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allegro-Schnellkurs - Mit Beginn bei Null


In 12 Schritten wird hier versucht, für Neueinsteiger einen Überblick zu schaffen. Gehen Sie Punkt für Punkt vor, indem Sie alles sofort an der Demo-Datenbank probieren. Alles in allem kann das einige Stunden dauern oder länger, wenn man es gründlich machen will.

1. DEMO-Version installieren
, ausprobieren, eigene Datenbank starten
Am einfachsten so: ftp.allegro-c.de/pub/DEMO-Version/demo-all.exe  herunterladen und starten, dann alle Fragen bestätigen. Man erhält einen Ordner c:\allegro mit ein paar Unterordnern, in denen alles installiert ist.
Ein Bildschirm-Icon  allegro Icon für den Start der Demo-Datenbank wird  auch angelegt. Man arbeitet dann mit dem Windows-Hauptprogramm allegro.exe, auch "a99" genannt (weil die erste Version 1999 erschien).
Wie man eigene, schon vorhandene Datenbanken mit dem neuen Programm zugänglich macht, steht in der Installationsanleitung. (Mehr zur Dokumentation s. 12.)
Wichtig ist:
die eigenen Daten können bleiben, wie sie sind und wo sie sind, auch wenn man bisher eine viel ältere Version hat.
Wollen Sie eine eigene, neue, leere Datenbank anlegen: Dafür gibt es eine schnelle, bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Eine Sammlung von einzelnen Themen bieten die Fortbildungslektionen, die Sie nach Bedarf durcharbeiten und dabei alles sofort ausprobieren können.

2. Bestandteile des Hauptprogramms

Die Illustrierte Anleitung erklärt alle Elemente und wie man damit umgeht. Lernen Sie zuerst die wichtigen Begriffe: Anzeigefeld, Auswahlfeld, Schreibfeld, Suchbefehlszeile, Menü. Sie brauchen nicht sofort die gesamte Anleitung durchzuarbeiten! Ohne Internet können Sie im Programm auch dies eingeben:  h elem(Solche Eingaben macht man im Schreibfeld, direkt unter dem großen Anzeigefeld. Der Befehl  h dateiname  holt die Datei in das Anzeigefeld, in diesem Fall heißt sie  elem.rtf.)
Die wichtigsten Fenster sind
1. das Unterfenster für den Index (man öffnet es mit dem Button Button für den Index) und
2. das Unterfenster für die Kurzanzeige von Ergebnismengen, das sich öffnet, wenn man im Index eine Zeile mit einer Trefferzahl größer als 1 wählt.
In beiden Fenstern bekommt man mit F1 einen Hilfetext, in dem steht, was man alles machen kann.

3. FLEX : Die Makrosprache des Systems  (Für Fortgeschrittene)
Im Demo-Programm in das Schreibfeld eingeben:  h flex
Dann kommt die aktuelle, offizielle Gesamt-Dokumentation.
Tip: Auf Alphabetisches Gesamtregister klicken, dann erscheint eine Liste, in der alle Funktionen leicht zu finden sind. Mit   Voll-Dokumentation  kommt die Liste der Befehlswörter, verlinkt zu den Vollbeschreibungen.
Einen schnellen Einstieg bieten die Fortbildungslektionen 13.2 und 13.3 
Für Einsteiger ohne Programmierkenntnisse gedacht ist das ausführliche Online-Lehrbuch: 
www.allegro-c.de/flex/handbuch.htm

4. Bestandteile der Datenbank - was ist wo und wie gespeichert?
Auf dem Verzeichnis c:\allegro\demo2 sehen Sie die zur Datenbank gehörigen Dateien. Was sie bedeuten und enthalten, liest man hier:
www.allegro-c.de/doku/ff    (Offline in a99: h dateien#167  eingeben. Übersicht über alle Dateitypen: h ac0-3)

5. Hilfetexte und Menüs - alles ausbaufähig!
Wie man einen eigenen Hilfetext mit eingebauten Funktionen (= FLEX-Aufrufen) macht, steht in Fortbildungslektion 13.4, fertig als Vorlage zum Nachvollziehen und Ausbauen.
(Für Insider: Die Hilfetexte sind RTF-Dateien mit ein paar Besonderheiten, editierbar auch mit WordPad, zur Not sogar mit WinWord [nicht empfohlen])

6. Datenstruktur - XML? MAB? MARC? Excel? MySQL? Nein, ganz anders.
Wie ein Datensatz intern strukturiert ist, kann man hier sehen: www.allegro-c.de/formate/dateien.htm
Im Programm sieht man links im Auswahlfeld die interne Form des Datensatzes, mit F5 kann man ihn vollständig im Anzeigefeld sehen (nochmals F5 schaltet wieder auf die Normalanzeige um).
Kenner fragen gern: Steckt da MySQL drunter oder sowas? Nichts dergleichen, allegro macht alles selber. Die Struktur der Daten paßt nicht ins relationale Konzept.  Mehr dazu ...

