UB BRAUNSCHWEIG
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allegro-Dateien



Was ist drin? Wozu sind sie da?
Wie sind sie strukturiert?

ADT  ADX  AIM  ALD  ALG
 API  APR  APT  CFG  CFL  FLX

FRM
 INC  INA  INI  JOB  LOG  RES  RTF  STL  TBL  VW

Sonstige

Bezeichnungen
ProgDir
Ordner für Programme und Zubehör, z.B. c:\allegro
Dort liegen u.a. a99.exe und acon.exe, Lokales Laufwerk oder im Netz, das ist egal.      Im FLEX mit  var P  ansprechbar
DbDir Datenordner. Dort liegt die eigene Datenbank, z.B.  k:\daten\katalog
Im FLEX mit  var D  ansprechbar
DbNam Name der Datenbank; identisch mit dem Namen der Indexparameter, Default cat (Indexparam. cat.api)
FLEXdir Skriptordner; enth. die Standard-FLEXdateien, Default ProgDir\flex
HELPdir Ordner f. Hilfetexte, Online-Doku (.rtf, .vw, .txt, vb*), Default  ProgDir\help
WorkDir Arbeitsordner f. Hilfsdateien, Default ist der Ordner, in dem das Programm gestartet wird.
In Win: "ausführen in ..." in der Desktop-Verknüpfung, fehlt dies, dann das Verz. der Desktop-Verknüpfung.  Unter UNIX:  cwd
Änderung zur Laufzeit mit FLEX-Befehl  set Wordnername
Darf auch identisch mit TempDir sein. Im FLEX mit  var W  ansprechbar
FLEX-Befehle:  open x 
abc  und  open abc  öffnen hier die Datei  abc
             dos befehl  wird hier ausgeführt. Dateien ohne absolute Pfadangabe werden hier gesucht.
TempDir nur in a99. Default: Windows-Variable %temp%  (weil dort Schreibrecht besteht)
Ordner für Zwischendateien, u.a. Erg.Mengen, einstellbar in .INI mit  DbAux=...
Dynamisch änderbar zur Laufzeit mit  set Mordnername.  Im FLEX mit  var M  ansprechbar

WebDir Script-Ordner; einer für jede Datenbank, z.B.  c:\xampp\htdocs\katalog
Dort liegen Dateien der Typen .htm, .php, .job
a30Dir Ordner mit Startdateien für a30, z.B.  c:\xampp\htdocs\a30


Die wichtigsten Dateien
Knappe Übersicht der Dateien, die eine Datenbank in jedem Fall braucht; nur diese Dateien sollte man wirklich kennen 
* heißt: Datenbank auch ohne diese Datei benutzbar
Tips: In a99 eingeben  d d [Enter] : es erscheint die Liste der Dateien, die momentan in Ihrem Datenordner liegen.
        Mit  h filelist  erhält man einen Hilfetext, der alle für eine Datenbank wichtigen Dateien auflistet.
Die Beispiele der Dateinamen beziehen sich alle auf die DemoDatenbank und ihr Schema $A.CFG :  
(Beim Schema  N.CFG  muß es z.B. heißen .NDX, .NPI usw.)

Dateien

z.B.
Name.Typ
Inhalt und Funktion : Wozu ist sie gut, was steht drin?
Datendateien CAT_1.ALD CAT_2.ALD
...
Enthalten die eingegebenen Daten. Es kann mehrere solche Dateien geben. Diese haben dann Nummern von 1 bis 255.  Diese Dateien muß man unbedingt sichern, alle anderen sind reparabel.
Indexdatei CAT.ADX Da stecken die alphabetischen Register drin, über die man zugreift
Kurztiteldatei CAT.STL Die Kurzzeilen, die man sieht, wenn man eine Ergebnismenge betrachtet
Adressentabelle CAT.TBL Die Adressen (= Positionen) der Datensätze in den Datendateien
*Restriktionendatei CAT.RES Hilfsdatei zur Einschränkung von Erg.Mengen, z.B. Erscheinungsjahre (nicht bei jeder Datenbank)
*LOG-Datei CAT.LOG Zur Datensicherung: Kopien der neuen und veränderten Datensätze in der chronolog. Reihenfolge des Arbeitsablaufs

Folgende Dateien können auch auf dem ProgDir liegen und dann mehreren Datenbanken gleichzeitig dienen
Konfiguration $A.CFG Liste der Datenfelder (Datenschema) und einige Einstellungen.
Dateien vom Typ .Axx, z.B. .ALD, beruhen auf dem Schema $A.CFG
Indexparameter CAT.API Enthält die Vorschriften, wie aus den Daten die Index-Einträge zu bilden sind
Anzeigeparameter D-*.APR Enthält die Vorschriften, wie ein Datensatz angezeigt werden soll
*INI-Datei CAT.INI Einstellungen für die Benutzung der Datenbank (Sitzungseinstellungen)
*Formulardatei CAT.FRM Formulardatei für Erfassung und Bearbeitung von Daten
*Startskript _START.FLX Dieses FLEX-Skript wird von a99/alcarta zu Beginn einer Sitzung ausgeführt


Dokumentation der einzelnen Dateitypen (nicht nur der wichtigsten)  
Zu einigen gibt es zusätzliche, genauere Beschreibungen; klicken Sie auf  die Typbezeichnung oder "mehr dazu".
Unter "Standort"  sieht man zugleich die Reihenfolge, die beim Suchen nach einer Datei gilt.

