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Gefjon
Version 1.6 |
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Gefjon Systemdokumentation
Version 1.6
Dierk Höppner
Martin Butkus
Bernhard Eversberg
Inhalt
Diese Dokumentation stellt die Systemdokumentation dar. Sie ist im
wesentlichen als Referenzdokumentation für den Systemverwalter
gedacht.
Es werden Hintergründe und Zusammenhänge erläutert und
die
Installation beschrieben.
Einige Bemerkungen zur Benennung der Programmteile: Wichtige Teile
des Systems sind nach Figuren aus der nordischen Mythologie benannt. Die
Benennung erfolgt nicht willkürlich, sondern es wurde versucht,
Charaktereigenschaften bei den Figuren zu finden, die man mit etwas
Phantasie auch in den Programmen wiedererkennen könnte. Ob es mir
gelungen ist, mag jeder selbst beurteilen. Warum und wieso bestimmte
Programmteile diesen oder jenen Namen erhalten haben, und auf welchen
Quellen dies beruht, ist im Anhang
beschrieben. [D. Höppner]
Das System besteht aus vielen Einzelteilen, deren Zusammenspiel dann
die
gesamte Funktionalität ausmacht. Hier soll ein Überblick
gegeben werden,
was es gibt, und wie die Teile zusammenarbeiten. Außerdem geben
wir hier
einen knappen Überblick über die Zusammenhänge im
Gesamtsystem subito.
Zentrum ist natürlich eine Datenbank, die
die Bestellungen speichert. Es ist eine allegro-Datenbank mit einer
besonderen Konfiguration.
Die Funktionalität steckt in einer ganzen Sammlung von
Python-Programmen, die diverse Aufgaben übernehmen.
Ein weiteres wichtiges Element ist eine funktionierende
E-Mail-Infrastruktur. Das ganze System ist kein monlithisches
Einzelprogramm, sondern arbeitet verteilt unter Beteiligung
verschiedener
Rechner. Eine wichtiger Teil der Kommunikation zwischen den Teilen wird
zum
Teil per E-Mail erledigt.
Die Fähigkeiten des Gefjon-Systems
Das System soll bei der Bearbeitung von
Online-Dokumentenbestellungen etliche Aufgaben erleichtern. Folgende Funktionen sind realisiert:
- Automatische Speicherung der per E-Mail eingehenden
Fernleihbestellungen von Aufsatzkopien und Monographien (subito, GBV-direkt und DBI-Link.
- Möglichkeit der vollen Teilnahme an der Zentralen
Regulierung.
- Erstellung von Rechnungen (Sammel- und Einzelrechnungen) und
deren Ausdruck für Bestellungen, die nicht über die Zentrale
Regulierung abgerechnet werden.
- Erstellen der subito-Statistik
und weiterer Statistiken
- Referenzdatenbank zum schnellen Auffinden und Bearbeiten schon
erledigter Bestellungen, wenn etwa Probleme mit Rechnungen auftauchen.
- Versand der Dokumente im PDF-Format per E-Mail
- Quittierung von Bestellungen in der Datenbank über eine
Web-Schnittstelle
- Einsatz von Ariel und anderer Scansoftware an den Scannerstationen
Rechnungen, die selbst ausgedruckt werden müssen, werden mit
Excel
erstellt. Die Erstellung wird durch ein Programm gesteuert, das die
notwendigen Angaben ermittelt und Excel als Instrument benutzt. Eine
manuelle Bedienung von Excel ist in diesem Zusammenhang nicht
vorgesehen.
Als Programmiersprache wird auch Python eingesetzt; die Verbindung zu
Excel
wird über OLE hergestellt.
Ablauf einer Subito-Bestellung
- Der Kunde bestellt bei subito über
das Web einen Artikel oder ein Buch. Die subito-Zentrale sendet diese
Bestellung per
E-Mail an
die Lieferbibliothek. Diese E-Mail wird vom Gefjon-System
entgegengenommen und weiterverarbeitet.
- Das System archiviert die Mail, speichert sie in der
Bestelldatenbank
und leitet sie zusätzlich an den/die Bearbeiter weiter.
- Der Bearbeiter druckt die Bestellung aus, und bereitet ihre
Bearbeitung vor. Er scannt das gewünschte Dokument ein, und sendet
es per E-Mail wiederum an das Gefjon-System.
- Anhand der in der E-Mail angegebenen Bestellnummer kann das
Gefjon-System dieses Dokument einem konkreten Bestellvorgang zuordnen.
- Gefjon ermittelt nun den Empfänger, und versendet das
Dokument per E-Mail an den Kunden. Zusätzlich wird eine
Archiv-Kopie auf einem Webserver abgelegt.
- Während des gesamten Bearbeitungsvorgangs informiert
Gefjon den Kunden, das subito-Trackingsystem
und die subito-Zentralregulierung
per E-Mail über den jeweiligen Stand der Bearbeitung.
- Für erledigte Bestellungen erzeugt Gefjon
Rechnungsdatensätze und sendet diese an die subito-Zentralregulierung.
Seit Version 1.5 ist das Gefjon-System mit einem
Windows-Installationsprogramm ausgestattet. Während der
Installation werden einige wesentliche Daten abgefragt, danach wird das
System automatisch installiert.
