
Mehr Zugriffsfreiheit! Oder: Es muß nicht immer a35 sein!

Sie hatte schon eine Weile im Raum gestanden: die Frage, ob es nicht 
möglich sei, daß man in ganz normalen Webseiten auch Daten aus einer
allegro-Datenbank abrufen und erscheinen lassen könne - statt wegen 
jeder Kleinigkeit erst in a35 einsteigen und da selber eine Abfrage 
machen zu müssen.

Wir haben sie nun endlich da abgeholt, wo sie stand, die Frage, und haben
sie einer Lösung zugeführt.

Langer Rede kurzer Sinn: Was nun möglich ist und wie das genau geht, das 
beantwortet eine Demo-Seite:

   http://www.allegro-c.de/db/demo/extax.htm

(Der Name 'extax' ist salopp abgeleitet von "external access")

Hinzu gehört eine kleine JavaScript-Datei namens  extax.js - mit der sich der
Anwender nicht direkt zu befassen braucht, sondern man includiert sie nur in 
die eigene HTML-Datei.
Die Demo-Seite zeigt mit mehreren echt funktionierenden Bespielen, wie die 
Nutzung der neuen Funktionen aussehen kann; dazu braucht man JavaScript nicht
zu verstehen und FLEX auch nicht. Die eigentliche Arbeit machen selbstredend
ein paar (wirklich nur zwei) neue FLEX-Jobs.

Falls man also a35 auch noch als zu komplex oder verwirrend empfindet, hat man
jetzt weitere Möglichkeiten, die natürlich auch hinsichtlich Design variabel 
und ausbaufähig sind - dafür braucht man nur HTML und CSS zu können. 

Die neuen Möglichkeiten, wohlgemerkt, erforderten keine Änderungen in den 
Programmen, daher gibt es kein neues Install-Paket! Das Potential war
längst da. Der "Epilog" unten gibt auch dazu noch Hinweise.


Die nötigen Dateien sind ab jetzt im aktualisierten a35-Paket.
Also hier:  http://www.allegro-c.de/download

Die Demo-Seite 
    http://www.allegro-c.de/db/demo/extax.htm

zeigt UND dokumentiert jetzt den aktuellen Stand der Entwicklung, der über den bisherigen WEIT hinausgeht.
(Was will man auch machen, wenn all die Orte, wo man sich gern rumtriebe als Pensionär,
wie Nizza, Acapulco, Ballermann etc., derzeit mit arg gebremstem Spaß operieren.)

Die bedeutendste Neuerung ist, daß man die Wahl hat zwischen einer "integrativen" Anzeige der allegro-Daten
und einer (Achtung Neuwort) "extegrativen" Anzeige. Alles wird in der Doku demonstriert zum sofortigen ausgiebigen
Sich-ein-Bild-machen. Weitere erklärende Umschweife sind daher an dieser Stelle unnötig.

B.E.


Epilog : Fußnote zur Terminologie
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Jetzt kann natürlich jemand fragen: "Wie bitte, extegrativ? War das wirklich nötig, einen
Terminus zu erfinden, den keiner kennt und der lexikalisch noch nirgends notiert ist?"
Stimmt schon, selbst bei Google hat man nachzubohren, weil man automatisch 
sofort stur mit "integrativ" bedient wird, als habe man sich verschrieben.
OK, man hätte auch "separativ" sagen können. Dies Wort existiert sogar, aber
anscheinend nur als Substantiv und bezeichnet dann eine Art Kasus - würde also 
in unseren Kontext gar nicht passen.
Möglich wären zwar auch "nichtintegrativ", "nicht-integrativ" oder "nicht integrativ". 
Was jedoch alles suboptimal anmutet (= weniger-als-optimal), denn "integrativ" will 
hier nicht als irgendwie "qualitativ besser" verstanden sein. Obschon das Präfix 
"nicht" zuweilen dem Adjektiv eine positive Note verpaßt : so ist z.B. "nichtinfektiös" 
als sehr erfreulich konnotiert. Kurz: "nicht-" sagt nur, welche Eigenschaft etwas 
*nicht* hat, während wir mit "extegrativ" durchaus positiv sagen wollen, welche es 
denn *hat* : etwas soll eben nicht in ein Fenster integriert daherkommen, 
sondern außerhalb: extern. Paßt also ideal.

Aber uff, man hat wirklich sein Tun mit der Wortwahl, als Entwickler! 
Insbesondere schräger Metaphorik wurde in diesem Forum mehr als einmal auf den
Zahn gefühlt und die rote Karte gezeigt. Was sind wir z.B. jetzt froh, nie zu 
der so verführerisch handlichen "Maske" gegriffen zu haben (wo eigentlich 
"Formular" gemeint ist)...  
So können wir jetzt werben mit "allegro - Zugang seit je ohne Maskenpflicht!"



B.Eversberg