.ALD Datendatei            (mehr dazu)
Inhalt In solchen Dateien stehen die Datensätze des Anwenders. Beispiel:  cat_1.ald  bei der Demo-Datenbank
Struktur Datensätze sind sequentiell angeordnet, die Felder in der Reihenfolge der Kategorienummern, wie durch die .CFG-Datei festgelegt. Jeder Satz beginnt mit dem Code 01, gefolgt von der automatisch vergebenen Satznummer (4 stellig, hexadezimal). Gelöschte Sätze beginnen mit 09 statt 01, gesperrte mit 08.
Ansonsten stimmt die Dateistruktur mit derjenigen der Grunddateien (Typ .xLG) überein. Die Einzelheiten der Struktur sind in Kap.0.2 des Handbuchs beschrieben.
Bezug Zum Zugriff auf die Daten werden die .xDX- und die .TBL-Datei gebraucht. Zu einer Datenbank dbn kann es bis zu 255 .xLD-Dateien geben. Die Dateinamen setzen sich aus dbn und der Nummer zusammen: z.B. cat_17.ALD. Der Name dbn darf nicht länger als 4 Zeichen sein. 
Standort Diese Dateien stehen zusammen mit der .TBL-Datei auf einem eigenen Verzeichnis, dem Datenbankverzeichnis (DbDir) des Anwenders. Hier stehen in der Regel auch die .ADX- und die .STL-Dateien, jedoch können diese auch anderswo gelagert sein.
Funktion Datenspeicherung. Der Platz zum Speichern wird vom Programm 1 (= PRESTO), mit dem man die Daten bearbeitet, automatisch verwaltet.
Entstehung Entsteht und wächst beim Aufbau einer Datenbank. Jeder neue Satz kommt in eine dieser Dateien.
Zugriff für Bearbeitung und evtl. Export: a99/alcarta, acon und a30; DOS: PRESTO und UPDATE, 
lesend mit oder ohne Export auch per Volltextsuche (Programm SRCH); zum Neuufbau einer Datenbank mit Programm INDEX. 
Umfang Je Datenbank bis zu 255 solche Dateien, jede davon bis 16MB groß oder ein Mehrfaches von 16MB (einstellbar in den Indexparametern mit dem "Aufbohrfaktor" ii=n )


.ADX Indexdatei            (mehr dazu)
Inhalt Suchbegriffe (Zugriffs-Schlüssel) zu einer Datenbank, bis zu 11 Register.   Beispiel:  cat.adx  bei der Demo-Datenbank
Struktur "Präfix-B*-Baum" : das ist eine heute in der Informatik speziell für Indexdateien bevorzugte Struktur. Hier ist sie realisiert mit variabler Schlüssellänge und "Frontkomprimierung" (spart Platz: je größer die Datenbank, umso mehr); zu jedem Schlüssel sind die internen Nummern der zugehörigen Datensätze gespeichert.
Bezug Arbeitet nur mit einem Schema x.CFG zusammen. Zu jeder Datenbank dbn gehört eine Index-Datei dbn.xDX, eine Index-Parameterdatei dbn.xPI und eine Datei dbn.TBL (mit den Adressen der Sätze), ferner als Hauptteil eine oder mehrere Dateien dbn_k.xLD. Dabei ist k eine Zahl zwischen 1 und 255.
Standort Die Datei muß auf dem DbDir liegen, mit Option -y kann ein anderes vorgegeben werden
Funktion Die Programme holen vollautomatisch die gewünschten Registerabschnitte h xyzheraus, um sie anzuzeigen bzw. greifen auf die Register zu, um Suchbefehle auszuführen.
Werden Daten verändert oder gelöscht und neue Datensätze gespeichert, führen die Programme automatisch alle nötigen Änderungen in der Indexdatei durch, d.h. sie ist jederzeit aktuell.
Entstehung Wird durch INDEX erstellt und durch PRESTO und UPDATE während des Zugriffs automatisch verwaltet.  Erneuerung  möglich über Menü "Reorganisieren"
Zugriff Nur automatisch per PRESTO, a99, avanti, UPDATE, INDEX, SRCH und QRIX. Das letztgenannte ist einerseits ein Hilfsprogramm, das von INDEX aufgerufen wird, es kann aber auch einige nützliche Funktionen an einem Index selbständig ausführen. Von Manipulationen mit andern Mitteln wird abgeraten
Anz./Umf. Mindestens eine, möglich sind mehrere (MultiX-Verfahren), z.B. zusätzlich .AEX, .AFX,
jede kann einen Umfang von maximal 2GB erreichen.