Systemvoraussetzungen
- Benötigt wird ein PC von normaler Ausstattung mit Windows XP oder 7.
Es empfiehlt sich, exklusiv für das Gefjon-System einen eigenen
Rechner abzustellen.
- Vor der Installation muß folgende Software installiert
sein:
- Die Programme avanti und acon ab V29 (Bezugsquelle: http://www.allegro-c.de).
Die Lizenz für Avanti ist in der Allegro-Kernlizenz enthalten.
- Acrobat Reader (Bezugsquelle: http://www.adobe.com)
Der Acrobat Reader ist kostenfrei erhältlich. Er wird für den
Ausdruck von Dokumenten für den Postversand benötigt.
- Das Netzwerk sollte wie folgt konfiguriert sein:
- Es wird ein dauerhafter Internet-Zugang benötigt.
- Auf einer ggf. vorhandenen Firewall muß der Port 80
(http) des Gefjon-PCs für eingehenden Verkehr freigeschaltet
werden.
- Ferner wird ein Mail-Server gebraucht, der die
Protokolle SMTP und POP3 versteht. Dazu müssen zwei Mail-Konten
eingerichtet
sein:
- eines für den Empfang von Bestell-Mails, die von der subito-Zentrale
geliefert werden (z.B. "subito")
- das zweite für die Entgegennahme von eingescannten
Dokumenten (z.B. "loki")
Installation des Gefjon-Systems
Im Verlauf der Installation werden einige Angaben erfragt, aus denen
anschließend eine Grundkonfiguration des Systems wird.

Es müssen zunächst einige Angaben zur Lieferbibliothek
gemacht werden. Diese umfassen:
- Name und Anschrift der Bibliothek
- die zweistellige Sigelnummer der Bibliothek
- E-Mail-Adresse und Homepage-URL (deutsch bzw. englisch)
Für die E-Mail-Kommunikation werden nun der Name des
Mail-Servers sowie die Zugangsdaten (Passwörter) der von Gefjon
benötigten E-Mail-Konten (s.o.) abgefragt.
Des weiteren müssen E-Mail-Adressen angegeben werden, an
die das Gefjon-System bestimmte Status- und Warnmeldungen senden soll.
Das System unterscheidet zwischen Fehlermeldungen, Statistik-Meldungen
wie sie auch an das Tracking-System gesendet werden, und eingehenden
Bestell-EMails (Requests). Falls gewünscht, können auch
jeweils mehrere E-Mail-Adressen
angegeben werden, die durch Semikolon voneinander getrennt sind, zum
Beispiel
"franz@uni-testhausen.de;fritz@uni-testhausen.de".
We
In dem nun folgenden Formular lassen sich einige weitere
System-Einstellungen tätigen. Besonders interessant dürfte
dabei die Zeitangabe für die Öffnungszeiten der Bibliothek
sein. Außerhalb dieses Zeitraums werden eingehende Bestell-E-Mails
zwar angenommen, jedoch wird keine Bestätigungs-Mail an die
Zentralregulierung gesandt. Die Bestellung gilt damit noch nicht als
"angenommen". Da die Subito-Lieferfrist von 72 Stunden erst mit Annahme
der Bestellung beginnt, wirkt sich diese verzögerte
Bestell-Annahme
vorteilhaft auf die Subito-Statistik der Bibliothek aus.
Im Subito-Verbund sind die Preise für einige Dienstleistungen
bibliotheksübergreifend festgelegt, bei anderen hingegen (z.B.
Eildienst) ist die Preisgestaltung den einzelnen Bibliotheken
überlassen worden. Die von der Bibliothek festgelegten Preise
müssen in den nun folgenden Eingabeformularen angegeben werden.
Während des
Installationsvorganges werden neben dem eigentlichen Gefjon-System noch
einige notwendige Zusatzprogramme automatisch nachinstalliert, falls
noch nicht vorhanden. Es sind dies:
- der Webserver Apache
- die Skriptsprache Python
- einige Zusatzmodule für Python
Aufruf und Bedienung
Gefjon besteht aus mehreren Komponenten, die als
Windows-Systemdienste installiert werden. Es handelt sich um diese vier Programme:
- Loki (Versandkomponente)
- Hugin (Empfangskomponente)
- Forget (Löschkomponente)
- Grotti (Rechnungskomponente)
Bei der Installation werden diese Windows-Systemdienste eingerichtet
und automatisch gestartet. Das System ist anschließend sofort
lauffähig.
Das laufende System bedient man über eine Web-Oberfläche, die
man aus dem Startmenü heraus aufrufen kann. Sie besteht aus zwei
Teilen:
- einer Administrator-Schnittstelle
- einer Bearbeiter-Schnittstelle
Beide Web-Oberflächen lassen sich über das Startmenü des
Gefjon-Rechners aufrufen.
Ab 2010 kommen die allegro-Programme a99 und a30 hinzu, mit denen man
wahlweise einige der Bearbeitungs- und Steuerfunktionen ebenfalls
ausführen kann, ferner neue und flexible Auswertungsaufgaben.
Zugriff auf die Webschnittstelle freigeben
In der Standardkonfiguration lassen sich diese Web-Schnittstellen aus
Sicherheitsgründen nicht über das Internet, sondern nur von
dem lokalen PC ("localhost") aus aufrufen. Um die Web-Schnittstelle
auch von anderen Rechnern aus nutzen zu können, muß man die
Konfigurations-Datei des
Apache-Webservers anpassen.
