Gefjon
 
Version 1.6 
allegro

Gefjon Systemdokumentation

Version 1.6
Dierk Höppner
Martin Butkus
Bernhard Eversberg

Inhalt


1 Einleitung

Diese Dokumentation stellt die Systemdokumentation dar. Sie ist im wesentlichen als Referenzdokumentation für den Systemverwalter gedacht. Es werden Hintergründe und Zusammenhänge erläutert und die Installation beschrieben.

Einige Bemerkungen zur Benennung der Programmteile: Wichtige Teile des Systems sind nach Figuren aus der nordischen Mythologie benannt. Die Benennung erfolgt nicht willkürlich, sondern es wurde versucht, Charaktereigenschaften bei den Figuren zu finden, die man mit etwas Phantasie auch in den Programmen wiedererkennen könnte. Ob es mir gelungen ist, mag jeder selbst beurteilen. Warum und wieso bestimmte Programmteile diesen oder jenen Namen erhalten haben, und auf welchen Quellen dies beruht, ist im Anhang  beschrieben. [D. Höppner]


2 Überblick

Das System besteht aus vielen Einzelteilen, deren Zusammenspiel dann die gesamte Funktionalität ausmacht. Hier soll ein Überblick gegeben werden, was es gibt, und wie die Teile zusammenarbeiten. Außerdem geben wir hier einen knappen Überblick über die Zusammenhänge im Gesamtsystem subito.

Zentrum ist natürlich eine Datenbank, die die Bestellungen speichert. Es ist eine allegro-Datenbank mit einer besonderen Konfiguration.

Die Funktionalität steckt in einer ganzen Sammlung von Python-Programmen, die diverse Aufgaben übernehmen.

Ein weiteres wichtiges Element ist eine funktionierende E-Mail-Infrastruktur. Das ganze System ist kein monlithisches Einzelprogramm, sondern arbeitet verteilt unter Beteiligung verschiedener Rechner. Eine wichtiger Teil der Kommunikation zwischen den Teilen wird zum Teil per E-Mail erledigt.

Die Fähigkeiten des Gefjon-Systems

Das System soll bei der Bearbeitung von Online-Dokumentenbestellungen etliche Aufgaben erleichtern. Folgende Funktionen sind realisiert:

Rechnungen, die selbst ausgedruckt werden müssen, werden mit Excel erstellt. Die Erstellung wird durch ein Programm gesteuert, das die notwendigen Angaben ermittelt und Excel als Instrument benutzt. Eine manuelle Bedienung von Excel ist in diesem Zusammenhang nicht vorgesehen. Als Programmiersprache wird auch Python eingesetzt; die Verbindung zu Excel wird über OLE hergestellt.

Ablauf einer Subito-Bestellung

  1. Der Kunde bestellt bei subito über das Web einen Artikel oder ein Buch. Die subito-Zentrale sendet diese Bestellung per E-Mail an die Lieferbibliothek. Diese E-Mail wird vom Gefjon-System entgegengenommen und weiterverarbeitet.

  2. Das System archiviert die Mail, speichert sie in der Bestelldatenbank und leitet sie zusätzlich an den/die Bearbeiter weiter.
  3. Der Bearbeiter druckt die Bestellung aus, und bereitet ihre Bearbeitung vor. Er scannt das gewünschte Dokument ein, und sendet es per E-Mail wiederum an das Gefjon-System.

  4. Anhand der in der E-Mail angegebenen Bestellnummer kann das Gefjon-System dieses Dokument einem konkreten Bestellvorgang zuordnen.

  5. Gefjon ermittelt nun den Empfänger, und versendet das Dokument per E-Mail an den Kunden. Zusätzlich wird eine Archiv-Kopie auf einem Webserver abgelegt.

  6. Während des gesamten Bearbeitungsvorgangs informiert Gefjon  den Kunden, das subito-Trackingsystem und die subito-Zentralregulierung per E-Mail über den jeweiligen Stand der Bearbeitung.