.TBL Satztabelle            (mehr dazu)
Inhalt 4 Byte je Datensatz für die Zuordnung der Satznummer zur realen Adresse. Die ersten zwei Bytes am Anfang der Datei dienen Steuerzwecken. Das erste Byte ist normalerweise  0, während eines Schreibvorgangs wird es auf 1 gesetzt, damit niemand gleichzeitig in die Datei schreiben kann.
Vom Menü "Reorganisieren" kann man es manuell auf 0 oder 1 setzen, um die Datenbank für Schreibzugriffe freizugeben bzw. zu sperren.
Das zweite Byte ist normalerweise 3; Wenn "aufgebohrt wird" erhöht sich dieser Wert: Setzt man in den Indexparametern z.B.  ii=3, d.h. eine .ALD kann bis zu 3x16MB groß werden, dann wird das zweite Byte auf 5 gesetzt.
Struktur Sequentiell in aufsteigender Reihenfolge der Satznummern. Dabei ist das erste der 4 Bytes die Dateinummer (1..255), die anderen 3 Byte geben die Position des Satzes in der Datei an.
Wenn N eine Satznummer ist, findet man an der Position N*4-2 die Adresse des Satzes.
Bezug Sie bildet eine funktionale Gesamtheit mit .xDX und .xLD!  Von der Konfiguration hängt die Tabelle nicht ab - sie würde bei jeder Konfiguration gleich aussehen. Daher kommt der Konfig.-Buchstabe nicht in der Typbezeichnung vor..
Standort Die Datei muß auf dem DbDir liegen, mit .xLD und .xDX zusammen
  Entstehung entsteht automatisch mit der Datenbank (per Programm  INDEX) und wird während der Arbeit automatisch aktualisiert.
Zugriff nur automatisch aus den Programmen heraus, die auch auf .xLD und .xDX zugreifen  .
Direkte Eingriffe mit Fremdsoftware sind weder sinvoll noch jemals nötig.
Anzahl Genau eine je Datenbank


.STL Kurztiteldatei (Short Title List)            (mehr dazu)
Inhalt Eine bis zu 250 Zeichen lange Zeile für jeden Datensatz, beliebig zusammengesetzt nach Vorgabe in den Indexparametern
Struktur Sequentiell in aufsteigender Reihenfolge der Satznummern, ohne Steuerzeichen. Die Position der Kurzzeile zu einem Datensatz ergibt sich aus dessen Satznummer multipliziert mit der für den Kurztitel vorgegebenen Länge (Parameter i0  in der Index-Parameterdatei). Daher kann es je Datensatz nur genau eine Kurzzeile geben. Die Zusammensetzung der Kurzzeile ist mit den Mitteln der Parametrierung frei gestaltbar ( Kap.10). Dazu braucht es einen Abschnitt in den Indexparametern, s. Entstehung.
Für die Demodatenbank (Param. cat.api) wurde die Konstruktion  "Sachtitel /Verfasser  Jahr  Signatur" gewählt.
Bezug Die Datei bildet eine funktionale Gesamtheit mit .xDX, .xLD und .TBL. Im Gegensatz zu diesen drei ist sie jedoch entbehrlich: wenn sie fehlt, gibt es eben keine Kurzanzeige, aber ansonsten funktioniert die Datenbank. 
Standort Die Datei muß auf dem DbDir liegen, mit Option -y kann ein anderes vorgegeben werden (wie .ADX)
Entstehung Entsteht automatisch mit der Datenbank (per Programm  INDEX) und wird während der Arbeit automatisch aktualisiert. Allerdings müssen in der Index-Parameterdatei dafür besondere Vorkehrungen getroffen sein (Handb. 10.2.6.3): es müssen die Befehle i0=... und ak=zz+0 vorhanden sein und in der Kategorieliste ein Abschnitt mit der Sprungmarke #-0 . (Sonst hat man keine Kurzanzeige) Erneuerung  jederzeit möglich per Menü "Reorganisieren"  
Zugriff Automatisch immer dann, wenn eine Ergebnismenge angezeigt wird, diese besteht dann aus der Liste der zu den Sätzen gehörigen Kurzzeilen.
Direkte Eingriffe sind nicht sinnvoll, können allerdings keinen Schaden an den Daten anrichten, auch keine Folgeschäden.
 
Anzahl Höchstens eine je Datenbank


.RES Restriktionendatei            (mehr dazu)
Inhalt   Für jeden Datensatz eine feste Anzahl von Zeichen, z.B. 4 Zeichen für die Jahreszahl.
Struktur wie .STL, nur mit entsprechend anderem Inhalt.
Bezug Die Datei bildet eine funktionale Gesamtheit mit .xDX, .xLD und .TBL. Im Gegensatz zu diesen ist sie jedoch entbehrlich: wenn sie fehlt, gibt es eben keine Restriktionen. Das ist weniger schlimm als wenn die .STL fehlt
Standort Die Datei muß auf dem DbDir liegen, mit Option -y kann ein anderes vorgegeben werden (wie .ADX)
  Funktion Die Angaben in dieser Datei werden gebraucht, wenn eine Suche eingeschränkt werden soll, z.B. nach Kriterien wie Erscheinungszeitraum oder Sprache  (Handb. 1.4.6).
Enstehung Entsteht automatisch mit der Datenbank (per Programm INDEX) und wird, wo nötig, automatisch aktualisiert. Allerdings müssen in der Index-Parameterdatei dafür besondere Vorkehrungen getroffen sein (Handb. 10.2.9): es müssen die Befehle ir=k und ak=zz+/ vorhanden sein und in der Kategorieliste ein Abschnitt mit der Sprungmarke #-/
Erneuerung jederzeit möglich im Menü "Reorganisieren"
Zugriff nur automatisch aus den Programmen heraus, die auch auf .xLD und .xDX zugreifen  .
Direkte Eingriffe mit Fremdsoftware sind weder sinvoll noch jemals nötig.
Anzahl Höchstens eine je Datenbank