Hierzu werden die IP-Adressen derjenigen Rechner benötigt, denen
der Zugang zur Webschnittstelle erlaubt werden soll. Anschließend ist die Konfigurationsdatei des Webservers anzupassen:
Start -> Programme
-> Apache HTTP Server
-> Configure Apache Server
-> Edit the httpd.conf Configuration File
Es öffnet sich ein Editor-Fenster. Suchen Sie die in der Datei die
Zeile mit dem Inhalt "Allow from 127.0.0.1", und ergänzen Sie
dahinter weitere "Allow from"-Zeilen. Ersetzen Sie dabei "127.0.0.1"
jeweils durch die IP-Adresse des Rechners, der freigeschaltet werden
soll. Speichern Sie die Datei ab, beenden Sie den Editor, und starten
Sie den Webserver wie folgt neu:
Start -> Programme
-> Apache HTTP Server
-> Control Apache Server
-> Restart
Komplexere Schutzmechanismen (z.B. eine Passwort-Abfrage) lassen sich
ebenfalls realisieren, sprengen jedoch den Rahmen dieser Anleitung.
Hierzu sei auf die
umfangreiche Dokumentation des Apache-Webservers unter http://httpd.apache.org/docs-2.0/
verwiesen.
Einrichtung des Scan-Programms
Das verwendete Scan-Programm (z.B. Ariel oder Bookeye) muß so
konfiguriert werden, daß es die gescannten Dokumente an die
Gefjon-Komponente Loki weiterreicht.
Die Einlieferung der gescannten Dokumente geschieht dann per E-Mail an
ein hierfür eingerichtetes E-Mail-Konto auf dem Mail-Server. Loki
fragt dieses Konto in regelmäßigen Abständen ab, und
verarbeitet die Mails dann weiter.
Loki erwartet eine E-Mail mit folgendem Aufbau:
Das Scan-Programm muß so konfiguriert werden, daß:
- jedes gescannte Dokument an die Mail-Adresse gesendet wird, die
von Loki abgefragt wird
- die vom Mail-Programm produzierte E-Mail die oben genannten
Kriterien erfüllt
Scan-Software Ariel
Die Scansoftware Ariel produziert schon von sich aus eine E-Mail im
passenden Format. Bei der Bedienung der Scansoftware ist folgendes zu
beachten:
- Im Feld Document ID die subito-Bestellnummer
eintragen. Es ist die Nummer, die auf dem ausgedruckten Bestellschein oben
erscheint und ebenfalls als Barcode mit ausgedruckt ist.
- Im Feld Note werden ggf.
Loki-Steuerbefehle angegeben. Näheres findet man
in der Dokumentation
für Benutzer.
- Im Feld Destination ist
als Empfängeradresse immer das E-Mail-Konto von Loki anzugeben (hier:
loki@avanti.allegro-c.de).
Folgendes Bild zeigt den Dialog im Beispiel:
Scan-Software BookEye
Die BookEye-Scansoftware benötigt das MAPI-Modul, um E-Mails
verschicken zu können. Ferner muß ein MAPI-fähiger
E-Mail-Client (z.B. Outlook) installiert und konfiguriert sein. Damit
Gefjon-konforme E-Mails erzeugt werden, müssen, ruft man die
Mail-Einstellungen unter Auftrag -> Optionen -> MAPI
auf und nimmt die im folgenden Screenshot dargestellten Einstellungen
vor.

Einen Scan-Auftrag startet man mit Auftrag -> Anlegen.
Nachdem man das Dokument fertig eingescannt hat, klickt man auf Stop.
Zu Beginn des Scan-Auftrags kann man zwei Indizes eingeben. In Index 1
trägt man die subito-Bestellnummer
ein. In Index 2 kann man, falls gewünscht, zusätzliche
Loki-Befehle eintragen (vgl. "Notes"-Feld bei Ariel).
Um einen fertigen Auftrag an Loki zu senden, selektiert man ihn in der
Auftragsliste und klickt auf den Button "
Senden An ...".
Die nun folgende Frage, ob ein Multipage-TIFF erzeugt werden soll,
beantwortet man mit ja.
Andere Scan-Software
Bei der Verwendung anderer Scan-Software konsultieren Sie bitte deren
Anleitung.
Das Gefjon-System besteht aus mehreren ineinandergreifenden
Komponenten, die hier im Zusammenspiel hier beschrieben werden.
- Die Komponente Hugin nimmt
eingehende Subito-Bestellungen entgegen, die per EMail vom
Subito-Zentralsystem geliefert werden, und verarbeitet sie weiter. Dies
beinhaltet:
- das Anlegen eines Bestelldatensatzes in der Datenbank
- die Weiterleitung an bestimmte Personen zwecks Ausdruck oder
Archivierung
- die Archivierung der Bestell-EMail im Unterverzeichnis
"ArchivBestell"
Nach erfolgreicher Entgegennahme der Bestellung werden Status-Mails an
das
Tracking-System, das Zugangssystem und evtl. den Kunden geschickt.