  7. Für erledigte Bestellungen erzeugt Gefjon Rechnungsdatensätze und sendet diese an die subito-Zentralregulierung.

3 Installation

Seit Version 1.5 ist das Gefjon-System mit einem Windows-Installationsprogramm ausgestattet. Während der Installation werden einige wesentliche Daten abgefragt, danach wird das System automatisch installiert.

Systemvoraussetzungen

Installation des Gefjon-Systems

Im Verlauf der Installation werden einige Angaben erfragt, aus denen anschließend eine Grundkonfiguration des Systems wird.

Es müssen zunächst einige Angaben zur Lieferbibliothek gemacht werden. Diese umfassen:

Für die E-Mail-Kommunikation werden nun der Name des Mail-Servers sowie die Zugangsdaten (Passwörter) der von Gefjon benötigten E-Mail-Konten (s.o.) abgefragt.

Des weiteren müssen E-Mail-Adressen angegeben  werden, an die das Gefjon-System bestimmte Status- und Warnmeldungen senden soll. Das System unterscheidet zwischen Fehlermeldungen, Statistik-Meldungen wie sie auch an das Tracking-System gesendet werden, und eingehenden Bestell-EMails (Requests). Falls gewünscht, können auch jeweils mehrere E-Mail-Adressen angegeben werden, die durch Semikolon voneinander getrennt sind, zum Beispiel 
"franz@uni-testhausen.de;fritz@uni-testhausen.de".

We

In dem nun folgenden Formular lassen sich einige weitere System-Einstellungen tätigen. Besonders interessant dürfte dabei die Zeitangabe für die Öffnungszeiten der Bibliothek sein. Außerhalb dieses Zeitraums werden eingehende Bestell-E-Mails zwar angenommen, jedoch wird keine Bestätigungs-Mail an die Zentralregulierung gesandt. Die Bestellung gilt damit noch nicht als "angenommen". Da die Subito-Lieferfrist von 72 Stunden erst mit Annahme der Bestellung beginnt, wirkt sich diese verzögerte Bestell-Annahme vorteilhaft auf die Subito-Statistik der Bibliothek aus.

Im Subito-Verbund sind die Preise für einige Dienstleistungen bibliotheksübergreifend festgelegt, bei anderen hingegen (z.B. Eildienst) ist die Preisgestaltung den einzelnen Bibliotheken überlassen worden. Die von der Bibliothek festgelegten Preise müssen in den nun folgenden Eingabeformularen angegeben werden.

Während des Installationsvorganges werden neben dem eigentlichen Gefjon-System noch einige notwendige Zusatzprogramme automatisch nachinstalliert, falls noch nicht vorhanden. Es sind dies:

Aufruf und Bedienung

Gefjon besteht aus mehreren Komponenten, die als Windows-Systemdienste installiert werden. Es handelt sich um diese vier Programme:

Bei der Installation werden diese Windows-Systemdienste eingerichtet und automatisch gestartet. Das System ist anschließend sofort lauffähig. Das laufende System bedient man über eine Web-Oberfläche, die man aus dem Startmenü heraus aufrufen kann. Sie besteht aus zwei Teilen: Beide Web-Oberflächen lassen sich über das Startmenü des Gefjon-Rechners aufrufen.
Ab 2010 kommen die allegro-Programme a99 und a30 hinzu, mit denen man wahlweise einige der Bearbeitungs- und Steuerfunktionen ebenfalls ausführen kann, ferner neue und flexible Auswertungsaufgaben.

