B gibt.
Man
legt eine
Variante
von i-1.apr an, sagen wir i-export.apr.
Es
muß darin
eine
einzige zusaetzliche Zeile geben, und zwar diese:
/00
(Wo
sie steht,
ist
unwichtig.)
Dann
werden
die IdNummern
nicht mit exportiert und die Sätze erhalten
in
Datenbank A
neue,
individuelle Nummern.
Im
Schritt 2
ist dann also
diese Datei zu wählen statt i-1.apr
Vorsicht
ist
auch geboten,
wenn man nicht mit a99, sondern mit update
einspeist.
Bei
jedem
Modus
außer
-fm01 werden dabei identische Nummern zu einer
Fehlzuordnung
führen.
Solche Aufgaben sind denn doch eher was für
erfahrene
allegrologen und
lassen sich nicht in einer knappen Lektion
abhandeln
-
deshalb gibt es
Kap. 9.
|
allegro-Fortbildung
13-06-2005
12 Listen und Exporte
12.1 Menü "Export" - Grundfunktionen
Heute
knöpfen
wir uns
mal das Menü "Export" vor.
>>NormalTip:
Wählen
Sie da
sofort
"Komfort-Methoden"! Dann kommt ein
Menü
im
Anzeigefeld,
auf dem dieselben Funktionen sind (auf der
rechten
Seite), noch dazu
aber einiges andere. Vor allem sehen
Sie
dann
sofort, welche
Parameter gerade eingestellt sind und
wohin
der
Export geht.
Und
oben
rechts gibt's dann
"HILFE..HILFE..HILFE": damit kommt
eine
ausführliche
Dokumentation dieser ganzen Dinge.
Dieses
Komfort-Menü
kriegt man auch durch Eingabe von "h exprt"
oder
im
Füllhorn:
"EXPORT : Listen, Views, Tabellen"
Heute
aber
erst mal nur die
Grundfunktionen:
Aktueller
Satz
Der
gerade
angezeigte Datensatz wird exportiert. Und zwar wie?
Mit
den
Exportparametern, die gerade geladen sind. Und wohin?
In
die gerade
eingestellte Exportdatei.
Und
welche
Parameter
sind bzw. welche Datei ist das? Steht unten
rechts auf dem
Komfort-Menü. (ab V24.4!)
Aber man
erfährt es auch so: (neben vielen anderen Dingen)
Menü "Global" /
Datenbank-Info" und dann unten, direkt über
der
Zeile
"Register"...
Die
Voreinstellungen
für Parameter und Datei macht man in der
INI-Datei mit den
Befehlen
ExportParameter=... und OutputFile=...
Aktuelle
Ergebnismenge
Die
momentan
aktive
Ergebnismenge wird exportiert.
Unten in der
Mitte
steht auf der langen Schaltfläche, welche
das
ist. In der
Kurzanzeige kann man vorher eine bestimmte
Sortierung
einstellen!
Parameter und
Exportdatei sind dieselben.
Kurzliste
der
Erg.Menge
Die
Ergebnismenge
wird in Kurzform in die Exportdatei
geschrieben. Die
Sortierung entspricht der zuletzt im
Kurzanzeigefenster
sichtbaren Reihenfolge.
(Dasselbe macht
der
[List]-Button im Kurzanzeige-Fenster,
nur
kopiert er
die
Liste ins Anzeigefeld. Von da kann man
sie
sich kopieren
mit Strg+a Strg+c und sonstwohin übertragen.)
Ganze
Datenbank
Die
gesamte
Datenbank wird exportiert, und zwar in der
internen
Reihenfolge
der Sätze. Mit Druck auf 'x' kann man das
jederzeit
abbrechen!
Parameter und Exportdatei: wie oben.
Sie
können
vorher die Exportparameter und/oder die Exportdatei
ändern (siehe
unten), evtl. auch die Exportdatei vorher löschen.
(Mit dem
DOS-Programm SRCH geht es schneller. Wählen Sie im
CockPit den
Menüpunkt "Volltextsuche/Listen".)
Ganze
Offline-Datei
Die
gesamte
Offline-Datei wird exportiert, und zwar im aktuellen
Zustand, d.h. mit
allen Veränderungen, die man gemacht hat.
(Mit h
off erfahren Sie, was eine Offline-Datei ist! Mehr dazu
kommt
auch
noch in Lektion --> 13.5)
Andere
Exportparameter
Andere Parameter
für den Export auswählen. Standard ist E-W.APR,
wenn in der
INI-Datei unter ExportParameter=... nichts anderes
eingetragen ist.
Es
erscheint die
Auswahlliste der .cPR-Dateien.
>>WichtigerTip: Wenn das Datei-Auswahlfenster erscheint,
geben Sie
in das
Feld "Dateiname" ein: *.apr - dann bekommen Sie wirklich
ALLE
Exportparameter angeboten, sonst nur die Typen e-*.apr und
p-*.apr
(das ist so voreingestellt, wird aber bald geändert)
Wichtige
Beispiele
(diese Dateien liegen auf dem Programmver-
zeichnis;
einschalten mit der Schaltfläche oben neben "Suchen in"):
I-1.APR
Für die Ausgabe
im Internformat ;
Ausgabedatei kann von anderen allegro-Systemen
dann direkt übernommen werden, wenn sie mit dem
gleichen Format arbeiten. Auch die DOS-Programme
können es lesen, z.B. UPDATE, INDEX und SRCH.
E-W.APR
Ausgabe im
Externformat ; kann ebenfalls von a99
direkt wieder eingelesen werden.
E-MAB2.APR Ausgabe im Format MAB2
E-USMARC.APR Ausgabe im USMARC-Format (ohne "Directory")
E-PICA.APR Ausgabe im Pica-Format
P-*.APR
Export in verschiedenen
Druckformaten
Andere
Exportdatei
Man
kann den
Namen
der Ausgabedatei ändern, Standard ist
OUTPUT.ADT. Der
Name
kann frei gewählt werden. Wenn die Datei
schon existiert,
kann man auch wählen, die neuen Daten hinten
anzuhängen.
Voreinstellungen
in
der INI-Datei,
Befehl
OutputFile=... für die Datei,
ExportParameter=... für die Parameter:
Exportdatei
löschen
Wenn eine ganz
neue
Ausgabeaktion beginnen soll, kann man hiermit
sicherstellen,
daß die Ausgabedatei erst einmal leer ist.
>>FortgeschrittenenTip:
Einfache,
individuelle
Exporte lassen sich auch mit dem FLEX-System
erstellen.
Dieses ist
erheblich leichter zu erlernen als die
Exportsprache,
bietet aber
nicht ganz denselben Umfang an Finessen
für
die
Feingestaltung
der Ausgabedaten. Besonders, wenn es an
hierarchische
und
verknüpfte Datensätze geht ...
Einstieg
in
FLEX:
h
flex geben.
Und
zum
schnellen
Ausprobieren einiger Beispiele: h flexw
>>Tip:
Cursor
in die
Beispielzeile setzen und dann Alt+9
Die Sache ist so clever vorbereitet, daß die Zeile dann
ausgeführt wird.
>>ExpertenTip:
Wer
die Namen
der
Parameterdateien kennt und oder genau weiß, wie die
Exportdatei
heißen
soll, kann die Umschaltung auch von Hand
veranlassen.
Im Schreibfeld
eingeben:
x xport
p
pname
pname = Parameterdatei-Name
x xport
f
dname
dname = Dateiname (incl. Pfad)
oder
beides
auf einmal, in
knappster Form:
x xpo p
pname\xpo f dname
Beschreibung
dazu:
h
xport eingeben.
|
28-01-2005
allegro-Fortbildung
14-06-2005
12 Listen und Exporte
12.2 aresqa : (Nicht
nur) Tabellen
für RDBS
RDBS
= Relationales Datenbanksystem
NormalanwenderInnen
wollen nicht alles wissen müssen. Sie fragen
sich,
ob
ihnen "aresqa" was bringt - zumal wenn sie mit dem Relationswesen
nichts
am Hut haben. Deshalb fangen wir mal an ohne RDBS, sondern mit
dem,
was für alle brauchbar ist: mit dem aresqa-Fenster!
Und
statt langer Reden ergeht die dringende Empfehlung, selber zu
probieren.
Nach der V25-Installation braucht man nur wenige Minuten
("10
Minuten, die sich lohnen") für folgende Experimente: (bei
denen
nichts
kaputtgehen kann)
1.
Beispiel 1: Besichtigen und Bearbeiten der UIF-Datei.
Geben Sie dazu ins Schreibfeld ein:
a uifeger
Enter
2.
Beispiel 2: Besichtigen und Bearbeiten anderer Dateien.
Eingeben:
a
help/quick.vw
Quick-ViewListe bearbeiten
a
cat.frm
Formulardatei bearbeiten
3.