.LOG Sicherungsdatei            (mehr dazu)
Inhalt Kopie jedes Datensatzes, der neu eingegeben oder verändert worden ist
Struktur wie .ALD; Neue Sätze beginnen mit Code 08 statt 01 und haben statt der internen Satznummer die Nummer der .ALD-Datei, in die sie gespeichert wurden.
Bezug Die Datei wird automatisch während der Arbeit an der Datenbank ergänzt. Sie kann jederzeit gelöscht werden, jedoch ist dann im Fall eines Verlustes von .ALD-Dateien keine Wiederherstellung möglich
Standort Die Datei liegt normalerweise auf dem DbDir, kann aber aus Sicherheitsgründen auch woanders liegen
  Funktion Man löscht die Datei, wenn eine Sicherungskopie der Datenbank gemacht wird. Anschließend wird, wenn die Arbeit weitergeht, automatisch eine neue .LOG begonnen, deren Inhalt dann also die genaue Ergänzung der Sicherungskopie darstellt.
Die Datei wird gebraucht, wenn Datendateien (.ALD) verschwunden oder beschädigt sind. Die Sicherungskopie wird dann zurückgeholt und die inzwischen entstandene LOG-Datei eingespeist. Man erreicht dann die exakte Wiederherstellung des Zustands vor der Beschädigung.
Wichtig: Die .LOG-Datei nicht mit sichern, sondern nach dem Erstellen einer Sicherungskopie löschen. Es entsteht dann eine neue, die den Anschluß an die Sicherungskopie bildet.
Enstehung Vollautomatisch durch die Programme a99, PRESTO, UPDATE.  (Erneuerung nicht möglich, das liegt in der Natur der Sache)
Zugriff nur automatisch aus den Programmen heraus, die auch auf .xLD und .xDX zugreifen.
Direkte Eingriffe mit Fremdsoftware sind weder sinvoll noch jemals nötig.
Anzahl Höchstens eine je Datenbank, Größe nicht begrenzt.


.CFG
.CFL
Konfigurationsdatei  (Datenschema)
Doku Handbuch: Anhänge A und B
Inhalt Kategorienschema  (Beispiele: $a.cfg für "Konsolidiertes Format",  n.cfg für "Neutralformat"),
Datumsfelder,
Abfrageliste ("Erfassungsmaske") für die Dateneingabe (DOS-Progr.), Nummerngenerator für die automatisch zu vergebenden IdNummern
Eine .CFL wird nicht unbedingt gebraucht. Sie enthält Angaben zur Bedeutung von Unterfeldern, Beispiel:  a.cfl  als Ergänzung zu $a.cfg
Struktur ASCII-Textdatei
Bezug Wichtig ist der erste Buchstabe des Namens, der Konfigurationsbuchstabe genannt wird. Alle von einem Kategorienschema k.CFG abhängigen Dateien haben den Konfigurationsbuchstaben  k  als ersten Buchstaben ihrer Typenbezeichnung. Z.B. arbeiten die Parameterdateien der Typen .APR oder .API nur mit der Konfiguration $A.CFG zusammen (siehe unten). In Netzwerken besteht auch die Möglichkeit (nur bei DOS üblich), jedem Mitarbeiter "seine" .CFG-Datei mit eigener Abfrageliste auf sein eigenes Verzeichnis zu legen. Denn:
Standort Die Programme suchen die .CFG zuerst auf dem DbDir, dann auf dem WorkDir (dem Verzeichnis, von dem aus gestartet wurde), und wenn sie dort auch nicht liegt, auf dem ProgDir.
Funktion Alle Programme mit Ausnahme von ASORT und QRIX suchen und lesen die Konfigurationsdatei beim Start, um zu erfahren, wie die Anwenderdaten strukturiert sind. Als Default nehmen alle Programme $A.CFG an. Mit dem DOS-Befehl set -k=p  kann man z.B. P.CFG als Default vorgeben.
Die Option -kx (s.
Kap.12.1) ermöglicht die Wahl einer spezifischen Konfiguration x bei jedem Programmaufruf.
Es kann unterschiedliche Versionen einer Konfiguration geben: wenn z.B. mehrere Bearbeiter mit verschiedenen Abfragelisten (DOS) und Schreibberechtigungen arbeiten sollen, erstellt man dafür je eine Konfiguration. Nur der Anfangsbuchstabe des Namens muß derselbe sein, also z.B.  A1.CFG, A17.CFG oder ADELHEID.CFG. Alle drei beziehen sich auf dasselbe Kategorienschema A.CFG und können mit denselben Parameterdateien der Typen .API und .APR betrieben werden.
Entstehung Mehrere werden mitgeliefert (A, D, P, N, U) und können beliebig verändert werden. Eigene, neue Konfigurationen können erstellt werden (s Anh.A).
Zugriff Mit jedem Texteditor zu erstellen und zu bearbeiten.