Zugriff auf die Webschnittstelle freigeben

In der Standardkonfiguration lassen sich diese Web-Schnittstellen aus Sicherheitsgründen nicht über das Internet, sondern nur von dem lokalen PC ("localhost") aus aufrufen. Um die Web-Schnittstelle auch von anderen Rechnern aus nutzen zu können, muß man die Konfigurations-Datei des Apache-Webservers anpassen. Hierzu werden die IP-Adressen derjenigen Rechner benötigt, denen der Zugang zur Webschnittstelle erlaubt werden soll. Anschließend ist die Konfigurationsdatei des Webservers anzupassen:
Start -> Programme       
-> Apache HTTP Server
-> Configure Apache Server
-> Edit the httpd.conf Configuration File
Es öffnet sich ein Editor-Fenster. Suchen Sie die in der Datei die Zeile mit dem Inhalt "Allow from 127.0.0.1", und ergänzen Sie dahinter weitere "Allow from"-Zeilen. Ersetzen Sie dabei "127.0.0.1" jeweils durch die IP-Adresse des Rechners, der freigeschaltet werden soll. Speichern Sie die Datei ab, beenden Sie den Editor, und starten Sie den Webserver wie folgt neu:
Start -> Programme       
-> Apache HTTP Server
-> Control Apache Server
-> Restart
Komplexere Schutzmechanismen (z.B. eine Passwort-Abfrage) lassen sich ebenfalls realisieren, sprengen jedoch den Rahmen dieser Anleitung. Hierzu sei auf die umfangreiche Dokumentation des Apache-Webservers unter http://httpd.apache.org/docs-2.0/ verwiesen.

Einrichtung des Scan-Programms

Das verwendete Scan-Programm (z.B. Ariel oder Bookeye) muß so konfiguriert werden, daß es die gescannten Dokumente an die Gefjon-Komponente Loki weiterreicht. Die Einlieferung der gescannten Dokumente geschieht dann per E-Mail an ein hierfür eingerichtetes E-Mail-Konto auf dem Mail-Server. Loki fragt dieses Konto in regelmäßigen Abständen ab, und verarbeitet die Mails dann weiter.

Loki erwartet eine E-Mail mit folgendem Aufbau:
Das Scan-Programm muß so konfiguriert werden, daß:

Scan-Software Ariel

Die Scansoftware Ariel produziert schon von sich aus eine E-Mail im passenden Format. Bei der Bedienung der Scansoftware ist folgendes zu beachten:
  1. Im Feld Document ID die subito-Bestellnummer eintragen. Es ist die Nummer, die auf dem ausgedruckten Bestellschein oben erscheint und ebenfalls als Barcode mit ausgedruckt ist.
  2. Im Feld Note werden ggf. Loki-Steuerbefehle angegeben. Näheres findet man in der Dokumentation für Benutzer.
  3. Im Feld Destination ist als Empfängeradresse immer das E-Mail-Konto von Loki anzugeben (hier: loki@avanti.allegro-c.de).

Folgendes Bild zeigt den Dialog im Beispiel:

Ariel Dialog Send

Scan-Software BookEye

Die BookEye-Scansoftware benötigt das MAPI-Modul, um E-Mails verschicken zu können. Ferner muß ein MAPI-fähiger E-Mail-Client (z.B. Outlook) installiert und konfiguriert sein. Damit Gefjon-konforme E-Mails erzeugt werden, müssen, ruft man die Mail-Einstellungen unter Auftrag -> Optionen -> MAPI auf und nimmt die im folgenden Screenshot dargestellten Einstellungen vor.



Einen Scan-Auftrag startet man mit Auftrag -> Anlegen. Nachdem man das Dokument fertig eingescannt hat, klickt man auf Stop.

Zu Beginn des Scan-Auftrags kann man zwei Indizes eingeben. In Index 1 trägt man die subito-Bestellnummer ein. In Index 2 kann man, falls gewünscht, zusätzliche Loki-Befehle eintragen (vgl. "Notes"-Feld bei Ariel).

Um einen fertigen Auftrag an Loki zu senden, selektiert man ihn in der Auftragsliste und klickt auf den Button "
Senden An ...". Die nun folgende Frage, ob ein Multipage-TIFF erzeugt werden soll, beantwortet man mit ja.