Die
Archivierung der Bestell-Mails ist deshalb vorgesehen, da
einer Verordnung des Bundesfinanzministeriums zufolge seit Januar
2002 alle relevanten Dokumente im Zusammenhang mit einem Geschäft,
das auf elektronischem Wege angebahnt und abgewickelt wird, auch
elektronisch zugänglich für Prüfungszwecke gespeichert
werden
müssen (vgl. Schreiben
des BMF vom 16. 7. 2001). Auch die Rechnungs-Mails
werden aus diesem Grunde
archiviert.
- Nachdem ein Mitarbeiter die Bestellung bearbeitet und das
gewünschte Dokument eingescannt hat, sendet er es an eine
spezielle E-Mail-Adresse. Die Komponente Loki nimmt diese Mail entgegen, und
verarbeitet sie dann wie folgt weiter:
- sie wandelt das darin enthaltene Dokument vom
Multipage-TIFF-Format nach PDF um,
- sie identifiziert anhand der (in der Mail enthaltenen)
Bestellnummer den Empfänger,
- sie sendet das konvertierte Dokument an den Kunden,
- sie kennzeichnet die Bestellung in der Datenbank als "erledigt",
- sie ermittelt anhand der Seitenzahl den Lieferpreis, und
vermerkt ihn in der Datenbank,
- sie informiert den Kunden und die subito-Zentralregulierung per E-Mail
über die Erledigung der Bestellung
Loki beherrscht unterschiedliche Verfahren zum Dokumentenversand:
- Bei Lieferung per E-Mail
wird das Dokument per E-Mail versendet. Der Kunde erhält eine
Vorankündigung, so daß er im Falle von Schwierigkeiten mit dem
Mail-Server die Bibliothek kontaktieren kann.
- Bei Lieferung per Post
wird das Dokument auf dem voreingestellten Standard-Drucker
ausgedruckt und anschließend in der Datenbank als "erledigt"
gekennzeichnet. Der Mitarbeiter muß das ausgedruckte Dokument nun
per Post versenden.
Sofern der Kunde in seiner Bestellung eine Kontakt-E-Mail-Adresse
angegeben hat, wird er außerdem darüber informiert,
daß seine Bestellung sich nun auf dem Postweg befindet.
- Andere Lieferwege (z.B.
Fax-Lieferung) werden von der Gefjon-Software nicht direkt
unterstützt. Solche Bestellungen müssen separat bearbeitet
und anschließend über die Web-Schnittstelle (s.u.) manuell
quittiert werden.
- Die Komponente Forget sorgt
dafür, alle Dokumente nach einer gewissen Zeit wieder zu löschen, die auf dem Webserver zur Abholung
bereitliegen.
- Die Komponente Grotti verarbeitet
alle Bestelldatensätze, die in der Datenbank als "erledigt"
markiert sind. Sie erzeugt Rechnungsdatensätze, und schickt diese
per E-Mail an die subito-Zentralregulierung.
Die weitere Zahlungsabwicklung erledigt dann die subito-Zentrale. Die
Rechnungsdatensätze werden im Verzeichnis ArchivInvoice
archiviert. Danach werden die Bestelldatensätze endgültig aus
der Datenbank gelöscht.
- Die Komponenten Urd und
Odin stellen gemeinsam die
Web-Schnittstelle des Systems dar. Über sie kann der Bearbeiter
bzw. der Administrator auf das System zugreifen, und z.B.
Bestelldatensätze per Hand als "erledigt" kennzeichnen, oder das
System anhalten und neu starten.
Hier zum Schluß eine Gesamtübersicht über alle
Komponenten:
Die Teile der Grafik sind wie folgt zu verstehen:
- blau
sind die Wege der E-Mails gezeichnet
- rot
die Datenbankzugriffe
- grün
die Logdateizugriffe
- schwarz die Zugriffe auf
das Dateisystem
- die Schlangen-Symbole sind die Gefjon-Komponenten.
- im Zentrum steht die Datenbank
Backup
In dieser Anleitung werden
Backup-Strategien für den
Gefjon-Rechner nicht detailliert besprochen. Nichtsdestotrotz empfiehlt
es sich grundsätzlich, regelmäßig
Sicherheitskopien des Gesamtsystems, zumindest jedoch der
Bestelldatenbank anzufertigen. Dies bleibt jedoch der Verantwortung des
Systemadministrators überlassen. Die allegro-Datenbank ist kein
sehr großes Objekt und kann stets in sehr kurzer Zeit gesichert
werden.
Update einer bestehenden Gefjon-Installation
Hier werden einige Update-Szenarien für Bibliotheken besprochen,
die bereits eine ältere Version des Gefjon-Systems einsetzen.
Grundsätzliches
- Vor einem Update sollte grundsätzlich ein Backup des
bisherigen
Systems, insbesondere der Bestelldatenbank und der Archivdateien
vorgenommen werden!
- Ferner wird dringend empfohlen, die neue Version nicht auf
dem Produktionssystem, sondern auf einem zweiten Rechner zu
installieren, damit man bei Problemen noch ein lauffähiges
Gefjon-Systemzur Verfügung hat.
Szenario 1: Schnelles Update
Diese Variante empfiehlt sich, wenn das neue System so schnell wie
möglich das alte System ersetzen soll. Voraussetzung ist,
daß bisher
die Version Gefjon 1.4 oder später eingesetzt wurde.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Richten Sie zunächst die benötigten Mail-Konten auf dem
Mail-Server ein, falls noch nicht geschehen.