Beispiel 3: Durchsicht eines Verzeichnisses
mit Auswahl und Bearbeitung
von Dateien:
d
Zeigt den Inhalt des Datenverzeichnisses
d
h
... des
Hilfe-Verzeichnisses
d
f
... des
FLEX-Verz.
d
t
... des
TEMP-Verz.
d
a
... des
Arbeitsverz.
d
p
... des
Programmverz.
d
j
... des
JanaS-Verz. (HTML-Dateien)
d
e:\
Zeigt Wurzelverzeichnis von Platte E
d
c:\
bzw. C
usw.
4.
Beispiel 4: Anzeigetext als aresqa-Liste betrachten und
bearbeiten
(evtl. vorher mit Button [List] aus
Index oder
Kurzanzeige eine
Liste in die Anzeige bringen,
und dann:)
a
>>Tip:
Dabei
jeweils, wenn das aresqa-Fenster erscheint und man mehr wissen
will,
die Taste F1 drücken - dann kommt präzise Hilfestellung!
>>ExtraTip:
Die Hilfedatei heißt ha_ar. Man
bringt
sie durch Eingabe
von
h ha_ar in die Anzeige, um sie auszudrucken. Da
steht
soo viel
Nützliches
drin, daß Sie es sich nicht verkneifen sollten!!
NOCH
MEHR Sachen zum Ausprobieren sind zusammengefaßt auf der
aresqa-
Einstiegsseite,
die man vom Füllhorn bekommt (oder mit h aq).
Hat
der X-Editor ausgedient?
Wenn
jetzt der Eindruck entsteht, daß man wohl mit aresqa den
ungeliebten
X-Editor im noch weniger beliebten DOS-Fenster endlich ganz
loswerden
könnte, so ist dieser Eindruck nicht falsch. Dateien bis
zu
250KB
kann aresqa gut verkraften, die Zeilen dürfen bis zu 4000 (!)
Zeichen
lang sein. Die zum System gehörigen Textdateien sind alle
viel
kleiner.
Was
NICHT so gut geht, ist das Kopieren und Verschieben mehrerer Zeilen
auf
einmal, aber zur Abwechslung kann man immer auch das Anzeigefenster
als
Editor benutzen: siehe Lektion 9.2. Nur, da gibts dann kein Undo
und
kein Suchen+Ersetzen. Aber alles auf einmal ist nun mal selten
im
Leben.
FLEXologen
gehen in die Tiefe, indem sie die neue Seite xaresqa.rtf
studieren.
(In der Gesamtübersicht schon enthalten: h xa
geben)
Hinweis:
Beim Speichern ([Save]-Button) wird nicht die Datei
selbst
überschrieben!
Es entsteht eine Datei, die immer
aresqa.lst heißt
(nicht
.1st, mit Ziffer 1, sondern .lst mit Buchstabe l, wie "Liste")
Wie
man darauf im FLEX reagiert, ist freigestellt.
Anm.:
Hinter den Beispielen steckt der FLEX onerror.flx,
In Beispiel 3 wird
daraus der neue
FLEX dir.flx gestartet.
Wer
sich mit Relationalen Datenbanken beschäftigen will oder
bereits
auskennt,
findet alles Wissenswerte so: h
aresqa
eingeben.
Und
die Anwendung: h table
Das
altvertraute Tabellenmenü ist um die notwendigen Funktionen
für
den
Austausch von Daten mit RDBS erweitert worden. Aber was bisher
damit
gemacht wurde, das funktioniert weiter ganz unverändert!
>>NebenbeiTip:
Das
Umschalten zwischen Office und SQL in table.rtf ist ein Beispiel
für
die EInbettung von FLEXen und Variablen in einen Hilfetext. Mit
Eingabe
von h table.rtf kann man das, wie immer,
studieren.
Um es
dann
vielleicht für eigene Zwecke abzukupfern.
|
NEU
Fortbildungskurs
15-06-2005
12 Listen und Exporte
12.3 Zum Thema
"Neuerwerbungsliste"
Zu
den allerschwierigsten Problemen gehört, man glaubt es kaum, die
Erstellung
einer Neuerwerbungsliste.
Klar,
man wünscht sich, dem Computer sagen zu können: "So,
jetzt
wirf
mir mal die Liste der Neuerwerbungen seit 1.5.2005 aus!" Solche
Vorstellungen
werden Sie aber wohl inzwischen nicht mehr haben!?
Die
erste, hemdsärmelige Idee ist: Nuja, wir haben das
Erfassungsdatum,
das
ist im Register 9 unter D indexiert! Bilden wir also dort die
Ergebnismenge,
dann Menü "Ansicht / Ergebnismenge in Druckform",
und
das
war's! Spaßeshalber sollten Sie das gleich mal versuchen, es
kann
nichts
dabei kaputtgehen! Aber Sie sehen dabei schon ein paar Probleme:
--
Satztypen, die nicht hineingehören, z.B. Stammsätze,
Exemplarsätze..
--
Titelsätze, die besser nicht hinein sollten: alte Bücher,
die man
neu eingearbeitet hat, oder Retro-Katalogisate
--
Was ist mit neuen Untersätzen mehrbändiger Werke? Kriegt
man es
hin, dann den Hauptsatz + neuen Untersatz in der
Liste zu
haben?
(Dies ist Sache der verwendeten Exportparameter)
--
Unbrauchbare Sortierung: nicht alphabetisch, sondern nach Sach-
gruppen hätte man's gerne (Listenproduktion!)
--
Zu umfangreicher Output, man will vielleicht nur eine Kurzliste
oder Tabelle.
Das
Hauptproblem ist also in jedem Fall die Bildung der Ergebnismenge.
Hat
man diese, kann man sie in jeder gewünschten Weise exportieren!
Ab
V25.5 gibt es einen neuen FLEX, genannt NEL.FLX, der die nötige
Unterstützung
zur Bildung der Ergebnismenge leistet.
1.
Ergebnismenge bilden
Starten Sie mit Eingabe von X
nel oder vom
Export-Komfortmenü.
Sie sehen dann zuerst den Kalender: Wählen Sie den
ersten Tag aus,
bei dem die Datenmenge beginnen soll. Zuerst den
gewünschten Monat
anzeigen lassen, dann das betr. Tagesdatum im
Kalender
anklicken.
2.
Es kommt die Frage: "Welches Feld muss vorkommen?" und vorgegeben
wird die #20. Einen Titel sollte ja jede
Neuerwerbung
haben.
Bei Bedarf gibt man eine andere Nummer ein.
Der FLEX wählt dann alle Datensätze aus, die das
betr. Feld
enthalten, d.h. andere Satztypen fallen weg.
>>ExpertenTip: Wer will, kann eigene
Auswahlkriterien in den FLEX
NEL.FLX einbauen.
3.
Dann wird gefragt:
Jahreszahl, die als Grenze gelten soll
(d.h. ältere Titel
sollen nicht hinein)
Man hat hier die Möglichkeit, eine zeitliche
Grenze
zu setzen.
Die Erg.Menge wird nun nochmals durchgearbeitet,
um die
älteren
Titel herauszunehmen.
Die
Kurzliste wird dann angezeigt. (Der FLEX ist hier zu Ende!)
>>Achtung: wer nicht A.CFG hat, muß eine
andere Nummer als #76
in diese Prüfung einbauen. Das
ist
in nel.flx kommentiert.
4.
Sortieren
Sie sich diese
Kurzliste in der gewünschten Ordnung.
Wenn dies mit den vorhandenen Kriterien nicht
möglich
ist,
kann man über die "Listenproduktion" oder
"View"-Funktion auch
noch eine andere Ordnung erreichen.
5.
Mit der Entf.-Taste nehmen Sie evtl. noch diejenigen Titel aus der
Kurzliste heraus, die nicht in der NEL stehen
sollen.
6.
Produktion
Auf dem Export-Komfortmenü können Sie alle
verfügbaren Funktionen
nutzen, um die bestgeeignete Form der Liste oder
Datei zu
erstellen.
Vielleicht genügt eine Tabelle! Die kann man
hernach
leicht mit
Winword noch nachbearbeiten.
>>Tip:
Mit ALt+e sehen Sie in der Liste der
Ergebnismengen
auch noch
die
Liste der sämtlichen Datensätze, die in dem Zeitraum
angefallen
sind,
und die der Teilmenge, die eine #20 enthalten, also vor der
Herausnahme
der älteren Titel.
|
28-06-2004
allegro-Fortbildung
16-06-2005
04-08-2005
13.1 Das Füllhorn
[ab V25.9
alphabetisch!]
Bis
hierher wurden eine Menge Themen gestreift. Falls man nun den
Wald
vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, wäre ein
Gesamtüberblick
gut.
Den gibt es aber schon: das sog. "Füllhorn". An sich steckt da
noch
viel MEHR drin - die Fortbildung war überflüssig!
