Registerzeilen ausgeben

 

Für avanti gibt es ein paar  Sonderbefehle , siehe unten.

 

qrix N ixn abc   avanti  (ohne N, dafür s.u. qrix n)

Qrix N ixn abc    

Wie  index , aber Kopie des Registerabschnitts ab abc  in die  iV  bzw. bei  Qrix  direkt in die aktuelle Exportdatei. Bei avanti leider umgekehrt.

Das Ergebnis beginnt mit der ersten Zeile des Registers, die mit abc  beginnt; wenn es keine solche Zeile gibt, die erste, die alphanumerisch hinter  abc  kommt.

Mit  if "" ...  kann man checken, ob nichts gefunden wurde (abc hinter dem Ende des Registers!)

N gibt die Zahl der gewünschten Zeilen an; wenn N fehlt, wird 20 angenommen.

Ist  N negativ, wird rückwärts vorgegangen, so daß die letzte ausgegebene Zeile die erste ist, die mit abc beginnt. In der iV sind die Zeilen durch ¶ (Code 20) getrennt. Folglich muß man z.B.  schreiben:

qrix -2 |1 b\var (e"¶"),  um die letzte Zeile im Register 1 zu erhalten, die mit a beginnt.

Tip: Um das Zeichen ¶ z.B. in *** zu wandeln:  ins _^T_***_ in die nächste Zeile nach dem qrix-Befehl.

ixn kann ein symbolischer Registername sein oder eine Angabe wie  |3  für Register 3. Für die Register 10 und 11 gelten |: bzw. |; . Für  MultiX-Register :  ~ziabc , mit dem Kennbuchstaben z und der Registernummer i, z.B.  ~u5abc  für Register 5 der Indexdatei cat.udx.

Trunkierung ist möglich (wie bei manueller Nutzung des Registers): dazu ein ? an das Ende von  abc  setzen.

Mit  show IV  kann der Abschnitt sofort in die Anzeige gebracht werden, mit  ins  ...  in ein Datenfeld.

 

Achtung: Für avanti muß man die Zahl N vorher in einem eigenen Befehl qrix nN angeben, siehe unten.

 

Hinweis: Der Suchbegriff  abc  wird vor der Ausführung umcodiert (z.B. Indexparameter, Abschnitt #-3). Um das zu verhindern, setzt man einen _ davor.

 

qrix dbegrenzer   avanti    (Default: qrix d@ )

Hiermit wird eine Von-Bis-Angabe möglich.

Der Wert  abc  kann dann aus 2 Teilen bestehen, getrennt durch  begrenzer  . Dann endet die Auflistung mit dem letzten Eintrag, der kleiner ist als das, was hinter  begrenzer steht.  Achtung: bis V24.3 galt auch das Zeichen '<' als Begrenzer!

Wenn ein anderes Zeichen als @, oder eine Zeichenkombination, als Begrenzer fungieren soll, muß man das vorher mit diesem Befehl angeben, und diese Einstellung gilt dann bis zum Sitzungsende.

Beispiel:  qrix d---   und danach  qrix 2000 per a---b   (d.h. maximal 2000 Zeilen)

Ist zusätzlich Trunkierung gewünscht, muß man das ? an das Ende des ersten Teils (direkt vor dem Begrenzer) setzen.

Sonderfall der Von/Bis-Suche

Wenn  ein symbolisches Register mit Präfix benutzt wird, wie z.B.  dis  für "D " im Reg. 1, dann muß bei der Zeichenfolge B das Präfix mit angegeben werden:  dis a---D g  würde alle Einträge unter D a bis direkt vor D g sammeln. Mit   qrix dis a---g   käme viel mehr heraus!

 

qrix f function

Der Wert function (0,1,2,3,4) steht für die Funktionsweise:

   (Die Einstellung gilt nur bis zum Ende des FLEXes!)