- Halten Sie auf dem alten Rechner alle Komponenten des
Gefjon-Systems an.
- Installieren Sie Gefjon auf den neuen Rechner, und geben Sie alle
notwendigen Parameter an.
Diese entnehmen Sie bitte aus der Datei const.py der bisherigen
Installation.
- Halten Sie auf dem neuen Rechner alle Gefjon-Komponenten an.
- Kopieren Sie nun die Bestell-Datenbank:
Quellverzeichnis
|
c:\gefjon\db
|
(Version 1.4)
|
|
c:\Programme\gefjon\db\production |
(ab Version 1.5)
|
| Zielverzeichnis |
c:\Programme\gefjon\db\production |
|
Falls Sie Gefjon nicht im Standardverzeichnis installiert haben,
müssen Sie die Pfade entsprechend anpassen.
- Kopieren Sie ggf. auch die archiverten Bestell-Mails, die
Rechnungs-Mails sowie die gescannten Dokumente auf das neue System.
- Fahren Sie das alte System herunter.
- Konfigurieren Sie den neuen Rechner um, so daß er denselben
DNS-Namen und dieselbe IP-Adresse erhält wie zuvor der alte
Rechner.
- Booten Sie den Rechner anschließend neu. Gefjon startet
automatisch. Die Migration ist nun abgeschlossen.
Szenario 2: Langsames Update
Diese Migrationsart bietet sich an, wenn bisher ein älteres
Gefjon-System (vor Version 1.4) eingesetzt wurde. In diesem Fall
sollten Sie die neue und die alte Installation parallel betreiben, bis
die Bestellungen im alten System vollständig abgearbeitet worden
sind.
Die Mail-Konfiguration sollte so aussehen, daß alle neu
eingehenden Bestell-Mails an das Hugin-Modul der neuen Installation
zugeleitet werden. Dagegen sollten die beiden Loki-Installationen
parallel betrieben werden, d.h. es gibt in der Übergangszeit zwei E-Mail-Adressen für
Loki, etwa "loki" und "loki-neu".
Eingescannte Dokumente sollten dann einfach an beide Loki-Adressen
gesendet werden. Eines der beiden Loki-Module wird sich dann zwar mit
einer Fehlermeldung beschweren, weil es die Bestellung nicht in seiner
Datenbank finden konnte; das andere Modul wird jedoch das Dokument
verarbeiten.
Sobald in der alten Installation alle Bestellungen erledigt und durch
Grotti abgearbeitet worden sind, sollte noch einige Tage bis Wochen
gewartet werden, bis das System endgültig abgeschaltet wird. So
wird
den Kunden Gelegenheit gegeben, ihre Dokumente per WWW abzuholen. Wenn
das Forget-Modul dann alle Dokumente aus dem HTML-Bereich getilgt hat,
kann die alte Installation endgültig abgeschaltet werden.
Nachträgliche Änderung der Konfigurations-Einstellungen
Das Gefjon-System speichert die während der Installation
abgefragten Parameter in der Datei const.py im Installationsverzeichnis
ab. Diese Einstellungen lassen sich mit Hilfe eines Texteditors auch
nachträglich verändern. Ebenso findet man in dieser Datei
viele weitere Konfigurationsparameter, die in der Regel jedoch nicht
angepaßt werden müssen.
Die Datei const.py wird bei jeder Neu-Installation oder jedem Update
überschrieben. Es empfiehlt sich daher, die geänderten
Parameter stattdessen in der Datei siteconfig.py einzutragen, da
sichergestellt ist, daß diese Datei bei einer Neuinstallation
nicht überschrieben wird.
Anpassung der Textvorlagen für E-Mails
Das Gefjon-System benutzt diverse Text-Vorlagen (Templates), u.a. um
die E-Mails an die subito-Kunden zu erzeugen. Diese können
gemäß den eigenen Bedürfnissen angepaßt werden.
Diese Textbausteine sind in der XML-Datei
entwicklung\texel.xml
definiert.
Nach jeder Änderung an dieser Datei: die Batch-Datei texel.bat
im selben Verzeichnis aufrufen, dann das Gefjon-System anhalten und wieder neu starten.
Die Bausteine werden
systemweit durch frei wählbare Kürzel identifiziert. Zu jedem
Kürzel gibt
es einen Baustein in Kurz- und Langform, und von diesen jeweils wieder
eine
englische und eine deutsche Version.
- Die Kurzform wird in die
E-Mail-Formulare in das Feld responder-note eingetragen und
darf deshalb nicht mehr als 255 Zeichen umfassen.
- Die Langform wird für
Mails an
den Kunden zusätzlich vor dem Formular ausgegeben. Sie
enthält
ausführlichere Erläuterungen zum mitgeteilten Status.
- Bei
Lieferungen ins
deutschprachige Ausland (country-delivery-target =
DE¦AT¦CH) werden
die deutschsprachigen Texte benutzt, ansonsten die englischsprachigen.
Im folgenden werden die Bausteine aufgeführt und kurz
erläutert, in
welcher Situation das System eine Mail mit dem angegebenen Inhalt an
den
Kunden schickt.
Die Links verweisen dann jeweils auf die aktuell
benutzte
Version im vorliegenden System!