Andere Scan-Software

Bei der Verwendung anderer Scan-Software konsultieren Sie bitte deren Anleitung.


4 Die Komponenten

Das Gefjon-System besteht aus mehreren ineinandergreifenden Komponenten, die hier im Zusammenspiel hier beschrieben werden.

Hier zum Schluß eine Gesamtübersicht über alle Komponenten:

Schema des Gefjon-Systems

Die Teile der Grafik sind wie folgt zu verstehen:


5 Weitere Hinweise

Backup

In dieser Anleitung werden Backup-Strategien für den Gefjon-Rechner nicht detailliert besprochen. Nichtsdestotrotz empfiehlt es sich  grundsätzlich, regelmäßig Sicherheitskopien des Gesamtsystems, zumindest jedoch der Bestelldatenbank anzufertigen. Dies bleibt jedoch der Verantwortung des Systemadministrators überlassen. Die allegro-Datenbank ist kein sehr großes Objekt und kann stets in sehr kurzer Zeit gesichert werden.

Update einer bestehenden Gefjon-Installation

Hier werden einige Update-Szenarien für Bibliotheken besprochen, die bereits eine ältere Version des Gefjon-Systems einsetzen.

Grundsätzliches

Szenario 1: Schnelles Update

Diese Variante empfiehlt sich, wenn das neue System so schnell wie möglich das alte System ersetzen soll. Voraussetzung ist, daß bisher die Version Gefjon 1.4 oder später eingesetzt wurde.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Szenario 2: Langsames Update

Diese Migrationsart bietet sich an, wenn bisher ein älteres Gefjon-System (vor Version 1.4) eingesetzt wurde. In diesem Fall sollten Sie die neue und die alte Installation parallel betreiben, bis die Bestellungen im alten System vollständig abgearbeitet worden sind.

Die Mail-Konfiguration sollte so aussehen, daß alle neu eingehenden  Bestell-Mails an das Hugin-Modul der neuen Installation zugeleitet werden. Dagegen sollten die beiden Loki-Installationen parallel betrieben werden, d.h. es gibt in der Übergangszeit zwei E-Mail-Adressen für Loki, etwa "loki" und "loki-neu".

Eingescannte Dokumente sollten dann einfach an beide Loki-Adressen gesendet werden. Eines der beiden Loki-Module wird sich dann zwar mit einer Fehlermeldung beschweren, weil es die Bestellung nicht in seiner Datenbank finden konnte; das andere Modul wird jedoch das Dokument verarbeiten.

Sobald in der alten Installation alle Bestellungen erledigt und durch Grotti abgearbeitet worden sind, sollte noch einige Tage bis Wochen gewartet werden, bis das System endgültig abgeschaltet wird. So wird den Kunden Gelegenheit gegeben, ihre Dokumente per WWW abzuholen. Wenn das Forget-Modul dann alle Dokumente aus dem HTML-Bereich getilgt hat, kann die alte Installation endgültig abgeschaltet werden.


Nachträgliche Änderung der Konfigurations-Einstellungen

Das Gefjon-System speichert die während der Installation abgefragten Parameter in der Datei const.py im Installationsverzeichnis ab. Diese Einstellungen lassen sich mit Hilfe eines Texteditors auch nachträglich verändern. Ebenso findet man in dieser Datei viele weitere Konfigurationsparameter, die in der Regel jedoch nicht angepaßt werden müssen.

Die Datei const.py wird bei jeder Neu-Installation oder jedem Update überschrieben. Es empfiehlt sich daher, die geänderten Parameter stattdessen in der Datei siteconfig.py einzutragen, da sichergestellt ist, daß diese Datei bei einer Neuinstallation nicht überschrieben wird.

Anpassung der Textvorlagen für E-Mails

Das Gefjon-System benutzt diverse Text-Vorlagen (Templates), u.a. um die E-Mails an die subito-Kunden  zu erzeugen. Diese können gemäß den eigenen Bedürfnissen angepaßt werden.

