order MP   avanti

Ergebnismenge ordnen (sortieren). Maximale Größe: 15.999 Sätze. Bei avanti hängt es vom verfügbaren Speicher ab.

Voraussetzung: Es gibt eine Kurztiteldatei (Dateityp .STL), was in der Regel seit 1992 (V12.2) der Fall ist

 

M = Modus: a=aufsteigend, d=absteigend, n=Nach Satznummern

P = Position des Sortierfelds in der Kurzliste: Das erste Zeichen ist Position 0

Also:  order a0  ordnet ab dem ersten Zeichen, und zwar aufsteigend.

 

Wenn MP fehlt, wird die zuletzt gewählte Einstellung genommen, auch wenn diese von Hand im Kurzlistenfenster gemacht wurde.

Nur die in der Kurzliste vorgegebenen Kriterien können benutzt werden. Beim Standardmodell mit cat.api sind das Titel (ord a0), Verfassername (ord a40), Erscheinungsjahr (ord d51) und Signatur (ord a56).

 

Eine Ergebnismenge, die man über den Index oder mit einem Find-Befehl bildet, wird normalerweise automatisch geordnet. Der Modus und die Position werden voreingestellt durch die Befehle SortMod und SortPos in der INI-Datei. Diese Einstellungen kann man während der Sitzung per FLEX mit dem Befehl   set oMP  ändern.

 

Will man Ergebnismengen nach anderen Kriterien ordnen, muß man zunächst exportieren und die exportierte Datei dann sortieren. Früher mußte man dazu mit  Exportparametern  arbeiten (und das ist auch jetzt noch möglich), aber die Einarbeitung in diese Methodik ist schwierig. Mit  Tabellen  und  Views  kann man im Windows-System sehr bequem und ohne Parameterkenntnisse sortierte Listen erstellen, die nach jedem gewünschten Kriterium geordnet sein können.

 

Hinweise:

1. Daten im Arbeitsspeicher sortieren kann man mit dem Befehl  sort .

2. Zum Sortieren von Dateien aller Art gibt es das Programm  asort.exe . Die einzige Voraussetzung für dessen Einsatz ist, daß in der zu ordnenden Datei die Einheiten (Zeilen oder Datensätze) durch die Zeichenfolge 13 10 oder nur durch den Code 10 oder den Code 13 getrennt sind.