Positive Meldungen
| Name des Textbausteins
|
accepted |
| subito-Resultsexplanation
|
ACCEPTED |
| Dateiname |
accepted.txt |
| Beschreibung |
Textmeldung an den Kunden, falls er auch positive
Statusmeldungen erhalten möchte.
Der Text wird in eine E-Mail
geschrieben, die an den Kunden geht.
Danach sollte immer das
Formular answerform ausgegeben werden.
|
| Name des Textbausteins
|
post |
| subito-Resultsexplanation
|
SHIPPED |
| Dateiname |
post.txt |
| Beschreibung |
Bei Post-Lieferung verschickt das System eine Meldung an das
Trackingsystem und ggf. an den Kunden.
|
| Name des Textbausteins
|
email |
| subito-Resultsexplanation
|
SHIPPED |
| Dateiname |
email.txt |
| Beschreibung |
Bei E-Mail-Lieferung verschickt das System immer vor dem
eigentlichen Dokument diese kleine Textnachricht an den Kunden.
In der
Auslieferungsversion wird als wichtigste Angabe auch die URL der auf
dem Webserver gespeicherten Dokumente angegeben.
|
| Name des Textbausteins
|
ftp-p |
| subito-Resultsexplanation
|
SHIPPED |
| Dateiname |
ftp-p.txt |
| Beschreibung |
Wird vom Kunden die Auslieferung des Dokumentes per FTP passiv
oder WWW gewünscht, bekommt er diese Nachricht.
|
| Name des Textbausteins
|
self-collection |
| subito-Resultsexplanation
|
SHIPPED |
| Dateiname |
self_collection.txt |
| Beschreibung |
Wird vom Kunden die Abholung eines Dokumentes gewünscht,
bekommt er diese Nachricht.
|
| Name des Textbausteins
|
fax |
| subito-Resultsexplanation
|
SHIPPED |
| Dateiname |
fax.txt |
| Beschreibung |
Wird vom Kunden die Lieferung eines Dokumentes per Fax
gewünscht, bekommt er diese Nachricht.
|
| Name des Textbausteins
|
verliehen |
| subito-Resultsexplanation
|
WILL-SUPPLY |
| Dateiname |
verliehen.txt |
| Beschreibung |
Meldung: das bestellte Buch ist verliehen. Frage an den Kunden, ob
er vormerken lassen möchte, mit der Bitte um Nachricht per E-Mail.
|
| Name des Textbausteins
|
vorgemerkt |
| subito-Resultsexplanation
|
WILL-SUPPLY |
| Dateiname |
vorgemerkt.txt |
| Beschreibung |
Meldung: das bestellte Buch ist vorgemerkt.
|
| Name des Textbausteins
|
aus_tb_holen |
| subito-Resultsexplanation
|
WILL-SUPPLY |
| Dateiname |
langsam.txt |
| Beschreibung |
Meldung: eine Bestellung ist nicht innerhalb von 24h
lieferbar, weil Band/Zeitschrift erst aus einer Teilbibliothek
beschafft werden muss.
|
| Name des Textbausteins
|
Billing |
| subito-Resultsexplanation
|
INVOICE |
| Dateiname |
keine Textbaustein |
| Beschreibung |
Meldung an das Tracking-System über eine zur Abrechnung
freigegebene Bestellung
|
| Name des Textbausteins
|
Billing |
| subito-Resultsexplanation
|
CHANGE |
| Dateiname |
keine Textbaustein |
| Beschreibung |
Kommt nur im Falle einer Stornierung einer Rechnung.
|
| Name des Textbausteins
|
request |
| subito-Resultsexplanation
|
(triff nicht zu) |
| Dateiname |
keine Textbaustein |
| Beschreibung |
Weiterleitung für Nicht-subito-Bestellungen
|
| Name des Textbausteins
|
Answer |
| subito-Resultsexplanation
|
(trifft nicht zu) |
| Dateiname |
keine Textbaustein |
| Beschreibung |
Antwortmail für Computer
|
| Name des Textbausteins
|
DokDelivery |
| subito-Resultsexplanation
|
(trifft nicht zu) |
| Dateiname |
keine Textbaustein |
| Beschreibung |
Subjects für das E-Mail-Dokument
|
| Name des Textbausteins
|
archiv_index |
| subito-Resultsexplanation
|
SHIPPED |
| Dateiname |
archiv_index.txt |
| Beschreibung |
Bei E-Mail und FTP- bzw. WWW-Lieferung legt das System immer
mit den archivierten Dateien eine Datei "index.html" mit frei
gestaltbaren Texten an.
In den Texten stehen mindestens die URLs der
Archivdateien, aber auch Hinweise zum Betrachten der Dateien.
|
Negative Meldungen
| Name des Textbausteins
|
band_nicht_verfuegbar |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
band_nicht_verfuegbar.txt |
| Beschreibung |
Kurze Mitteilung: der Band für eine
Artikelbestellung ist nicht verfügbar.
Eine spätere
Bestellung ist möglich.
|
| Name des Textbausteins
|
band_noch_nicht_vorhanden |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
band_noch_nicht_vorhanden.txt |
| Beschreibung |
Kurze Mitteilung: der Band oder das Heft für eine
Artikelbestellung ist noch nicht verfügbar.