Diese Textbausteine sind in der XML-Datei
entwicklung\texel.xml definiert.
Nach jeder Änderung an dieser Datei: die Batch-Datei
texel.bat im selben Verzeichnis aufrufen, dann das Gefjon-System anhalten und wieder neu starten.

Die Bausteine werden systemweit durch frei wählbare Kürzel identifiziert. Zu jedem Kürzel gibt es einen Baustein in Kurz- und Langform, und von diesen jeweils wieder eine englische und eine deutsche Version.

Im folgenden werden die Bausteine aufgeführt und kurz erläutert, in welcher Situation das System eine Mail mit dem angegebenen Inhalt an den Kunden schickt.
Die Links verweisen dann jeweils auf die aktuell benutzte Version im vorliegenden System!

Positive Meldungen

Name des Textbausteins accepted
subito-Resultsexplanation ACCEPTED
Dateiname accepted.txt
Beschreibung

Textmeldung an den Kunden, falls er auch positive Statusmeldungen erhalten möchte. 

Der Text wird in eine E-Mail geschrieben, die an den Kunden geht.
Danach sollte immer das Formular  answerform  ausgegeben werden.

 

Name des Textbausteins post
subito-Resultsexplanation SHIPPED
Dateiname post.txt
Beschreibung

Bei Post-Lieferung verschickt das System eine Meldung an das Trackingsystem und ggf. an den Kunden.

 

Name des Textbausteins email
subito-Resultsexplanation SHIPPED
Dateiname email.txt
Beschreibung

Bei E-Mail-Lieferung verschickt das System immer vor dem eigentlichen Dokument diese kleine Textnachricht an den Kunden.
In der Auslieferungsversion wird als wichtigste Angabe auch die URL der auf dem Webserver gespeicherten Dokumente angegeben.

 

Name des Textbausteins ftp-p
subito-Resultsexplanation SHIPPED
Dateiname ftp-p.txt
Beschreibung

Wird vom Kunden die Auslieferung des Dokumentes per FTP passiv oder WWW gewünscht, bekommt er diese Nachricht.

 

Name des Textbausteins self-collection
subito-Resultsexplanation SHIPPED
Dateiname self_collection.txt
Beschreibung

Wird vom Kunden die Abholung eines Dokumentes gewünscht, bekommt er diese Nachricht.

 

Name des Textbausteins fax
subito-Resultsexplanation SHIPPED
Dateiname fax.txt
Beschreibung

Wird vom Kunden die Lieferung eines Dokumentes per Fax gewünscht, bekommt er diese Nachricht.

 

Name des Textbausteins verliehen
subito-Resultsexplanation WILL-SUPPLY
Dateiname verliehen.txt
Beschreibung

Meldung: das bestellte Buch ist verliehen. Frage an den Kunden, ob er vormerken lassen möchte, mit der Bitte um Nachricht per E-Mail.

 

Name des Textbausteins vorgemerkt
subito-Resultsexplanation WILL-SUPPLY
Dateiname vorgemerkt.txt
Beschreibung

Meldung: das bestellte Buch ist vorgemerkt.

 

Name des Textbausteins aus_tb_holen
subito-Resultsexplanation WILL-SUPPLY
Dateiname langsam.txt
Beschreibung

Meldung:  eine Bestellung ist nicht innerhalb von 24h lieferbar, weil Band/Zeitschrift erst aus einer Teilbibliothek beschafft werden muss.

 

Name des Textbausteins Billing
subito-Resultsexplanation INVOICE
Dateiname keine Textbaustein
Beschreibung

Meldung an das Tracking-System über eine zur Abrechnung freigegebene Bestellung

 

Name des Textbausteins Billing
subito-Resultsexplanation CHANGE
Dateiname keine Textbaustein
Beschreibung

Kommt nur im Falle einer Stornierung einer Rechnung.