7. Exportsprache - Exportparameter : Daten in (andere) Form bringen
Den Einstieg in diese schwierige Materie bietet dieser Text: http://www.allegro-c.de/expar.htm
Das Prinzip ist: Wenn Daten zu irgendeinem Zweck ausgegeben werden müssen, dann wird die Vorschrift dafür in der Exportsprache formuliert und in eine Exportparameterdatei (Typ .APR) geschrieben.
Z.B. gibt es für die Anzeige von Datensätzen eine Vorschrift in Form einer Parameterdatei, sie heißt bei der DemoBank D-WRTF.APR. Eine andere ist  D-KRTF.APR. Die kann man sofort aktivieren, wenn man im Schreibfeld eingibt:  x display p d-krtf. Dannn sieht ein Datensatz auf einmal ganz anders aus...
Aber auch die Indexeinträge werden mit Hilfe der Exportsprache erzeugt! Drücken Sie F7, dann werden die Indexeinträge zum aktuellen Satz angezeigt. Zuständig ist dafür die Index-Parameterdatei (im Standardsystem ist das die Datei  cat.api).

8. Zusatzprogramme : Das Hauptprogramm hat einige Helfer
Die wichtigsten sind acon, index mit qrix, srch,JanaS und avanti, ferner import (s. 9)
Sehr vielseitig ist acon, es löst u.a. das ältere Programm update ab. Geben Sie im Schreibfeld ein: h acon

9. Konvertierung von Fremddaten : Die große Gleichmacherei
Das Programm IMPORT.EXE kann mit der Importsprache so gesteuert werden, daß es beliebige Fremddaten, wie auch immer sie strukturiert sind, in die gewünschte allegro-Struktur umwandelt. Ganz einfach ist das nicht! Neuere Methoden arbeiten mit FLEX und z.T. über das Protokoll Z39.50 (zDirect) oder auch direkt über http (geben Sie einfach mal ein: X dnb zum Abruf von Daten von der DNB).
Darüber erfährt man alles, wenn man  
h fremd
  eingibt.
Wenn Sie Netzzugang haben, dann probieren Sie zDirect aus:  
  X zc
 eingeben und dann eine ISBN.
(Dann startet ein FLEX-Script namens  zc.flx, es liegt auf dem FLEX-Unterverzeichnis.)

10. Funktionspakete : Offene Quellcodes für den Geschäftsgang
Mit den drei Paketen aLF, ORDER und ZAboM kann man Ausleihe, Erwerbung und Zeitschriftenverwaltung betreiben. Alle drei beruhen auf der FLEX-Makrosprache und RTF-Menüs (s. 5.), sind aber kompatibel mit den älteren DOS-Programmen. FLEX bedeutet auch, daß die Funktionen frei zugänglich und damit lokal erweiterbar sind!
Sofort starten kann man diese Funktionen über das "Füllhorn"-Menü.

11. Zusatzmodule per FLEX : Neue Funktionen ohne neues Programm
Mit FLEX und RTF kann sich im Prinzip jeder belie viele Funktionssysteme konstruieren, die man als Ergänzung oder Zusatzwerkzeuge gebrauchen kann. Man merkt bei der Benutzung dann gar nicht, daß die Funktionen eigentlich Makros sind und keine eingebauten Funktionen. Scheinbar wird das System belie mächtig.
Mitgeliefert werden Pakete für
Volltextsuche : Menü "Finden / Volltextsuche"
Ausleiheh alf  eingeben
Erwerbungh order  eingeben
Zeitschriftenverwaltungh zabom  eingeben
Kalender : im "Füllhorn" zu finden, oder direkt eingeben: X kalender
Dateienverwaltung : h files  eingeben
Archivdatenbank : h archiv eingeben
Supervisor-Funktionen : h super eingeben
OAI-Funktionen : h oai eingeben
Import-Funktionen : h fremd eingeben (incl. Z39.50)
und für diverse Export-Verfahren : Menü "Export / Komfort-Methoden" (z.B. "Tabellen erstellen")

12. Dokumentation - wo findet man was?
Der wichtigste Zugang zur Online-Dokumentation ist  "Alles von A-Z" im Menü "Füllhorn" des Programms a99. Trotzdem ist es manchmal schwer, die benötigten Informationen zu finden: man muß die richtigen Begriffe herausfinden, und es steht nicht immer alles schön an einer Stelle beisammen, wie man's gerade brauchen würde. Die Entwickler können halt nicht alles vorhersehen...
Im Netz findet man alles Wichtige auf der Homepage unter
  allegro von A - Z
Dort gibt es auch eine Volltextsuche, mit der man alle Inhalte der Website incl. der E-Mail-Liste durchsuchen kann (Google Sitesearch).
Das Systemhandbuch beschreibt vor allem die Konfigurierung und Parametrierung, ist also nicht für den Nur-Anwender gedacht. Es liegt als PDF-Dokument vor.


13. Aktuelle Komponenten
Plattformunabhängige Browser-Oberfläche a35: Mit HTML5, CSS, JS sowie Flex programmierter Web-Katalog
Web-Schnittstelle  PHPAC : Mit PHP programmierter Web-Katalog; älter, aber sehr verbreitet.
RIA-Programm a30 : Mit Adobe-Flex/Flash programmiert, ein andersartiger Web-Client
Diese benötigen den Datenbankserver avanti.
Suchmaschinentechnik mit Solr : bes. für sehr große Datenmengen





[i] zuletzt aktualisiert: 14.04.2014
Email: ub@tu-bs.de