Verlautbarung 150 der Entw.Abt. 2001-04-05 ------------------------------ ************************************** * Unmittelbar vor FESTSCHREIBUNG V21 * ************************************** Wieder hat eine turbulente Entwicklungsphase ihren Abschluss gefunden. Diese Vb markiert den Schlusspunkt, nach welchem allerhoechstens noch ganz marginale Korrekturen passieren werden. Der gegenwaertige Stand wird dann in Kuerze auf CD fixiert. Festzuhalten gibt es, ueber die Vb.149,a,b,c hinaus noch diese Punkte: Links-Trunkierung u.ae. ----------------------- Neben die simple Parameterloesung, die ohne programmtechnischen Eingriff in jeder Datenbank realisiert werden kann und auch mit PRESTO funktioniert, tritt eine zusaetzliche, neue Moeglichkeit. Diese aber kommt ohne irgendwelche Parametrierung aus s.u. Punkt 2. Im Indexfenster gibt es drei zusaetzliche Eingabefelder: 1. "Trunkierung bei:" Da gibt man eine Zahl oder ein Zeichen ein: Komma, Semikolon, Doppelpunkt o.a. Die Registereintraege werden bei der betr. Laenge bzw. bei dem betr. Zeichen trunkiert. Schon in PRESTO und in den bisherigen Versionen gab es diese Funktion, nur musste man wissen, wie man sie ausloest. Es funktioniert auch weiterhin, dass man das Sonderzeichen einfach so eingibt oder ein Fragezeichen hinter das eingegebene Suchwort setzt, um die Trunkierung auszu- loesen. Nur sieht man dann im Eingabefeld dieses Zeichen. 2. "Nur Zeilen mit:" [voellig neu in a99/alcarta] Hier kann jede sinnvolle Zeichenkombination eingegeben werden. Es werden dann nur Zeilen gezeigt, die diese Kombination enthalten. Das ist im Prinzip dasselbe wie Linkstrunkierung! Es spielt dabei keine Rolle, an welcher Position innerhalb der Zeile die Zeichen vorkommen. 3. "Zeilen mit mehr als:" Wenn man hier z.B. 5 eintraegt, werden nur Zeilen gezeigt, die mindestens eine Trefferzahl von 6 aufweisen. Alle 3 Funktionen lassen sich kombinieren! Mit F9 oder [Retour] hebt man alle diese Einstellungen wieder auf. Wegen des zweiten Punktes werden wir parametrierte Linkstrunkierung nicht in die Standardparameter einbauen. Wenn jemand aber dennoch will, steht dem nichts im Wege. Vorgeschlagen wurde, dafuer einen Sonderabschnitt in Register 3 einzurichten, der mit * oder mit ... beginnen sollte. Das stellen wir anheim. OPUS3 : Erweitertes Paket zur Dateienverwaltung mit a99 ------------------------------------------------------- Bisher war OPUS1/2 nur gedacht, das Dateien-Sammelsurium auf einer oder mehreren Platten zu katalogisieren und uebersichtlich zu machen. Man konnte und kann auch mit OPUS3 1. Jede Datei in einem alphabetischen Gesamtregister sofort finden 2. Sehen, ob es mehrere Kopien oder Versionen (!) auf diversen Verzeichnissen gibt 3. Groesste und kleinste, neueste und aelteste Dateien sofort finden. 4. Dateien eines Typs als Ergebnismenge zusammenfassen und als alphabetische Gesamtliste durchsehen Eine gewisse Kontrolle des Dateiengestruepps ist damit schon gegeben, zumindest eine passive Uebersicht und ein leichtes Auffinden nach sinnvollen Kriterien. Fuer eine "Versionenkontrolle", immer wieder gefordert, braucht man als Grundlage eine Datenbank der zu kontrollierenden Dateien, und OPUS3 ist eine solche Datenbank. Was fuer Funktionen braucht man ausserdem? FLEXe wurden fuer die folgenden geschrieben: (sie sind alle eingebaut in D-WRTF.RPR, die Anzeigeparameter) 1. Eine Datei sofort bearbeiten. Die Originalversion muss weiter verfuegbar bleiben, jederzeit sofort auffindbar! (WORK.FLX) Nach Bearbeitung kann man entscheiden, ob die alte Version aufbewahrt werden soll. Sie behaelt den Namen, es wird aber Datum und Zeit angehaengt. (NUR hier treten lange Dateinamen auf, die jedoch nicht in eine Auslieferung gelangen und von den "allegro"-Programmen nicht gebraucht werden.) 2. Alte Versionen loeschen, oder eine alte Version wieder aktivieren und die neue loeschen oder auch nicht. (OLD.FLX) 3. Dateien umbenennen, loeschen, kopieren, und dabei die zugehoerigen Datensaetze veraendern bzw. anlegen (RENAME.FLX, DELETE.FLX, COPY.FLX) Einiges davon ging auch schon mit dem OPUS1 der DOS-Version, nicht aber die Sache mit den aelteren Versionen. Hinzu kommen, ganz neu, Funktionen zur Verwaltung von "Packlisten" von bearbeiteten Dateien. Die Packlisten ermoeglichen es, Dateien autmoatisch einzusammeln und einzupacken, die man z.B. waehrend eines Tages unter der Kontrolle von OPUS3 bearbeitet hat. Auf einem anderen System mit gleicher Verzeichnisstruktur koennen die Dateien dann wieder ausgepackt und auf die richtigen Standorte verteilt werden. Die Installation und Inbetriebnahme ist denkbar einfach: Es gibt 3 Dateien: OPUS3.LZH --> ProgDir (nicht auspacken, passiert automatisch!) OPUS3.BAT ProgDir OPUS3.FLX ProgDir\FLEX Im Schreibfeld der DemoBank gibt man X opus3 Dann wird ein Verzeichnis OPUS3 angelegt, der Inhalt von OPUS3.LZH dorthin kopiert und das ProgDir automatisch katalogisiert und als Datenbank aufbereitet. Das ist der Grundstock des eigenen OPUS- Katalogs, den man beliebig erweitern kann. Mit X opus3 kann man jederzeit diese Datenbank aus der eigenen heraus oder aus der DemoBank oeffnen. Dann das Pragezeichen druecken ... De-Installation von OPUS3: Das Verzeichnis und die drei Dateien beseitigen. Die Entw.Abt. wird OPUS3 benutzen, um diejenigen Dateien, die zum Gesamtpaket und zum DEMO-Paket gehoeren, unter Kontrolle zu bringen. Wenn diese nur noch ueber OPUS3 bearbeitet werden, koennen keine falschen Versionen einzelner Parameter o.a. sich mehr einschleichen. Ausserdem kann OPUS3 dann die Listen dieser Dateien an das Install- Shield-Programm abgeben. Innerhalb dessen ist die Verwaltung der Dateilisten umstaendlicher und erlaubt keine direkte Bearbeitung der Dateien von den Listen aus. OPUS3 kann die Namenslisten mit klein geschriebenen Namen ausgeben und InstallShield uebernimmt sie dann auch so, waehrend es sonst leicht passieren kann, dass Namen mit grossen Anfangsbuchstaben auftreten und dann auch so auf der Platte des Anwenders landen. Ein potentielles Problem.