 

Name des Textbausteins request
subito-Resultsexplanation (triff nicht zu)
Dateiname keine Textbaustein
Beschreibung

Weiterleitung für Nicht-subito-Bestellungen

 

Name des Textbausteins Answer
subito-Resultsexplanation (trifft nicht zu)
Dateiname keine Textbaustein
Beschreibung

Antwortmail für Computer

 

Name des Textbausteins DokDelivery
subito-Resultsexplanation (trifft nicht zu)
Dateiname keine Textbaustein
Beschreibung

Subjects für das E-Mail-Dokument

 

Name des Textbausteins archiv_index
subito-Resultsexplanation SHIPPED
Dateiname archiv_index.txt
Beschreibung

Bei E-Mail und FTP- bzw. WWW-Lieferung legt das System immer mit den archivierten Dateien eine Datei "index.html" mit frei gestaltbaren Texten an. 

In den Texten stehen mindestens die URLs der Archivdateien, aber auch Hinweise zum Betrachten der Dateien.


Negative Meldungen

Name des Textbausteins band_nicht_verfuegbar
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname band_nicht_verfuegbar.txt
Beschreibung

Kurze Mitteilung:  der Band für eine Artikelbestellung ist nicht verfügbar.
Eine spätere Bestellung ist möglich.

 

Name des Textbausteins band_noch_nicht_vorhanden
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname band_noch_nicht_vorhanden.txt
Beschreibung

Kurze Mitteilung:  der Band oder das Heft für eine Artikelbestellung ist noch nicht verfügbar.
Eine spätere Bestellung ist erlaubt.

 

Name des Textbausteins falsche_angaben
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname falsche_angaben.txt
Beschreibung

Mitteilung:  bei der Bestellung wurden falsche bibliographische Angaben gemacht.
Eine Bestellung mit korrigierten Angaben kann gemacht werden.

 

Name des Textbausteins band_nicht_vorhanden_zdb
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname band_nicht_vorhanden_zdb.txt
Beschreibung

Mitteilung:  ein Band ist nicht vorhanden, weil die Informationen in der ZDB nicht stimmen.

 

Name des Textbausteins eintrag_zdb_nicht_aktuell
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname eintrag_zdb_nicht_aktuell.txt
Beschreibung

Mitteilung:  der Eintrag in der Bestelldatenbank ist nicht aktuell.

 

Name des Textbausteins lieferfrist_verstrichen
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname lieferfrist_verstrichen.txt
Beschreibung

Mitteilung:  die Bestellung wird nicht erfüllt, weil die Lieferfrist verstrichen ist.

 

Name des Textbausteins falsche_signatur
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname falsche_signatur.txt
Beschreibung

Mitteilung: die angegebene Signatur ist falsch.

 

Name des Textbausteins storno
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname storno.txt
Beschreibung

Mitteilung:   Bestellung wurde storniert.

 

Name des Textbausteins zu_umfangreich
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname zu_umfangreich.txt
Beschreibung

Mitteilung: der bestellte Artikel ist zu umfangreich.

 

Name des Textbausteins mono_nicht_vorhanden
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname mono_nicht_vorhanden.txt
Beschreibung

Mitteilung:  die bestellte Monographie ist nicht vorhanden (Verlust, unauffindbar oder ähnliches).

 

Name des Textbausteins mono_ausgeliehen
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname mono_ausgeliehen.txt
Beschreibung

Mitteilung: die bestellte Monographie ist gerade ausgeliehen.

 

Name des Textbausteins praesenz
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname praesens.txt
Beschreibung

Mitteilung: die bestellte Monographie kann nicht ausgeliehen werden.

 

Name des Textbausteins nicht_am_standort
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname nicht_am_standort.txt
Beschreibung

Kurze Mitteilung: der Band/Artikel ist nicht am Standort.

 

Name des Textbausteins institutsbestand
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname institut.txt
Beschreibung

Kurze Mitteilung:  der Band/Artikel ist nicht im Bestand der UB (sondern in einem Institut).