.FRM Formulardatei
Doku In a99 eingeben:  h form.
Inhalt Feldlisten für Erfassungs- und Bearbeitungsformulare. Beispiel:  cat.frm  für Standard-Anwender
Struktur [Formularname]
#nr "Bezeichnung"      bis zu 14 Felder je Formular
Bezug Die Feldnummern müssen zulässige Nummern sein, die in der CFG-Datei vorkommen
Standort DbDir oder ProgDir  
  Funktion Die Formulare werden im Formularfenster von a99 gezeigt (Button [Form#]) und dann zum Eingeben neuer Daten oder Bearbeitung vorhandener Sätze verwendet. Jeder Anwender kann die Formulardatei erweitern und ändern. Ein einzelnes Formular kann nur bis zu 14 Felder haben, aber man kann leicht mehrere hintereinander aufrufen, um Teile desselben Datensatzes zu bearbeiten.
Während einer Sitzung können jederzeit andere Formulardateien geladen werden mit  
(FLEX-Befehle: Neue Formulardatei laden:  form f datei , weitere Datei hinzuladen:  addform datei

Zugriff Bearbeitung mit Texteditor. 
a99 sucht beim Start nach  DbNam.frm
Anzahl Beliebig viele. Eine einzelne Formulardatei kann bis zu 250 Formulare enthalten.


.ALG
.ADT
a) allegro-Grunddatei            (mehr dazu)
b) allegro-Externdatei
Inhalt a) Datensätze in interner Form
b) Datensätze in Textform
Struktur a) wie .ALD, nur ohne interne Satznummer. Jeder Satz beginnt mit dem Code 01, dahinter folgt sofort das erste Datenfeld, ohne # am Anfang, Code 00 am Ende. Sätze sind durch Codes 13 10 getrennt, keine Zeilentrennung innerhalb eines Satzes.  (Einzelheiten s. Handb. 0.2.2)
b) Datenfelder beginnen jeweils auf neuer Zeile und haben die Form  #nr text
Feldtext kann mehrzeilig sein, dann beginnen Folgezeilen mit Leerzeichen.
Sätze sind durch eine Leerzeile getrennt
Bezug Die Felder entsprechen den Vorgaben der CFG (Datenschema).  Kein direkter Bezug zu einer Datenbank. Mit dem Programm INDEX kann man .ALG-Dateien in eine Datenbank umwandeln, .ADT nicht
Standort beliebig
  Funktion Datenaustausch und Weiterverarbeitung. Die Programme a99 und acon sowie das DOS-Programm UPDATE können solche Dateien in eine Datenbank einspeisen, und zwar als neue Datensätze oder mit Ersatz schon vorhandener Sätze (Identifikation über eindeutige Schlüssel)
Häufig verwendet man solche Dateien als Zwischenprodukt einer mehrstufigen Verarbeitung wie z.B. Listenproduktionen.
Mit ASORT kann man die Dateien sortieren, mit IMPORT formal umwandeln
Enstehung Entstehen
-- als Export aus einer Datenbank mit Parametern vom Typ i-1.apr , oder
-- als Ergebnis einer  Umwandlung von Fremddaten mit dem Programm IMPORT, oder
-- aus eigenen Programmen des Anwenders
Zugriff Mit geeigneten Editorprogrammen. Beim Typ .ALG muß der Editor in der Lage sein, Steuerzeichen zu verarbeiten und diese nicht zu verfälschen, z.B: WinVi. FÜr den Typ .ADT kann jeder Texteditor genommen werden.
Tip: Mit Befehl  rdwr 1 9999999 x.alg x.txt H1 0  Umwandlung von .alg in .adt
Anzahl Beliebig viele von beliebiger Größe

.APR
.API
.APT
a) Exportparameter
b) Indexparameter
c) Hilfstabelle  
(programmiertechnisch eine "include"-Datei)
Doku Einführungstext, Handbuchkapitel 10  (Tip: in a99  h ac10  eingeben)
Inhalt a) Vorschriften zur Datenausgabe für beliebige Zwecke  (  Beispiel:  d-wrtf.apr  als Standard-Anzeigeparameter für a99 )
b) Vorschriften für den Index einer Datenbank    ( Beispiel:  cat.api  bei der Demo-Datenbank )
c) Bestandteile, die in Parameterdateien mit hinzugeladen werden können  (   Beispiel:  ad-utf.apt  zur Zeichenkonvertierung ASCII -> UTF-8 )
Struktur ASCII-Textdatei. Die Struktur des Inhalts wird durch die "Exportsprache" definiert, s. Kap. 10 .
Eine Parameterdatei kann Kommentare enthalten: Zeilen, die mit Leerzeichen beginnen, sind Kommentare; zwei Leerzeichen innerhalb einer Zeile bewirken, daß der Rest der Zeile als Kommentar gilt (das ist sehr ungewöhnlich und deshalb gewöhnungsbedürftig!)
Bezug Eine Parameterdatei beruht i.a. auf einer CFG (Datenschema), d.h. es können keine Datenfelder darin vorkommen, die nicht in der CFG definiert sind.
Standort DbDir, WorkDir oder ProgDir
  Funktion Die Programme brauchen die Parameterdateien,  um zu "wissen", was für die betr. Aufgaben mit den Daten zu tun ist. Jede Art von Ausgabe, ob Bildschirmanzeige, Druckausgabe oder "download", auch die Indexdatei, wird durch Exportparameter gesteuert. Auswahl und Reihenfolge der Datenfelder, Interpunktion, Zeichenumwandlungen, Zeilen- und Seitenumbruch u.v.m. kann man mit Exportparametern steuern.
Enstehung Vom Anwender zu schreiben. Oft kann man andere Parameterdateien kopieren und modifizieren.
Für einige typische Aufgaben gibt es prototypische Dateien mit den Namen  x-0.apr
Zugriff Mit jedem Texteditor. Dieser sollte mit demselben Zeichencode arbeiten können, der für die Daten verwendet wird. Standardmäßig ist dies der allegro-OstWest-Code in der DOS-Variante, weil dann auch die DOS-Programme noch benutzbar sind. Möglich sind auch Windows-Code, UTF-8 oder andere, es müssen dann aber alle zugehörigen Dateien diesen Codierungen entsprechen.
Anzahl Beliebig viele