Das
einzige Problem mit dem Füllhorn ist, daß viele Nutzer
den einen
oder
anderen Punkt dieses Super-Menüs nicht einordnen können,
weil
ihnen
einfach die Begriffe nichts, zu wenig oder das falsche sagen.
Und
dann ist oft die Angst vor Fehltritten größer als die
Neugier.
Vornehmste
Aufgabe einer Fortbildung ist es aber, Begriffe
zu
vermitteln, also sozusagen den aktiven Wortschatz der
Teilnehmer
zu vergrößern, damit sie sich dann selber das
System
begreiflicher
und sich selbst dem System verständlich machen
können.
Deshalb
versuchen wir hier und heute einen prägnanten
Kurzkommentar zu
allen
50 Artikeln im Füllhorn. Hoffentlich ergibt das viele
Achso!-Erlebnisse.
[In
eckigen Klammern stehen die Befehle, die man im Schreibfeld ein-
tippen
kann, um den betr. Punkt direkt aufzurufen - interessant z.B.
für
jeden, der eine Sache in ein eigenes Menü einbauen will.
Angegeben
ist auch, in welchen Lektionen einzelne Punkte behandelt
wurden.]
Achtung:
Versionen vor V24.4 weichen in einzelnen Punkten ab.
Mit
V25.9 wurde die Anordnung auf eine alphabetische umgestellt.
A
-
Z
[ v quick
]
Der >>SpitzenTip
Diese alphabetische Schnellübersicht umfaßt
alle wichtigen Themen.
Es steckt die ViewListe quick.vw dahinter, die man
als
Vorbild für
eigene ViewListen verwenden könnte. (Datei liegt
auf
HELP)
Hinter jeder Zeile steckt entweder ein Hilfetext
(der dann
sofort
erscheint) oder ein FLEX-Makro, das bei Enter
ausgelöst wird.
a99a
(Version ohne Buttons)
Diese Spezialversion ist nicht im Gesamtpaket,
aber man
findet sie
auf dem FTP-Server:
http://ftp.allegro-c.de/aktuelle-version/a99a.lzh
Kann alles, was a99 kann, aber ohne Brimborium:
für
Tastenfreunde.
Vorteil: viel größere Anzeigefläche, bes.
mit F11.
Administration
[ h adm ]
Eingriff in die wichtigen Dateien: INI,
Konfiguration,
Indexparameter, Anzeigeparameter, Druckparameter.
alcarta
(OPAC-Programm)
Mit diesem Flip startet man alcarta und kann sich
z.B.
anschauen,
wie bestimmte Dinge im OPAC aussehen. Das
alcarta-Fenster
öffnet
sich zusätzlich und unabhängig vom Hauptfenster,
d.h. man muß es
nicht erst wieder zumachen, um weiterarbeiten zu
können.
ALFA
[ #uAL1 ]
Einfach-Ausleihe, für Spezialbibliotheken!
Signaturen erscheinen dann anklickbar, um die
Ausleihe zu
ermöglichen. Bzw. die Rückgabe ausgeliehener
Exemplare.
Nur für Standard-Anwender direkt nutzbar!
Weiterschalten zu aLF, wenn man es hat.
aresqa
[ h aq
Beispiel: Befehl d ]
Diese neue Funktion von V25 wurde in Lektion
--> 12.2
dargestellt.
Klickt man hier, kommt ein Text mit vielen Flips
zum
Probieren.
Kurz gesagt: ein Fenster, mit dem man Listen
verschiedenster Art
und Textdateien betrachten und auch bearbeiten
kann, z.B.
Listen von Dateien.
Bearbeitung
im Anzeigefeld [X dispedit ]
Der aktuelle Satz wird im Anzeigefeld so
angezeigt, daß man ihn
bearbeiten und anschließend mit
Alt+0
wieder in den Arbeits-
speicher kopiert werden kann. Diese Art der
Bearbeitung ist
effizient, wenn man die Kategorienummern genau
kennt!
Checkliste
[ h filelist ]
Liste aller Datei(typ)en, die man braucht. Wo sie
liegen
müssen
oder dürfen. Ob und was man daran ändern kann
oder muß.
CockPit
[ X cockpit oder Dos cp
]
Die bewährte DOS-Oberfläche direkt starten!
Ein separates, unabhängiges Fenster geht auf, in
dem
man
abwechselnd gleichzeitig an derselben Datenbank
arbeiten
kann!
Dateneingabe
[ h inp
]
>>> Lektion 5.1-5.4
Zum Eingeben von Daten gibt es viele
Möglichkeiten!
Dieser Text
beschreibt sie alle. Und gibt Hinweise für eigene
Verbesserungen.
Datenschema
[ h acb-1 ]
Übersicht der Kategorienummern des Standardschemas.
Für Anwender anderer Konfigurationen nicht
brauchbar!
DemoBank
[kommt nur, wenn man gerade in einer anderen
Datenbank
arbeitet!]
Damit kann man jederzeit mal schnell die DemoBank
starten,
um
darin was auszuprobieren oder Hilfetexte zu lesen
usw.
Elemente
dieses Programms [ h elem ]
Alle sichtbaren Teile von a99 werden näher
erklärt.
Eine neue, illustrierte Anleitung rufen Sie so auf:
jan
alca99.htm
im Schreibfeld eingeben, oder
http://www.allegro-c.de/alcarta/alca99.htm
English
[ X language ]
Hiermit wird auf die Sprache Englisch umgeschaltet.
a99 beendet sich und kommt mit englischen
Beschriftungen
wieder.
Auf dem englischen Füllhorn gibt es dann den Punkt
"Deutsch"
Euro
[ h euro ]
Umrechnung DM <-> Euro
und US$ <->
Euro
als Sonderservice und als Beispiel für einen
rechnenden FLEX
EXPORT:
Listen, Views, Tabellen [ h exprt
]
>>> Lektion 12 + 14
Das Komfortmenü mit allen Funktionen, die etwas
mit
dem Ausgeben
von Daten zu tun haben, incl. Volltextsuche.
Besonders
wichtig:
Tabellen: direkt zur Übernahme in Word, Excel usw.
FAQ
[ h ac0-9 ]
Häufig gestellte Fragen und dazu die Antworten
(Handbuch Kap. 0.9)
Fehlermeldungen
[ h acc
]
"Keine Frage bleibe offen,
wird von Fehlern man betroffen!"
Alphabetische Liste der Fehlermeldungen, die man
erleben
kann,
und Hinweise, was dann zu tun wäre...
FLEX:
Die Makro-Sprache [ h flex
]
>>> Lektion 17
Das mächtigste Werkzeug (neben der Exportsprache):
Vorgänge
aller Art lassen sich damit programmieren, jeder
einzelne
Befehl ist genau beschrieben. Einschl.
avanti-Eigenheiten!
>>ExtraTip: geben Sie mal
ein h flexw
Flips
[ h flip ]
Mehr was für Experten, die sich mit
Anzeigeparametern
befassen:
Wie kann man in die Datenanzeige anklickbare Dinge
einbauen?
Damit z.B. Klick auf Schlagwort die Erg.Menge dazu
anzeigt.
Formulare
[ h form
]
>>> Lektion 4.2, 5.2, 9.3
Der Text erklärt alles, was man über Formulare
wissen muß.
Hilfekonzept
[ h help ]
Wo stecken die Hilfetexte, kann man sie
modifizieren?
Was kann man alles machen, um die Online-Hilfe
auszubauen?
Bis zur profimäßigen Gestaltung eigener
Menüs.
IMPORT:
Fremddaten einspeisen [ h fremd
] >>>
Lektion 19
Wie kann man Daten aus anderen Quellen
einspeisen?
Umfaßt:
- Schnellkopplung: Übernahme aus anderer
allegro-Datenbank.
- Datenumwandlung nach alter Art (DOS-Programm -
sehr
mächtig)
- Beschreibung der Datenstruktur, die allegro
verdauen
kann.
Info
zu dieser Datenbank [ X dbinfo ]
Es kommt eine Liste der wichtigsten Eigenschaften
und
aktuellen
Angaben zu Ihrer Datenbank, u.a. die Anzahl der
Sätze.
Auch auf dem Menü "Global" ist diese Funktion zu
finden.
Initialisierung
(INI-Datei) [ h a99.ini ]
Komplette Liste der Einstellungen, die in einer
INI-Datei
stehen
können. Aus a99,ini kann man
sich eine
eigene machen.
Installationshinweise
[ h inst
]
>>> Lektion 10.2
Was ist zu tun, um die eigenen Datenbanken optimal
mit
den Windows-Programmen benutzen zu können?
Wichtig: Alte Daten müssen nicht verändert
werden!
JanaS
[ jan janas.htm ]
Der HTML-Browser (neu ab V24) : was man damit
alles machen
kann.