0 : Registerzeilen genauso, wie man sie in Indexfenster sieht  (default)  (auch avanti)

1 : Satznummern hinzugefügt, getrennt durch ':'  anzahlTABtextTAB:nn:nn:nn  (auch avanti)

2 : wie 0, aber die Anzahl am Ende der Zeile, mit TAB getrennt textTABanzahl  (nur avanti)

3 : wie 1, aber für jede Satznummer eine eigene Zeile: nn|RegZeile  (nicht in avanti)

   (Damit hat man sofort eine ViewListe)

4 : Sonderfall: Schreibt in die Exportdatei nur die Satznummern. Diese kann dann wie eine PRESTO-Ergebnismenge eingelesen werden (read set name )           (nicht in avanti)

5 : wie 1, aber nur die Nummer des ersten Satzes :  anzahlTABtextTAB:nn  (ab 2006.07 auch avanti)

6 : Sonderfall: wie 4, aber Nummern kommen in die iV, durch : getrennt  (nicht in avanti)

 

qrix t i   avanti

 Der Wert i  ( >=0) wird als Schwelle für die Indexanzeige genommen. Nur Zeilen mit mehr als i Einträgen werden dann gezeigt. Nützlich z.B. für visuelle Dublettenkontrollen. Der Wert bleibt beim anschließenden Aufblättern des Index erhalten, kann aber durch

qrix t 0  abgeschaltet werden.

 

Beispiel:

Man möchte aus dem Register 4 = TAF die erste bzw. letzte Zeile, die mit "handbuch" beginnt

 

qrix 1 taf handbuch   ODER   qrix 1 |4 handbuch

bzw.

qrix -2 taf handbuchzzz\var (e"¶")   ODER   qrix -2 |4 handbuchzzz\var (e"¶")

 

Nun steht die Zeile in  der iV.

Weitere Beispiele sieht man in der FLEX-Datei  qrix.flx .

 

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NUR  avanti

 

qrix m  N

                Einstellung der maximalen Zählung (Satznummern je Registerzeile), die angezeigt werden soll (Default: 1000).  D.h. bei Indexeinträgen mit mehr als Treffern erscheint ">N" vor der Registerzeile.  Ein kleiner Wert von N  bewirkt Beschleunigung.

Hinweis: Falls der Wert N größer sein soll als der aktuell eingestellte Maximalwert für Ergebnismengen, muß man jenen zuerst ebenfalls hochsetzen; dazu dient der Befehl  set maxr i

       Sonderfall: qrix m 0  kombiniert mit qrix f 2  bringt den Registerauszug ohne Trefferzahlen.

 

qrix n  N

                Einstellung der Anzahl N  auszugebender Zeilen,

z.B.   qrix n 20      (Default: 10)

wirkt sich auf alle nachfolgenden qrix-Befehle aus, bis eine neue Einstellung kommt

Ein negativer Wert ist nicht möglich. Dazu gibt es einen zusätzlichen Befehl:

 

qrix -

                Damit stellt man ein, daß der nachfolgende echte Befehl dann rückwärts geht.

 

qrix stepsize N

                Die Schrittweite des Registerauszugs auf den Wert N setzen. Default N=1.

 

qrix title [+] [N ]

                Zu jedem Indexeintrag zusätzlich die Kurztitel ausgeben. Die optionale Angabe N  legt die Maximalzahl der Kurztitelzeilen pro Indexeintrag fest (default: N=10).

Der Wert N=0 schaltet die Ausgabe der Kurztitel wieder ab.

Ein +-Zeichen direkt hinter title weist das Programm an, jeder Titelzeile die Satznummer voranzustellen:

Formatvorschrift:  Satznummer:TABKurztitelzeile

 

Besonderheit bei avanti

Wenn vorher eine Restriktion gesetzt wurde, werden die Registerzeilen damit kombiniert: es werden nur diejenigen Registerzeilen ausgegeben, deren Datensätze der Restriktion entsprechen.

Vorher jedoch ist find *new  zu geben, sonst kann es zu Fehlfunktionen kommen.

 

 

 

Achtung:

Wenn mit einem Befehl   exp wX   eine Umcodierung über Exportparameter verlangt wurde, dann wird diese auch hier angewendet.