.INI
.INA
Einstellungsdatei für eine Sitzung mit a99 oder alcarta
Doku Datei  a99.ini  ist das Grundmuster und enthält die Dokumentation. In a99 eingeben:  h a99.ini
Inhalt Einstellungen verschiedenster Art, vor allem die Namen der Konfiguration und der Datenbank sowie die Berechtigungsstufe; diese drei genügen als Minimum.
Struktur Eine für Windows-Software übliche Liste von Schlüsseln, die die Eigenschaften der Datenbank und die Modalitäten ihrer Benutzung beschreiben.
Zu fast jeder Einstellung gibt es einen Defaultwert, der in Kraft tritt, wenn der Befehl fehlt.
Bezug Die Datei bezieht sich auf eine konkrete Sitzung. Es kann unterschiedliche Einstellungsdateien für einzelne Nutzer oder auch für unterschiedliche Sitzungstypen geben.
Beide Dateitypen sind gleichwertig. Zu .INA kann man jedoch eine eigene Dateiverknüpfung anlegen.
Der Dateiname ist beliebig und braucht nichts mit der Datenbank zu tun zu haben.
Standort DbDir, WorkDir oder ProgDir
  Funktion a99 bzw. alcarta lesen die Datei und richten ihre Arbeitsweise dementsprechend ein.  
Einige Einstellungen, so etwa die letzte Fenstergröße und Schriftart, schreibt a99 am Ende in die Datei hinein, damit diese Einstellungen bei der nächsten Sitzung schon sofort wirksam werden.
Enstehung Vom Anwender (Systemverwalter) mit beliebigem Texteditor zu schreiben.
Normalerweise macht man eine Kopie der a99.ini und ändert, was zu ändern ist.
Zugriff Wenn  xyz.ini  eine solche Datei ist, kann man die Datenbank mit dem Befehl a99 xyz   bzw.
 
alcarta xyz öffnen, und die in der Datei stehenden Eigenschaften werden wirksam.
Anzahl Beliebig viele, z.B. je eine für jeden Nutzer oder verschiedene für unterschiedliche Sitzungstypen.


.FLX
.JOB
.INC
Skriptdatei in der allegro-FLEX-Sprache   [ .JOB für avanti und acon]
Doku Aktuelle, vollständige Online-Dokumentation im Programm a99:  h flex  eingeben. Darin auch Beispiele zum Ausprobieren und Lernen.
Zu jedem Befehl gibt es einen Hilfetext, z.B.  xvar.rtf  zum Befehl  var. Mit  h xa  kann man die Liste aller Befehle abrufen.
Außerdem gibt es für Einsteiger ein FLEX-Lehrbuch
Inhalt Eine Liste von Befehlen der FLEX-Sprache, die zusammengenommen ein Skript ergeben, eine Art Programm also.  Sowohl a99 und alcarta können solche Skripte ausführen.
Für avanti/acon gilt eine eingeschränkte Version der FLEX-Sprache. Skriptdateien haben dann den Typ .job,  z.B.  srch.job , detail.job  oder  a30get.job .
Dateien, die man mit  include   in eigene FLEXe einbinden kann, haben den Typ  .inc, z.B.  ftr.inc  für die Volltextsuche. 
Struktur Textdatei. Es können beliebige Kommentare enthalten sein, sie werden durch // eingeleitet.
Am besten schreibt man Kommentare in getrennte Zeilen und leitet jede einzelne mit // ein.
Bezug eine .FLX-Datei ist nicht unbedingt an eine bestimmte Datenbank gebunden oder eine bestimmte Konfiguration. Die meisten der mitgelieferten Skripte sind sogar mit jeder Datenbank und jeder Konfiguration einsetzbar; manchmal werden jedoch Exportparameter gebraucht, die dann in einer Version für das Schema der Datenbank vorliegen müssen.
Einige FLEXe beziehen sich auf bestimmte Situationen, Menüpunkte oder Buttons im Programm. Dadurch sind viele Programmfunktionen FLEXibilisiert, d.h. der Anwender kann sie modifizieren, indem er die betr. FLEX-Datei ändert. Insbes. trifft das zu auf _start.flx, die unmittelbar nach dem Start ausgeführt wird.
Skripte für avanti werden in derselben Struktur geschrieben, allerdings gibt es einige Unterschiede, die in der FLEX-Doku beschrieben sind. Deshalb haben die avanti-Skripte einen anderen Dateityp:  .JOB
Standort DbDir, FLEXdir, ProgDir, WorkDir.  .JOB: WebDir,
  Funktion Die Doku beschreibt viele Möglichkeiten, eine FLEX-Datei ausführen zu lassen. 
Enstehung Vom Anwender (Systemverwalter) mit beliebigem Texteditor zu schreiben. 
Zugriff Wenn  xyz.ini  eine solche Datei ist, kann man die Datenbank mit dem Befehl a99 xyz   bzw.    alcarta xyz öffnen, wobei die in der Datei stehenden Eigenschaften wirksam werden.
Anzahl Beliebig viele.