Eine spätere
Bestellung ist erlaubt.
|
| Name des Textbausteins
|
falsche_angaben |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
falsche_angaben.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: bei der Bestellung wurden falsche bibliographische
Angaben gemacht.
Eine Bestellung mit korrigierten Angaben kann
gemacht werden.
|
| Name des Textbausteins
|
band_nicht_vorhanden_zdb |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
band_nicht_vorhanden_zdb.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: ein Band ist nicht vorhanden, weil die
Informationen in der ZDB nicht stimmen.
|
| Name des Textbausteins
|
eintrag_zdb_nicht_aktuell |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
eintrag_zdb_nicht_aktuell.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: der Eintrag in der Bestelldatenbank ist nicht
aktuell.
|
| Name des Textbausteins
|
lieferfrist_verstrichen |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
lieferfrist_verstrichen.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: die Bestellung wird nicht erfüllt, weil
die Lieferfrist verstrichen ist.
|
| Name des Textbausteins
|
falsche_signatur |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
falsche_signatur.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: die angegebene Signatur ist falsch.
|
| Name des Textbausteins
|
storno |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
storno.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: Bestellung wurde storniert.
|
| Name des Textbausteins
|
zu_umfangreich |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
zu_umfangreich.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: der bestellte Artikel ist zu umfangreich.
|
| Name des Textbausteins
|
mono_nicht_vorhanden |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
mono_nicht_vorhanden.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: die bestellte Monographie ist nicht vorhanden
(Verlust, unauffindbar oder ähnliches).
|
| Name des Textbausteins
|
mono_ausgeliehen |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
mono_ausgeliehen.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: die bestellte Monographie ist gerade ausgeliehen.
|
| Name des Textbausteins
|
praesenz |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
praesens.txt |
| Beschreibung |
Mitteilung: die bestellte Monographie kann nicht ausgeliehen werden.
|
| Name des Textbausteins
|
nicht_am_standort |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
nicht_am_standort.txt |
| Beschreibung |
Kurze Mitteilung: der Band/Artikel ist nicht am Standort.
|
| Name des Textbausteins
|
institutsbestand |
| subito-Resultsexplanation
|
UNFILLED |
| Dateiname |
institut.txt |
| Beschreibung |
Kurze Mitteilung: der Band/Artikel ist nicht im Bestand der UB (sondern in einem Institut).
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| Name des Textbausteins
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buchbinder |
| subito-Resultsexplanation
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UNFILLED |
| Dateiname |
buchbinder.txt |
| Beschreibung |
Kurze Mitteilung: die bestellte Ausgabe ist beim Buchbinder.
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| Name des Textbausteins
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sonstiges |
| subito-Resultsexplanation
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UNFILLED |
| Dateiname |
sonstiges.txt |
| Beschreibung |
Sonstiger Grund, weshalb nicht geliefert werden kann.
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| Name des Textbausteins
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Withdraw |
| subito-Resultsexplanation
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WITHDRAW |
| Dateiname |
keine Textbaustein |
| Beschreibung |
Zieht eine als SHIPPED gemeldete Bestellung im Falle einer
Stornierung vom ZR-System zurück
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Anmerkungen zur Benennung der Programmteile
Wesentliche Module des Systems sowie das System selbst sind nach
Gestalten aus der Nordischen Mythologie benannt. Ein kleiner
Kontrapunkt
zur Italienlastigkeit bei der Bennenung der allegro-Programme
:-) Abgesehen
davon habe ich versucht, Namen zu finden, die auf irgendeine Art und
Weise
zur Funktion des Programms passen.
Die Erläuterungen zu den Namen und Figuren habe ich im
wesentlichen
entnommen aus: Germanische Götterlehre. Ulf Diederichs [Hrsg.].
Köln:
Diederichs, 1984. (Diederichs Gelbe Reihe; 46: Alt-Island)
- Gefjon
- Gefjon ist eine jungfräuliche Asin, die alle Jungfrauen nach
ihrem Tod
bei sich aufnimmt. Es gibt aber auch die Sage, dass sie ihre vier
Riesensöhne in Ochsen verwandelt, sie vor einem Plug spannt und
mit ihnen
Seeland vom skandinavischen Schild abtrennt. Hier wird erklärt,
wie
Seeland, der Öresund und der Mälarsee entstanden sind.
(Seeland soll
soviele Halbinseln haben, wie der Mälarsee Buchten).
Außerdem steht Gefjon
für Wohlstand und Reichtum.
- Hugin
- Hugin oder auch Huginn heißt "der Gedanke". Es ist der Name
einer
der beiden sprechenden Raben des obersten Gottes Odin. Sie
sitzen auf seinen Schultern und flüstern ihm ins Ohr, was sie auf
der Welt
gesehen und gehört haben.
- Loki
- In der Gylfaginning, der Rahmenhandlung zu Snorri Sturlusons
Edda,
wird
Loki so beschrieben: "Loki ist schön von Ansehen, doch böse
von Gemütsart,
äußerst mannigfaltig im Auftreten." Er ist wohl die
schillerndste Figur in
der Nordischen Mythologie und spielt eine entscheidende Rolle beim
Weltenuntergang, bei Wagner Götterdämmerung, eigentlich aber
Ragnarök,
"letztes Geschick" oder "Geschick der Götter". Eine wesentliche
Eigenschaft
Lokis ist seine Fähigkeit, Tiergestalt annehmen und damit seine
Gestalt
wandeln zu können. Er ist ein großer Organisator, aber auch
der ärgste
Feind der Göttin. Sein Vater war ein Riese, seine Mutter eine
Wanin.