Beispiele: jan
doku.htm, jan
alca99.htm
Kalender
mit Feiertagen [X kalender]
ab V25.5 startet man hier die Kalenderfunktion. Es
erscheint ein
ganz normal aussehendes Kalenderblatt für den
laufenden Monat,
der aktuelle Tag unterstrichen. Alles weitere
erklärt
sich von
selbst, es gibt aber auch eine
Dokumentation: h
kalender
Letzte
Neuerungen [ v vb ]
Die E-Mail-Verlautbarungen ab Nr. 124 (Nov. 1999)
Mit Volltext-Suchfunktion, damit man alles findet.
>>GanzTollerTip:
MS-DOS
(Ordner und Dateien sichten, Befehle) [ X dos ]
Was man wirklich über MS-DOS wissen sollte ...
Und: gezielt ein DOS-Fenster auf einem der 4
wichtigsten
Verzeichnisse öffnen. Oder sich die Dateiliste
zeigen
lassen.
Neue
Datenbank anlegen [ h newdb
]
>>> Lektion 10.1
Mehrere Möglichkeiten, neue, eigene Datenbanken
anzulegen
(Nicht, um alte, schon vorhandene erstmals zu
benutzen!)
Auch für den Start eigener, innovativer Projekte.
Neue
Textdatei schreiben [ X leer ]
Anzeige wird leer und breit gemacht, damit man
darin bequem
schreiben kann. Abspeichern dann mit
"Datei / Anzeige speichern als..."
Gespeichert wird mit ASCII-Codierung. Außer man
wählt den
Dateityp .RTF
>>Tip: Nutzen Sie die Funktionen des
Kontextmenüs (rechte Maustaste)
Die Schriftattribute (fett, Farbe, ...) werden
aber nur mit
gespeichert, wenn man mit dem Typ
.RTF
speichert.
Online
und Offline (Arbeitsweise des Programms) [ h
off ]
Die Hintergrundfarben: grün, gelb, rot, blau - was
soll das?
Wo sind und wo bleiben Daten während einer Sitzung?
OPUS:
Der Dateienkatalog [ X opus3
] (Sonderservice)
Es wird eine Hilfsdatenbank aufgebaut bzw.
gestartet, in
der
alle Dateien der eigenen Platte katalogisiert
sind. Eine
Hilfe
zum Auffinden von Dateien - nicht nur
allegro-Dateien!
Plus Funktionen für den Umgang mit den Dateien.
(Zugleich Beispiel für eine *ganz andere*
Datenbank!)
ORDA
[ h orda
]
>>> Lektion 16
Bestellverwaltung: Hilfsfunktionen für die
Erwerbung.
Direkt nutzbar nur für Anwender des
Standardsystems.
Weiterschalten zu ORDER, wenn man es hat
Phrasen
[ h phras
]
>>> Lektion 6.2
Wie macht man und wie nutzt man Phrasen?
Und: Standard-Phrasen neu laden - falls z.B.
Strg+f
plötzlich
nicht mehr geht.
Reorganisieren
[ h org
]
>>> Lektion 11.1-3
Zum Starten der Erneuerungsvorgänge: Index,
Kurzdatei
etc.
Sperr- und Freigabefunktionen, Datenbank kopieren
(sichern)
Ruckzuck-WWW-Anbindung
[ h ruckzuck
bzw. h
phpac ] >>> L. 20
Anleitung, wie man eine Datenbank ins Netz stellt.
PHPAC erfordert den avanti-Server:
http://www.allegro-c.de/doku/avanti
Sonderzeichen
(Alt+m) [ h spchr
]
>>> Lektion 4.3
Übersicht der verwendbaren Sonderzeichen des
OstWest-Standards
Mit Alt+m jederzeit während der Eingabe als Hilfe
aufrufen!
Spickzettel
[ h spick ]
Eine Hilfe für alle Tastaturfreunde! Ausdrucken
und
in Sichtweite
aufhängen. Dann darf die Maus ruhig mal Pause
machen.
Sprachen
(Wie redet man mit dem System?) [ h
sprachen ]
Aufklärung über die diversen Programmiersprachen
u.ä., die man
evtl. benutzen kann oder muß, um bestimmte Dinge
zu
tun.
>>Tip: Für die Exportsprache: geben
Sie
ein jan expar.htm
Supervisor-Menü
[ h super ]
Obermenü für alle Funktionen, die ein
Systemverwalter braucht.
GANZ wichtig: Administration [
h adm
] >>>
Lektion 18
zum Bearbeiten der wichtigen Parameterdateien
Systemhandbuch
[ h handbuch ]
Die für die Windows-Programme wichtigen Kapitel
sind
komplett
online benutzbar! Und aktueller als die
Druckausgabe.
Mit einer Sonderliste: "Wichtige Stellen"
Tastenfunktionen
[ h keys ]
Liste der Funktionstasten- und Alt+Tastenbelegungen
Wissen Sie, was Alt+Punkt macht?
Mit Alt+c kommt eine Hilfsliste der Strg- und
Alt-Belegungen.
Unicode
und XML [ h unicode ]
>>NeuTip: jan axml
Wie kann man den berühmten Unicode-Standard nutzen?
Beschreibung von zwei Verfahren:
1: Unicode nur extern, 2:
Unicode auch intern
(UTF-8)
Version
[ x sho a ]
Zeigt an, welche Version des Programms man vor
sich hat.
Was
bedeutet ...? [ h ac0-0 ]
Erklärung der 10 allerwichtigsten Begriffe (Kap. 0
des Handbuchs).
Hier erwirbt man solides Grundwissen zum
Handbuch-Verständnis.
Was
ist und was kann allegro? [ h all ]
... und was nicht? und wie arbeitet man sich ein?
Insgesamt vielleicht mehr, als Sie wissen wollen,
aber
schaden
kann's kaum ...
Welche
Dateien gibt es? [ h files ]
Hiermit kann man sich gründlich über alle
Dateien informieren,
die es in den diversen Ordnern (= Verzeichnissen)
gibt.
Zu jeder Datei erhält man eine passende Auskunft.
www.allegro-c.de
(Homepage)
Startet den JanaS-Browser und zeigt die
allegro-homepage
DemoBank
(wenn man da nicht sowieso gerade drin ist)
Öffnet ein zusätzliches a99-Fenster mit der
DemoBank.
Zu empfehlen, wenn man nebenbei immer mal schnell
in die
Doku schauen will, ohne die eigene Arbeit damit zu
stören.
|
26-08-2004
Fortbildungskurs
17-06-2005
13.2 FLEX - Was ist
das? Wie geht das?
So
heißt die Makro-Sprache des allegro-Systems. Eine
Makro-Sprache wird
heute
auch oft "Skriptsprache" genannt. Der Name tut nichts zur Sache:
merken
Sie sich nur, daß man mit FLEX Vorgänge
automatisieren kann, die
man
sonst über die Tastatur und Maus alle Schritt für Schritt
von Hand
ausführen
müßte.
Mit
ein paar Unterschieden ist FLEX in den Programmen a99/alcarta und
avanti
verwendbar. Die Unterschiede stehen in den Befehlsbeschreibungen
Die
Dokumentation, das "FLEXikon", ist umfassend und aktuell:
h
flex eingeben.
>>HeißTip
als Alternative: v
flex
eingeben.
Schon
morgen machen Sie Ihre erste eigene FLEX-Datei! Heute leisten wir
uns
lieber erst etwas Theorie...
FLEX
ist eine Sammlung von fast 100 Befehlen, mit denen man genau
beschreiben
kann, was gemacht werden soll. Zum Beispiel können fast
alle
Buttons und Menüpunkte statt von Hand auch von einem
FLEX-Befehl
ausgelöst
werden!
FLEX
wird auch eine Befehlsfolge genannt, die man mit FLEX zusammen-
gestellt
hat. Das kann ein einziger Befehl sein oder über 1000.
Es
heißt dann "Der FLEX", nicht "Das FLEX". Ein FLEX ist also
etwas
ähnliches
wie ein Programm. Das kann der Computer aber nicht selber
ausführen,
sondern er braucht a99 oder alcarta (oder avanti)
dafür.
Jetzt
wollen Sie sofort etwas selber ausprobieren?
Dann
geben Sie mal in das Schreibfeld von a99 ein (kopieren Sie die
folgende
Zeile hier raus und rein ins Schreibfeld):
x
var "Diese Datenbank hat " t " Saetze"\message
...
dann [Enter] drücken
Das
x ganz vorne sagt dem Programm: hier kommt ein
FLEX,
keine
Dateneingabe!
Darauf
folgen zwei FLEX-Befehle, getrennt durch den \
Der
erste Befehl ist:
var "Diese Datenbank
hat " t " Saetze"
Damit
wird ein Text erzeugt und in einen internen Bereich geschrieben.
Der
Text besteht aus den Wörtern "Diese Datenbank hat " und "
Saetze",
und
dazwischen wird eine Zahl gesetzt, die sich aus dem Buchstaben t
ergibt:
das Programm weiß, daß mit dem t die Gesamtzahl der
Sätze
gemeint
ist.