 

Name des Textbausteins buchbinder
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname buchbinder.txt
Beschreibung

Kurze Mitteilung:  die bestellte Ausgabe ist beim Buchbinder.

 

Name des Textbausteins sonstiges
subito-Resultsexplanation UNFILLED
Dateiname sonstiges.txt
Beschreibung

Sonstiger Grund, weshalb nicht geliefert werden kann.

 

Name des Textbausteins Withdraw
subito-Resultsexplanation WITHDRAW
Dateiname keine Textbaustein
Beschreibung

Zieht eine als SHIPPED gemeldete Bestellung im Falle einer Stornierung vom ZR-System zurück

 


 

Anhang

Anmerkungen zur Benennung der Programmteile 

Wesentliche Module des Systems sowie das System selbst sind nach Gestalten aus der Nordischen Mythologie benannt. Ein kleiner Kontrapunkt zur Italienlastigkeit bei der Bennenung der allegro-Programme :-) Abgesehen davon habe ich versucht, Namen zu finden, die auf irgendeine Art und Weise zur Funktion des Programms passen.

Die Erläuterungen zu den Namen und Figuren habe ich im wesentlichen entnommen aus: Germanische Götterlehre. Ulf Diederichs [Hrsg.]. Köln: Diederichs, 1984. (Diederichs Gelbe Reihe; 46: Alt-Island)

Gefjon
Gefjon ist eine jungfräuliche Asin, die alle Jungfrauen nach ihrem Tod bei sich aufnimmt. Es gibt aber auch die Sage, dass sie ihre vier Riesensöhne in Ochsen verwandelt, sie vor einem Plug spannt und mit ihnen Seeland vom skandinavischen Schild abtrennt. Hier wird erklärt, wie Seeland, der Öresund und der Mälarsee entstanden sind. (Seeland soll soviele Halbinseln haben, wie der Mälarsee Buchten). Außerdem steht Gefjon für Wohlstand und Reichtum.

Hugin
Hugin oder auch Huginn heißt "der Gedanke". Es ist der Name einer der beiden sprechenden Raben des obersten Gottes Odin. Sie sitzen auf seinen Schultern und flüstern ihm ins Ohr, was sie auf der Welt gesehen und gehört haben.
 
Loki
In der Gylfaginning, der Rahmenhandlung zu Snorri Sturlusons Edda, wird Loki so beschrieben: "Loki ist schön von Ansehen, doch böse von Gemütsart, äußerst mannigfaltig im Auftreten." Er ist wohl die schillerndste Figur in der Nordischen Mythologie und spielt eine entscheidende Rolle beim Weltenuntergang, bei Wagner Götterdämmerung, eigentlich aber Ragnarök, "letztes Geschick" oder "Geschick der Götter". Eine wesentliche Eigenschaft Lokis ist seine Fähigkeit, Tiergestalt annehmen und damit seine Gestalt wandeln zu können. Er ist ein großer Organisator, aber auch der ärgste Feind der Göttin. Sein Vater war ein Riese, seine Mutter eine Wanin.

Grotti
Grotti ist der Name einer zauberischen Mühle, die Frodi, einem frühen dänischen König, geschenkt wird. Grotti mahlt alles, was der Besitzer sich von ihr wünscht. Sie wird bedient von zwei Riesenmägden, Fenja und Menja. Für Frodi soll sie Gold, Frieden und Glück mahlen. Da Frodi den beiden Mägden nur wenig Erholung gönnt, mahlen sie ein Heer, das gegen Frodi kämpft. Der Anführer war der Seekönig Mysing, der Frodi erschlägt. Er nimmt nehmen anderer Beute auch die Mühle mit. Auf See sollen die beiden Mägde dann Salz für ihn mahlen. Er kann davon nicht genug bekommen, so dass an Ende das Schiff untergeht. Dort, wo es untergegangen ist, mahlen die Steine noch weiter, so dass es dort einen großen Strudel gibt. Außerdem ist seitdem das Meer salzig.