- Grotti
- Grotti ist der Name einer zauberischen Mühle, die Frodi,
einem
frühen
dänischen König, geschenkt wird. Grotti mahlt alles, was der
Besitzer sich
von ihr wünscht. Sie wird bedient von zwei Riesenmägden,
Fenja und Menja.
Für Frodi soll sie Gold, Frieden und Glück mahlen. Da Frodi
den beiden
Mägden nur wenig Erholung gönnt, mahlen sie ein Heer, das
gegen Frodi
kämpft. Der Anführer war der Seekönig Mysing, der Frodi
erschlägt. Er nimmt
nehmen anderer Beute auch die Mühle mit. Auf See sollen die beiden
Mägde
dann Salz für ihn mahlen. Er kann davon nicht genug bekommen, so
dass an
Ende das Schiff untergeht. Dort, wo es untergegangen ist, mahlen die
Steine
noch weiter, so dass es dort einen großen Strudel gibt.
Außerdem ist seitdem das Meer salzig.
- Urd
- Urd, oder Urðr, "Schicksal", ist die älteste der drei
Nornen. Sie
spinnt mit ihren Schwestern Werdandi ("Gegenwärtig") und Skuld
("Schuld")
am Fuße der Weltenesche Yggdrasil die Schicksalsfäden.
- Odin
- Odin ist der oberste aller Götter. Er schafft Himmel, Erde
und
die
Menschen. Er ist Totengott, Kriegsgott und Gott der Weisheit und der
Dichtkunst. Die Halle, in der er wohnt, heißt Walhall. Dorthin
kommen jeden
Abend alle erschlagenen Krieger zu einem Festgelage zusammen.
Von seinem Hochsitz Hlidskjalf überblickt er die ganze
Welt.
Neben den
Raben Hugin und Munin
gehört ihm das achtbeinige Pferd
Sleipnir.
Im letzten Krieg der Götter wird er von dem Wolf Fenrir
verschlungen.
Fehler des Gefjon-Systems
Während des Betriebs von Gefjon können u.U. diverse
Fehler
auftreten, die
nicht immer durch eine fehlerhafte Programmierung erzeugt werden. Sie
können u.U. auch nicht durch die Programme abgefangen werden, weil
sie von
außerhalb verursacht werden. Hier folgt eine Liste von Fehlern,
die bisher
beim Betrieb von Gefjon in Braunschweig aufgetreten sind. Die
Hintergründe
werden erklärt, und es wird aufgezeigt, wie der Fehler behoben
wurde.
Wir hoffen, diese Beschreibungen sind nützlich. Sollte jemand
noch
weitere kennen, so wären wir für eine Beschreibung, die dann
hier integriert
wird, sehr dankbar.
Fehler im Zusammenhang mit der Zentralen Regulierung
Das Verfahren, Bestellungen über die Zentrale Regulierung
abzurechnen, basiert entscheidend auf dem Austausch von E-Mails. Hier
kann
es dazu kommen, dass E-Mails verloren gehen, oder Statusmeldungen an
das
Trackingsystem nicht in der richtigen Reihenfolge eintreffen. Das
führt zu unterschiedlichen Fehlern im gesamten
Abrechnungsverfahren. Ergebnis ist eigentlich immer, dass eine
Bestellung
nicht mit in die Zahlungsaufstellung übernommen wird. Man
erhält
per E-Mail eine Benachrichtigung über den Grund. Im folgenden wird
aufgeführt, wie in bestimmten Verfahren darauf zu reagieren ist.
Fehler Status STATUS-MISSING-SHIPPED
Erklärung: Aus irgendeinem Grund ist zwar
die
INVOICE-Meldung angekommen, aber nicht die SHIPPED-Meldung.
Abhilfe: Das Kommandozeilenprogramm send_shipped_tracking.py
übermittelt nochmal die
SHIPPED-Meldung an
das Tracking-System, und zwar nur dahin.
Fehler Status VALUE-MISSING-COUNTRY
Erklärung: In einer Nicht-subito-Bestellung fehlt in
der Rechnungsadresse das Länderkürzel (bill_postal_country,
Teilfeld #40$L).
Abhilfe: Ergänzen Sie den Datensatz in
dieser
Hinsicht
und schicken Sie mit send_invoice.py {bestellnummer} die
INVOICE-Meldung nochmal.
Fehler null value for bill_postal_code
Erklärung: Dieser Fehlerwert kommt in den Einzel-E-Mails, die beim
Rechnungslauf erzeugt werden. Man findet ihn im Subject der Mail. In
einer Nicht-subito-Bestellung fehlt die Postleitzahl (#40, $Z bzw. bill-postal-code)
- Abhilfe:
Postleitzahl ermitteln und im richtigen Teilfeld (Z)
ergänzen. Meistens steht die Postleitzahl direkt im Ortsfeld
(Teilfeld C von #40). Anschließend die
Rechnung mit dem Programm send_invoice.py erneut absenden: send_invoice.py 1234567 |
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