Wer
gute Augen hat, sieht: das t steht nicht innerhalb der
Anführungs-
zeichen!
Und das ist entscheidend! Was zwischen "..." oder '...' steht,
wird
als normaler Text genommen, alles andere wird auf besondere Weise
interpretiert,
eben z.B. t als Gesamtzahl der Sätze.
Aber
wo ist der Text - wie kann man diesen "internen Bereich" sehen?
Dafür
ist der zweite Befehl gedacht:
message
Damit
wird der interne Text in einer Meldungsbox angezeigt, die man nur
mit
"Enter" oder [OK] wieder wegbekommt.
Wenn
Sie nur schnell die Gesamtzahl wissen wollen, können Sie auch
eingeben:
x
var t\mes
Dann
kommt die nackte Zahl ohne das verbale Drumherum.
Oder
wenn Sie wissen wollen, wo denn genau die Datenbank eigentlich
liegt,
dann geben Sie ein:
x
var D\mes
Denn
das D steht für den Namen des Datenverzeichnisses. Die Liste
aller
dieser
Sonderbezeichnungen kriegen Sie so: h
xcstring
Da
erfahren Sie also, was mit den Zeichen gemacht wird, die nicht
zwischen
"..." oder '...'
stehen, sondern
außerhalb.
Und
Sie erraten schon: FLEX-Befehle kann man auf bis zu drei Buchstaben
kürzen,
so z.B. "mes" statt "message". (Nur bei dem sehr
gefährlichen
Befehl
"erase" geht das nicht.)
Der
Befehl "var" (in Langform: "variable") ist der wichtigste von
allen!!
Damit kann man sich jede ganz beliebige Zeichenfolge
zusammenstellen,
um anschließend etwas damit zu machen.
Mit
h xvar holt man sich die Beschreibung.
Mit
dem zweitwichtigsten Befehl, "insert" (Kurzform: "ins") kann so
eine
Zeichenkette dann von dem internen Bereich in eine Kategorie oder
in
eine dauerhafte Variable kopiert werden. Die namen solcher Variablen
beginnen
mit #u und darauf folgen zwei beliebige Zeichen (mehr aber
nicht),
z.B. #uab, #ucD, #uEf, #uK7, #u5T. Und richtig: #uab,
#uaB,
#uAb
oder #uAB sind 4 verschiedene Variablen.
Zum
Ausprobieren mal eingeben:
x
var "Unwichtiges Buch"\insert #31\show rec\disp
Sie
sehen schon, was dann passiert... (Mit Alt+w geht's wieder weg)
Her
mit der ganzen Befehlsliste?
Mit
h xa kommt die alphabetische Liste aller
Befehle, jeder
davon ist
anklickbar
und man erhält sofort seine genaue Beschreibung.
Für
den Anfang aber ganz klar besser: v
flex
eingeben! Das ist eine
ViewListe,
und darin kann man auch suchen (==> Lektion 8.1).
Die
Sache mit dem Eingeben von x usw. ist aber nur als Hilfe zum Testen
gedacht!
Damit kann man jeden Befehl oder eine Folge von mehreren
schnell
mal ausprobieren.
Normalerweise
schreibt man eine Folge von Befehlen in eine Datei vom
Typ
.FLX, jeweils ein Befehl pro Zeile. Viele davon werden mitgeliefert
und
liegen bei Ihnen auf dem Unterverzeichnis FLEX! Diese FLEXe werden
alle
automatisch aus Hilfetexten oder ViewListen heraus aktiviert, oder
bei
bestimmten Vorkommnissen. FLEX-Dateien sind ganz gewöhnliche
Textdateien!
Bearbeiten kann man sie mit dem X-Editor (Handbuch Anh.D).
Wenn
z.B. jemand den Drucker-Button drückt, wird der FLEX
onprint.flx
ausgeführt,
wenn der Formulare-Button gedrückt wird,
kommt onforms.flx
zum
Einsatz. Alle mitgelieferten FLEX-Dateien enthalten Kommentare,
damit
Sie bei Bedarf oder um was zu lernen den Ablauf genau
nachvollziehen
können.
Und
wie setzt man eine FLEX-Datei mit der Hand in Betrieb?
Ausprobieren:
Mit Eingabe von X dbinfo
starten Sie den
FLEX dbinfo.flx
(großes
X! Dann weiß a99: das ist eine FLEX-Datei, die muß ich mir
zuerst
suchen und dann ausführen).
Ganz
neues Beispiel in V25.5:
kalender.flx für
den Kalender.
Geben
Sie ein: X kalender oder
z.B:
X kalender 200607
(ein
Fall für sehr fortgeschrittene FLEXperten).
Wo
müssen sie liegen, die FLEX-Dateien? Die Reihenfolge ist
DbDir
ProgDir\FLEX
ProgDir
Startverz.
Wo
das Programm sie zuerst findet, da nimmt es sie.
Wie
kann man einen Hilfetext so präparieren, daß darin
anklickbare FLEXe
eingebaut
sind? Diese sog. "Flips" findet man in fast allen Hilfetexten
des
Standardpakets. Wie man es selber macht, steht in
help.rtf unter
dem
Titel "RTF-Hilfeseiten". Geben Sie h help
Ein
schönes Beispiel behandeln wir in Lektion --> 13.4.
Wie
kann man die acht Flip-Buttons (unter dem Auswahlfeld) mit eigenen
FLEXen
belegen? Das steht in xflip.rtf (h
xflip
eingeben)
Beispiele
dafür:
_initial.flx
(im FLEX-Verz.)
>>>
SuperTip: Einfache Beispiele ohne Arbeit
ausprobierbar
<<<
Eine
Anzahl von einfachen Beispielen zum sofortigen Ausprobieren gibt
es
in einer dafür präparierten Datei: h
flexw eingeben!
Man
setzt den Cursor in eine der numerierten Beispielzeilen (nein, in
die
Zeile direkt unter der Nummer!), dann nur noch
Alt+9
drücken,
und
schon wird die Zeile ausgeführt.
Und
nun geben Sie h flex ein.
Denn da steht
eigentlich alles drin...
|
14-03-2005
Fortbildungskurs
20-06-2005
13 Sonstige Fragen
13.3 Wir machen eine neue FLEX-Datei
[Dieser
Punkt war schon knapp in Lektion 9.2 angesprochen worden, jetzt
machen
wir das viel ausführlicher. Zur Wiederholung: h
flexw geben]
Nachdem
wir nun einigermaßen wissen, was FLEX eigentlich ist,
steht
vielleicht
mancher vor den Fragen: "Aber wie kann ich denn eine eigene
FLEX-Datei
machen, und wie kann ich sie dann in meine Arbeit
integrieren?"
Diese
Lektion soll deshalb zeigen, Schritt für Schritt, wie man es
anstellt.
Um
ein wirklich brauchbares Beispiel zu haben, nehmen wir mal diese
Aufgabe:
Ein FLEX soll die momentane Ergebnismenge durcharbeiten
und
dabei in jeden Datensatz ein Feld #31 mit einem neuen Schlagwort
einfügen.
Dabei kann es zwei Varianten geben:
A)
Jeder Satz bekommt dasselbe Schlagwort
B)
Bei jedem Satz wird der Nutzer nach einem neuen SW gefragt.
Hier
das Rezept, ausführen und testen am besten an der DemoBank!
Die
FLEXe sind hinterher auch an der eigenen Datenbank einsetzbar,
wenn
man die Datei im eigenen Startverzeichnis speichert, was
automatisch
der Fall ist. (Oder im FLEX- oder Programmverzeichnis,
falls
man dort das Recht hat.) Empfehlung: ins Datenverzeichnis legen,
wenn
der FLEX im Netz für alle ausführbar sein soll.
1.
Neue Datei anlegen:
Alt+h (Füllhorn öffnen)
Klicken auf "Neue Textdatei schreiben" (Mitte
rechts)
Anzeigefeld wird leer und breit. (Mit F11 schmal
machen,
wenn Sie
wollen. Das hat keine Wirkung auf den Inhalt!)
2.
In das Anzeigefeld hinein schreiben wir den Text des neuen FLEXes.
Kopieren Sie die folgenden Zeilen von hier weg in
das
Anzeigefeld:
(Alle Zeilen, die zwischen den Strichen stehen!
Tip:
Zuerst die
Schreibmarke an den Anfang setzen, dann
Shift-Taste runter
und fest-
halten, Pfeil-nach-unten-Taste so lange, bis man
bei der
unteren
Zeile mit ---- angekommen ist, dann Strg+c - dann
ist der
Inhalt in
der Zwischenablage! In das Anzeigefeld klicken und
Strg+v.)