Urd
Urd, oder Urðr, "Schicksal", ist die älteste der drei Nornen. Sie spinnt mit ihren Schwestern Werdandi ("Gegenwärtig") und Skuld ("Schuld") am Fuße der Weltenesche Yggdrasil die Schicksalsfäden.

Odin
Odin ist der oberste aller Götter. Er schafft Himmel, Erde und die Menschen. Er ist Totengott, Kriegsgott und Gott der Weisheit und der Dichtkunst. Die Halle, in der er wohnt, heißt Walhall. Dorthin kommen jeden Abend alle erschlagenen Krieger zu einem Festgelage zusammen.

Von seinem Hochsitz Hlidskjalf überblickt er die ganze Welt. Neben den Raben Hugin und Munin gehört ihm das achtbeinige Pferd Sleipnir.

Im letzten Krieg der Götter wird er von dem Wolf Fenrir verschlungen.



Fehler des Gefjon-Systems

Während des Betriebs von Gefjon können u.U. diverse Fehler auftreten, die nicht immer durch eine fehlerhafte Programmierung erzeugt werden. Sie können u.U. auch nicht durch die Programme abgefangen werden, weil sie von außerhalb verursacht werden. Hier folgt eine Liste von Fehlern, die bisher beim Betrieb von Gefjon in Braunschweig aufgetreten sind. Die Hintergründe werden erklärt, und es wird aufgezeigt, wie der Fehler behoben wurde.

Wir hoffen, diese Beschreibungen sind nützlich. Sollte jemand noch weitere kennen, so wären wir für eine Beschreibung, die dann hier integriert wird, sehr dankbar.

Fehler im Zusammenhang mit der Zentralen Regulierung

Das Verfahren, Bestellungen über die Zentrale Regulierung abzurechnen, basiert entscheidend auf dem Austausch von E-Mails. Hier kann es dazu kommen, dass E-Mails verloren gehen, oder Statusmeldungen an das Trackingsystem nicht in der richtigen Reihenfolge eintreffen. Das führt zu unterschiedlichen Fehlern im gesamten Abrechnungsverfahren. Ergebnis ist eigentlich immer, dass eine Bestellung nicht mit in die Zahlungsaufstellung übernommen wird. Man erhält per E-Mail eine Benachrichtigung über den Grund. Im folgenden wird aufgeführt, wie in bestimmten Verfahren darauf zu reagieren ist.

Fehler Status  STATUS-MISSING-SHIPPED

Erklärung: Aus irgendeinem Grund ist zwar die INVOICE-Meldung angekommen, aber nicht die SHIPPED-Meldung.

Abhilfe: Das Kommandozeilenprogramm send_shipped_tracking.py übermittelt nochmal die SHIPPED-Meldung an das Tracking-System, und zwar nur dahin.

Fehler Status  VALUE-MISSING-COUNTRY

Erklärung: In einer Nicht-subito-Bestellung fehlt in der Rechnungsadresse das Länderkürzel (bill_postal_country, Teilfeld #40$L).

Abhilfe: Ergänzen Sie den Datensatz in dieser Hinsicht und schicken Sie mit send_invoice.py {bestellnummer} die INVOICE-Meldung nochmal.

Fehler  null value for bill_postal_code

Erklärung: Dieser Fehlerwert kommt in den Einzel-E-Mails, die beim Rechnungslauf erzeugt werden. Man findet ihn im Subject der Mail. In einer Nicht-subito-Bestellung fehlt die Postleitzahl (#40, $Z bzw. bill-postal-code
)
Abhilfe:
Postleitzahl ermitteln und im richtigen Teilfeld (Z) ergänzen. Meistens steht die Postleitzahl direkt im Ortsfeld (Teilfeld C von #40). Anschließend die Rechnung mit dem Programm send_invoice.py erneut absenden: send_invoice.py 1234567

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