.AIM Importparameter
Doku Kapitel 11 im Systemhandbuch
Inhalt Beschreibung eines fremden Datenformats und genaue Anweisungen, wie dieses in das eigene allegro-Internformat umzuwandeln ist. Z.B. enthält  marc21.aim  die Beschreibung der Umwandlung von MARC-Daten in das Konsolidierte Format, mab2.aim  entsprechend für MAB2-Fremddaten.
Struktur Textdatei mit einer Liste von Befehlen in der "Importsprache"
Bezug Die Datei bezieht sich auf auf das Umwandeln vom Fremdformat in ein allegro-Internformat, das Ergebnis ist in der Regel eine Datei des Typs .ALG. Diese muß dann noch mit dem Programm UPDATE oder mit der Funktion "Weitere offline-Datei laden" in die Zieldatenbank überführt werden.
Das Umwandeln, also Ausführen der Importparameter besorgt das Programm IMPORT.EXE, ein Konsolprogramm, das nicht auf eine Datenbank zugreifen kann.
Auch eine Importparameterdatei bezieht sich immer auf ein bestimmtes Datenschema, und zwar $A.CFG wenn der Dateityp .AIM ist, N.CFG, wenn es .NIM ist usw.
Standort Zuerst wird sie gesucht in dem Ordner, wo die Ausgangsdatei liegt, dann auf dem ProgDir
  Funktion IMPORT.EXE liest die Parameterdatei und dann die Fremddatei. Es wandelt dann Satz für Satz gemäß der Befehlsliste um und schreibt alles in eine Grunddatei. Für dieses Schreiben kommt meistens die Exportparameterdatei i-1.apr zum Einsatz, die den Dateityp .ALG erzeugt; es kann jedoch jede andere Exportparameterdatei genommen werden,  wenn das Zielformat anders aussehen soll!
Enstehung Vom Anwender (Systemverwalter) mit beliebigem Texteditor zu schreiben.
Normalerweise macht man eine Kopie der a99.ini und ändert, was zu ändern ist.
Zugriff Wenn  xyz.ini  eine solche Datei ist, kann man die Datenbank mit dem Befehl a99 xyz   bzw.
 
alcarta xyz öffnen, und die in der Datei stehenden Eigenschaften werden wirksam.
Anzahl Beliebig viele, z.B. je eine für jeden Nutzer oder verschiedene für unterschiedliche Sitzungstypen.



.RTF Hilfetexte der Windows-Programme a99/alcarta
Doku In a99 eingeben:  h help
Inhalt Beliebiger Text.    Beispiel:   fillhorn.rtf   (Textdatei für das "Füllhorn")
Struktur formatiert im "Rich Text Format", das auch aus WinWord-DOC-Dateien erzeugt werden kann. Eingebettet sein können FLEX-Aufrufe und Hyperlinks zu anderen Hilfetexten 
Bezug RTF-Dateien sind das Medium nicht nur für Hilfetexte, sondern auch für Menüs, die im Anzeigefeld erscheinen. Geben Sie z.B. ein  h doku  oder   h org  oder  h exprt
Die Menüs der Sonderfunktionen, Ausleihe, Erwerbung, Zeitschriftenverwaltung, sind alle als RTF-Dateien angelegt und daher voll flexibel und lokal anpaßbar.
RTF-Dateien können auch Unicode enthalten, dann müssen sie mit  {\urtf1  beginnen statt mit {\rtf .
Standort DbDir, HELPdir, FLEXdir, ProgDir, WorkDir
  Funktion Hilfetexte können jederzeit aufgerufen werden und erscheinen dann im Anzeigefeld. Hyperlinks zum Anklicken sind normalerweise blau und unterstrichen.

Enstehung Vom Anwender (Systemverwalter) mit geeignetem Texteditor zu schreiben, z.B. WordPad, oder auch direkte Erstellung und Editierung im Anzeigefeld.
Zugriff Wenn  xyz.rtf  eine solche Datei ist, kann man kann man sie  mit dem Befehl  h xyz   in die Anzeige holen.
Mit   
h xyz.rtf  wird sie einschließlich der Steuerzeichen angezeigt, so daß man sie editieren und z.B. neue Hyperlainks ("Flips") einbauen kann.
Anzahl Beliebig viele. Mehr als 350 RTF-Dateien für verschiedenste Zwecke werden mitgeliefert. Die Größe einer einzelnen Datei ist auf  4MB begrenzt