---------------------------------------------------------------------
SW-NEU.FLX : Neues Schlagwort in jeden Satz der Erg.Menge
einfuegen
2005-03-14 Variante A: Dasselbe neue SW fuer alle
Saetze
Zuerst das gewuenschte neue Schlagwort abfragen:
ask
Wie soll das Schlagwort lauten?
if
"" end
und in #uSW speichern
ins
#uSW
Gibt es ueberhaupt eine Erg.Menge? Wenn nein -> :keine
if
empty jump keine
Ersten Satz der Erg.Menge laden
first
Folgende Schleife wird fuer jeden Satz ausgefuehrt:
:schleife
Schlagwort in #31 einsetzen, aber wenn da schon was steht,
mit "; " hinten anhaengen!
if
#31 var #31 "; " #uSW
if
not #31 var #uSW
ins
#31
und Satz wieder speichern:
put
naechsten Satz laden:
next
Wenn es noch einen gab, dann Sprung nach :schleife
if
yes jump schleife
Sonst ist Schluss:
jump
schluss
:keine
Keine Erg.Menge, dann nur den momentanen Satz verarbeiten
Neues SW an #31 anhaengen
if
#31 var #31 "; " #uSW
if
not #31 var #uSW
ins
#31
und Satz wieder speichern
put
:schluss
Den momentanen Datensatz noch neu anzeigen
show
rec
disp
mes
Erledigt!
--------------------------------------------------------
--- >>> Variante B unten als
Anhang!
<<<---------------
3.
Diesen Text speichern
Alt+s oder den Button [Speichern], dann
den Namen sw-neu.flx im Feld
"Dateiname"
eingeben
4.
Den FLEX ausprobieren
Im Schreibfeld eingeben:
X sw-neu
Auf diese Weise kann man jede FLEX-Datei jederzeit
starten!
(Ob dabei immer was sinnvolles passiert, das kommt
drauf
an...)
5.
Modifizieren (>>SuperTip!<<)
Diese FLEX-Datei kann jetzt benutzt werden, um
andere neue
FLEXe
zu bauen! Denn der Hauptteil, wo die Aktion
eigentlich
passiert,
das sind nur die Zeilen:
if #31 var #31 "; " #uSW
if not #31 var #uSW
ins #31
und Satz wieder speichern
put
Nur diese Zeilen braucht man zu ändern, wenn man
eine
andere
Aktion mit einer Ergebnismenge machen will! Alles
andere
kann
genauso übernommen werden.
6.
Wie macht man es, das Modifizieren? So:
h sw-neu.flx eingeben, Text
erscheint
Aenderungen ausfuehren
Mit Alt+s wieder speichern,
dabei den Namen
ändern, wenn es eine
neue Variante sein soll - die alte Datei wäre ja
sonst weg!
7.
FLEX auf einen Flip-Button legen
a) Nur für die Dauer der Sitzung
Eingeben: x flip 1&1:
SW-NEU=X sw-neu
Schon kann man mit
Alt+1 oder
Druck auf Button 1 den neuen
FLEX starten
b) Für die längere Dauer: Einbau in die Datei
_start.flx
Eingeben:
h _start.flx
Man sieht, daß es da
schon acht
Flip-Befehle gibt.
Einen davon muß man
sich
aussuchen, den man nicht braucht und
durch den eigenen
ersetzen kann. Sagen
wir, die Nummer 3.
Dann ersetzen wir
die Zeile "flip 3 ..."
mit der folgenden;
flip 3&3:
SW-NEU=X sw-neu
Auf dem Button 3
wird dann stehen:
3: SW-NEU
und die 3 wird
unterstrichen sein, d.h.
mit ALt+3 ausloesbar.
8.
Einbau in eine RTF-Hilfedatei
8.1. Dazu legen wir wieder eine neue Datei an, wie
oben
Punkt 1
8.2. Folgendes hineinschreiben: (was zwischen den
Strichen
steht)
---------------------
Eigenes
Menü
Neues
Schlagwort einsetzen
Jeden
Datensatz der Ergebnismenge mit einem neuen Schlagwort versehen
---------------------
8.3. Dann die drei Wörter "Neues Schlagwort
einsetzen" markieren
8.4. Rechte Maustaste, Funktion "Flip"
8.5. Es wird eine Zeile unten erscheinen, die so
aussieht;
?Neues
Schlagwort einsetzen=
8.6. Hinter das = schreibt man
X sw-neu
8.7. Mit Alt+s speichern, und zwar unter dem
Namen
e-menu.rtf
8.8. Aufrufen mit h e-menu
Wenn der Flip nicht funktioniert:
8.9. Im Schreibfeld eingeben
Dos edit
e-menu.rtf
Man sieht dann
vielleicht eine Zeile,
die so aussieht;
\par
\f0 ?Neues Schlagwort einsetzen=\f1 X e-menu
Sie muß aber so
aussehen:
\par
?Neues Schlagwort einsetzen=X e-menu
Nehmen Sie die
überflüssigen
Elemente \f0 und \f1 heraus,
dann mit Alt+d und
"Beenden" den Text
wieder speichern.
Wenn das geschafft ist, können Sie in Zukunft den
neuen FLEX immer
über dieses Menü aufrufen, also h
e-menu eingeben, dann klicken.
Das neue Menü ist eine RTF-Textdatei. Die können
Sie mit weiteren
Menüpunkten nach demselben Rezept immer weiter
ausbauen:
8.10. h e-menu.rtf eingeben
(also mit .rtf)
Dann sieht man auch die
Flip-Zeilen mit dem ? am Anfang, die
man nicht sieht, wenn man
nur h e-menu eingibt
8.11. Neue Menüpunkte einbauen
8.12. Schritte 3.-6. für jeden neuen
Menüpunkt ausführen
8.13. Schritte 7.-9. zum Testen ausführen
Und
jetzt wollen Sie dasselbe machen, aber nicht mit #31, sondern mit
einer
anderen Kategorie? Das wäre eine gute Übung! (siehe
Punkt 6.)
-----------------------------------------------------------------------
ANHANG
------
Variante
B: Suum cuique : Jedem Satz sein eigenes Schlagwort
---------------------------------------------------------------------
SW-NEUB.FLX : Neues Schlagwort in jeden Satz der Erg.Menge
einfuegen
2005-03-14 Variante B: Anderes SW fuer jeden Satz
Gibt es ueberhaupt eine Erg.Menge? Wenn nein -> :keine
if
empty jump keine
Ersten Satz der Erg.Menge laden
first
Folgende Schleife wird fuer jeden Satz ausgefuehrt:
:schleife
Den Satz anzeigen
sho
rec
disp
Das gewuenschte neue Schlagwort abfragen:
(Wenn #uSW schon belegt, erscheint es als Vorgabe)
ask
Wie soll das Schlagwort fuer diesen Satz lauten?=#uSW
if
"" end
und in Hilfsvariable #uSW einfuegen
ins
#uSW
Schlagwort in #31 einsetzen, aber wenn #31 schon besetzt,
dann
das neue hinten mit "; " anhaengen
if
#31 var #31 "; " #uSW
if
not #31 var #uSW
ins
#31
und Satz wieder speichern:
put
naechsten Satz laden:
next
Wenn es noch einen gab, dann Sprung nach :schleife
if
yes jump schleife
Sonst ist Schluss:
jump
schluss
:keine
Das gewuenschte neue Schlagwort abfragen:
ask
Wie soll das Schlagwort fuer diesen Satz lauten?=#uSW
if
"" end
und in #uSW speichern
ins
#uSW
dann an #31 anhaengen
if
#31 var #31 "; " #uSW
if
not #31 var #uSW
ins
#31
und Satz wieder speichern
put
:schluss
Den momentanen (also letzten) Datensatz noch neu anzeigen
show
rec
disp
mes
Erledigt!
--------------------------------------------------------
Wenn
man beide FLEXe braucht, muß man ihnen natürlich
verschiedene
Namen
geben. Und in den Punkten 7. und 8. jeweils den richtigen
Namen
verwenden.
Übung:
Denken Sie sich weitere Varianten aus! Z.B., eine Kategorie
zu
beseitigen oder ihr eine andere Nummer zu geben.
>>SonderTip:
Das erste Wort einer FLEX-Zeile ist immer
ein
Befehlswort
(Ausnahmen:
Sprungziele! Die fangen mit : an. Und die eingerückten
Zeilen
sind nur Kommentare.)
Um
zu einem Befehl die Doku zu finden: h
xa
geben und den
Befehl
auf der Liste anklicken. (Befehlswörter sind oft
verkürzt auf
die
ersten drei oder vier Buchstaben.)
|
15-03-2005
allegro-Fortbildung
21-06-2005
13 Sonstige Fragen
13.4 Neuen Hilfetext oder Menü mit Flips
erstellen
Auch
dieser Punkt war schon kurz in Lektion 9.2 angesprochen worden!
Jeder
kennt das "Füllhorn" und einige andere Menüs, die man
von dort
erreichen
kann. Zum Beispiel geben Sie mal diese Befehle:
h exprt
h org
h adm
h orda
h ct
h table
Das
sind nichts anderes als Hilfetexte mit eingebauten
Verknüpfungen
zu
Funktionen und zu anderen Hilfetexten.
Jeder
könnte sich aber auch eigene Menüs anlegen mit allen
Punkten,
die
gebraucht werden. Die Hyperlinks in den Menüs, also die blauen,
unterstrichenen
Sachen, nennen sich bei allegro bekanntlich "Flips".
Wie
kann man sowas selber machen?
Hier
enthüllen wir es erstmals Schritt für Schritt und in
allen
kleinsten
Einzelheiten! Eigentlich ist es ziemlich leicht und
schnell
zu lernen, viel leichter als FLEX.
1.
Neue RTF-Datei anlegen:
Ein Menü mit Flips ist normalerweise eine
RTF-Datei.
Seitdem es JanaS
gibt, kann es auch eine
HTML-Datei sein!
Mehr dazu: Geben Sie
ein jan
janas.htm
Hier fragen wir nur: wie mache ich eine neue
RTF-Datei mit
Flips?
So geht's los:
Alt+h (Füllhorn öffnen)
Klicken auf "Neue Textdatei schreiben" (Mitte
rechts)
Anzeigefeld wird leer und breit.
2.
In das Anzeigefeld hinein schreiben wir den Text des neuen
Menüs.
Kopieren Sie die folgenden Zeilen von hier weg in
das
Anzeigefeld:
(Alle Zeilen, die zwischen den Strichen stehen!)
--------------------------------------------------------
Unser
eigenes Menü
Organisation
Umfang meiner Datenbank
CockPit
--------------------------------------------------------
3.
Das ist aber erst einmal nur der Text. Nun zu den Flips!
Der erste ruft eine Hilfedatei auf:
a) Markieren, z.B. das Wort Organisation
(>>Tip: Das Markieren geht am
leichtesten mit der Tastatur: Marke
vor den ersten
Buchstaben, Shift und dann Cursor rechts)
b) Mauszeiger drauf (genau auf das markierte Wort,
nicht
daneben!),
rechte Maustaste, dann
Funktion "Flip" wählen
c) Unten erscheint die neue Zeile
?Organisation=
und genau dahinter
schreibt man h org
Damit wird der
Hilfetext
org.rtf geladen.
Das ? muß genau am
Anfang der
Zeile stehen! Wenn nicht, dann
Schreibmarke
davorsetzen und Enter
drücken.
4.
Der zweite Flip ist ein eingebauter FLEX:
Mit dem Punkt "Umfang meiner Datenbank macht man
dasselbe,
aber dafür dann unten die Zeile
?Umfang meiner Datenbank=x var "Es sind " t "
Datensaetze"`mes
Wieder genau am Zeilenanfang beginnend.
Hinter dem kleinen x können mehrere FLEX-Befehle
stehen, getrennt
durch das ` (accent grave).
5.
Und der dritte ruft eine FLEX-Datei auf: cockpit.flx
Punkt "CockPit" genauso behandeln, und dafür dann
unten die Zeile
?CockPit=X cockpit.flx
Das große X sagt dem Programm: hier kommt der Name
einer FLEX-Datei
6.
Jetzt haben wir drei Flips eingerichtet. Die markierten Wörter
sind
jeweils blau geworden und unterstrichen. Die Farbe
und die
Unter-
streichung sind aber nicht wichtig! Wichtig sind
die
Zeichen davor
und dahinter: jeweils ein ` (der Accent grave).
Diese
Zeichen werden
von der Kontextfunktion "Flip" automatisch
eingesetzt,
aber man
könnte es auch mit der Hand machen.
a99 stellt damit dann im Betrieb fest: aha, es
wurde das
Wort
`Organisation` angeklickt, und
vergleicht damit die
Zeilen,
die mit ? beginnen. Es findet die Übereinstimmung,
und dahinter
den Befehl h org. Der wird dann
ausgeführt.
Wichtig ist deswegen, daß die Zeichenfolge
zwischen
`...` ganz exakt
mit der Zeichenfolge in der FlipZeile, also den
Zeichen
zwischen
? und =, übereinstimmt. Da darf aber auch kein
Spatium und kein
i-Tüpfelchen verschieden sein (so dumm können
nur Programme sein,
kein Mensch würde es so genau nehmen...)!!
7.
Speichern! Alt+s oder den Button [Speichern] betätigen.
Dann wird nach einem Dateinamen gefragt. Geben Sie
z.B.
ein:
unsers.rtf
(.rtf ist sehr wichtig, der Name vor dem Punkt
darf anders
sein!)
8.
Zum Testen eingeben: h unsers
Das neue Menü erscheint. Klicken, um zu sehen, ob
es
funktioniert.
>>SonderTip:
Mit Alt+r kann man im Hintergrundspeicher sehen,
daß
die
markierten Wörter als Variablen #uYi und die
Flipzeilen als
dazugehörige Variablen #uZi angelegt wurden (i =
irgendwelche
Zeichen)
Es klappt nicht? Dann:
9.
Dos edit unsers.rtf (eingeben im Schreibfeld)
(Statt "unsers" natürlich der von Ihnen beim
Speichern gewählte
Name, wenn er denn anders lautet!)
Nun sieht man in einem blauen Editor-Fenster die
Datei so,
wie sie
wirklich ist. Entscheidend sind die Zeilen am
Ende. Wenn da
z.B. steht:
\par \f0 ?Organisation=\f1 h org
dann liegt da der Fehler. Es muß nämlich
folgendermaßen heißen
und auf keinen Fall irgendwie anders:
\par ?Organisation=h org
also ohne die Zeichen \f0 und \f1
Man nimmt \f0 und \f1 und jeweils das darauf
folgende
Leerzeichen
weg und speichert die Datei wieder ab (Menue
"Datei"
(Alt+d)
und Punkt "Beenden".)
Dann nochmals Punkt 8.
[Übrigens: \par bedeutet "paragraph" und
das
heißt "Absatz". So muß
leider in einer RTF-Datei eine neue Zeile
beginnen.]
9a.
>>ExpertenTip:
Setzen Sie den ersten Befehl des Typs
\f0 (kann auch
\f3 oder
sonstwas sein) in die Zeile über der
ersten
Flip-Zeile, so daß es
also so aussieht (mit Spatium hinter \f0
):
\f0
\par ?Organisation=h org
Dann werden komischerweise bei künftigen
Bearbeitungen solche
Fehler in dieser Datei nicht mehr
vorkommen.
Jetzt
kann man jederzeit eingeben: h unsers , um
das neue
Menü
zu benutzen.
10.
Ändern:
Eingeben h unsers.rtf
Bearbeiten, also z.B. neue Flips nach
demselben
Strickmuster
einbauen.
Speichern: Alt+s und mit
demselben Namen
speichern lassen
Testen (Punkt 8) und evtl. korrigieren
(Punkt 9)
11.
Das neue Menü auf einen Flip-Button legen
a) Nur für die Dauer der Sitzung
Eingeben: x flip
1&1: unserse=h unsers
Schon kann
man mit Alt+1
oder Druck auf Button 1 das neue
Menue
hervorrufen.
b) Für die längere Dauer: Einbau in die
Datei _start.flx
Eingeben: h _start.flx
Man sieht,
daß es da schon
acht Flip-Befehle gibt.
Einen
davon muß man sich
aussuchen, den man nicht braucht und
durch den
eigenen ersetzen kann.
Sagen wir, die Nummer 7.
Dann
ersetzen wir die Zeile "flip
7 ..." mit der folgenden;
flip
7&7: unserse=h unsers
12.
Das neue Menü in ein anderes Menü einbauen
Sagen wir, es soll in das View-Menü mit
rein.
Dann zuerst geben: h
view.rtf
(Das ist der Dateiname des
Tabellen-Menues)
a) An einer passenden Stelle z.B.
hinschreiben:
Unser eigenes Menü
b) Dann diese Wörter markieren und
Rechte
Maustaste / Flip
c) Unten erscheint die Zeile
?Unser
eigenes Menü=
Direkt
dahinter
schreiben: h unsers
d) Speichern mit Alt+s und "table.rtf"
13.
Das neue Menü in die Quick-Liste einbauen (v quick !)
a) Die Quick-Liste als Datei laden
mit a
help/quick.vw
b) An der gewünschten Stelle (Balken
setzen!)
die Taste [Einfg]
betätigen
c) Z.B. eingeben
h unsers |Unser
eigenes Menü
Enter
(Den |
macht man mit AltGr
und < links neben Y)
d) [OK] und Speicherfrage bestätigen
>>Tips
für Erleichterungen:
---------------------------
A.
Vorhandene Datei kopieren und abwandeln.