.VW ViewListen (nur a99/alcarta )
Doku In a99 eingeben:  h viewh
Inhalt Liste von Textzeilen, die zu irgendeinem Zweck als Auswahlliste angeboten werden sollen. Unter anderem kann es eine Titelliste einer Ergebnismenge sein, die anders aufbereitet ist als die Standard-Ergebnisliste.   Beispiel:  quick.vw  = Datei für die Liste "Alles von A-Z"
Struktur Simpler Text, Zeilen von gleicher Länge, Codes 13 10 als Zeilenende, Zeichensatz der Datenbank, normalerweise also OstWest-Code von allegro
Am Anfang jeder Zeile kann, mit | abgetrennt, eine Satznummer stehen, der Name eines Hilfetextes oder der Aufruf eines FLEX,.
Bezug Die ViewListen werden in einem eigenen Fenster angezeigt, das im Aussehen und in der Funktion identisch ist mit dem Ergebnismengen-Kurzlistenfenster.
Standort DbDir, HELPdir, ProgDir, WorkDir
  Funktion ViewListen werden normalerweise aus einem FLEX mit dem Befehl View dateiname aufgerufen und dann angezeigt. Die ausgewählte Zeile kann beim Schließen des Fensters dann weiterverarbeitet werden. Beginnt eine Zeile mit einer Satznummer, wird der betr. Satz sofort angezeigt, sobald die Zeile ausgewählt wird; beginnt sie mit einem h-Befehl (h hilfedatei) wird die Hilfedatei sofort angezeigt, beginnt sie aber mit X FLEXname, wird der FLEX bei Druck auf Enter ausgeführt, nicht sofort bei Auswahl der Zeile.
Enstehung Vom Anwender (Systemverwalter) mit geeignetem Texteditor zu schreiben, z.B. WinVi, oder mit anderen Mitteln automatisch zu erstellen. Viele Standard-FLEXe erzeugen ViewListen und zeigen diese als Auswahllisten an, um die gewählte Zeile dann auszuwerten.
Zugriff Wenn  xyz.vw  eine solche Datei ist, kann man kann man sie  mit dem Befehl  V xyz   anzeigen lassen. Beispiele:  V quick, V flex, V vb
Anzahl Beliebig viele.  Die Größe ist nicht begrenzt.



Sonstige Dateitypen


Bis auf die Typen .LZH und .TTF sind dies alles Textdateien, also lesbar und bearbeitbar mit jedem Editorprogramm.

Typlose Dateien (endungslose Dateinamen):

h...            Typlose Hilfetexte (DOS-Programme)
phrasen   StandardPhrasen, zu laden mittels phras.rtf
uif...    User Interface Files, z.B. uifeger = deutsche Texte für a99

.TYP    Bedeutung, Inhalt, Beispiel
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.A99   
Phrasen f. a99, z.B. phrase.a99

.ACT    Zählungskonfiguration (Menü "Export / Komfort-Funktionen / Zählungen"),  c-*.act
.APH    Phrasen (DOS-Programme) im WorkDir, phrase.a99
.ASP    Zeichentabelle SRCH (DOS-Volltextsuchprogramm), nur s1.asp
.ASY    Feldliste laut .CFG, entsteht beim FLEX-Befehl katlist: Name ist stets  katlist.asy
.BAT    Stapeldateien, im ProgDir, z.B. org.bat
.CFL    Felddokumentation, ergänzt die .CFG, z.B. für cfga.flx: a.cfl
.CHK    Dateicheck (z.B. Ergebnisse von check.flx),  file.chk
.CON    avanti-Konfigurationsdatei (Liste der zugängl. Datenbanken), nur avanti.con
.DAT    Hilfsdateien bei versch. Prozeduren (z.B. keychg.dat bei umindex.flx)
.EXE    Ausführbare Programme im ProgDir, z.B.  a99.exe, presto.exe
.FON    DOS Fontdateien, z.B. ostwest.fon
.FRL    FreiRaum-Liste, im DbDir, z.B. numcon.frl
.HTM    HTML im ProgDir\html, z.B. tricks.htm
.JS     JavaScript, im WebDir, z.B. av_func.js
.LZH    Vorläufer von .ZIP, zu entpacken mit  lharc x dateiname,  opus3.lzh
.PHP    PHP-Skripte, im WebDir, z.B. detail.php
.SET    externe Erg.Menge, z.B. PRESTO.EXE erzeugt  x.set  (Ergebnis von _rs.flx)
.SGF    Signalfile im DbDir, z.B.  cat.sgf   (erstes Byte '1': Datenbank gesperrt)
.STR    Tabellenstruktur, im WorkDir, z.B.  t-20.str, q-20.str
.SWF    Flash-Programm, im a30Dir, einzubinden in .HTM oder .PHP. Beisp.: nur  a30.swf
.TTF    Windows-Schriften f.d. "OstWest"-Zeichensatz,   a-times.ttf
.TXT    Informeller Typ, ASCII- oder ANSI-Datei, z.B. tab.txt bei Funktion "Tabellen erstellen"

Und im DOS-System gibt es ein paar Hilfsdateien zum Konfigurieren einer eigenen Datenbank:
PRONTO.CF1-4   Pronto, Teile einer neuen Konfigurationsdatei
PRONTO.DI1-3   ... Displayparameter
PRONTO.IX1-3   ... Indexparameter
Beschreibung: pronto.txt, Benutzung: pronto.bat

[i] zuletzt aktualisiert: 13.09.2011
Email: ub@tu-bs.de