Z.B.
eingeben h ct.rtf
Das ist ein Menü mit einigen Punkten, und zwar
zentriert.
Man ändert die einzelnen Punkte und die
zugehörigen Flip-Zeilen,
um ein neues Menü zu erstellen. Abspeichern
jeweils
mit Alt+s,
dann aber einen neuen, eigenen Namen eingeben!
B.
Statt den neuen Text im Anzeigefeld zu schreiben (Punkt 1-2):
Den Entwurf mit dem Programm Wordpad machen.
Dieses findet
man
unter "Start / Programme / Zubehör"
Vorteil: mehr Möglichkeiten der Gestaltung, z.B.
Zentrieren,
Rechtsbündig setzen, Numerierungen, Tab-Setzungen.
Spätere Bearbeitung kann aber wieder im
Schreibfeld
erfolgen.
Mit WordPad kann man auch eine der vorhandenen
RTF-Dateien
laden,
bearbeiten und unter anderem Namen speichern!
|
21-10-2004
Fortbildungskurs
22-06-2005
13 Sonstige Fragen
13.5 Offline-Sätze
Bei
diesem
Thema könnten wir es uns bequem machen: Es gibt bereits
einen
ausführlichen, populärwissenschaftlich geschriebenen
Text!
Geben
Sie
ein h off
Mindestens
den
Anfang davon sollten Sie unbedingt lesen.
Für
den
eiligen Leser folgen aber jetzt die allerwichtigsten
Fakten.
Was
sollte
jeder wissen, der keine groben Denkfehler machen will?
-----------------------------------------------------------------------
Die
Datenbank
besteht aus Datensätzen und jeder Satz aus
Datenfeldern
oder
"Kategorien".
Jeder
Datensatz entspricht, klassisch-bibliothekarisch gesehen, einer
"Titelaufnahme".
[Im Handbuch steht oft "Aufnahme" statt "Datensatz".]
Wer
sich noch
unsicher fühlt, geht so vor: immer nur an EINEM
Datensatz
arbeiten und konsequent diesen erst fertigstellen und
abspeichern,
bevor man sich dem nächsten zuwendet oder irgendwelche
anderen
Aktionen macht, außer daß man kurz mal irgend etwas
im
Index
nachschaut.
Also
immer
schön "eins nach dem andern". Das ist dasselbe Verhalten
wie
beim
DOS-Programm, welches sowieso nichts anderes
zuläßt.
Als
Hilfe gibt
es die Hintergrundfarbe!
Wer
es ganz
einfach haben will, merkt sich nur:
Wenn
Hintergrund gelb, dann:
erst [Speichern], bevor man sich den nächsten Satz
vornimmt,
oder [Wechseln], um die Änderungen ungültig zu
machen
bzw. [Deaktivieren] (bei NEUen, noch nicht gespeicherten
Sätzen),
wenn man diesen Satz so nicht speichern will.
Das
genügt!
Wie gesagt, so KANN man es machen, und wer nicht
neugierig
auf
Neues ist,
kann mit diesem Wissen auskommen.
-----------------------------------------------------------------------
Aber
wenn man
etwas mehr Farbe ins Leben bringen will:
Das
Windows-Programm soll ein flexibleres Arbeiten zulassen als die
DOS-Programme .
Nicht mehr immer "eins nach dem andern",
sondern
auch
mal
was
zwischendurch und nebenbei! Außerdem soll man auch schon
mal
mit
Daten
umgehen können, die NICHT zur Datenbank gehören:
das sind die
sog.
"Offline-Daten". Das Programm muß den Nutzer deshalb dabei
unterstützen,
die Übersicht zu bewahren.
Und
das tut es
mit Farben. Wie das zugeht, lesen Sie aber bei
genügend
Interesse lieber in dem zitierten Text, der sieht viel
besser
aus als
dieser: h off eingeben, Kapitel 2.
Sicher,
man
hat auch andere Probleme, aber es lohnt sich! Die
offline-Sätze,
die sind übrigens blau. (siehe unten)
Wie
auch
immer, das Wichtigste bleibt:
Gelb
bedeutet "Achtung! So wird
der Satz am Ende gespeichert".
Denn
falls man
versehentlich den gerade bearbeiteten Satz doch nicht
speichert,
sondern sich einen anderen vornimmt: Am Ende der Sitzung
stellt
das
Programm fest, daß es da noch ungespeicherte Daten
gibt,
und
teilt
Ihnen folgendes mit:
Sollen die neuen und bearbeiteten (noch nicht gespeicherten)
Daten gespeichert werden?
Nein = Nichts mehr speichern
Abbruch = Ungespeicherte Sätze noch sichten"
Nicht
erschrecken, wenn das kommt! Drücken Sie [Abbrechen], dann
kriegen
Sie
die noch nicht gespeicherten Sätze zu sehen. Mit gelbem
Hintergrund.
Vielleicht ist es ja nur ein einzigerer, den man zu
speichern
vergessen hat. Entweder können Sie diese jetzt nochmal
durchgehen
und
jeden einzeln speichern, oder mit Alt+w auf den
unbearbeiteten
Satz zurückwechseln, wenn die Änderung
anscheinend
versehentlich
gemacht worden war. Sie sehen: das Programm sorgt
schon
dafür,
daß nichts unbeabsichtigt verlorengeht.
--------------------------------------------------------------------
Sonderlektion
Wenn
Sie mal
blaue Sätze sehen wollen.
I.
Machen Sie
zuerst an der DemoBank folgendes:
1.
Eine Erg.Menge bilden (z.B. shakespeare im Reg. 1)
2.
Menü "Export": Andere Exportdatei
c:\allegro\extern.adt
3.
Menü "Export": Andere Exportparameter
Datei e-w.apr auf c:\allegro wählen
4.
Menü "Export": Aktuelle Erg.Menge
Dann
haben Sie
auf c:\allegro die Datei extern.adt, und zwar
in
genau
der
Form, die
man als Externe Ergebnismenge einlesen kann.
Schauen
Sie
ruhig mal rein! Das können Sie machen, indem Sie den
Befehl
geben h extern.adt. Die Datei erscheint dann
in der
Anzeige,
und
kann dort
sogar bearbeitet werden (siehe 9.2). Wenn Sie mit
Hilfe
anderer
Programme Dateien in dieser Form erstellen können,
dann
eignen
sich
diese sofort zum Einlesen in a99.
>>Zusatztip:
Mit dem Befehl
h
ac0-0=Externstruktur
erfahren Sie mehr über die externe Datenstruktur.
II.
Danach an
Ihrer eigenen Datenbank:
1.
Menü "Datei" : Weitere Offline-Datei laden
Datei c:\allegro\extern.adt öffnen, dann wird sie
eingelesen
2.
Im Ergebnismengenfenster erscheinen die Datensätze, aber
auf
gelbem Hintergrund und nicht wie eine
normale
Ergebnismenge,
sondern man sieht jeweils die ersten
Datenfelder der
Sätze.
Oben drüber steht "Offline list"
3.
Die Sätze selbst werden auf blauem Hintergrund angezeigt
und im
dritten Statusfeld (unterste Zeile)
steht NEU.
4.
Die Liste blättert man mit Alt+q wieder auf ("Daten in
Bearb.")
5.
Jeden Satz kann man einzeln bearbeiten und mit Alt+s in die
Datenbank speichern.
6.
Ohne Speichern (solange unten NEU steht) sind die Sätze
nicht
im Index zu finden - sie sind noch nicht
"online".
7.
Einen blauen Satz kann man mit "Deaktivieren" ungültig
machen.
(Oben im Menü, wo sonst "Löschen"
steht.)
In der Kurzliste
bleibt er aber noch stehen, es steht nur
DEL davor.
Der Hintergrund wird dann rosa, wie bei
gelöschten Online-Sätzen.
Mit "Aktivieren" kann man ihn sofort
wieder
gültig machen.
8.
Im Menü "Datei" / "Offline-Datei -> Datenbank" kann
man die
Offline-Sätze alle auf einmal speichern
lassen
9.
Wenn man das nicht tut, kommt beim Verlassen des Programms
die
folgende Meldung
(siehe oben!)
Sollen die neuen und
bearbeiteten (noch
nicht gespeicherten)
Daten gespeichert
werden?
Nein = nichts mehr
speichern
Abbruch =
ungespeicherte Sätze noch
sichten
10.
Wählen Sie
in diesem Fall "Nein", denn Sie wollen ja diese
Beispieldaten nicht wirklich übernehmen!
So
können Sie
verfahren, wenn jemand Ihnen Daten
überläßt, die Sie
gebrauchen
können. Dieser Jemand muß seine Daten exportieren
mit
e-w.apr
und
die Datei mit dem Typ .ADT speichern, dann können Sie
diese
Datei
als Offline-Datei einlesen.
|
2004-10-21
/ 2007-01-23
[i] zuletzt aktualisiert:16.04.2008
|
|
|
|